Küstenangst

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Auf Fehmarn findet eine Kite-Meisterschaft statt. Endlich ist mal wieder so richtig etwas los, was vom Bürgermeister und dem Tourismusbeauftragten begeistert aufgenommen wird. Da wollen sie sich doch nicht durch irgendetwas stören lassen, aber das haben sie sich nur gedacht…. Weiterlesen

Rezension – Fehmarn Lieblingsplätze zum Entdecken

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Autorin: Heike Meckelmann Titel: Fehmarn Lieblingsplätze zum Entdecken Gerne: Reise Version: eBook und Taschenbuch erschienen: 8. März 2017 Seiten: 192 Altersempfehlung: Erwachsene Verlag: GMEINER Über die Autorin: Heike Meckelmann zog 1989 auf die Insel Fehmarn, wo sie mehr als 20 … Weiterlesen

Fehmarn 2014

Einmal im Jahr \“brauche\“ ich den Urlaub auf meiner Lieblingsinsel Fehmarn. Seit ich Pfingsten 1979, also vor 35 Jahren, zum ersten Mal dort war, bin ich der Insel treu geblieben.

In diesem Jahr hatte ich für mich etwas ganz besonderes geplant. Ich wollte mit dem Zug \“vorfahren\“ das bedeutete für mich, fast zwei Wochen wäre ich fast alleine und konnte schon mal so richtig ausspannen.

Seit ein paar Jahren gibt es ja die Möglichkeit mit dem Zug bis Burg zu fahren, was näher an meinem Urlaubsort Neujellingsdorf liegt. Obwohl es auch kein Problem gewesen wäre, so weit ist Puttgarden ja auch nicht entfernt. Es gibt heutzutage ja so viele Erleichterungen, wenn man mit dem Zug reisen möchte. So wurde mein großer Koffer ein paar Tage eher auf den Weg geschickt. Am Reisetag hatte ich dann nur noch einen kleineren Koffer und einen Rucksack dabei. Leider fährt von Düsseldorf aus nicht immer ein Zug bis zur Insel. Ich hatte die Wahl entweder in Köln oder Wuppertal in den Intercity zu steigen. Bis zum Bahnhof Wuppertal musste ich nur 20 Minuten fahren und deshalb fiel die Wahl nicht schwer.

Die Fahrt war sehr angenehm,  ich hatte reichlich Zeit zum Lesen oder die anderen Reisenden zu studieren. Das eine oder andere Gespräch wurde auch geführt. Bis Lübeck war die Fahrt nicht besonders aufregend, nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen hatten, besaß ich nicht mehr die Muse in meinem Buch zu lesen. Ich näherte mich meinem Ziel und konnte mich von dem Anblick der Gegend, durch die wir nun fuhren nicht mehr lösen. Obwohl in dem Waggon keine Fenster geöffnet werden konnten, verbreitete sich der Geruch der Rapsfelder. Diese Felder erfreuten nicht nur mich, auch andere Damen, die mit mir im Waggon saßen, der inzwischen sehr leer war, waren begeistert. Das Gelb leuchtete so wunderschön, die Blüten standen in voller Pracht. Immer wieder konnten wir auch die Ostsee erblicken. Einer Dame, die zum ersten Mal nach Fehmarn fuhr, konnte ich so viel zeigen und erklären. Schließlich kam die Brücke in Sicht, die im Volksmund gerne der \“Kleiderbügel\“ genannt wird. Langsam fuhr der Zug darüber und ich konnte mich an dem Anblick meiner Insel erfreuen. Jedes Mal bin ich begeistert. Es sieht einfach toll aus, wenn die vielen Segelboote auf dem Meer sind und man schon viel von der Insel erblicken kann. Diesmal waren es zusätzlich die vielen gelben Felder, die mich zusätzlich begeisterten. Und ich hatte es geschafft, ich war nach sechs Stunden endlich da!

Es geht sicher vielen so, die immer wieder zum selben Urlaubsort fahren. Man kommt an und fühlt sich direkt wohl. Es ändert sich immer etwas, aber trotzdem ist man \“zu Hause\“ und kann sich in Ruhe einrichten. Da ich ja noch ohne Auto war, hieß es Erledigungen mit dem Rad zu machen oder mit dem Bus zu fahren. Letzteres ist für eine Großstadtpflanze natürlich etwas besonderes. Bin ich es doch gewohnt, dass ich jederzeit mit Bus oder Straßenbahn irgendwohin fahren kann, musste jetzt der Fahrplan richtig gelesen werden. Ich musste nicht nur wissen, wann der Bus nach Burg fährt, nein, es war auch wichtig, wann ein Bus wieder zurück fährt. Aber das war nun wirklich kein Problem.

