Fehmarn 2016 Bilder

Fehmarn im Mai 2016

Auch hier will ich keinen langen Reisebericht schreiben, dass ich Fehmarn zu meiner Lieblingsinsel erkoren habe, weiß inzwischen jeder.
Die Freude ist jedes Mal groß, wenn wir die Insel endlich sehen können. Von der Autobahn aus fällt zuerst der Flügger Leuchtturm ins Auge und dann in der Ferne die Sundbrücke, die immer größer wird. Die Begeisterung wird immer größer, wenn wir über die Brücke fahren. Wir können gar nicht so schnell nach rechts und links schauen, um alles aufzunehmen. Diesmal leuchteten die Rapsfelder ganz besonders gelb und das lag nicht am Sonnenschein, nein, sie kamen uns einfach viel gelber als sonst vor. Die Fenster des Autos werden heruntergekurbelt und der Duft der Insel richtig tief eingeatmet. Wir sind auf der Insel und haben nur noch wenige Minuten, bis wir so richtig da sind.

Hier kommen meine diesjährigen Bilder, schaut sie Euch einfach mal an. Eindrücke vom Hof Marquardt, wo wir immer und sehr gerne wohnen, Eindrücke von den kurzen Radtouren, weil das Wetter keine langen Touren zuließ und überhaupt, Bilder, die das Herz erfreuen. Einfach auf das Bild klicken, wenn es größer betrachtet werden soll:

London Advent 2015 – Bilder

Da ich in den letzten Jahren sehr häufig in London war und schon sehr viele Bilder gezeigt habe, konzentriere ich mich hier auf Eindrücke, die so nebenbei entstanden. Naja, wenn ich es mir recht überlege, könnten sich doch Bilder wiederholen. Ach, schaut einfach, was mir in diesem Jahr \“vor die Linse kam\“ 😉

Die Hoteleingangstüre

Der Blick aus unserem Zimmer auf die Häuser gegenüber. Unser Hotel habe ich nicht fotografiert, aber es sieht genauso aus.

London hat sehr viele Grünflächen und Parks zwischen allen Häusern. Ein paar Schritte weiter war dieser kleine Park, natürlich mit einem schön geschmückten Baum, abends waren die blinkenden Lichter ein schöner Anblick

Schaufensterdeko bei \“Cool Britania\“ Paddington darf einfach nicht fehlen

wer so alles über den Zebrastreifen geht. Tolle Idee, mit den m & ms die Beatles auf der Abby Road nachzustellen

mal mit roten und mal mit blauen Kugeln dekoriert. Schade, im Dunkeln sieht es mit Sicherheit schöner aus, aber hier ist zumindest \“blauer Himmel\“ zu sehen

Inzwischen ist es fast schon obligatorisch, dass ich hier zum Fish and Chips essen einkehre. Kaum zu glauben, am 1. Dezember haben wir draußen gesessen und gegessen.

Ich war ganz besonders gespannt, was sich die Verantwortlichen für Covent Garden haben einfallen lassen. Diesmal war das Tier hinter der Halle silbern.

Unverändert – der riesige Baum im übergroßen Topf mit der roten Deko vor den Hallen

In den Hallen hingen sehr große Mistelzweige.

Im Hellen wirkten sie nicht besonders eindrucksvoll. Leider hatte ich keine Zeit abends noch einmal zu schauen.

Diese Lampe fand ich besonders originell und konnte nicht ohne ein Foto zu machen, weitergehen.

Stellvertretend für die vielen schön dekorierten Pubs zeige ich hier drei Bilder

Auf geht es zur abendlichen Lichtertour. Dieses wunderschön beleuchtete Haus befand sich auf der anderen Straßenseite und konnte mich sehr begeistern

Links das schön beleuchtete Haus, rechts der Häuserblock, in dem sich unser Hotel befand.

Die Straße führte uns direkt zur Paddington Station. Interessant ist der Lichterschmuck an den Laternen.

Zu Fuß auf der Oxford Street
eindrucksvolle Lichterbogen in einer Seitenstraße 
auf dem Weg zur Bond Street
Pfauenfedern auf der Bond Street

Und weiter geht es mit dem Bus

durch die Oxford Street
Regent Street
Blick Richtung Leicester Squere
Strand 
eine Gallery in der Nähe Waterloo Station 

Das London Eye in rot und Parlamentgebäude. Leider ist die Uhrzeit nicht zu erkennen, aber ich weiß, dass es ca viertel vor Sechs war,  weil kurz danach die Glocke zu hören war.

