Rezension – Grace und die Anmut der Liebe

Kurzmitteilung

Autorin: Sophie Benedict

Titel: Grace und die Anmut der Liebe

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 8. Mai 2020

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch

Über die Autorin:
Sophie Benedict ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Steffi von Wolff. Die 1966 bei Frankfurt geborene Journalistin war jahrelang als Moderatorin und Redakteurin beim Radio tätig.

Kurzbeschreibung, übernommen:
„Wenn man eines Tages mein Leben erzählt, würde man erkennen, wer ich wirklich bin.“ Grace Kelly.

1947: Gegen den Willen ihrer Eltern zieht die erst siebzehnjährige Grace nach New York, um zur Schauspielschule zu gehen. Sie taucht ein in das schillernde Leben Manhattans und muss hart darum kämpfen, eine gute Schauspielerin zu werden. Gegen den Widerstand der mächtigen Männer der Filmbranche und trotz der gesellschaftlichen Erwartung an die junge Frau, sich zu fügen, gelingt es Grace, sich treu zu bleiben und dennoch eine Legende der Leinwand zu werden. In der Liebe indes scheitert sie immer wieder – bis sie Rainier begegnet, dem Fürsten von Monaco …

Meine Meinung:
Ich bin begeistert von dieser Serie des Aufbau-Verlages: Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe. Deshalb freute ich mich auch darauf, etwas über Grace Kelly zu lesen. Schließlich war sie eine berühmte Schauspielerin bevor sie zur Fürstin von Monaco wurde.
Wenn man bedenkt, wann sie nach New York ging und was sie alles erlebt hat, ist es schon sehr mutig von ihr, diesen Weg einzuschlagen. Leicht hatte sie es weder im Elternhaus noch auf der Academy. Zum Glück gab es genügend Leute, die ihr Talent gesehen und sie unterstützt haben.
Die Autorin hat in diesem Buch den Weg geschildert, den Grace gegangen ist. Wobei ich nicht den besten Eindruck von ihr gewonnen habe. So richtig passend finde ich den Buchtitel dann auch nicht.
Ich fand es durchaus interessant zu lesen, mit wem Grace Kelly zusammen gearbeitet hat. Aber irgendwie war ich doch etwas enttäuscht von dem Buch. Klar kann nicht ihr ganzes Leben erzählt werden, obwohl es durchaus interessant gewesen wäre, sie dabei zu beobachten, wie sie anfangs als Fürstin zurecht kam.

Fazit:
Interessant fand ich die Erlebnisse und Erfahrungen, die Grace Kelly gemacht hat. Aber eigentlich hatte ich etwas mehr erwartet. Durch ihre Affären und seltsamen Reaktionen ist sie mir nicht gerade ans Herz gewachsen. Aber wahrscheinlich waren meine Erwartungen einfach zu hoch und/oder die Autorin durfte nicht zu sehr in die Tiefe gehen. Auf jeden Fall gibt es viel über die Schauspielerin zu erfahren.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#GraceunddieAnmutderLiebe #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Rezension – dein Herz in mir

Kurzmitteilung

Autorin: Martina Gercke

Titel: dein Herz in mir

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 26. Dezember 2016

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Die Autorin Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Neben ihrer Arbeit als Purser bei einer großen deutschen Luftfahrtgesellschaft, schreibt sie Liebesromane. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Nachdem Martina Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur großen Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Martina Gercke dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen. In ihre Romane fließen alltägliche Geschehnisse,witzige Erlebnisse aus ihrem Freundeskreis und eigene Erfahrungen. Die Inspiration für ihre Geschichten ist jedoch das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Zwillinge Piper und Daisy Moore verbringen einen letzten gemeinsamen Sommer auf Martha‘s Vineyard, bevor Piper als Ärztin am Boston General Hospital anfangen und Daisy als Köchin nach Paris gehen wird. Der erfolgsverwöhnte Luke Redmond bereitet sich kurz vor seiner Hochzeit auf den New York Triathlon vor, um einmal mehr zu beweisen, dass er zu den Besten gehört. Ein furchtbarer Unfall verknüpft das Schicksal der Zwillinge auf untrennbare Weise mit dem von Luke Redmond.