Die ersten Tage bin ich einige Kilometer mit dem Rad unterwegs gewesen und konnte mich immer wieder an dem Duft, an den gelben Rapsfeldern oder am Meer erfreuen. Ich habe bestimmt ganz viele Bilder doppelt und dreifach gemacht. Aber heutzutage ist das ja auch ein Problem mehr. Musste man früher zu Hause ganz ungeduldig auf die entwickelten Urlaubsbilder warten, konnte ich jetzt sofort nachsehen, ob die Bilder gut geworden sind.

Glücklicherweise stand mir die ganze Zeit ein eBike zur Verfügung. Bekannterweise hat man ja meist Gegenwind und außerdem wollte ich meine Einkäufe immer schnell in mein Urlaubsdomizil bringen. In den letzten Jahren hat die \“Fehmarn Wege GmbH\“ dafür gesorgt, dass viele neue Radwege angelegt wurden. Ich war natürlich begeistert und hatte sofort einen Favoriten. Ein Radweg direkt entlang der Steilküste im Osten. natürlich wollte ich diesen Weg mit meinem Mann noch einmal fahren, denn auch er sollte sich daran erfreuen. Einige hundert Kilometer wurden in diesem Urlaub geradelt, was immer wieder viel Spaß macht.
Dank der Erleichterung mit dem eBike stand auch wieder eine Tour nach Heiligenhafen an. Es ist schon ein tolles Gefühl über die 50 Jahre alte Fehmarnsundbrücke zu fahren.

Wenn man vier Wochen an einem Ort verweilt, bekommt man ganz anders mit, wie sich die Natur entwickelt. Als ich ankam, hatten viele Bäume noch keine Blätter und die Rapsfelder waren in voller Blüte. Ich konnte nun beobachten, dass die Bäume immer grüner wurden und der Raps verblühte. Als das alljährliche Rapsblütenfest in Petersdorf stattfand, waren kaum noch Blüten zu sehen. Aber trotzdem war es wieder ein gelungenes Fest, was den krönenden Abschluss mit einem kleinen Umzug durch den Ort fand.

Ich beschäftige mich natürlich auch mit den Geschehnissen aus dieser Insel. Dort lebt man hauptsächlich von der Landwirtschaft und dem Tourismus. Ich habe allerdings manchmal das Gefühl, dass beides gegeneinander arbeitet. So soll eine vorhandene große Schweinemastanlage von 10.000 Schweinen um einige tausend vergrößert werden. So etwas passt nicht auf eine so kleine Insel und die Geruchsbelästigung ist sehr groß, mal ganz davon abgesehen, was zu dieser Art der Tierhaltung sonst noch zu sagen ist.
Außerdem wurde vor ein paar Jahren für die gesamte Insel die Kurtaxe eingeführt.Bis heute sehe ich persönlich nicht, warum ich sie zahlen muss. In den vergangenen Jahren habe ich immer ohne zu meckern gezahlt. Aber in diesem Jahr hat es mich doch geärgert. Denn der Betrag wurde jedes Jahr erhöht und schon vor Beginn der Hauptsaison wird der zu zahlende Betrag verdoppelt. Einen Nutzen hatte ich allerdings keinen. So gerne wäre ich während der Rapsblüte auf die wunderschöne Mühle in Lemkenhafen gestiegen und hätte Fotos von oben gemacht. Aber die Mühle wurde erst ab 1.6. geöffnet und da war es mit der Pracht vorbei. Nun will ich mit meinen kritischen Bemerkungen niemanden von der Insel fernhalten, aber erwähnt werden sollte dies doch einmal.

Die Insel selber kann ja nichts dafür,  was mit ihr gemacht wird und sie bleibt bei mir natürlich an erster Stelle. Ich hoffe auch, dass ich noch viele Jahre das Vergnügen haben werde, die Insel zu besuchen und mich dort bei guter Luft so richtig zu erholen.

Bilder, die ich in diesem  Jahr gemacht habe, werde ich in einem gesonderten Beitrag zeigen.