Auf dem Weg nach Harrods 

Das Kaufhaus ist bereits zu sehen

das typische \“Grün\“ von Harrods 
Huch, da sind wir ja im Fenster zu sehen
Der Beweis – wir hatten blauen Himmel 

Der diesjährige Bär, seit 30 Jahren kann bei Harrdos ein besonderer Christmas Bear erworben werden. In diesem Jahr heißt er übrigens Benedict.

Auf nach Camden – die Häuser an Camden High Street begeistern mich immer wieder

Auf dem Markt gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt, oder wie heißt es so schön

Eindrucksvoller Anblick, wenn man aus dem 
Underground London Bridge nach oben kommt
schnell noch einen Blick nach rechts und links an 
der Themse, bevor es wieder heimwärts geht
Auch im Flughafen wurde leuchtend geschmückt

und wieder gibt es die Möglichkeit, die Bilder größer anzusehen – einfach drauf klicken

Fehmarn 2014

Einmal im Jahr \“brauche\“ ich den Urlaub auf meiner Lieblingsinsel Fehmarn. Seit ich Pfingsten 1979, also vor 35 Jahren, zum ersten Mal dort war, bin ich der Insel treu geblieben.

In diesem Jahr hatte ich für mich etwas ganz besonderes geplant. Ich wollte mit dem Zug \“vorfahren\“ das bedeutete für mich, fast zwei Wochen wäre ich fast alleine und konnte schon mal so richtig ausspannen.

Seit ein paar Jahren gibt es ja die Möglichkeit mit dem Zug bis Burg zu fahren, was näher an meinem Urlaubsort Neujellingsdorf liegt. Obwohl es auch kein Problem gewesen wäre, so weit ist Puttgarden ja auch nicht entfernt. Es gibt heutzutage ja so viele Erleichterungen, wenn man mit dem Zug reisen möchte. So wurde mein großer Koffer ein paar Tage eher auf den Weg geschickt. Am Reisetag hatte ich dann nur noch einen kleineren Koffer und einen Rucksack dabei. Leider fährt von Düsseldorf aus nicht immer ein Zug bis zur Insel. Ich hatte die Wahl entweder in Köln oder Wuppertal in den Intercity zu steigen. Bis zum Bahnhof Wuppertal musste ich nur 20 Minuten fahren und deshalb fiel die Wahl nicht schwer.

Die Fahrt war sehr angenehm,  ich hatte reichlich Zeit zum Lesen oder die anderen Reisenden zu studieren. Das eine oder andere Gespräch wurde auch geführt. Bis Lübeck war die Fahrt nicht besonders aufregend, nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen hatten, besaß ich nicht mehr die Muse in meinem Buch zu lesen. Ich näherte mich meinem Ziel und konnte mich von dem Anblick der Gegend, durch die wir nun fuhren nicht mehr lösen. Obwohl in dem Waggon keine Fenster geöffnet werden konnten, verbreitete sich der Geruch der Rapsfelder. Diese Felder erfreuten nicht nur mich, auch andere Damen, die mit mir im Waggon saßen, der inzwischen sehr leer war, waren begeistert. Das Gelb leuchtete so wunderschön, die Blüten standen in voller Pracht. Immer wieder konnten wir auch die Ostsee erblicken. Einer Dame, die zum ersten Mal nach Fehmarn fuhr, konnte ich so viel zeigen und erklären. Schließlich kam die Brücke in Sicht, die im Volksmund gerne der \“Kleiderbügel\“ genannt wird. Langsam fuhr der Zug darüber und ich konnte mich an dem Anblick meiner Insel erfreuen. Jedes Mal bin ich begeistert. Es sieht einfach toll aus, wenn die vielen Segelboote auf dem Meer sind und man schon viel von der Insel erblicken kann. Diesmal waren es zusätzlich die vielen gelben Felder, die mich zusätzlich begeisterten. Und ich hatte es geschafft, ich war nach sechs Stunden endlich da!

Es geht sicher vielen so, die immer wieder zum selben Urlaubsort fahren. Man kommt an und fühlt sich direkt wohl. Es ändert sich immer etwas, aber trotzdem ist man \“zu Hause\“ und kann sich in Ruhe einrichten. Da ich ja noch ohne Auto war, hieß es Erledigungen mit dem Rad zu machen oder mit dem Bus zu fahren. Letzteres ist für eine Großstadtpflanze natürlich etwas besonderes. Bin ich es doch gewohnt, dass ich jederzeit mit Bus oder Straßenbahn irgendwohin fahren kann, musste jetzt der Fahrplan richtig gelesen werden. Ich musste nicht nur wissen, wann der Bus nach Burg fährt, nein, es war auch wichtig, wann ein Bus wieder zurück fährt. Aber das war nun wirklich kein Problem.

