Dänemark 2019 – Bilder

Dänemark 2019 
Unterkunft in Kalvehave, 
nicht weit entfernt von der Brücke zur Insel Moen
Alle Bilder können noch besser betrachtet werden,
wenn Ihr drauf klickt, zumindest sind sie dann größer 😉
Wir reisen an und sehen schon in der Ferne die Brücke zur Insel
Erster Spaziergang durch den Ort, nun hatten wir den
Blick auf die Brücke aus einem anderen Winkel
Am Strand – die Kinder erforschen das Leben
im Wasser
Wir sind angekommen und natürlich  darf
die dänische Fahne nicht fehlen
Eindrücke 
Unser Blick aus dem Schlafzimmerfenster
Abendspaziergang  mit dem Schatten-Selfie
Es machte einfach immer wieder Spaß eine kleine
Runde im Ort zu gehen
Diese Türe in Stege fand ich einfach schön
In Nyord bei Wolfgang
wirklich, wir sind in den Laden, weil
wir Honig kaufen wollten und standen
mitten in der Weihnachtsdeko
Radtour um den Bodden von Stege 
kleines Freilichtmuseum
Abendliche Eindrücke
beim Spaziergang
durch Kalvehave
Magleby, Parkplatz an der Kirche
Eindrücke bei den Kreidefelsen
da unten laufen jede Menge Leute, die den
Abstieg nicht gescheut haben 
ein letzter Blick und dann geht es zurück
Straßen in der Vorsaison, noch ist alles schön leer
Fahrradwege befinden sich auf beiden Seiten
Und wieder bin ich abends im Ort unterwegs und
halte die Stimmung fest
hübsch anzusehen waren die Segelboote 
Das Sammlermuseum 
ein bisschen versteckt, auf dem Hinterhof, das
Bryghus
graue Wolken versprechen kein schönes Wetter,
letzter Besuch in Stege
abends um 21.26 Uhr , der Blick aus dem
Schlafzimmerfenster

Dänemark 2019 – Bericht

Nachdem es uns vor zwei Jahren in Dänemark so gut gefallen hat, wollten wir ein weiteres Mal eine Urlaubswoche dort verbringen. Diesmal sollte es aber an der so genannten Dänischen Südsee sein. In Kalvehave haben wir unsere Ferienunterkunft gefunden. Die Ferienanlage besteht aus rund 20 Ferienhäusern und einem Hotel, die direkt an dem kleinen beschaulichen Hafen und nur wenige Meter von der Brücke zur Insel Moen entfernt liegt.

Wie vor 2 Jahren sind wir morgens zeitig zu Hause abgefahren und haben Fehmarn nach einer angenehmen Fahrt und zwei Pausen gut erreicht. Die Fähre hatte ich wieder für Mittags vorgebucht, denn es war geplant, dass wir auf Fehmarn eine längere Pause einlegen wollten. Unter anderem wollten wir uns mit dem leckeren Rapshonigbrot eindecken. Nachdem wir alle Einkäufe erledigt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Puttgarden. Wir hatten Glück und konnten ziemlich schnell auf die Fähre. Diesmal war die Überfahrt etwas unruhig, denn es war sehr windig und es gab etwas mehr Wellen als sonst, in der Ostsee. Allerdings dauert die Fahrt ja nicht sehr lange und deshalb hatte ich auch keine Probleme damit. In Rodbyhavn kannten wir uns ja schon aus und fanden den Weg Richtung Urlaubsort ohne weiteres. Dänemark hat ja reichlich Inseln, die meist mit Brücken verbunden sind, so gab es auf der relativ kurzen Fahrt einiges zu sehen.

Da wir etwas vor der Zeit am Ziel ankamen und unsere Unterkunft noch nicht fertig gereinigt war, nutzten wir die Gelegenheit uns in der Nähe etwas um zusehen. Sehr interessant fand ich, dass hier Kinder forschen konnten, sie hatten die Möglichkeit das Leben im Wasser zu betrachten.
Ich liebe auch immer wieder in den kleinen Häfen die Geräusche, die der Wind mit den Masten der Schiffe verursacht und vor allem die Seeluft atme ich immer wieder gerne ein. Ich wusste schon, dass ich des öfteren den Hafen besuchen und den Strandweg entlang gehen würde.

Schon beim letzten Mal hatten wir festgestellt, dass Dänemark zwar schöne Fahrradwege hat, aber nicht unbedingt flach ist und somit ohne großartige Anstrengung erradelt werden kann. Wir hatten geplant, dass wir mit dem Auto eine Strecke zurücklegen und es dann auf einem Parkplatz abstellen wollten. Von dort wollten wir dann immer die entsprechenden Touren starten.

Aber am ersten richtigen Urlaubstag war das Wetter noch nicht so richtig freundlich und wir statteten der größeren Stadt auf der Insel Moen einen ersten Besuch ab. Stege sollten wir dann öfter besuchen, aus den verschiedensten Gründen. An dem Sonntag fanden wir in der Tourist Information sehr gute Flyer, auf denen wir sehr schöne Fahrradausflüge fanden.

