Rezension – Arme Mörder – Vicent Rius ermittelt auf Mallorcoa

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Autorin: Eva-Maria Farohi Titel: Vicent Rius ermittelt auf Mallorca Genre: Kurzkrimi Version: eBook erschienen: 17. Mai 2018 Seiten: 57 Altersempfehlung: Erwachsene Über die Autorin: Musik, Theater, Malerei und Geschichte. Während ihrer Schulzeit war Eva-Maria Farohi öfter am Stehplatz der Oper … Weiterlesen

Rezension – Dein. Für immer

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Autorin: Emma Wagner Titel: Dein. Für immer Genre: Liebesroman, Historisch, Gegenwart Version: eBook und Taschenbuch erschienen:  1. Juli 2018 Seiten: 452 Altersempfehlung: Erwachsene Emma Wagner ist eine 1982 in Niedersachsen geborene Autorin. Zum Studium verschlug es sie nach Heidelberg. Diese … Weiterlesen

Rezension – Rollmopskommando

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Autor: Kirschan Koch Titel: Rollmopskommando Genre: Krimi Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch erschienen: 1. April 2015 Seiten: 288 Altersempfehlung: Erwachsene Verlag: dtv Verlagsgesellschaft Über den Autor: Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als … Weiterlesen

Rezension – Nadel verpflichtet

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Autorin: Frieda Lamberti Titel: Nadel verpflichtet – Spitzenweiber 4 Genre: Roman Version: eBook und Taschenbuch erschienen: 26. Juni 2018 Seiten: 218 Altersempfehlung: Erwachsene Verlag: Montlake Romance Über die Autorin: Frieda Lamberti ist das Pseudonym der Autorin. Die gebürtige Hamburgerin ist … Weiterlesen

Rezension – Wellenbrecher – Ein Sylt-Krimi

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Autorin: Gisa Pauly Titel: Wellenbrecher Genre: Krimi Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch erschienen: 2. Mai 2018 Seiten: 480 Altersempfehlung: Erwachsene Verlag: Piper Taschenbuch  Über die Autorin: „Mir langt’s!“, sagte sich Berufsschullehrerin Gisela Pauly 1993 nach zwanzig Jahren Schuldienst. Sie hing den … Weiterlesen

Rezension – Unter blutrotem Himmel

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Autor: Mark Sullivan Titel: Unter blutrotem Himmel Genre: Historisch Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch erschienen: 22. Mai 2018 Seiten: 586 Altersempfehlung: Erwachsene Verlag: Tinte & Feder Mark Sullivan ist erfolgreicher Autor von achtzehn Romanen, darunter die New-York-Times-Bestsellerserie »Private«, die er zusammen … Weiterlesen

Autoreninterview Dorothea Stiller

Liebe Doro,
ich freue mich, dass Du Dich meinen Fragen stellst. Wir beide sind uns persönlich noch nicht begegnet, aber irgendwann wird es mit Sicherheit mal klappen. Auf jeden Fall war unser schriftlicher Austausch bisher immer sehr interessant. Im August 2014 habe ich zum ersten Mal ein Buch von Dir gelesen im April 2015 habe ich an einer Blogtour für ein Buch von Dir teilgenommen. Besonders bei den Vorbereitungen einer Blogtour lernt man sich etwas besser kennen.  Aber es gibt noch so viele Fragen, die ich stellen möchte.
Dein Debütroman hatte den Titel „Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno“ . Wie bist Du auf diesen Titel gekommen?
Die Hauptfigur hieß Conny und sie schreibt unter einem Pseudonym Erotikromane à la »Shades of Grey«. Ihr Verleger nennt dieses Genre salopp »Hausfrauenporno«. Ich wollte, dass der Titel witzig klingt, also habe ich das mit hineingenommen. Außerdem klang es dann wie eine kleine lustige Anspielung auf die Conni-Kinderbücher.

Und wie bist Du auf die Idee gekommen, Bücher zu schreiben?