Die ersten Tage bin ich einige Kilometer mit dem Rad unterwegs gewesen und konnte mich immer wieder an dem Duft, an den gelben Rapsfeldern oder am Meer erfreuen. Ich habe bestimmt ganz viele Bilder doppelt und dreifach gemacht. Aber heutzutage ist das ja auch ein Problem mehr. Musste man früher zu Hause ganz ungeduldig auf die entwickelten Urlaubsbilder warten, konnte ich jetzt sofort nachsehen, ob die Bilder gut geworden sind.

Glücklicherweise stand mir die ganze Zeit ein eBike zur Verfügung. Bekannterweise hat man ja meist Gegenwind und außerdem wollte ich meine Einkäufe immer schnell in mein Urlaubsdomizil bringen. In den letzten Jahren hat die \“Fehmarn Wege GmbH\“ dafür gesorgt, dass viele neue Radwege angelegt wurden. Ich war natürlich begeistert und hatte sofort einen Favoriten. Ein Radweg direkt entlang der Steilküste im Osten. natürlich wollte ich diesen Weg mit meinem Mann noch einmal fahren, denn auch er sollte sich daran erfreuen. Einige hundert Kilometer wurden in diesem Urlaub geradelt, was immer wieder viel Spaß macht.
Dank der Erleichterung mit dem eBike stand auch wieder eine Tour nach Heiligenhafen an. Es ist schon ein tolles Gefühl über die 50 Jahre alte Fehmarnsundbrücke zu fahren.

Wenn man vier Wochen an einem Ort verweilt, bekommt man ganz anders mit, wie sich die Natur entwickelt. Als ich ankam, hatten viele Bäume noch keine Blätter und die Rapsfelder waren in voller Blüte. Ich konnte nun beobachten, dass die Bäume immer grüner wurden und der Raps verblühte. Als das alljährliche Rapsblütenfest in Petersdorf stattfand, waren kaum noch Blüten zu sehen. Aber trotzdem war es wieder ein gelungenes Fest, was den krönenden Abschluss mit einem kleinen Umzug durch den Ort fand.

Ich beschäftige mich natürlich auch mit den Geschehnissen aus dieser Insel. Dort lebt man hauptsächlich von der Landwirtschaft und dem Tourismus. Ich habe allerdings manchmal das Gefühl, dass beides gegeneinander arbeitet. So soll eine vorhandene große Schweinemastanlage von 10.000 Schweinen um einige tausend vergrößert werden. So etwas passt nicht auf eine so kleine Insel und die Geruchsbelästigung ist sehr groß, mal ganz davon abgesehen, was zu dieser Art der Tierhaltung sonst noch zu sagen ist.
Außerdem wurde vor ein paar Jahren für die gesamte Insel die Kurtaxe eingeführt.Bis heute sehe ich persönlich nicht, warum ich sie zahlen muss. In den vergangenen Jahren habe ich immer ohne zu meckern gezahlt. Aber in diesem Jahr hat es mich doch geärgert. Denn der Betrag wurde jedes Jahr erhöht und schon vor Beginn der Hauptsaison wird der zu zahlende Betrag verdoppelt. Einen Nutzen hatte ich allerdings keinen. So gerne wäre ich während der Rapsblüte auf die wunderschöne Mühle in Lemkenhafen gestiegen und hätte Fotos von oben gemacht. Aber die Mühle wurde erst ab 1.6. geöffnet und da war es mit der Pracht vorbei. Nun will ich mit meinen kritischen Bemerkungen niemanden von der Insel fernhalten, aber erwähnt werden sollte dies doch einmal.

Die Insel selber kann ja nichts dafür,  was mit ihr gemacht wird und sie bleibt bei mir natürlich an erster Stelle. Ich hoffe auch, dass ich noch viele Jahre das Vergnügen haben werde, die Insel zu besuchen und mich dort bei guter Luft so richtig zu erholen.

Bilder, die ich in diesem  Jahr gemacht habe, werde ich in einem gesonderten Beitrag zeigen.