Am Montag ging es dann los, am Vortag hatten wir einen günstig gelegenen Parkplatz entdeckt und dort stellten wir nun das Auto ab. Wie es manchmal so ist, befand sich in dem Moment, wo wir losradelten eine kleine Regenwolke genau über uns und meinte, dass sie sich etwas entleeren sollte. Klasse! Das brauchte ich jetzt nicht wirklich. Aber zum Glück war sie wirklich sehr klein. Unser Ziel war an dem Tag das kleine Dorf Nyord, auf einer kleinen Insel neben Moen. Der Radweg war gut und angenehm zu fahren, allerdings hatten wir die ganze Zeit reichlich Gegenwind. Selbst mit der Unterstützung, die mir mein Pedelec bot, war es ganz schön anstrengend. Auf jeden Fall war die Fahrt sehr eindrucksvoll, von der ich wenig Bilder habe, denn die Weite der Landschaft, das Grün der Wiesen und Felder, sowie das Blau des Himmels und Wassers kann man sich nur zur Erinnerung abspeichern. Auf Bildern wirkt es nicht so richtig.  Auf jeden Fall war es schon toll, denn unterwegs konnte ich reichlich Vögel sehen, die sich rechts und links der Straße in den Wiesen wohl fühlten. Das Dorf ist sehr klein und darf auch nicht mit dem Auto befahren werden. Vor dem Ort gibt es einen Parkplatz für die Autos, da wir aber mit dem Rad unterwegs waren, konnten wir die wenigen Straßen befahren und fanden dann auch \“Noorbro Handelen\“ In der Sendung \“Wunderschön\“ war der reisende Reporter auch dort und wir wollten Wolfgang aus Düsseldorf ebenfalls  besuchen und haben dort einen sehr leckeren Kuchen gegessen.  Wenn man auf einer Strecke Gegenwind hat, freut sich jeder auf die Rückfahrt, denn rein theoretisch müsste man jetzt mit Rückenwind fahren, wenn der Wind nicht wieder dreht. Diesmal hatten wir Glück, wir hatten tatsächlich Rückenwind waren relativ schnell wieder in Stege auf dem Parkplatz. Da wir am Tag davor schon einiges entdeckt hatten, wo wir Souvenirs und so weiter kaufen wollten, wurde das an dem Tag nun in Angriff genommen.
Beinahe hätte ich noch etwas wichtiges vergessen, ich wollte doch erwähnen, dass man auf Moen und Nyord etwas einzigartiges erleben kann. Das Phänomen \“Dark Sky\“, den dunklen Himmel kann man dort geniessen und einen wunderschönen Sternenhimmel und die Milchstraße in voller Pracht sehen. Ich habe leider nur einige Sterne sehen können, denn Ende Mai ist es nachts einfach zu hell.

Und nun zu unseren Souvenirs, die wir kaufen wollten:
Bolcher, dieser Begriff erinnerte mich an Ferien im Lipperland bei meinen Großeltern, ich wusste sofort, dass dort zu Bonbons Bonschen bzw Bolschen gesagt wurde und deshalb wollte ich in der Bolcher Fabrik welche kaufen.  Außerdem hatten wir ein großes Hinweisschild an einem Haus entdeckt, auf dem Honing stand. Wir essen gerne Honig und am liebsten Rapshonig, also wollten wir uns dort umsehen und vielleicht welchen kaufen. Tja, der dänischen Sprache nicht mächtig, hatte ich nicht gesehen, dass wir uns in einem Haus befanden, wo Weihnachtsbäume verkauft wurden. Ich öffnete die Ladentüre und war mittendrin in einem Weihnachtsland. Ähm und das Ende Mai. Witzig, aber Honig haben wir auch gekauft, denn die Probe war lecker.

Dienstag, für diesen Tag hatten wir eine Tour geplant, die wieder in Stege starten sollte, allerdings diesmal am Hafen und dann wollten wir eine Runde um den Bodden drehen. Durch kleine Orte mit hübschen Häusern ging es auf einer ruhigen Straße los. Abstecher zum Museumsgaarden.
Blick auf die Berge in der Ferne, hinter denen sich die Kreidefelsen befanden.
Kurze Touren und wir waren meist am Nachmittag wieder zurück. Durch die frische Luft waren wir abends aber meist sehr müde. Ich schaffte es einfach nicht,mir den wunderschönen Sternenhimmel anzusehen. Die ersten Tage war es sowieso zu bewölkt und als der Himmel dann klar war, war ich zu müde. Allerdings habe ich es einmal geschafft und die besondere Abendstimmung festhalten können. Die Farben begeistern mich immer wieder.