Fehmarn 2014 Bilder

Diese Bilder können durch einen Klick darauf größer betrachtet werden
Raps in voller Blüte vor der Windmühle in Lemkenhafen
Der Blick aus dem Fenster meiner Ferienwohnung – 
der große Baum im Hintergrund ist noch blattlos.
Ein Streifen gelber Raps leuchtet im Hintergrund
Burgstaaken , die obligatorische Touristenmöwe
weil es immer wieder ein schöner Anblick ist, 
Burgstaaken mit der Fehmarnsundbrücke im Hintergrund
Am Strand von Gold
Mein diesjähriger Lieblingsradweg,
entlang der Steilufers im Osten 
das so genannte Waldsofa lädt zur  Rast ein
ich hatte einen schönen Tag erwischt und war nicht nur 
vom Weg, sondern auch von den Blautönen begeistert
Seit Jahren gibt es die Windräder auf der Insel, an
den Anblick hat sich inzwischen wohl jeder gewöhnt
In Neujellingsdorf befindet sich ein kleiner Flughafen. 
Die Rundflüge über die Insel kann ich persönlich
empfehlen. Ein herrlicher Anblick von oben
Irgendwie hatte ich das Gefühl beobachtet zu werden. 
Oder lag es an meinem Butterbrot, das ich im
Strandkorb verzehrte?
Abendstimmung – in der Bucht von Lemkenhafen
Noch blüht der Raps – auch hier wollte
ich die wunderschöne Abendstimmung festhalten
Mit dem Rad über die Brücke Richtung 
Heiligenhafen, eine schöne Strecke
Die Rosen blühten so wunderschön 
und der Duft war berauschend
Im Hintergrund ist der Steinwarder von
Heiligenhafen zu sehen
Und noch einmal Steinwarder
Der Leuchtturm von Staberhuk, 
leider konnte ich nicht näher heran
Und noch einmal der Strand von Gold,
es macht immer wieder Spaß dort eine 
Rast  einzulegen, denn es wird ein buntes
Bild durch Surfer und Segler geboten
Diese wunderschöne Haustüre hat
mir sehr gut gefallen
Abends auf der Mole in Orth 
Blick von der Mole Richtung 
Flügger Leuchtturm
Auf dem Deich von Orth nach Lemkenhafen
lässt es sich sehr gut mit dem Rad fahren.
Die Schafe lassen sich nicht stören
Am Strand in Altenteil im Norden 
Abends am Hafen von Orth
Ein wunderschöner entspannender Anblick
Die Pferde auf dem Hof, im Hintergrund ist der vor
kurzem noch blattlose Baum zu sehen, jetzt
in voller Pracht
Wie oft die Brücke wohl schon fotografiert wurde?
Hier von der rechten Seite aus
und dieser Anblick bietet sich von der anderen Seite
Die Bucht am Wulfener Hals
und was sehen wir im Hintergrund?
In diesem Ferienhaus lässt es sich bestimmt
gut leben, die Lage am Sund ist wunderbar
Und weil es so schön ist, zum Abschluss
noch einmal die Brücke mit den
duftenden Rosen

Eine Herbstwoche auf Fehmarn mit Ausflug nach Heiligenhafen

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Im Herbst gibt es schöne und weniger schöne Tage, eigentlich wie zu jeder Jahreszeit, aber das Bild der Insel im September  ist doch etwas anders als sonst. So hatten wir in einer Woche auch wieder alle möglichen Wettervarianten. Einen ganzen … Weiterlesen