Fehmarn 2014 Bilder

Diese Bilder können durch einen Klick darauf größer betrachtet werden
Raps in voller Blüte vor der Windmühle in Lemkenhafen
Der Blick aus dem Fenster meiner Ferienwohnung – 
der große Baum im Hintergrund ist noch blattlos.
Ein Streifen gelber Raps leuchtet im Hintergrund
Burgstaaken , die obligatorische Touristenmöwe
weil es immer wieder ein schöner Anblick ist, 
Burgstaaken mit der Fehmarnsundbrücke im Hintergrund
Am Strand von Gold
Mein diesjähriger Lieblingsradweg,
entlang der Steilufers im Osten 
das so genannte Waldsofa lädt zur  Rast ein
ich hatte einen schönen Tag erwischt und war nicht nur 
vom Weg, sondern auch von den Blautönen begeistert
Seit Jahren gibt es die Windräder auf der Insel, an
den Anblick hat sich inzwischen wohl jeder gewöhnt
In Neujellingsdorf befindet sich ein kleiner Flughafen. 
Die Rundflüge über die Insel kann ich persönlich
empfehlen. Ein herrlicher Anblick von oben
Irgendwie hatte ich das Gefühl beobachtet zu werden. 
Oder lag es an meinem Butterbrot, das ich im
Strandkorb verzehrte?
Abendstimmung – in der Bucht von Lemkenhafen
Noch blüht der Raps – auch hier wollte
ich die wunderschöne Abendstimmung festhalten
Mit dem Rad über die Brücke Richtung 
Heiligenhafen, eine schöne Strecke
Die Rosen blühten so wunderschön 
und der Duft war berauschend
Im Hintergrund ist der Steinwarder von
Heiligenhafen zu sehen
Und noch einmal Steinwarder
Der Leuchtturm von Staberhuk, 
leider konnte ich nicht näher heran
Und noch einmal der Strand von Gold,
es macht immer wieder Spaß dort eine 
Rast  einzulegen, denn es wird ein buntes
Bild durch Surfer und Segler geboten
Diese wunderschöne Haustüre hat
mir sehr gut gefallen
Abends auf der Mole in Orth 
Blick von der Mole Richtung 
Flügger Leuchtturm
Auf dem Deich von Orth nach Lemkenhafen
lässt es sich sehr gut mit dem Rad fahren.
Die Schafe lassen sich nicht stören
Am Strand in Altenteil im Norden 
Abends am Hafen von Orth
Ein wunderschöner entspannender Anblick
Die Pferde auf dem Hof, im Hintergrund ist der vor
kurzem noch blattlose Baum zu sehen, jetzt
in voller Pracht
Wie oft die Brücke wohl schon fotografiert wurde?
Hier von der rechten Seite aus
und dieser Anblick bietet sich von der anderen Seite
Die Bucht am Wulfener Hals
und was sehen wir im Hintergrund?
In diesem Ferienhaus lässt es sich bestimmt
gut leben, die Lage am Sund ist wunderbar
Und weil es so schön ist, zum Abschluss
noch einmal die Brücke mit den
duftenden Rosen

London Advent 2013 – Bilder

Morgens um sieben über den Wolken

Abends blinkten an den Tannen
blaue Lichter

einfach mal nur mal so
fotografiert

Harrods

Foot Hall

an irgendwen erinnern mich die Rentiere

Schaufenster von Harrods.

Einblick in ein Zugabteil.

Dieser Künstler hielt sich neben
Harrods auf. Ich weiß immer noch
nicht, wie der Trick funktioniert

Im Hyde Park

hier hatte ich zuerst das Gefühl,
an einem Herbsttag im Oktober
dort zu sein

wunderschöne Herbstfarben

diese Eichhörnchen werden auch immer
zutraulicher

Fütterung an der Serpentine
im Hyde Park

Im Winterwunderland
im Hyde Park

Covent Garden geschmückt

Langsam bricht die Dämmerung herein
und die Beleuchtung wirkt ganz anders

Harrods, vom Bus aus fotografiert

Eindrücke entlang der

Oxford Street

Kaufhaus Liberty

im Innenbereich

Liberty

Christmas Shop

Carnaby Street

Regent Street

diesen Spruch auf dem Bus habe ich
öfter gelesen

Piccadilly Circus

eine Riesenschneekugel

die kleine Statue kommt
ganz anders zur Geldtung

Schaufenster  eines

Kaufhauses am Piccadilly Circus

Dieses Schild stand neben
einem Getränkestand
Im Hyde Park

Unser Hotel und die Häuser

in der Umgebung

Zum Beweis, ein weiteres Foto
mit Uhrzeit

Nun dürfen die \“Jungs\“ auch warme Wintermäntel
tragen

Blick vom Trafalgar Square

übrigens, es hat nicht geregnet, die Platten sind noch
von der Reinigung nass

ein wunderschöner Anblick

ein Pub an der Ecke

Chinatown

ein weiteres sehr schön geschmücktes Haus

und auch dieses Haus hat mir gefallen

und auf einmal habe ich das kleine
Denkmal entdeckt

Agathe Christie ein Denkmal in Buchform

dieses Haus ist anscheinend gerade renoviert worden

ein Pub auf der King Street in der Nähe des Covent Gardens, wirklich sehr liebevoll dekoriert