Ich habe immer schon gern Geschichten, Gedichte, Märchen und Fan Fiction geschrieben – nur für den Hausgebrauch. Inspiriert hat mich dazu auch quasi meine Oma. Die musste als junge Frau mal eine längere Zeit das Bett hüten. Da hat sie sich ihre Schreibmaschine geschnappt und hat einen Kurzroman geschrieben. Das war im Grunde eine Romanparodie auf diese Schicksals- und Liebesromane. Dabei hatte sie den Ehrgeiz, auf jeder Seite mindestens einen Schrei einzubauen. Dass sie so etwas konnte, habe ich immer bewundert. An Romane habe ich mich aber erst spät herangetraut. Das erste längere Werk, das ich verfasst habe, hatte etwa 50 Seiten und war eine Fanfiction, die ich für eine Freundin verfasst habe. Da habe ich mich also langsam herangetastet, bis ich irgendwann den Mut hatte, mal etwas bei einem Verlag einzureichen.

Hast Du als Kind gerne gelesen und wenn ja, erinnerst Du Dich noch an Buchtitel?
O ja! Gerne und viel. Alle drei Fragezeichen, Trixie Belden, dann die Bücher von Otfried Preußler (Die kleine Hexe, Das kleine Gespenst etc.), Astrid Lindgren, Enid Blyton. In meiner Jugend waren diese Katastrophen-Bücher modern. Davon habe ich vermutlich ein klitzekleines Trauma. Die letzten Kinder von Schewenborn, Die Wolke und so etwas. Dann habe ich noch gern Die dreibeinigen Wächter gelesen und die Fantasy-Bücher von Susan Cooper, die sich alle um die Artus-Legende drehen (z.B. Bevor die Flut kam). Mit etwa 12 Jahren habe ich  mehrfach »Ayla und der Clan des Bären« gelesen. Das war aber eigentlich für Erwachsene und ich durfte es in der Bibliothek nicht ausleihen. Später als Jugendliche habe ich dann Hesse verschlungen.

Unter dem Namen Katharina Stiller schreibst Du Jugendbücher, bisher sind zwei erschienen, eins davon habe ich auch gelesen. Hast Du noch weitere Bücher geplant.
Im Prinzip schon. Eines sollte eigentlich im Frühjahr 2018 kommen, da wurde dann aber im Programm geschoben und jetzt kommt es voraussichtlich im Herbst 2020. Dann habe ich noch eine Trilogie in Planung, die in Richtung Urban Fantasy geht. Da prüfen aktuell ein paar Verlage (= Daumen drücken!). Eine Jugendbuchreihe – ein Gemeinschaftsprojekt mit befreundeten Autorinnen – ist zumindest als Konzept schon mal ausgearbeitet. Aber auch da müssen wir noch einen Verlag finden. Und ich habe da noch eine Kinderbuchidee, die darauf wartet, dass ich irgendwann mal Zeit für sie habe.

Bisher hast Du Liebesromane und Jugendbücher geschrieben, möchtest Du vielleicht noch in einem anderen Genre Bücher schreiben, wie Krimi oder Fantasy?
Schon geschehen. 🙂 Mein Krimi liegt noch bei zwei Verlagen zur Prüfung und ich hoffe, dass er bei einem davon erscheinen darf. Leider heißt es jetzt aber erst einmal wieder Warten. Einen weiteren Krimi schreibe ich jetzt gerade. Es ist quasi ein Spin-Off zu meinem historischen Liebesroman, spielt drei Jahre später und hat eine der Nebenfiguren aus »Lehrstunden des Herzens« zur Hauptfigur. Diese wird dann zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Mordfall. Und Fantasy wäre dann die Jugendbuchtrilogie, die ich in Planung habe. Mein Problem ist immer: zu viele Ideen, zu wenig Zeit.

Wenn ich das richtig gelesen habe, dann bist Du noch als Lehrerin tätig. Das heißt nebenbei schreibst Du Bücher?

Jain. Bis vor kurzem habe ich das noch nebenbei gemacht. Das war ein kleiner Teufelskreis. Durch den Job konnte ich nicht in der Frequenz schreiben, die es braucht, um davon leben zu können. Aber solange ich nicht davon leben kann, braucht es ja im Prinzip noch den sicheren Job. Im Februar habe ich dann den Sprung gewagt und mich selbstständig gemacht. Drei bis fünf Jahre gebe ich mir, um »abzuheben« (oder auch nicht). Ich schreibe jetzt hauptberuflich, gebe Schreibkurse/-workshops, biete Lektorat, Korrektorat und Übersetzungen an und hoffe, dass es nach der gesetzten Frist trägt und ich davon leben kann. Irgendeinen Vorteil musste es ja auch mal haben, dass ich nicht verbeamtet war. So konnte ich kündigen und kann mich – sollte es mit dem Schreiben dann doch nicht klappen oder mir die Ideen ausgehen – auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder als Lehrerin bewerben.