Mittwoch, so ein bisschen haben wir bei der Planung der Ausflüge natürlich auch auf das Wetter geachtet, denn wir wollten den Kreidefelsen sehen, wenn er von der Sonne angestrahlt wird. Deshalb war die Fahrt zu Moens Klint für Mittwoch geplant. Allerdings hat mich die Wegbeschreibung nicht gerade begeistern können. Stand da doch etwas von sehr hügelig, viel Puste wird gebraucht und und und. Ich war skeptisch, ob ich das mit meinem Rad schaffe. Aber ich wollte nicht schon vorher die Flinte ins Korn werfen. Starten wollten wir diese Tour in Magleby, dort gibt es an der Kirche einen großen Parkplatz, wo das Auto abgestellt werden sollte. Geplant und getan, nach einigen Metern fluchte ich schon reichlich, mein Untersützungsmotor wurde ganz schön gefordert und das klappt ja nur, wenn ich selber kräftig in die Pedalen trete. Es ging rauf und runter und runter und rauf, puh, ganz schön heftig und ich hoffte wirklich sehr, dass sich die Anstrengung lohnen würde. Nun ja, man hätte natürlich auch mit dem Auto hinfahren können, was die meisten auch gemacht haben. Es gab nur wenig verrückte Radfahrer, aber was solls. Nach einer gefühlten Ewigkeit waren wir endlich am Ziel und konnten die Kreidefelsen von oben bewundern. Ich hätte auch 15 Minuten Treppen nach unten gehen können, aber das wollte ich mir nicht antun, zumal es nach oben leider keinen Aufzug gab. Trotzdem waren es noch ungefähr 100 Stufen, die ich nach oben gegangen bin, aber es hat sich gelohnt, wirklich und die Sonne machte mir auch die Freude und strahlte. Nach einer kurzen Picknickpause wollten wir wieder zum Auto zurück radeln und ich lehnte jede Abzweigung nach rechts und links ab, ich wollte auf direktem Weg zurück. Was soll ich sagen, die Strecke war megakurz, in sehr kurzer Zeit waren wir wieder beim Auto, aber ich war froh, dass wir diese nicht zum Hinweg genommen haben, denn jetzt ging es immer bergab und das bei Gegenwind. Ich stellte mir nur vor, welche Anstrengung es gewesen wäre, hier hoch zu fahren. Im Nachhinein dankte ich meinem Mann doch für seine Entscheidung bei der Wahl der Strecke.
Nachmittags waren wir wieder zurück und später wollte ich noch eine Runde drehen. Das Wetter wurde immer besser, das heißt, was Wolken betrifft, der Wind war ganz schön frisch und nach einer kurzen Runde mit vielen schönen Eindrücken zog es mich wieder ins Haus.

Donnerstag, eigentlich hatten wir eine Bootstour geplant, wir wollten gerne die Kreidefelsen vom Wasser aus sehen, aber das Wetter war überhaupt nicht freundlich, deshalb wollten wir ein Museum besuchen: \“Thorsvang, Danmarks Samlermuseum\“. Die ganzen Tage sind wir immer daran vorbei gefahren und ich wurde schon neugierig, denn es sah von der Straße aus sehr vielversprechend aus.
Sicher kennen fast alle die Filme \“Bullerbü\“ und Pipi Langstrumpf und haben in Erinnerung, wie dort die Läden ausgesehen haben. Nun, in diesem Sammlermuseum wurden von überall Einrichtungsgegenstände zusammen getragen. Alte Büros, Cafés, Frisiersalon und und und erlaubten uns eine Zeitreise. Außerdem durften wir einen Bunker besichtigen, der während der letzten Kriegstage gebaut wurde und zwar gegen nördliche Angriffe. Auch das war sehr interessant.
Dieser Donnerstag war ein Feiertag und zwar \“Christi Himmelfahrt\“ und wir hatten beim letzten Urlaub in Dänemark schon festgestellt, dass dort ebenfalls gefeiert wird. Es gab einen Festplatz mit Live-Musik, wo gute Stimmung herrschte. Wir hatten diesen Platz allerdings erst entdeckt, nachdem wir im Bryghus gut gegessen hatten, sonst hätten wir dort mit Sicherheit einen dänischen Hot Dog gegessen.

Freitag, die ganze Zeit hatten wir gelesen, dass in Stege an dem Freitag gefeiert wurde. Es fand
der Glade Fredag, der Glückliche Freitag in Stege statt. Vorstellen konnten wir uns jetzt nichts darunter. Denn gefeiert hatten doch alle am Tag davor. Aber wir konnten es uns so erklären, dass auch dort ein Brückentag ist und ein Markt stattfindet, wo Handwerk, Essen und Getränke angeboten werden. Leider war das Wetter an dem Tag auch nicht so gut, dass wir uns dort nur kurz aufgehalten haben und es uns in unserer Ferienwohnung gemütlich machten, zumal wir am nächsten Tagen ja wieder nach Fehmarn reisen wollten und wir etwas packen mussten.

Samstag, der Tag der Abreise, wir mussten nicht in aller Frühe die Wohnung verlassen, also haben wir es gemütlich angehen lassen. Frühstück, Auto befüllen und nicht auf direktem Weg nach Rodby fahren, das war unser Vorhaben.  Wir freuten uns auf Fehmarn, auf die doch fahrradfreundlichere Insel.

Rezension – Alpensolo

Galerie

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Autorin: Ana Zirner Titel: Alpensolo Genre: Reise Version: eBook und Taschenbuch erschienen: 2. Oktober 2018 Seiten: 271 Altersempfehlung: Erwachsene Verlag: Malik und Piper eBooks  Über die Autorin:Ana Zirner, Jahrgang 1983, ist freiberufliche Autorin, Kulturmanagerin, Film- und Theaterregisseurin und war bereits … Weiterlesen

Kreta 2018 – Bilder

Unsere Unterkunft am Anreisetag \“Alexander House\“ in Agia Pelagia, 
natürlich wurde als erstes der kleine Pool 
vor unserem Zimmer festgehalten

Rundgang in der Hotelanlage
auf dem Weg nach unten zum Hafen 
und Strand

die kleine Bucht von Agia Pelagia
das erste Glas Mythos 

Die Weihnachtsdeko hängt anscheinend
das ganze Jahr, aber abends ist es noch
nicht eingeschaltet
Der Blick von der Hotelbar auf den Ort und
die Bucht
auf dem Weg zum Abendessen hat mich der 
tolle Himmel mal wieder begeistert
  
Es wird ja immer sehr schnell dunkel, 
Vollmond über Agia Pelagia
Zum Abschied noch schnell ein Foto
Spiegelung im eigenen kleinen Pool
Weiter geht es Richtung Panormos, wo wir im Hotel \“Iberostar Creta Panorama\“ eine Woche verbringen wollten. Natürlich wiederholen sich einige Bilder bei mir, was daran liegen mag, dass der Himmel immer wieder anders aussah oder die Wellen mehr wurden und und und

Aber zuerst fuhren wir in den kleinen Ort, der sich etwas entfernt von der Hotelanlage befand. Dort sammelte ich wieder ganz andere Eindrücke

 Ist diese Bougainvillea nicht eine Pracht?  Ein
Restaurant am Hafen von Panormos

Bei uns werden die Bäume gefällt und hier
werden sie integriert.