Meine Meinung:
Puh, das war wirklich mal ein ganz anderes Buch von Martina Gercke. Aber ich fand es toll, denn sie hat sich wunderbar mit einem nicht leichten Thema auseinander gesetzt. Keine Angst, die Liebe kommt auch hier nicht zu kurz, allerdings… ich fand es schon sehr emotional,welche Wege oder soll ich besser schreiben, welche Umwege das Schicksal manchmal nimmt.

Schade, ich kann gar nicht so viel zu dem Buch schreiben, denn ich müsste sehr viel verraten, wenn ich mitteilen will, was mir im Einzelnen sehr gut gefallen hat. Aber es gab auch Stellen, da habe ich mit einer Person gehadert, ich konnte bzw wollte ganz einfach nicht das Verhalten verstehen. Tränen flossen bei mir reichlich. Nachdenklich hat mich das Thema auch gemacht. Aber dies soll nun niemanden vom Lesen des Buches abschrecken und ich persönlich war über das Ende mehr als zu frieden.

Mit der Geschichte um die Zwillinge Piper und Daisy, sowie Luke hat mich die Autorin an das Buch gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt. Ich war eine stille Beobachterin, naja, nicht ganz so still, weil mir der eine oder andere Schluchzer entwischen ist. Aber das war durchaus in Ordnung, denn wir alle wissen, dass sich diese Liebesromanzen mit den üblichen Verwicklungen und Happy-Ends zwar wunderbar lesen lassen, aber nicht unbedingt das wahre Leben widerspiegeln. Und man darf vor anderen Begebenheiten auch nicht unbedingt die Augen verschließen und solche Bücher sind dann auch eine gute Gelegenheit, mal über einiges nachzudenken.

Fazit:
Gerne empfehle ich dieses Buch von Martina Gercke weiter. Rate aber dazu, ein paar Taschentücher bereit zu legen und lasst Euch davon auf keinen Fall vom Lesen abhalten.

Was ich noch erwähnen wollte… ich durfte das Buch vorab lesen und habe auch meinen \“Senf\“ dazu gegeben. Denn vorab lesen heißt für mich nicht, mit allem einverstanden zu sein, was ein Autor schreibt. Meine Rezensionen werden dadurch übrigens nicht beeinflusst.
Ich freue mich immer wieder, wenn ich vorab lesen darf und stolz macht es mich, wenn ich meinen Namen am Ende des Buches sehe. Herzlichen Dank, liebe Martina Gercke sage ich dann auch an dieser Stelle.

Rezension: Achtung: Braut!

Kurzmitteilung

Autorin: Annika Bühnemann

Titel: Achtung: Braut!

Genre: Romanze

Version: eBook

erschienen: 2. Mai 2014

Seiten: 208

Altersempfehlung: junge Erwachsene

Auf ihrer Homepage  schreibt die 1987 geborene Autorin über sich folgendes:
Ich bin Autorin von Romanen über Frauen, Liebe und Freundschaft.  Ich gehöre zu Schriftstellern, die schon vor der Schule lesen und schreiben konnten und schon damals habe ich mir gewünscht, später mal Autorin zu sein. (Eine Zeit lang wollte ich lieber Popstar werden…) Das mit dem Popstar hat nicht geklappt (ist vielleicht auch ganz gut so!). Das mit der Autorin hingegen schon. Im August 2013 erschien mein Debütroman “Auf die Freundschaft!”. Nach langem hin und her habe ich mich dazu entschlossen, meinen Traum in die Realität umzusetzen und diesen Weg zu gehen. Es hat sich gelohnt – er landete im Bereich “Humor” zeitweise auf Platz 3 der Amazon-Charts! Ende 2013 kam dann der bekannte DroemerKnaur-Verlag auf mich zu und fragte, ob ich Interesse an einer Zusammenarbeit hätte. Was soll ich sagen: Am 2. Mai 2014 kam mein Roman “Achtung: Braut!” in die virtuellen Regale, veröffentlicht über Knaur eRIGINALS (es ist erstmal nur als eBook erhältlich, ob es eine Taschenbuchversion geben wird, ist noch unklar).