Wie lange schreibst Du an einem Buch?

Das ist sehr unterschiedlich, aber so ca. drei Monate. Manchmal geht es auch schneller.

Wie sieht Dein Alltag aus?
Ich stehe morgens auf, mache die Kinder fertig für Schule und Kindergarten, räume auf, was noch so rumliegt, und mache, was im Haushalt noch anliegt. Dann setze ich mich an den Rechner, mache zwischendurch kleine Pausen, in denen ich auch noch andere Dinge erledige oder mal spazieren gehe und dann hole ich die Kinder ab und verbringe den Nachmittag damit, sie davon abzuhalten, dass sie sich gegenseitig umbringen. Also im Prinzip habe ich eine Halbtagsstelle – nur eben selbstständig.
Wenn ich ganz ganz diszipliniert bin – ich hoffe, das schaff ich bald wieder – stehe ich ganz früh auf, mache Frühstück für die Kids, Pausenbrot für den Großen, schreibe schon mal etwas, gehe dann joggen, dusche und schreibe dann weiter, bis ich die Kinder holen muss. Da ich jetzt wegen einer OP länger keinen Sport machen durfte, bin ich aus dieser Routine leider raus und muss, wenn ich wieder darf, dann erst einmal gegen den fiesen inneren Schweinehund ankämpfen. 🙂


Wer darf Deine Bücher als erstes lesen?
Meine Freundinnen Kari, Evelyn und Angelika (wenn sie Zeit haben), meine Mutter und – wenn er mag – mein Mann.

Wie kommen die Ideen zu Dir?
Auf unterschiedlichen Wegen. Man sieht/hört/oder liest etwas, das sich als Idee festsetzt, manchmal springen die Ideen einen auch einfach an und man weiß nicht, woher oder wieso. Manchmal liest man kuriose Schlagzeilen oder belauscht in der Bahn ein Gespräch, das Ideen freisetzt. Es entstehen auch Ideen in meinen Schreibworkshops.

Werden sie irgendwie festgehalten?
Aber sicher. Notizbuch oder auch gern die Aufnahmefunktion am Handy bzw. die Memos. Oder ich kritzle die Idee schnell auf irgendeinen Zettel, den ich finde.
Die übertrage ich dann in ein Dokument auf meinem Rechner. Dafür habe ich einen speziellen Ordner. Das ist quasi mein »Eisschrank«, indem ich die Ideen aufbewahre und sie rausholen kann, wenn ich Zeit habe oder etwas in der Richtung schreiben möchte/soll.

Kann es passieren, dass Dir während des Schreibens bereits Ideen für ein weiteres Buch einfallen?
Ständig. Ich schreibe ohnehin meistens parallel an zwei Sachen. Deswegen ist es auch so schwer zu sagen, wie lange ich für ein Buch brauche.

Hast Du Zeit Bücher Deiner Kolleginnen zu lesen?
Leider viel zu wenig, aber ich versuche es immer. Gerade arbeite ich mich zum Beispiel durch die Bücher meiner Kolleginnen von der Romance Alliance. Es gibt einfach zu viele tolle Bücher, denn ich habe super viele wahnsinnig talentierte Kolleginnen und Kollegen.

Du bist Mitglied in der Romance Alliance, möchtest Du uns Lesern dazu etwas schreiben?
Die Gruppe ist entstanden, weil einige von uns alle beim selben Verlag waren und eine gemeinsame Werbeaktion auf die Beine stellen wollten. Damals hat Bettina Kiraly es dann in die Hand genommen, uns für eine Adventskalenderaktion zusammenzutrommeln. Daraus hat sich dann eine immer intensivere Zusammenarbeit und Autorinnenfreundschaft entwickelt. Wir haben einen Chat, in dem wir Probleme und Ideen besprechen können und uns gemeinsame Aktionen ausdenken. Dadurch dass jetzt viele von uns bei dp digital publishers schreiben, hat sich eine Kooperation zwischen uns und dem Verlag ergeben. Wir haben eine eigene Reihe von Kurzromanen namens Romance Alliance Love Shots. Das sind alles kurze Geschichten, in denen die Liebe eine zentrale Rolle spielt und in denen es ums Unterwegssein oder Reisen geht. Die Idee war, kurze, leichte Lektüre für Reisen oder zum Beispiel das tägliche Pendeln zur Arbeit zu schreiben.