Idylle in einer kleinen Seitenstraße. Typisch blau

Blau gestrichenes begegnete mir
an vielen Stellen, schicke Türe in
einer Ruinenmauer

origineller Türgriff

weitere Eindrücke von Panormos 

hier achte man besonders auf die
Stromleitungen

gesammelte Eindrücke in unserer Hotelanlage,
mit Sicht Richtung Rhetymnon

Ich denke mal viele Worte muss ich dazu
nicht schreiben, die Bilder sprechen für sich

die obigen Bilder wurden am ersten Tag zu
verschiedenen Zeiten aufgenommen

Folgende drei Bilder wurden am zweiten Tag
am Morgen von der obersten Hoteletage
aufgenommen, Blick auf einen Teil der
Anlage und im Hintergrund befindet sich
Rhetymnon

Ein weiterer Rundgang

warten auf den Sonnenuntergang

Am nächsten Tag haben wir einen Ausflug nach Rhetymnon gemacht, hier gebe ich einfach mal ein paar Eindrücke wieder, die beim Spaziergang durch den alten Stadtkern entstanden sind. Abwechselnd schäbig und schick,

und weil es mich immer wieder begeistert hat, abends in unserer Hotelanlage

Ein Ausflug in die Berge,
in der Nähe des Dorfes Melidoni gibt es eine Höhle,
die sehenswert war. Aber zunächst geniesse ich den
Ausblick auf die Gegend, Dörfer und Olivenbäume

Ich konnte allerdings nicht bis ganz nach unten
gehen, es erdrückte mich alles. Wenn ich mir
vorstelle, dass sie hier ganz viele Menschen
vor den Türken versteckt hatten und trotzdem
gefunden und ermordet wurden.

Blick zum Ausgang der Höhle

weiter ging es durch Bergdörfer zum Kloster Arkadi

die bunten Blumen bringen Farbe in die triste
Klosteranlage, die weit ab von allem lag.

Heraklion – da es mittlerweile immer windiger wurde
wollten wir die Gelegenheit nutzen und einen Ausflug
nach Heraklion machen

Anscheinend werde gerne Räder zur Hausdeko genutzt

Die Roller prägten die Bilder auf den Straßen

Ein Blick von der Einkaufsstraße Richtung Hafen

Bunte Fischerboote beeindrucken im Hafen

es wird immer windiger, die Wellen immer mehr
und höher

In unserer Anlage wurde der Zugang zur kleinen
Bucht gesperrt, die Wellen drücken sehr viel
Wasser rein und wäre zu gefährlich geworden

Der letzte Tag bricht an, das Wetter ist wieder gut.
Der \“Medicane\“ hat sich zum Festland verzogen.

die ersten baden bereits wieder in der Bucht

Eine Woche ist rum und es heißt Koffer packen und zum nächsten Urlaubsort fahren. Da unser Bungalow noch nicht fertig ist, fahren wir zunächst runter nach Chersonnissos und trinken an einer Strandbar einen Frappé, unser liebstes Getränk auf Kreta nach Ouzo

Der Strand ist an dieser Stelle recht schmal
aber man wird von der Bar aus bewirtet

so können Bäume einbezogen werden, ich finde die
Idee so toll

Ich stelle fest, dass ich immer wieder Bilder entweder mit
der Aussicht von unserem Bungalow gemacht habe, oder
den Himmel so toll fand und dadurch wiederholen sich
einige Motive, aber ich konnte mich jeden Tag aufs
neue daran erfreuen

Verschiedene Eindrücke
Koutouloufari Village Holiday Club

Keine Angst, die Schirme wurden nicht umgeworfen,
sie wurden hingelegt, weil es sehr sehr windig war

Ein Regenbogen nach einem sehr
heftigen Regenschauer

Der Himmel am frühen Morgen

leider kann ich den Sonnenaufgang nicht sehen

denn es sind einige Berge im Weg

Abendhimmel, man ahnt einen wunderschönen
Sonnenuntergang im Westen, der \“Fleck\“ links
neben dem Baum, ist ein Flugzeug, wie konnten
wunderbar die ankommenden Flugzeuge sehen

tja und hier müsst Ihr jetzt durch. Schließlich bin ich
ja auch im Urlaub um 6.53 Uhr auf die Terrasse ge-
gangen um den tollen Himmel zu fotografieren

Später stand ein Ausflug zur Lassithi Hochebene
an, wir waren zwar schon öfter dort, wollten jetzt
einfach nur mal sehen, ob sich dort etwas
verändert hat

nicht wundern, dass ich soviel Himmel auf dem
Bild habe, na gut, das Blau war einfach zu schön.
Nein, ich wollte den Mond auch drauf haben

So weiß jeder, wo ich stand und den Ausblick
bewundert habe

Hier stehen noch die Mühlen, auf der  Ebene
selber sind sie selten geworden

Damit ich weiß, wie hoch ich bin

Netterweise waren einige Mühlen dann doch mit
Stoff bespannt

 Hier oben hatten wir schon festgestellt, dass wir
uns im Herbst befinden und nun konnten wir es
an der hübschen Kürbisdeko auch sehen