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein charmanter Roman über eine gestresste Braut und die Frage, ob Liebe sogar Hochzeitsplanungen überstehen kann.
Es soll der schönste Tag ihres Lebens werden, doch bei den Hochzeitsvorbereitungen von Emma und Daniel klappt nichts, wie es soll: die Schwiegereltern stellen sich quer, der Fotograf fällt aus und das Kleid passt nicht. Dabei will Emma, dass alles perfekt ist und steigert sich so in die Planung hinein, dass sie nicht nur ihre Traumhochzeit damit gefährdet…

Meine Meinung:
Dieses Buch empfehle ich den jüngeren Leserinnen, die irgendwann heiraten möchten. Annika Bühnemann hat humorvoll geschildert, wie selbst die besten Hochzeitsvorbereitungen in Stress ausarten können und welche Folgen das haben kann.
Ich selber habe damals nicht so viel \“Gedöns\“ um diesen Tag gemacht und konnte manches einfach nicht nachvollziehen. Die künftige Braut Emma wollte alles und zwar perfekt und das in allerkürzester Zeit. Denn leider musste die Hochzeit um ein Jahr vorgezogen werden, weil das Schloss zu dem ursprünglichen Termin wegen Renovierung geschlossen sein würde. Neben der Vorbereitungen muss sie sich auch noch mit Problemen ihrer Eltern und ihren Schwiegereltern auseinander setzen. Leicht hat sie es in der Zeit wirklich nicht. Allerdings wundert es mich auch nicht, dass Daniel irgendwann immer weniger macht.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Abwechslungsreich wurde die Geschichte erzählt. Mal aus Sicht von Emma und mal von Daniel. Auch der Wechsel in die Ich-Form hat mir sehr gut gefallen.
Alle Beteiligten hatten interessante Charaktere und im Grunde mochte ich alle gut leiden, naja, die Eltern von Daniel etwas weniger.

Wie ich schon erwähnte, künftige Bräute könnten davon etwas lernen, denn so lustig sich das alles liest, macht es einen doch nachdenklich. Nach dem Motto ist weniger vielleicht doch mehr?
Auf jeden Fall hat mich dieses Buch gefesselt, weil ich doch unbedingt wissen wollte, wie und ob Emma und Daniel es schaffen, die Hürde zu bewältigen.

Fazit:
Der Buchtitel und das Cover zieht vielleicht Frauen an, die gerne leichte Lektüre über ein für viele wichtiges Thema lesen. Ihnen kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

Fehmarn

Kurzmitteilung

Fehmarn

Seit Pfingsten 1979 fahre ich nach Möglichkeit einmal im Jahr nach Fehmarn, entweder zum langen oder zum kurzen Urlaub.

Von dieser Insel habe ich schon in der Schule in Erdkunde (so wurde das Fach damals noch genannt) gehört. Schließlich verläuft die berühmte Vogelfluglinie über die Insel. Und da war mein Interesse geweckt.

1978 lernte ich auf einem Lehrgang eine Kollegin kennen, mit der ich seitdem befreundet bin. Sie wohnt in Hamburg und hat ein Ferienhaus auf Fehmarn. Pfingsten 79 hat sie mich eingeladen und seitdem ist es um mich geschehen. Zum Glück gefällt es meiner Familie dort genauso gut. Meinem Mann und mir fehlt auch irgendetwas, wenn wir nicht wenigstens einmal im Jahr dorthin fahren.