Außerdem bist Du Mitglied bei DELIA – Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren und –autorinnen, kannst Du uns dazu auch etwas mitteilen?
Im Mai kann ich dazu bestimmt mehr sagen, denn dann war ich das erste Mal bei den Delia Liebesromantagen dabei. Da freue ich mich schon ganz riesig. Liebesromane werden ja gern ein bisschen mit Naserümpfen betrachtet und ich glaube, dass eine Organisation wie Delia zeigen kann, wie vielfältig dieses Genre ist, und dass längst nicht alles, wo »Liebe« draufsteht, trivial oder kitschig sein muss. Da muss sich absolut keiner schämen, weil er/sie Liebesromane schreibt oder liest.

Wie wichtig ist Dir die Zusammenarbeit mit Deinen Kolleginnen
Sehr sehr sehr. Die RA ist mittlerweile wie eine zweite Familie. Zwei meiner besten Freundinnen schreiben auch, da habe ich ohnehin Austausch. Obendrein habe ich in Angelika Lauriel noch eine Kollegin gefunden, die ähnlich tickt und mit der ich alles besprechen kann – beruflich wie privat. Das ist ganz wichtig. Denn jammern können wir alle gut – und haben auch oft Grund dazu. Die Branche kann verrückt sein und hart. Kontakte und Vernetzung sind da extrem wichtig. Allein, damit man sich auch mal ungestraft ausheulen kann. Ich habe aber auch einfach sehr viel von Kolleginnen lernen dürfen. Nicht nur fürs Schreiben.

Planst Du einen Besuch auf der nächsten Buchmesse?


Klar. Hotel ist gebucht. Frankfurt, ich komme!


Wie wichtig ist Dir der Kontakt zu Deinen Lesern und wie hältst Du ihn?
Ich bin auf sozialen Netzwerken recht aktiv und komme darüber mit Leserinnen und Lesern in Kontakt. Leider müsste man viel mehr Zeit haben, um sich wirklich intensiv um all die tollen Menschen da draußen bemühen zu können. Doch mein Tag dürfte auch so gern 48 Stunden haben. Kurzum, ich tu, was ich kann und denke mir immer nette kleine Aktionen aus, um Leser einzubinden.

Hast Du Klassiker gelesen?

Klar. Schon allein beruflich. Ich habe ja lange Deutsch unterrichtet. Zwar an einem Berufskolleg, aber im Wirtschaftsgymnasium gab es natürlich auch Literaturunterricht.

Gibt es ein Lieblingsbuch, das Du schon mehrmals gelesen hast?
Nicht besonders originell, ich weiß, aber: Harry Potter 1-7. Dann besagtes »Ayla und der Clan des Bären«, Hesses »Narziss und Goldmund« und die Vampire Chronicles von Anne Rice (bis »Memnoch the Devil«, danach bin ich irgendwie ausgestiegen).

Hast Du einen Lieblingsautor?
Nein, nicht direkt. Es gibt so viele tolle Kolleginnen und Kollegen da draußen. Es gibt welche, von denen ich immer wieder gerne etwas lese, aber einen »Lieblingsautor« in dem Sinne habe ich nicht. Außer vielleicht Joanne Rowling – aber die ist ja so etwas wie eine Halbgöttin. Ich habe – mein größter Schatz – eine signierte Ausgabe vom »Seidenspinner«, den sie unter dem Pseudonym Robert Galbraith geschrieben hat. Das ist so etwas wie mein Autorenglücksbringer.

Wenn Du eine Zeitreise machen könntest, welchen Autor würdest Du dann gerne mal besuchen?
Shakespeare. Über modernere Autoren hat man so genaue Informationen und über Shakespeare liegt noch so vieles im Dunkeln. Das wäre sicher spannend.
Ansonsten würde ich natürlich auch super gern Jane Austen besuchen, mit ihr Tee trinken und mir ein paar Tipps abholen, wie man so herrlich ironisch und pointiert schreiben kann.

Habe ich bei meinen Fragen etwas vergessen? Hier hast Du die Möglichkeit uns Lesern das mitzuteilen, was Du schon immer mal loswerden wolltest.