 und mein letztes Foto im Wartebereich
des Flughafens

London im Advent 2013

Eigentlich wollte ich mit Freundinnen in diesem Jahr endlich mal  zu einem besonderen Weihnachtsmarkt fahren, denn in den letzten Jahren kam uns immer etwas dazwischen. Bei unseren Überlegungen hatte ich dann die verrückte Idee  und erzählte, dass ich in London auch einen interessanten Weihnachtsmarkt kennen würde. So kam eins zum anderen und daraus wurde ein Ausflug nach London, gestartet Freitags um 7 Uhr morgens bis Samstagabends. Ich bin froh, dass wir eine Übernachtung gebucht hatten, denn London war abends mit der Weihnachtsbeleuchtung soooo schön. Ich hätte es ungerne verpasst.

Ja, in diesem Jahr war es nun mein dritter Ausflug in meine Lieblingshauptstadt. Und mir war immer noch nicht langweilig. Denn London bietet immer wieder neue Eindrücke. War es bei meiner ersten Tour in diesem Jahr im April sehr kalt, haben wir jetzt nicht gefroren und konnten den Weihnachtsmarkt abends so richtig genießen und draußen sitzen. Aber ich greife vor. Ich will dann doch mal der Reihe nach berichten.

In aller Frühe haben wir uns im Flughafen getroffen, denn wir wollten mit der ersten Maschine um 7 Uhr starten. Bei uns war die Vorfreude auch größer als die Müdigkeit. So früh am Morgen war das Flugzeug doch überraschend gut ausgebucht. Der Vorteil bei den frühen Flügen ist ja immer wieder, dass man sehr viel vom Tag hat und auch vieles unternehmen kann. Durch die Zeitverschiebung waren wir gegen halb Acht schon in Heathrow und auch schnell durch die Abfertigungen. Da haben wir dann doch festgestellt, dass es doch noch sehr früh war, weil im Flughafen so wenig los war.
Den Weg zur U-Bahn kannte ich ja nun und so saßen wir auch nach kurzer Zeit schon in der Piccadilly Line Richtung London Innenstadt. Das Hotel hatte ich so ausgesucht, dass es mit dieser Bahn gut zu erreichen ist und es von dort auch gute Verbindungen gibt. So früh kann man die Zimmer noch nicht belegen, aber die Hotels bieten eine Gepäckaufbewahrung an, was wir natürlich genutzt haben. Deshalb waren wir ziemlich früh soweit, dass wir so richtig starten konnten. Aber zunächst hieß es auch, dass wir uns bei einer Tasse Kaffee und einem Imbiss stärken wollten. Zumal Harrods, was als erstes auf unserem Programm stand, erst um 10 Uhr öffnet und so spät war es noch nicht.

Unterwegs sind uns zwei Sachen schon aufgefallen, die meisten Bäume hatten noch nicht alle Blätter abgeworfen und überall sahen wir schöne und auch ausgefallene Weihnachtsdekorationen. Leider konnte ich das ganze Geblinke und Geglitzere nicht so richtig mit meinen Bildern festhalten. Es wirkt besser, wenn dies per Film fest gehalten wird.
Harrods war natürlich wunderschön geschmückt. Wir wollten in die Food Hall und auch in den Gift Shop und beides hat uns sehr begeistert. Da wir vorher durch einen der vielen Seiteneingänge ins Kaufhaus gegangen sind, hatte ich noch nicht die wunderschöne Schaufensterdekoration gesehen. Ich muss sagen, immer wieder bin ich von diesem Kaufhaus begeistert. Vielleicht kann ich doch einige Eindrücke mit meinen Bildern weitergeben, die ich später noch einstellen werde.

Nach Harrods ging es weiter zum Weihnachtsmarkt im Hyde Park. Es soll ein Weihnachtsmarkt nach deutscher Tradition sein. Wobei es sehr interessant ist, wie diese Tradition dort umgesetzt wird. Es ist mehr eine Mischung aus Kirmes, Oktoberfest und Weihnachtsmarkt. Im Hellen haben wir uns dort erst einmal umgesehen und beschlossen, dass wir abends im Dunkeln auf jeden Fall zum Markt wollten, denn dies war erstens ja unsere Ursprungsidee und außerdem wollten wir doch wissen, wie der Glühwein schmeckt, der dort Mulled Wine heißt.