Fehmarn liegt von uns 550 km entfernt, wir fahren von hier aus über die A1 Richtung Norden. Sobald ich auf den Hinweisschildern Lübeck näher rücken sehe, wird die Freude immer größer, denn dann haben wir es bald geschafft. Ganz toll ist dann der Hinweis nach Puttgarden, der große Fährhafen auf Fehmarn. Schon hinter Lübeck kann man ab und zu die Ostsee in der Ferne erblicken. Für uns vom Landesinneren ist das schon toll. Irgendwann endet die Autobahn und es geht auf der Bundesstraße weiter, dann bei Heiligenhafen sehen wir die Insel auf einmal im Meer. Uns erfreut dieser Anblick immer besonders. Der Flügger Leuchtturm, die Kirche von Petersdorf und die Fehmarnsundbrücke sehen toll aus, wenn das Meer und der Himmel blau sind. Einige Segelboote befinden sich draußen und man könnte fast sagen, eine \“kitschige\“ Urlaubspostkarte bietet sich dar.
Hinter Großenbrode fahren wir dann über die Brücke, rechts und links die Ostsee mit den Segelbooten und Surfern. Dann diese Riesenfelder, im Mai blüht der Raps, die ganze Insel ist gelb! Ein Traum. Das Fenster wird heruntergekurbelt, um Fehmarn einzuatmen! — Es kann ja sein, dass wir uns das einbilden, aber für uns hat Fehmarn einen besonderen Geruch. Jedes Jahr kaufen wir uns Rapshonig und wenn wir zu Hause ein neues Glas öffnen, atmen wir einmal ganz tief ein! — So, wir haben es geschafft, wir können die erste Ausfahrt runter und fahren durch drei Orte, bevor wir am Ziel sind!

Was uns unter anderem gut gefällt: wir sind im Norden und dort ist es abends länger hell, als zu Hause. Morgens natürlich auch schon früh schön hell, man hat das Gefühl ganz viel Urlaub zu haben, weil einem der Tag so lang vor kommt.

Was machen wir auf Fehmarn?
Dort kann man wunderbar Radfahren. Über die Deiche, durch schöne Orte, in den letzten Jahren wurden sehr viele Radwege angelegt. Als Kathrin noch kleiner war, haben wir beide uns ein Tandem geliehen. Vorne ein Kinderfahrrad und dahinter ich auf dem großen, dies war ein ganz besonderer Spaß. Wenn sie kaputt war, brauchte sie sich einfach nur hinsetzen, denn ich hatte sowieso die alleinige Gewalt über dieses Rad.

Es kann so viel besichtigt werden:
der Flügger Leuchtturm, Museum Katharinenhof, dort frisches Brot kaufen, Vogelschutzgebiet Wallnau, das Mühlenmuseum in Lemkenhafen und vieles mehr.

Als die Kinder kleiner waren, sind wir natürlich viel am Strand gewesen. Es gibt ja so viele unterschiedliche Strände. Im Norden am \“Grünen Brink\“ geht es sehr weit flach ins Wasser, dort können die Kinder wunderbar spielen. Andere Strände haben etwas mehr \“Brandung\“.
Drachen steigen lassen. An manchen Tagen sind wir nach dem Abendessen noch einmal an den Strand gefahren und haben die Lenkdrachen steigen lassen. Das macht schon sehr viel Spaß. Oder einfach nur Steine ins Wasser werfen und zählen, wie oft sie auf dem Wasser \“titschen\“ können.

Abends fahre ich gerne nach Lemkenhafen oder in den Hafen vor Orth, setze ich mich auf eine Bank und beobachte den Sonnenuntergang. Das mag sich zwar langweilig anhören, aber für mich ist das eine Erholung.