Habt eure Autoren lieb, sie sind auch nur Menschen. Wenn euch ein Buch gefallen habt, schreibt eine (ganz kurze) Rezension oder uns eine Mail/einen Brief. Da geht das Herz auf und ihr helft uns. Wenn euch ein Buch nicht gefallen hat, zerreißt uns auch nicht in der Luft, sondern denkt bei eurer (berechtigten) Kritik daran, dass wir Liebe und Arbeit in das Buch gesteckt haben. Und: bitte kauft eure Bücher im Buchhandel. Ob on- oder offline – aber bitte nicht bei Piratenseiten. Wir müssen davon leben und das ist verdammt schwer.

Ich stelle in meinen Interviews immer wieder gerne die Frage, was einem zu folgenden Namen oder Begriffen einfällt:

Astrid Lindgren
Michel, Pippi, Die Brüder Löwenherz – meine Kindheit! Vorlesestunde für meine Kinder.
Vom Winde verweht
Habe gleich die Titelmelodie der Verfilmung im Kopf. Aber ich bin kein großer Fan.
Harry Potter
Joanne Rowling hat Kinder wieder ans Lesen gebracht! Allein dafür gebührt ihr der Literaturnobelpreis. Jawohl!

Liebe Doro, ich danke Dir, dass Du Dir die Zeit genommen und meine Fragen beantwortet hast.

Durch dieses Buch habe ich die Autorin kennen gelernt

Weitere Informationen zur Autorin und den Büchern sind hier zu finden

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Romance Alliance klick hier

Autoreninterview Elvira Zeißler

Elvira Zeißler – Ellen McCoy – Ella Zeiss
Liebe Elvira,
ich freue mich, dass Du Dir die Zeit nimmst und Dich meinen Fragen stellst. Bevor ich meine Fragen niederschreibe, recherchiere ich selber ein bisschen und krame in meinen eigenen Erinnerungen. Wie wir zueinander gefunden haben, weiß ich nicht mehr. Fest steht allerdings, dass ich im Mai 2014 zum ersten Mal eine Rezension über eines Deiner Bücher geschrieben habe. Seitdem stehen wir in Verbindung, zunächst schriftlich und dann durfte ich Dich bei einem Bloggertreffen in Frankfurt im Oktober 2016 persönlich kennen lernen.
Liebe Ulla, damit begleitest Du mich praktisch schon so lange, wie ich hauptberuflich schreibe. Darüber freue ich mich sehr und finde es auch immer wieder schön, auf den Messen persönlich mit Dir zu plaudern.
Nun aber genug der Vorrede. Ich lege dann mal los mit meinen Fragen.
Wann hast Du begonnen Bücher zu schreiben und wie bist Du auf die Idee gekommen?

Mit dem Schreiben begonnen habe ich vor ca. 20 Jahren. Ich war 17 und von manchen Büchern, die ich gelesen habe (und ich habe wirklich SEHR viel gelesen), irgendwie enttäuscht. Also hatte ich beschlossen, selbst ein Buch zu schreiben, das ich gern lesen würde. Die Idee kam mir damals zusammen mit dem Entschluss. Ich war sehr geprägt von den Romanen „Gefährliche Liebschaften“ und „Das Phantom“ und wollte ein Buch schreiben, dass eine breite Palette von Emotionen bedient und sich um einen zerrissenen Helden dreht, der von den Umständen in die Rolle des „Bösen“ gedrängt wird, obwohl er sich – wie die meisten Menschen – bloß nach Liebe sehnt. Acht Jahre lang habe ich an dem Buch geschrieben und es tatsächlich zu Ende gebracht.


Du schreibst unter verschiedenen Namen in unterschiedlichen Genres. Begonnen hast Du im Bereich Fantasy. Wie kam es dazu, ausgerechnet in diesem Genre etwas zu schreiben?
Mein erstes Buch war eigentlich mehr ein Liebesroman, wenn auch mit Fantasy-Elementen. Vermutlich liegt es daran, dass ich mystische und fantastische Geschichten schon immer sehr gemocht habe. Außerdem genieße ich es, dass im Fantasy-Genre der Fantasie keine Grenzen gesetzt werden und man den Geschichten mit ein wenig Mystik oder Magie ein ganz besonderes Extra verleihen kann.
Inzwischen schreibst Du auch als Ellen McCoy Liebesgeschichten und ganz aktuell als Ella Zeiss im Genre Historisch. Du bist sehr vielseitig unterwegs, was dürfen wir noch erwarten?
Damit sind meine Vorlieben eigentlich ganz gut abgedeckt, andere Genres wie Krimi oder Thriller sind überhaupt nicht meins. Fantasy- und Liebesromane werden auf jeden Fall meine beiden Schwerpunkte bleiben, in Richtung Historisches ist derzeit nichts geplant, aber ich möchte es auch nicht ganz ausschließen.
Bis zu Deinem 10. Lebensjahr hast Du in Kasachstan gelebt, wo Du auch geboren wurdest.  Als erstes stellt sich mir die Frage, bist Du mehrsprachig aufgewachsen?