Letzte Blicke über die Ebene, bevor es über reichlich
Serpentinen wieder nach unten ging

Natürlich haben wir auch einmal einen Rundgang
durch unseren Ort gemacht und konnten bei der
Gelegenheit auch wieder jede Menge Eindrücke
festhalten

Koutouloufari ist ein wirklich wunderschöner Ort,
der etwas oberhalb des ganzen Touristenrummels
liegt. Hier finden die Gäste noch urige Gemütlich-
keit. Zauberhafte Ecken und schäbig und schick
wechseln sich hier ebenfalls wieder ab

Ich denke mal, die Bilder sprechen alle für sich
und ich muss nicht jedes einzelne kommentieren

Ein letzter sehr interessanter Ausflug sollte in
das Bergdorf Anatoli gehen, da immer mehr
Bewohner dern Ort verlassen haben, verfiel
alles. Nun haben sich einige gefunden, die
nach und nach das Dorf wieder beleben wollen.
Unterkünfte für Touristen sind schon einige
entstanden, wir waren mal wieder zu Fuß
unterwegs und haben die Eindrücke festgehalten

so schön vieles auch schon aussieht, es gibt
noch genügend Arbeit

Unser letzter Abend auf Kreta bricht an, wir gehen noch
einmal zum Essen und durch die beleuchteten Gassen

und nun ist er da, der letzte Tag, unser Flugzeug
sollte erst abends starten und wir hatten Zeit, noch
etwas am Pool zu liegen, durch den Ort zu bummeln
und letzte Fotos zu schießen

Ich danke allen für das Interesse an meinen Bildern und vor allem für die Geduld.

Ullas Rundreise im Norden

Endlich wollte ich mal wieder die Gelegenheit nutzen und drei befreundete Kolleginnen im Norden besuchen. Wir haben uns im Herbst 1978 kennen gelernt und nie aus den Augen verloren.

Am ersten Tag wollte ich nach Elmshorn fahren und dort im Sommerland testen, ob der Ort zu seinem Namen steht. Aber die deutsche Bundesbahn hatte etwas gegen mich. Mit reichlich Verspätung bin ich zu Hause gestartet und sie wurde auch noch ausgebaut. Ich hatte extra eine Verbindung gewählt, bei der ich nur einmal umsteigen muss und zwar in Hamburg. Aber dort ging es einfach nicht weiter. Alle Züge Richtung Elmshorn fielen aus, wegen einer Stellwerkstörung irgendwo. Leider war der gute Herr in der Auskunft nicht in der Lage mir etwas über Umwege, Ersatzverkehr oder ähnliches zu erzählen und meinte nur, ich müsse eben abwarten, bis die Züge wieder fahren. Tja, da war ich nun in Hamburg gestrandet und konnte von Glück sagen, dass eine Freundin, die ich eigentlich erst am Samstag besuchen wollte, mir für die Nacht Asyl angeboten hat. 😉

Neuer Versuch am zweiten Tag, die Züge fuhren wieder und ich konnte endlich weiterfahren.
Dort auf dem platten Land gab es nicht so wahnsinnig viel zu sehen, aber deshalb war ich ja auch nicht dorthin gefahren. Eindrücke in Sommerland

am dritten Tag, einem Mittwoch hatte uns das Schittwetter samt Orkan erreicht. Zum Glück war es Nur extrem windig und es regnete nicht den ganzen Tag, aber wenn, dann sehr heftig.

Der Sonnenuntergang am Abend war sehr beeindruckend. Die Schafe sahen das alles ganz relaxt, sie fanden es ebenfalls nicht sehr stürmisch.

Am Donnerstag wollte ich mit einer kurzen Zwischenstation in Hamburg weiter nach Bargteheide fahren.Allerdings mussten erst einmal die Zugstrecken überprüft werden.  War mir klar, nach dem Start, den ich ja hatte. Aber meine Strecke war schon wieder frei gegeben. Anscheinend hatte der Sturm nicht zu viel angerichtet.

Ich hatte etwas Zeit, bevor mein Zug fuhr und diese habe ich unter anderem dazu genutzt. mich an die Innenalster zu setzen und Eindrücke zu sammeln

In Bargteheide hatte ich jetzt nicht so viele Motive, die ich festhalten und zeigen wollte. Der Teich hat mir allerdings gefallen und den Anblick wollte ich keinem vorenthalten.

Inzwischen war es Samstag und die nächste Zugfahrt stand auf dem Programm. Ich dachte, wenn ich schon mal überraschend so weit im Norden bin, dann kann ich auch mal eben kurz zu meiner Lieblingsinsel fahren. Auf ging es nach Fehmarn. Die Zugstrecke ist wunderschön. Ich bin jedesmal begeistert und kurz vor dem Ausstieg, als ich fast alleine im Abteil war, sauste ich von einem Fenster zum anderen.

Leider fuhr der Zug für meine Handycamera etwas zu schnell und andauernd waren Sträucher im Weg, so konnte ich nicht viele Bilder machen. Hier befinde ich mich auf der Fehmarnsundbrücke. kurz vor meinem Ziel Burg auf Fehmarn.

Hier nun ein paar Eindrücke vom Wochenende auf Fehmarn: Orth Hafen

Ostküste Katharinenhof. Ich hatte wirklich großes Glück mit dem Wetter.