Wer mich kennt und meine Berichte liest, weiß, dass ich immer zu meinem Lieblingsplatz Covent Garden möchte. So natürlich auch diesmal, war ich doch neugierig, wie in diesem Jahr die Dekoration ausfallen wird. Ich freute mich wieder über den Anblick der dicken roten Weihnachtskugel, die bei Dämmerung noch besser wirken.  Diese Deko hatte ich dort vor zwei Jahren schon gesehen und kannte die Wirkung.
In den kleinen Lädchen, die sich in den Markthallen befinden, stöbere ich immer wieder gerne und schaue mir ebenfalls gerne die Künstler an, die vor oder in den Hallen auftreten. Langweilig wird es mir auch dort niemals.

Erstaunlich wie schnell die Zeit vergeht, wenn man sich einfach mal so treiben lässt. Nachdem wir in einem schönen Pub etwas gegessen hatten, wollten wir gestärkt wieder Richtung Hotel und unsere Zimmer richtig belegen. So hatten wir später dann auch keinen Zeitdruck und konnten in aller Ruhe London im Dunkeln mit der Adventsbeleuchtung bewundern. Dazu muss ich wirklich sagen, wir hatten das Gefühl, als gäbe es einen Wettbewerb unter den Kaufhäusern und Straßen. Nach dem Motto, wer bietet mehr. Wer nachher noch Lust hat, die Bilder zu betrachten, wird mir das vielleicht bestätigen.
Vom Hotel fuhren wir mit dem Bus Nr 74 bis zur Oxford Street, von der ich wusste, dass dort immer sehr schön dekoriert wird. So war es dann auch in diesem Jahr. Zu Fuß ging es weiter  bis zum Oxford Circus und dort bogen wir in die Regent Street ein, die ebenfalls in diesem Jahr reichlich dekoriert wurde. Diese Straße ist ja sehr breit und bietet sich förmlich für großzügige Beleuchtung an. Es ist schon überwältigend, das zu sehen. Aber auch das abseits gelegene wunderschöne alte Kaufhaus Liberty bot einiges an, im Haus gab es eine tolle Weihnachtsabteilung. Von hier ging es dann Richtung Carneby Street, die uns durch das Lied, das wir in unserer Jugend gehört haben, natürlich bekannt ist. Aber dort wollten wir uns nicht lange aufhalten, denn als nächstes Ziel stand der Piccadilly Circus auf dem Plan. Dort angekommen, war ich erst einmal sehr überrascht und musste genau hinsehen, um den Eros überhaupt zu finden. Die kleine Statue befand in einer riesengroßen Schneekugel, von der ich auch sehr begeistert war. Wirklich tolle Ideen werden in London umgesetzt.

Die Verbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in London sind wirklich hervorragend. Entweder kann man im Underground gut von einem Ort zum anderen kommen oder es wird der Bus genutzt, der ja auch noch den Vorteil hat, dass gleichzeitig einiges von der Stadt zu sehen ist. So konnten wir vom Piccadilly Circus mit dem Bus zum Hyde Park Corner fahren und von dort zum Weihnachtsmarkt gehen. Ich hatte das Gefühl, dass nicht nur Touristen diesen Markt gerne aufgesucht haben, sondern auch reichlich Engländer, zu später Stunde natürlich auch mehr die jungen Leute.
Auf jeden Fall hat uns der \“Mulled Wine\“ gemundet und ich habe mir dort die \“Bratwurst\“  schmecken lassen. Wie schon erwähnt, war es nicht so kalt und wir konnten draußen sitzen und den Abend auf dem Markt ausklingen lassen.

Einigermaßen erholt von dem anstrengenden Vortag haben wir uns nach dem Frühstück wieder auf den Weg gemacht. Mit der U-Bahn ging es Richtung Westminster und es gibt ein weiteres Foto, das ich vom Glockenturm des Big Bens gemacht habe. Leider nieselte es etwas und es war ziemlich grau, als wir auf der Brücke standen und wie viele Touristen den Ausblick auf das Eye und das Parlament genießen wollten. Nun ja, das Wetter können wir nicht ändern und gingen unverdrossen weiter Richtung Whitehall und Horse Guards. Unser Ziel war der Trafalgar Square. Dieser Platz ist schon beeindruckend und auch dort erfreute uns ein Künstler mit seinen Scherzen und seinem Können.