Nein, ich kannte bis zu meinem 10. Geburtstag nur eine Handvoll deutscher Wörter. Das musste ich nach meinem Umzug erst einmal nachholen. Zum Glück ging das bei mir relativ schnell. Meine Eltern hatten nämlich einen fiesen Trick angewandt: Ich durfte keine russischsprachigen Bücher lesen.

Hast Du als Kind gerne gelesen und wenn ja, an welche Bücher erinnerst Du Dich noch sehr gut?  Diese Frage konnte ich so in dieser Form bisher allen stellen. Aber bei Dir ist es ja etwas anders. Eigentlich müsste ich diese Frage ja teilen – welche Bücher standen Dir während der ersten 10 Lebensjahre zur Verfügung und hast Du in Deutschland dann bestimmte Bücher besonders gerne gelesen?

Ich habe schon immer unglaublich viel gelesen, wobei ich die Phase der Kinderbücher praktisch übersprungen habe. Bis zum meinem 10. Lebensjahr hatte ich mich quer durch den Bücherschrank meiner Eltern und Großeltern gelesen. Meine Favoriten waren dabei die Werke von Alexandre Dumas, Fenimore Cooper, Jack London, Charlotte Bronté und die guten alten Science Fiction Klassiker von Harry, Harrison, John Whyndham, Stanislaw Lem, etc.
In Deutschland hatte ich dann die historischen Romane (weiter) für mich entdeckt, sowie die Fantasywerke von Tolkien, Tad Williams und Terry Goodkind.

Wenn ich das richtig lese, dann hast Du in Münster und auch in Copenhagen studiert? Klasse! Wie hat es Dir in Kopenhagen gefallen? Wie lange warst Du dort?

Das Semester in Kopenhagen war einfach traumhaft und meine liebste Erinnerung an das Studium. Ich finde die Stadt und die Menschen großartig, und auch das Studium dort war nach der „Massenabfertigung“ in Münster eine sehr schöne Erfahrung.


Hast Du Autorenvorbilder?

Was das Schreiben angeht, eigentlich nicht, da versuche ich meinen Weg zu gehen. Natürlich gibt es erfolgreiche Autoren, die schon dort sind, wo ich noch gerne hin möchte, die könnte ich als Vorbilder bezeichnen. Das wären z.B. Marah Woolf oder Emily Bold.
Wenn Du eine Zeitreise machen könntest, welchen Autor der Vergangenheit würdest Du gerne besuchen?

Jane Austen oder Charlotte Bronte, weil ich ihre Bücher einfach liebe und sie beide faszinierende Persönlichkeiten und starke Frauen waren.
Du schreibst ja sehr viele Bücher, hast Du eigentlich Zeit um Bücher Deiner Kollegen zu lesen?

*lach* Leider nicht so viel, wie ich gern würde. Es kommt aber sehr darauf an, wie stark mich ein Buch interessiert bzw. fesselt. Ich finde ja, es gibt Bücher, die nehmen sich einfach die Zeit, die man dafür braucht. Im Schnitt komme ich auf etwa 2-3 gelesene Bücher pro Monat. Manchmal sind es mehr, und dann lese ich wieder wochenlang nichts, weil mich meine eigenen Projekte so auf Trab halten.

Wie lange schreibst Du an einem Buch?

Die Reine Schreibzeit beläuft sich meist auf 6-8 Wochen, die sich aber – je nach Krankheitssituation der Kinder, Ferien, Feiertagen etc – auch mal auf 3 Monate verteilen können.

Wer darf Dein Buch als erstes lesen ?

Das sind in der Regel meine Eltern. Die bekommen alle zwei bis drei Tage ein paar völlig rohgeschriebene Seiten geschickt und geben mir sehr zeitnah ein erstes Feedback zur Geschichte.