Und überall konnte ich solche Steine sehen, allerdings habe ich keine Ahnung, was es zu bedeuten hat und hoffe mal auf wissende Leser, die mir das mitteilen können

ja, auch ein schönes Wochenende geht schnell vorbei. Abends wollte ich mit dem Zug wieder zurück nach Bargteheide. Vorher hatte ich schon eine dunkle Wolke gesehen, die sich von der Insel fernhielt, aber hinter Großenbrode entpuppte sie sich als fiese Regenwolke. Erst in Lübeck schien wieder die Sonne. Das ließ Hoffnung aufkommen, denn am nächsten Tag wollten wir nach Hamburg fahren.

Unser erstes Ziel war das Plaza auf der Elbphilharmonie. Mit der Hochbahn fuhren wir bis zum Baumwall und waren ganz begeistert von den Eindrücken, die wir sofort hatten.

Wer kennt das Häuschen nicht? Krimifans werden es kennen und wir wollten natürlich wissen, was dort gedreht wurde. Die Schauspielerin muss erst einmal geduldig warten, bis sie dann interviewt wird. Manche dachten sie wäre eine echte Polizistin und sie wurde von einigen Passanten / Touristen angesprochen. Ich habe mich bei einer anderen Dame, die dazu gehörte informiert. Es wurde für einen Sender, den es wohl erst mal nur im Internet geben soll, gedreht: GesundTV. Bei Gelegenheit werde ich mal auf die Suche gehen

Aber wir wollten ja weiter. Eintritt musste nicht bezahlt werden, allerdings sollten wir ein Ticket lösen, damit man dort den Überblick behält, wie viele Leute rauf zum Plaza wollen.  Hier hatten wir nun die Möglichkeit einmal rund herum zu gehen. Wobei ich nicht in alle Richtungen fotografiert habe. Hier ein paar Bilder, wie man sieht, bin ich mehrmals hin und her gelaufen und musste immer wieder begeistert Bilder machen, es können sich einige ähneln, aber ich kann mich nicht entscheiden, welche ich nicht zeigen soll, wobei ich hier wirklich nicht alle zeige, also musste ich ja dann doch eine Auswahl treffen, Hach, gar nicht so einfach

nebenbei, das Kreuzfahrtschiff liegt im Dock

Und nun waren wir wieder unten, das nächste Ziel waren die Landungsbrücken, aber ich musste natürlich auch von der Elbphi noch Bilder machen

Eindrücke unterwegs, wir wollten zur Fähre nach Oevelgönne und dort zu Mittag essen. Ich zeige hier jetzt einfach mal, was ich gesehen habe und unbedingt fotografieren wollte

Angekommen in Oevelgönne, leider konnten wir uns dort nicht so richtig umsehen, weil im Hafen gearbeitet wurde.

Weiter ging es mit der Fähre nach Finkenwerder und dort zurück zu den Landungsbrücken

Das waren nun alle Bilder, die ich zeigen wollte. Wir waren zwar noch auf dem Dach von Karstadt, aber leider hing da über uns eine dunkle Wolke und ich konnte keine schönen Bilder machen.

Aber es reichte auch, es war ein toller Tag mit vielen Eindrücken. Es ist ja auch nicht so, als wäre ich noch nie in Hamburg gewesen und ich hätte noch mehr besichtigen wollen.

Damit endete dann auch meine \“Nordtour\“ am nächsten Tag sollte es heimwärts gehen und oh Wunder, es klappte alles bestens.

Da ich nicht unter jedem Bild etwas geschrieben habe, beantworte ich gerne Fragen, die es vielleicht geben könnte

Ich freue mich, wenn bis hierhin gelesen oder geschaut wurde. Wie immer können die Bilder vergrößert werden, einfach darauf klicken.

London – August 2017 – Bericht

In diesem Jahr stand ein etwas längerer Aufenthalt in London auf meinem Plan. Mein Wunsch zu einem besonderen Geburtstag war, dass ich mit meinem Mann von Montags bis Donnerstags in London sein wollte.

Deshalb war es auch nicht erforderlich, wie in manchem Jahr, dass wir uns in aller Frühe auf den Wag machen mussten. Gemütlich nach dem Frühstück ging es dann zum Flughafen, wir wollten lieber zeitig dort sein, denn wir wussten ja nicht, wie aufwändig die Kontrollen sein würden. Überrascht stellte ich fest, dass selbst an einem Montagmorgen sehr viel los war. Sicher, es waren Ferien, aber die meisten starten doch am Wochenende, oder? Nun denn, es gab wohl noch jede Menge Touristen, die sich Zeit und Route anders ausgesucht hatten.

Mir gefällt ja immer wieder, dass ich hier in Düsseldorf zum Beispiel um 11 Uhr starte und in London auch im 11 Uhr lande, so hatten wir eine Stunde gespart. Naja, nicht wirklich, am Ende mussten wir sie ja wieder zurück geben 😉

Da ich ja nun schon öfter auf dem Flughafen in Heathrow gelandet bin, wusste ich, wo ich am besten im Flugzeug sitze und einen schönen Blick auf die Stadt habe, wenn das Wetter mitspielt. So buchte ich für mich einen Fensterplatz auf der rechten Seite und ich hatte Glück. Es waren zwar immer noch viele Wolken unterwegs, aber sie gaben doch sehr oft den Blick auf die Stadt frei und ich habe fleißig Bilder gemacht, die ich in einem separaten Beitrag zeige.