Wie immer vergeht die Zeit sehr schnell, wenn man schönes erlebt, so langsam mussten wir auf die Uhr achten und wir wollten uns auch einen Platz suchen, wo wir zu Mittag essen konnten. Nach Möglichkeit sollte es etwas typisches sein. Schöne  und sehenswerte Plätze liegen in London erfreulich nah beieinander. deshalb wollten wir zu Fuß noch einmal zum Piccadilly Circus gehen. Aber was nützen die besten Pläne, die auch sehr schnell wieder umgestoßen werden. Dank der reichlich vorhandenen Hinweise, wo man sich befindet und welche Richtung man einschlagen muss, wenn man irgendwo hin will, sah ich den Hinweis Soho und Chinatown. Dort gibt es ja ebenfalls viel zu sehen, außerdem streift man den Piccadilly Circus noch am Rande. Allerdings gefiel es mir in Chinatown nicht so gut, denn es war noch die Zeit, in der die Autos dort fahren und anliefern dürfen. Deshalb konnte ich gar nicht so schöne Bilder machen.
Blieb jetzt noch unser Vorhaben einen Pub zu finden, wo wir in aller Ruhe zu Mittag essen können. Allerdings hatten wir nicht damit gerechnet, dass schon um 12 Uhr alle Pubs voll sind und dort gegessen wird. Wir sind davon ausgegangen, dass es später voll sein wird und waren wirklich überrascht. Wir haben dann noch einen Pub gefunden und feststellen können, dass es in den Preisen und Kosten für Services sehr große Unterschiede gibt. Aber  man ist ja darauf eingestellt, dass London ein teures Pflaster ist.

Tja, die schöne Zeit neigte sich nun wirklich dem Ende zu. Es dauerte noch eine Weile, bis wir wieder im Hotel waren und das Gepäck holen konnten, aber unseren Zeitplan haben wir bestens einhalten können und waren früh genug wieder am Flughafen. Im Wartebereich gibt es ja noch genügend Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Unter anderem gibt es dort ein kleines Geschäft von Harrods und das letzte Geld kann ohne Schwierigkeiten ausgegeben werden.
Voller Eindrücke und etwas kaputt haben wir den Rückflug angetreten und waren einhellig der Meinung, dass dies ein wirklich toller Ausflug zu einem besonderen Weihnachtsmarkt war.

Leipzig an einem Tag

naja, das stimmt nicht ganz, ich war zwar ein paar Tage länger in der Stadt, aber meist ja auf dem Messegelände. Für die Innenstadt hatte ich doch wenig Zeit zur Verfügung. So habe ich mir ein kleines Büchlein gekauft: Leipzig an einem Tag – ein Stadtrundgang.

Darin konnte ich dann nachlesen, was ich am ersten Tag gesehen habe und mir gefiel und für den Vormittag vor meiner Abfahrt dann auch noch einmal gezielt suchen und mir anschauen konnte.

Ich hatte zur Anreise nach Leipzig einen Zug gewählt, der durchfuhr und mich somit auf direktem Weg nach Leipzig brachte. Ich war auch gespannt, denn die Gegend war mir völlig unbekannt. Vor vielen Jahren war ich zwar schon mal in Eisenach gewesen, aber sonst kannte ich dort nichts.
Schon bei der Ankunft bekam ich einen sehr guten Eindruck von Leipzig. Der Hauptbahnhof ist sehr groß und vor Jahren völlig umgebaut worden. Er war groß und hell und sehr sauber.  Das Gebäude hat mir auch sehr gut gefallen. In den folgenden Tagen war der Hauptbahnhof dann auch immer der Ausgangspunkt von dem ich in die Innenstadt gestartet bin. Vom Messegelände fährt eine Straßenbahn bis Bahnhof und dann sind es wirklich nur wenige Minuten bis man die Innenstadt erreicht hat.
Am ersten Tag bin ich zunächst etwas planlos losmarschiert. Aber mit einer Sicherheit finde ich immer die Fußgängerzone und somit dann auch viel sehenswertes.

Ich werde ab jetzt Bilder einstellen und dazu etwas schreiben. Wie immer gilt, auf das Bild klicken, wenn man es größer betrachten möchte

 

Das Riquethaus ist mir sofort aufgefallen, es wurde 1908/09 erbaut. Die Firma Riquet & Co handelte mit Schokoladenprodukten aller Art und außerdem mit Orientwaren, vor allem Tee.
Das Türmchen scheint direkt aus China zu kommen.
Ansonsten wurde das Haus im Jugendstil erbaut.  Die beiden Elefantenköpfe waren das Markenzeichen der Firma.
Leider wurde das Haus im krieg teilweise zerstört, später aber wieder saniert und rekonstruiert.