Woher kommen die Ideen zu Deinen Büchern, überfallen sie Dich und gibt es manchmal schon neue Ideen, während Du noch an einem anderen Buch schreibst?

Manche Ideen sind einfach ganz spontan da, andere entwickle ich auch gezielt, wenn ich zum Beispiel nach einem Thema für ein neues Jugendfantasybuch suche. Auf jeden Fall geschieht das, während ich an anderen Projekten arbeite. Manche Ideen müssen Jahre in meinem Hinterkopf warten, bis sie endlich an der Reihe sind und umgesetzt werden können. In der Regel plane ich meine Bücher für etwa 12 bis 18 Monate im Voraus. Da ich inzwischen unter mehreren Pseudonymen schreibe, ist es anders auch gar nicht zu managen, denn natürlich wollen alle immer die volle Schreibzeit für sich.


Wie sieht Dein Autorenalltag aus?

So unspektakulär wie jeder Bürojob 😉 Mein Alltag richtet sich natürlich sehr stark nach meinen Kindern. Wenn sie in Schule und Kindergarten sind, sitze ich meist an meinem Laptop und schreibe. Meist ca. von 9-15 Uhr mit einer Stunde Mittagspause. Danach gehört die Zeit der Familie. Abends, wenn die Kinder im Bett sind, setze ich mich oft nochmal an den Schreibtisch, um die Dinge zu erledigen, die ich tagsüber nicht geschafft habe. Dazu gehören z.B. die Planung und Vorbereitung von Marketingaktionen, Korrekturen, Buchsatz etc.

Mich hat ja Dein Buch „Wie Gräser im Wind“ ganz besonders berührt. Es ist ja auch Deine Familiengeschichte.  Allerdings hast Du es erst jetzt geschrieben. Oder war die Idee schon länger da?

Eigentlich habe ich nie daran gedacht, diese Geschichte zu schreiben, weil das so gar nicht mein Genre wäre. Mein Bruder brachte mich schließlich auf die Idee. Er fand, es wäre schade, wenn diese Erlebnisse spätestens in der nächsten Genration vollständig in Vergessenheit geraten. Und im Nachhinein bin ich sehr stolz und froh, es tatsächlich getan zu haben.

Wie lange hast Du an diesem besonderen Buch geschrieben? Ich denke auch, dass es sicher nicht sehr einfach war, weil viele Erinnerungen hervor gerufen wurden. Hattest Du Unterstützung von Deinen Eltern und Großeltern?

Insgesamt habe ich zwei Jahre lang an der Dilogie geschrieben, immer in Abschnitten zwischen meinen anderen Projekten. Und natürlich habe ich sehr viel Unterstützung von meinen Eltern und meiner Oma erhalten. Mein Opa konnte leider nicht mehr viel dazu beitragen, da er in den letzten Jahren an Demenz litt und im Sommer 2017 verstorben ist. Aber viele seiner Erzählungen waren mir noch präsent und auch mein Vater hatte Vieles zusammengetragen, woran er sich erinnern konnte. In den Roman sind außerdem die Aufzeichnungen / Erinnerungen diverser anderer Familienzweige eingeflossen, so dass insgesamt ein stimmiges und spannendes Bild der damaligen Umstände entstanden ist.


Wir beide haben uns ja während eines Bloggertreffens persönlich kennen gelernt. Wie wichtig ist Dir der Kontakt zu den Lesern? 

Ich finde, der persönliche Kontakt zu Lesern und Bloggern ist mit das schönste am heutigen Autorendasein. Als Autor lebt man per Definition ja recht zurückgezogen, man hat keine direkten Kollegen, mit denen man sich täglich im Büro austauscht. Deshalb genieße ich den Kontakt zu den Lesern um so mehr. Wenn ich am Laptop sitze und meine Tochter dabei ist, fragt sie mich oft, warum ich gerade lächle, das liegt dann meist an einer PN oder einem Kommentar, die ich gerade bekommen habe.
Hast Du zu Kollegen auch einen engen Kontakt? Wie wichtig ist Dir da der Austausch?

Mit einigen Kollegen stehe ich im regelmäßigen Austausch, die würde ich auch schon eher als Freunde bezeichnen. Und die Buchmessen gleichen von Jahr zu Jahr immer mehr einem Familientreffen. Der Kontakt mit den Kollegen ist mir also sehr wichtig, man kann sich gegenseitig unterstützen und aufbauen. Manchmal hilft es auch schon, zu wissen, dass es andere gibt, die mit den gleichen Herausforderungen zu kämpfen haben wie man selbst.