Mit dem Handgepäck geht es eigentlich ziemlich flott und man kommt schnell aus dem Sicherheitsbereich heraus. Es sei denn, es kommen wieder gleichzeitig mehrere Maschinen an und einige Personen brauchen etwas länger, bis ihre Pässe geprüft sind. Überhaupt kann man im Flugzeug und im Passbereich Studien treiben. Die Wartezeit wird einem nie langweilig. Nachdem wir endlich an der Reihe waren, nett begrüßt  und innerhalb weniger Augenblicke durchgewunken wurden, wollten wir erst einmal unsere Oysterkarten auffüllen. Diese Karten sind wirklich empfehlenswert. Ich muss mir im Vorfeld keine Gedanken mehr machen, brauche ich eine einfache oder mehrtägige Tagesfahrkarte, welche Zonen benötige ich und so weiter.

Das Hotel hatte ich mal wieder günstig gelegen ausgesucht. Mit der Piccadilly Line fuhren wir ca 35 Minuten vom Flughafen bis zur Gloucester Road. Von dort waren es nur wenige Minuten bis zum Hotel. Wir hatten Glück und unser Zimmer war schon fertig, obwohl wir offiziell erst später hätten einchecken können. Zum Hotel Ambassador möchte ich vorweg sagen, dass wir schon mal schlechter gewohnt, aber es durchaus auch schon besser angetroffen haben. Unser Zimmer unterm Dach juchhe hatte auch schon malbessere Zeiten gesehen, besonders das Bad. Aber die Betten war in Ordnung und das Frühstück, das erfreulicherweise doch im Preis inbegriffen war, war auch ok. Zumindest sind wir nicht verhungert. Naja, wir hatten das Gefühl, dass die Zimmer unterm Dach vielleicht nach und nach renoviert würden, denn in zwei Zimmern gegenüber wurde gearbeitet, es roch nach Farbe. Wobei ich der Meinung bin, dass gerade beim Bad etwas mehr als ein neuer Anstrich erforderlich gewesen wäre. Aber es war sauber und es reichte uns für die paar Tage, die wir dort verbringen wollten.

Auf jeden Fall konnten wir unser Gepäck aufs Zimmer bringen und uns auch sofort wieder auf den Weg machen. Als erstes stand allerdings ein Imbiss auf dem Plan, denn inzwischen war es ja doch Mittag und wir konnten eine Stärkung gebrauchen. Da ich in den letzten Jahren öfter in dieser Gegend übernachtet hatte, wusste ich, wohin wir gehen sollten. Wenn ich an meine allerersten Aufenthalte in London denke, 1981 und 1982 und an die Möglichkeiten Essen zu gehen, dann hat es sich in dieser Beziehung enorm gewandelt. Sehr abwechslungsreich und auch preislich hat sich viel getan. Nun, so kam es, dass zwei Deutsche in London in einer Boulangerie ein Panini essen

Anschließend ging es weiter, Richtung Harrods, dort wollte ich in der Gift-Abteilung nach schönen Sachen Ausschau halten. Zu unserer großen Überraschung gab es auch schon reichlich Weihnachtssachen und ich konnte mich informieren, wie der diesjährige Harrodsbär aussieht und das sein Name Bertie lautet. Das interessiert jetzt natürlich nicht jeden, aber für mich war es wichtig, denn zu Hause habe ich einige Magnetbärchen aus den Jahren 2011 und 2013, deren Name für mich wichtig war. Mit dem Kassierer habe ich ein sehr schönes und längeres Gespräch geführt. Ich kannte es ja, dass sie sehr freundlich sind und nachfragen, wie es einem geht, aber diesmal war es mehr als nur höfliche Floskeln. Außerdem konnte ich meine geringen Englischkenntnisse testen.

Danach wollten wir aber die Sachen nicht die ganze Zeit mit uns rumschleppen und sind kurz zum Hotel zurück, um alles aufs Zimmer zu bringen. Nächster Programmpunkt war Camden. Der Markt hat mir dort immer gut gefallen und ich war neulich traurig, als ich vom Brand hörte. Glücklicherweise ist \“nur\“ eine der Hallen abgebrannt und der restliche Markt blieb verschont. Es macht ja immer wieder Spaß dort zu stöbern und vielleicht eine Kleinigkeit zu kaufen. Zu essen gibt es dort ebenfalls reichlich und wir hatten Lust dort Fish and Chips zu uns zu nehmen.

Dann ging es mit einem der vielen Busse weiter. Ich wusste, dass eine mir bekannte Buchbloggerin ebenfalls in London ist und wir verständigten uns kurz, wer wo ist und wer wohin kommen könnte. Unser Bus fuhr in Richtung Leicester Square und dort war auch Martina Schütt. Ihr könnt Euch Martinas Blog \“Leserattenhöhle\“ gerne mal ansehen. Kurze Absprache mit ihr und wir suchten uns etwas, wo Martina etwas essen und wir trinken konnten, denn satt waren wir ja bereits.
Gesprächsstoff gibt es immer genug, wenn sich zwei Blogger treffen, allerdings machte sich bei uns langsam das frühe Aufstehen, der Flug und die vielen Schritte von diesem Tag bemerkbar. So trennten wir uns dann.