Kulinarisch gibt es dort auch so viele tolle Sachen. Ein MUSS ist für uns Fisch aus der Aalkate in Lemkenhafen, wenn ich das nicht schaffe, fehlt mir etwas im Urlaub.
Mittwochs ist Wochenmarkt in Burg, dort gehen wir gerne hin und kaufen ein.

Meine Freunde haben ein Segelboot und wenn sie ebenfalls dort sind, planen wir einen Segeltörn ein. Leider kann ich es nicht mehr so gut vertragen, wie früher, aber Spaß macht es mir trotzdem.

Auf Fehmarn finden natürlich immer Veranstaltungen statt, die wir besuchen, wenn sie in unsere Urlaubszeit fallen: Hafenfest in Burgstaken, Platzkonzert in Petersdorf, Handwerkermarkt in Landkirchen und und und

Der Ort Burg lädt zum Bummeln ein, dort gibt es viele sehr schöne Geschäfte, die ich immer wieder ansteuere. Ob es nun die Burggalerie ist, die Inseltöpferei, das Geschäft mit den Seidensachen oder einfach kleine Geschenkelädchen. Tee kaufe ich natürlich immer gerne auf Fehmarn. Oft finde ich eine wunderschöne Tasse, die mein Regal zu Hause verschönert. \“Komischerweise\“ habe ich oft Geburtstag, wenn wir auf Fehmarn sind und dann kann ich mir etwas Besonderes schenken, was ich normalerweise nicht kaufen würde, weil es als Mitbringsel zu teuer ist. Meine Eltern wissen das und geben mir vorher Geld, weil ich dort bestimmt ein Geschenk finde.

Auf Fehmarn waren wir schon in verschiedenen Monaten, von Mai bis Oktober haben wir alles durch. Im Mai blüht der Raps und es ist wirklich eine gelbe Insel. In den Sommermonaten blühen alle möglichen Blumen, oft erlebe ich das zweimal, weil bei uns im Rheinland immer alles viel früher grünt und blüht. Im September und Oktober, wenn die Felder abgeerntet sind, kann man ganz anders über die Insel schauen. Im Sommer versperren einem die Felder die Sicht ringsherum, im Herbst sehen wir das Festland.

Etwas ganz tolles habe ich vor ein paar Jahren gemacht, einen Rundflug über Fehmarn. Einmal die Insel von oben sehen! Ein tolles Gefühl. Allerdings war ich auch so aufgeregt, dass ich vieles erst hinterher verarbeitet habe. Ich habe aber auch gefilmt und diesen Film finde ich super. Mein Mann ist mit unserem Sohn einen Tag vor uns geflogen, bis ich dann den Mut hatte, mit meiner Tochter dies auch zu machen. Mein Mann hat fotografiert, eine tolle Aufnahme haben wir von unserem Feriendomizil. Das Bild habe ich vergrößern lassen und unseren Freunden geschenkt. Es hängt jetzt wunderschön gerahmt in Hamburg.

Ausflüge von Fehmarn aus können auch reichlich gemacht werden. Als unser Sohn klein war, wollte er nie einen Mittagsschlaf halten, aber kaum saß er im Auto und wir waren noch nicht von der Insel runter, schlief er schon. So haben wir die umliegenden Städte alle kennen gelernt, weil wir wenigstens ein halbe bis eine Stunde fahren wollten: Lübeck, Neustadt, Oldenburg, Weißenhäuser Strand, Heiligenhafen (bis hierhin lohnt sich allerdings kein Schläfchen ) Für kleine Kinder ist der Hansapark in Sierksdorf auch sehr schön. Mit der Fähre rüber nach Dänemark, zur Insel Mön oder sogar nach Kopenhagen. Dies alles haben wir im Laufe der ganzen Jahre schon gemacht.

So, jetzt im Moment fällt mir nichts mehr ein. Mit Sicherheit gibt es noch viel mehr Gutes über diese Insel zu schreiben. Aber vielleicht möchte die ein oder andere auch mal dorthin und sie soll ja schließlich auch noch etwas zu berichten haben.