Heute befindet sich im Haus ein Wiener Cafe, leider hatte ich keine Zeit, dort einzukehren.

 

Zufällig fanden in der Zeit, wo ich in Leipzig war,

Leipziger Markttage statt

alles war sehr hübsch herbstlich dekoriert

Allerdings hatte ich auch das Gefühl,
dass genau diese Buden ein paar
Wochen später mit adventlicher
Dekoration den Platz verschönern
werden.

Diese Verkaufsstände standen auf dem Markt vor dem alten Rathaus

sehr viele hübsche kleine Laden sind im alten Rathaus anzufinden.

Mir hat dieser Teeladen sehr gut gefallen.

Die Vorderansicht des alten Rathauses,
hier wunderschön von der Nachmittagssonne
angestrahlt.

 

Bei Sonnenschein leuchtet das Gold noch mal so schön.

Hier der Giebel des ehemaligen Konfektionskaufhauses Ebert, das in den Jahren 1903/04 im Jugendstil und Neobarock errichtet wurde

Heute befindet sich in dem ehemaligen Kaufhaus der Sitz der Commerzbank

diese beiden Häuser haben mir ebenfalls vom Stil her sehr gefallen.

ein letztes Foto im Sonnenschein und mit meinem Schatten.
Am ersten Tag hatte ich wunderschönes Wetter, aber leider meine Digicam im Hotel liegen gelassen und
die bisher gezeigten Bilder habe ich mit meinem Handy gemacht. Es wäre aber auch zu schade gewesen, wenn ich keine Möglichkeit zum Fotografieren gehabt hätte.

Hier stehe ich noch einmal auf dem Markt, im Hintergrund ist das alte Rathaus zu sehen.

Ich war überrascht und überwältigt über die Größe der Häuser und gefreut hat es mich, dass sie wieder im alten Stil aufgebaut wurden.
Ich hatte natürlich sofort die vielen Passagen und Höfe entdeckt und mich gewundert. Später konnte ich dann nachlesen, dass Leipzig von einem Passagennetz durchzogen ist. Es geht zurück auf die Durchhöfe oder Durchhäuser, Gebäudekomplexe, deren Ein- und Ausgänge jeweils nach verschiedenen Straßen lagen. Fuhrwerke konnten hinein und zur anderen Straß wieder hinausfahren, ohne wenden zu müssen.
In Leipzig fanden durch die zentrale Lage schon vor Jahrhunderten viele Märkte statt. Später wurde sie zur Messestadt und um 1904 entstanden sehr viele große Messehäuser, die heute meistens Kaufhäuser beherbergen. Nachdem ich dieses gelesen hatte, brauchte ich mich über die Größe der Tore und Häuser gar nicht mehr wundern.

Hier nun einfach mal ein paar Fotos mit Gebäuden, Höfen, Passagen und Tore

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

schön ist, dass auch ganz neue Passagen im alten Stil angelegt werden

es wird zur Zeit viel renoviert

es muss aber auch noch einiges renoviert werden

ein sehr bekannter Student, der in Leipzig einige Jahre verbracht hat

 

Ich hatte irgendwo gelesen, dass die Statue so steht, dass der Blick von Goethe auf den \“Auerbachs Keller\“ gerichtet ist. Dort soll er sich oft aufgehalten haben. Dieser Keller wurde durch die Faust-Dichtung von Goethe berühmt. In der Passage stehen Statuen von Faust und Mephisto und auf der Seite gegenüber von raufenden Studenten

 

 

 

Und nun noch etwas über die jüngere Vergangenheit von Leipzig. Seit 1982 fanden in der Nikolaikirche jeden Montag Friedensgebete statt. Ab Herbst 1989 fanden zusätzlich die Montagsdemonstrationen statt.
Leider war das Wetter und somit die Lichtverhältnisse nicht so gut, dass ich ein schönes Foto von der Kirche machen konnte. Allerdings ist es mir gelungen die Nikolaisäule, die am Ende des Nikolaikirchhofes steht, zu fotografieren, diese Säule soll an die friedliche Revolution erinnern und ist eine Nachbildung der Kirchensäulen.

 

 

Dies war nun ein kleiner Eindruck, den ich in der kurzen Zeit gewonnen habe und weitergeben wollte. Mit Sicherheit gibt es in und um Leipzig noch viel mehr zu sehen. Also, die Stadt ist durchaus eine Reise wert.