Fehmarn 2011

Es mag ja manchem langweilig vorkommen, wenn ich immer wieder nach Fehmarn fahre und davon berichte, aber für mich wird es dort nie langweilig werden. In diesem Jahr war ja nur ein \“Kurzurlaub\“ geplant, der auch leider viel zu schnell vorbei ging. Aber schon die Vorfreude auf die Insel gehört für mich zum Urlaub dazu und wenn ich dort ankomme, fühle ich mich auch sofort wohl. Unser Ankunfttag war sehr stürmisch, leere LKWs und Autos mit Anhänger durften nicht über die Fehmarnsundbrücke fahren. Auf der Insel angekommen, wurden auch direkt die Fenster des Autos geöffnet und tief durchgeatmet. Diese Luft – einfach klasse! Meer und Raps, die Kombination finde ich klasse. Geplant hatten wir einige Radtouren. Ich wollte Fotos von der Brücke machen und auch zum Flügger Leuchtturm fahren, der voriges Jahr noch voll eingerüstet war. Leider war der Leuchtturm noch nicht fertig renoviert, aber was ich sehen konnte, hat mir sehr gut gefallen. Nur müssen jetzt alle Ansichtskarten und Poster und was weiß ich noch alles auf den neuesten Stand gebracht werden, denn der Turm sieht nun ganz anders aus. Auch in diesem Jahr habe ich die Erfahrung gemacht, dass man meist Gegenwind beim Radfahren hat, denn merkwürdigerweise dreht er laufend. Aber das sollte uns nicht hindern, kleinere und größere Touren zu machen. Im vorigen Jahr hatten wir uns schon vorgenommen, einen Tagesausflug nach Dänemark zu machen. Schließlich ist die Insel Lolland sehr gut zu erreichen. In diesem Jahr haben wir es dann auch wahr gemacht. Morgens früh um 9 Uhr sind wir Richtung Fähre gestartet und waren abends um 21 Uhr wieder zurück. Es war ein wunderschöner Tag, allerdings habe ich keine Fotos gemacht, denn die schönen Häuser, netten Orte kann man am besten vor dem geistigen Auge in Erinnerung behalten, auf Bildern würde es einfach nicht so gut wirken. Deshalb zeige ich hier auch nur ein Bild von der Brücke, Mohnblumen im Rapsfeld und ein Foto vom Leuchtturm. Die Düfte, die ich beim Radfahren einatmen durfte kann ich auch nur schreiben, da muss jeder seiner Fantasie freien Lauf lassen. Den Duft des Meeres und der Rapsfelder habe ich schon erwähnt, hinzu kamen aber auch die wunderschönen Heckenrosen- und Weißdornbüsche. Ein Erlebnis des Sinne, wirklich!
Wie schon geschrieben, war es nur ein Kurzurlaub, sozusagen sollte zwischendurch mal mein persönliches Akku aufgeladen werden. Und es hat gut getan, liebe Freunde zu treffen, lustige Stunden zu verbringen und um die 200 km mit dem Rad gefahren zu sein.
Und hier nun meine kleine Bilderauswahl, zum Vergrößern einfach draufklicken



Fehmarn 2010

Lange habe ich hier im Blog nichts geschrieben, das lag daran, dass ich mal wieder meinen Urlaub auf meiner Lieblingsinsel Fehmarn verbringen wollte. Im Juni 1979 habe ich Fehmarn kennen gelernt und seitdem verging wohl kaum ein Jahr, wo ich nicht dort war. Wer jetzt meint, das wäre aber langweilig, dem muss ich widersprechen. Es gibt immer wieder etwas anderes oder neues zu sehen. Und außerdem ist es ein tolles Gefühl, wenn man vorher schon weiß, worauf man sich freut. Sei es der leckere Fisch aus der Aalkate in Lemkenhafen, sei es das leckere Eis – beim Bummeln in Burg geschleckt oder einfach nur auf einer Bank zu sitzen und das Geschehen ringsrum zu beobachten. Außerdem gibt es immer wieder neue Stellen, wo wir mit dem Rad noch nicht waren, kaum zu glauben, aber wahr. Und auf der anderen Seite sage ich nach 14 Tagen auf der Insel, huch, da war ich ja diesmal gar nicht. Macht nichts, nächstes Jahr ist der Ort dann mal wieder dran.

In diesem Jahr war das Wetter sehr, sehr wechselhaft und wir sind nicht so viel mit dem Rad unterwegs gewesen, wie wir es geplant hatten. Aber die Touren, die wir gemacht haben waren sehr schön. Auch die Zeit, die wir mit unseren Vermietern verbracht haben, war schön und erholsam. Einfach im Garten unterm Apfelbaum sitzen und plaudern. Nichts drängt, kein Ausflug \“muss\“ gemacht werden, einfach sich Zeit nehmen und haben. Da unsere Ferienwohnung erst Montags wieder belegt wurde, konnten wir statt dem Samstag am Sonntag zurückfahren und das war ganz toll. Denn gegen Ende des Urlaubs war das Wetter am Beständigsten. Statt im Stau auf der Autobahn zu stehen, sind wir mit dem Rad zur Fehmarnsundbrücke gefahren, haben dort eine Bank gefunden und Stunden dort gesessen und dem Geschehen auf der Ostsee zugesehen. Hier nun ein paar Eindrücke:

Blick Richtung Heiligenhafen, dort sind viele Segler gestartet

Die Fahrrinne unter der Brücke sollte man schon genau treffen!
Im Hintergrund liegt der Ort Großenbrode

Mein gutes Rad, das einiges mit mit aushalten mußte. Vorsichtshalber hatte ich eine Decke dabei, falls wir keine Bank gefunden hätten.

Der Strand mit Blick auf dem Leuchtfeuer Strukkamphuk