Du veröffentlichst Deine Bücher zum größten Teil als Self Publisherin, wie kam es zu dieser Entscheidung und bist Du damit zufrieden?

Als ich meinen ersten Roman veröffentlicht habe, gab es das SelfPublishing in der heutigen Form noch gar nicht. Da kein Publikumsverlag mein Werk damals haben wollte, war es in einem Kleinverlag erschienen. Wirklich zufrieden war ich da, nachdem die erste Euphorie abgeklungen war, aber nicht. Von daher stand es für mich fest, dass ich nie wieder bei einem Kleinverlag veröffentlichen würde. Im SelfPublishing habe ich all das selbst in der Hand, was ich mir damals vom Verlag gewünscht hätte, und ich bin sehr glücklich damit.
Nächstes Jahr wird ein Buch von mir auch in einem großen Publikumsverlag erscheinen, weil ich diesen Weg ebenfalls einmal ausprobieren möchte. Mich ganz vom SelfPublishing lösen, werde ich aber nie.
Nun habe ich Dir so viele Fragen gestellt und mit Sicherheit bestimmt etwas vergessen, deshalb gebe ich Dir hier die Möglichkeit, mitzuteilen, was Du uns Lesern immer schon mal sagen wolltest.

Ich würde an dieser Stelle gern eine Bitte äußern und zwar die oft gestellte Bitte nach Rezensionen. Als Autor verbringt man die meiste Zeit allein an seinem Computer und denkt sich Geschichten aus, von denen man hofft, dass die den Lesern gefallen, sie für ein paar Stunden gut unterhalten oder zum Nachdenken anregen. Ob es uns tatsächlich gelingt, sehen wir nur an den Rezensionen der Leser. Nur so erfahren wir, was gut war und wo wir beim nächsten Mal noch etwas anders machen sollten. Außerdem machen Rezensionen potentielle Leser neugierig auf das Buch. Ein Produkt mit vielen (auch unterschiedlichen) Bewertungen wird eher gekauft, als eins mit wenigen. Das ist bei Büchern nicht anders. Eine Leserbewertung muss dabei gar nicht lang oder perfekt formuliert sein. Es reichen ein paar ehrliche Sätze.
An dieser Stelle frage ich die Autoren gerne immer was ihnen zu den Namen oder Begriffen einfällt, so auch bei Dir:
Leo Tolstoi
„Krieg und Frieden“ – eine sehr lange Geschichte, die mich irgendwie nie gereizt hat.
Die unendliche Geschichte
Eines der Lieblingsbücher meines Mannes.
Johann Wolfgang von Goethe
Schullektüre: „Faust“ und „Die Leiden des jungen Werther“
Liebe Elvira, ich bedanke mich vielmals für das Interview.

Ich habe es sehr gern gemacht und danke dir ebenfalls, liebe Ulla.


#Werbung – Gerne zeige ich hier je ein Buchcover, die unter den verschiedenen Namen geschrieben wurden

Ellen McCoy

Alaska wider Willen

Ella Zeiss

Wie Gräser im Wind


Elvira Zeißler

Edingaard




Weitere Informationen über die Autorin und deren Bücher sind hier zu finden

Autorenseite Amazon klick hier

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und dann besteht noch die Möglichkeit sich mit ihr auf der
FB-Lesergruppe „Buchwelten voll Gefühl und Magie“ auszutauschen klick hier

Rezension – Küstenschatten

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Autorin: Heike Meckelmann Titel: Küstenschatten Genre: Krimi Version: eBook und Taschenbuch erschienen: 8. Februar 2017 Seiten: 469 Altersempfehlung: Erwachsene Verlag: Gmeiner  über die Autorin: Heike Meckelmann, 25 Jahre selbstständige Friseurmeisterin, studierte Betriebswirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zur Fotografin. Zeitgleich brachte … Weiterlesen

Rezension – Blutspuren auf Mallorca

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Autoren: verschiedene u.a.                Brigitte Lamberts und Sabine Giesen Titel: Blutspuren auf Mallorca – 18 historische Krimis Genre: Historische Krimis, Kurzgeschichten Version: Taschenbuch erschienen: 12. März 2018 Seiten: 215 Altersempfehlung:  Erwachsene Verschiedene Autoren haben … Weiterlesen