Am nächsten Tag wollten wir nach Greenwich. Nach einem stärkenden Frühstück ging es los. Zunächst mit der Tube bis Monument und von dort mit DLR Richtung Greenwich. Unter der Erde sieht man bekanntlich nicht viel, aber es geht flott voran und mit dem Zug ging es durch Docklands. Wahnsinn, was da alles gebaut wurde, welch riesige Gebäude und es waren immer noch viele Baustellen. Ab und zu war ein Wharf – ein Kai zu sehen.
In Greenwich angekommen, haben wir uns als erstes Cutty Sark angesehen, ein englischer Tee- und Wollklipper. Sie wurde im Jahre 1869 fertiggestellt und war eines der schnellsten Segelschiffe ihrer Zeit.
Weiter ging es dann durch den Ort zum Park, in dem sich das Nationale Maritime Museum befindet und nun ging es Bergauf.
Ui, das war nicht zu verachten, aber klar, wer eine gute Sicht auf die Stadt haben möchte, muss eben auch etwas nach oben gehen. Wir verzichteten allerdings darauf  in das Observatorium zugehen, denn dort waren Massen unterwegs, lieber erfreuten wir uns an der tollen Aussicht auf die Stadt.
Für den Rückweg hatten wir eine Fahrt auf der Themse bis Westminster geplant. Mit der Oystercard alles kein Problem, es muss nur genügend Guthaben auf der Karte sein.

Ein ganz anderer Blickwinkel wurde uns vom Fluss aus geboten. Imposant war die Towerbridge, von hier hatte ich sie noch nicht gesehen. Ich bin drüber gegangen, vor Jahren rein und runter in die Brücke und ganz oben drüber und diesmal drunter hergefahren.
Leider waren einige fiese Wolken unterwegs, ich hatte ja nichts dagegen, denn immer nur Sonne musste ja auch nicht sein, aber weiße hübsche Wölkchen hätten mir gereicht.

Am Pier Westminster war reichlich Trubel. Klar, alle wollten zum Glockenturm mit Big Ben und den Glockenschlag hören. Sollte die Glocke doch bald für einige Jahre ruhen. Der Turm war schon halb im Gerüst.
Über die Brücke gingen wir auf die andere Seite. Dort wollten wir etwas bummeln. Außerdem hatte ich schon lange vor, mal über die Millennium-Brigde zu gehen, es war auch schön aber Bilder habe ich wegen der dunklen Wolken kaum gemacht. Das Ende der Brück befindet sich in unmittelbarer Nähe der St. Paul\’s Cathedral. Hier haben wir uns nicht lange aufgehalten, die Kirche hatte ich schon bei meinem ersten Besuch in London besichtigt. Außerdem wollten wir zu einem kleinen Cafe und dort bei einem leckeren Stück Kuchen eine Pause einlegen.
Ich schreibe immer, dass wir mit irgendeinem Transportmittel gefahren sind, das ist auch so gewesen, aber trotzdem sind wir auch sehr viel zu Fuß unterwegs gewesen. Nach einem kleinen Zwischenstopp in meinem Bastel-Stempelladen haben wir uns in einem Pub in Hotelnähe Bier und Wein gegönnt, um dann endlich und kaputt wieder unser Zimmer aufzusuchen.

Für den nächsten Tag hatten wir Notting Hill und Covent Garden geplant. Ich packte vorsichtshalber Schirme ein, denn es sah nicht sooo gut aus und leider haben wir sie an dem Tag auch gebraucht.
Der Bus, der in Hotelnähe fuhr, hatte als Endstation Bake Street angegeben. Mit ihm wollten wir nachmittags in die City fahren und dort etwas bummeln und mit einem anderen Bus weiterfahren. Allerdings hat es so stark geregnet, als wir aussteigen wollten, dass wir kurz entschlossen bis Endstation weiter gefahren sind. Der Vorteil in London ist ja wirklich, dass das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln sehr groß ist. Schnell hatten wir einen weiteren Bus entdeckt, der uns wieder in die Innenstadt bringen würde. So hatten wir eine sehr interessante große Rundfahrt, auf der wir viel sehen konnten und nicht nass wurden.

Letzter Tag, das bedeutete Koffer packen, im Hotel deponieren und noch einmal los. Diesmal wollten wir mit einem Bus ab Gloucester Road fahren und welch Überraschung, es ging über die Themse auf die andere Seite, nie wären wir auf die Idee gekommen, dort mal zu bummeln. Und der Bus fuhr in Ecken und Straßen, die wir noch nie gesehen hatten. Sehr interessant fanden wir das alles. Irgendwann beschlossen wir mal wieder umzusteigen. Der nächste  Bus fuhr eine lange Strecke entlang der Themse, auf der anderen Seite befand sich das Regierungsgebäude. Irgendwann fuhren wir wieder über die Themse Richtung Liverpool Station. Ich fand es sehr gut, dass ich mich mittlerweile auskannte, ich brauchte im Grunde gar keinen Stadtplan mehr. Von der Liverpool Station wählten wir einen Bus bis Trafalgar Square. Dort wollten wir uns das besondere Kunstwerk auf dem viertel Sockel ansehen. Aber langsam mussten und wollten wir zurück, es bedeutete, ein letztes Mal Sandwhich essen und dann das Gepäck holen und uns Richtung Flughafen zu begeben.
Uns ist es immer lieber genügend Zeit zu haben. Allerdings hatten wir nicht damit gerechnet, dass wir sooo schnell durch die Kontrollen und Sicherheitsbereich kamen. Die Wartezeit im Flughafen ist dort nie langweilig und die Zeit verging auch sehr schnell. Auf dem Rückflug gab es viele Wolken und deshalb wenig zu sehen, was für den Abschied gut war, er fiel mir dann leichter.

In einem separaten Beitrag zeige ich Bilder von dem Londonaufenthalt. Ich bedanke mich bei allen, die tapfer bis zum Ende des Berichtes ausgehalten haben.