Mallorca 2015 – Bericht

In diesem Jahr war es endlich soweit. Ich sollte Mallorca kennen lernen. Die meisten meiner Freunde und Bekannten waren schon mal auf der Insel, sollte ich jetzt eine Bildungslücke schließen können? Auf jeden Fall war ich sehr gespannt.

Wie ich es gewohnt bin, habe ich mich im Vorfeld natürlich sehr gut vorbereitet und auch einen entspannten Flug um 11 Uhr gebucht. Allerdings war AirBerlin anderer Meinung und teilte irgendwann mit, dass der Flug auf 6.20 Uhr vorverlegt würde. Hm, also nicht ganz so entspannt, aber immerhin wären wir auch viel eher dort und hätten mehr vom Tag.

Als dann der Tag des Abfluges da war, war ich ganz schön müde, denn etwas Reisefieber hatte ich doch und in der Nacht wenig geschlafen und dann war der Flug zu allem Überfluss auch noch sehr holprig. Wäre es eine Straße gewesen, würde ich behaupten, dass sie schlecht geteert war. Wir hatten extrem starken Wind und der Pilot musste einen großen Bogen fliegen. Sehen konnte ich auch nichts, denn dicke Wolken hatten uns auf der gesamten Flugstrecke begleitet. Auf jeden Fall sind wir gut gelandet und erfreulicherweise dauerte der Flug nur etwas über zwei Stunden.

Der Flughafen von Palma ist riesig und man muss lange Strecken zurück legen, was aber auch den Vorteil hatte, dass wir fast gleichzeitig mit dem Gepäck am Band ankamen und somit langes Stehen und Warten vermeiden konnten. Im Vorfeld hatte ich einen Tipp zu einer Autovermietung bekommen, die nicht \“leicht\“ zu finden war. Darüber war ich sehr dankbar, denn wir sahen die wahnsinnig langen Schlangen vor den bekannten Autovermietern und waren froh, dass wir uns dort nicht anstellen mussten.  So hatten wir dann auch sehr schnell unser Auto und konnten starten.

Die Strassen am Flughafen waren sehr gut beschildert, so haben wir sehr schnell die richtige gefunden und waren dann auch überrascht, wie schnell wir am Ziel, Alcanada, waren. Kannten wir doch ganz andere Strecken. Aber wir sollten noch feststellen, dass wir für einige Ausflüge sehr lange brauchen würden. Auf jeden Fall freuten wir uns, dass wir das Aparthotel sehr schnell gefunden hatten und glücklicherweise war auch schon alles fertig und wir konnten bereits vormittags in unser Appartement. Von unserem Balkon hatten wir eine traumhafte Sicht und während der nächsten Tage hatte ich häufig die Gelegenheit tolle Fotos zu machen. Die Bilder können alle in einem separaten Beitrag betrachtet werden.

Der kleine Ort Alcanada liegt oberhalb des Hafens von Alcudia, dem Port d\‘ Alcudia. Beide Orte konnten wir in kurzer Zeit erreichen. Wobei es uns in Alcudia sehr viel besser gefallen hat. Als Selbstversorger wollten wir einkaufen und auch gleich etwas durch die Gassen der Stadt bummeln. In einer kleiner Nebengasse entdeckten wir eine Tapas Bar und dort haben wir dann so richtig unseren Urlaub gestartet. Inzwischen hat der starke Wind die vielen Wolken vertrieben und alles sah sofort viel freundlicher aus.

So konnten wir am Sonntag bei bestem Wetter unseren Ausflug ans Cap Formentor machen. Als Frühaufsteher waren wir entsprechend früh unterwegs, was eine gute Entscheidung war. Denn die engen kurvigen Straßen waren zu dem Zeitpunkt noch relativ \“leer\“. Allerdings waren reichlich Radfahrer unterwegs und ich überlegte mir, wenn ich für jeden Radler einen Euro bekommen würde, wäre damit der Urlaub finanziert. Etwas später ging ich sogar auf 50 Cent runter, ich wollte es ja nicht übertreiben und gierig sein. Allerdings quälten sich die Radler ganz schön auf der langen Serpentinenstrecke zum Cap und Leuchtturm, zumal es immer noch sehr windig warm, aber jetzt angenehm warm. Auf jeden Fall hat sich die Fahrt zum Leuchtturm mit Stopp an den Plätzen mit traumhaften Aussichten gelohnt. Ich war  überrascht, wie steil es an den Ufern ist, hatte ich doch mit mehr Stränden gerechnet.  Für diesen Tag hatten wir uns eigentlich zwie \“Caps\“ vorgenommen, wohnten wir doch auch auf einer Halbinsel, von deren Ende wir uns eine sehr schöne Sicht versprachen. Aber leider war immer noch ein Teil gesperrt, obwohl sich dort anscheinend keine Truppen mehr aufhalten sollten. Für Wanderer war das Gebiet allerdings frei gegeben und wir stellten fest, dass von einem Parkplatz aus, sehr viele Wanderer starteten. Uns stand jetzt allerdings mehr der Sinn nach einer Tasse Kaffee und dabei mussten wir feststellen, dass vieles noch gar nicht geöffnet hatte. Was uns schon etwas wunderte, denn es waren dort reichlich Urlauber unterwegs. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass es an der Vorsaison liegen sollte, denn wir hatten am Tag davor ja mitbekommen, wie viele Urlauber auf der Insel angekommen sind. Nun, wir fanden dann am Hafen von Bon Aire eine hübsche Bar und waren anschließend echt überrascht, wie \“wenig\“ wir für einen Cafe Americano und Latte Macchiato zu zahlen hatten, nämlich \“nur\“ 3,20 Euro, das waren wir gar nicht gewohnt.

Am Montag stand ein weiterer Ausflug auf dem Programm, wir wollten zum Torrent de Pareis, was an der Westküste liegt. Dafür mussten wir das Tramuntana Gebirge überqueren, was sehr eindrucksvoll ist. Immer wenn ich dachte, nach der nächste Kurve könnte ich das Meer sehen, musste ich feststellen, dass ein weiterer Berg vor uns lag. Da wir wieder sehr zeitig unterwegs waren, konnten wir uns \“unten\“ in Ruhe alles ansehen. Sehr beeindruckend sind die hohen Felsen und wir winzigen Menschen dagegen, die ihre Füße ins Wasser halten wollten. Vom Hafen gab es nur einen schmalen Zugang durch einen Tunnel in die Schlucht, was vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Nach einer weiteren preiswerten Kaffeepause wollten wir wieder die Serpentinen nach oben fahren. Inzwischen war wesentlich mehr los. Die Radfahrer freuten sich, dass sie sich eigentlich nur bremsen mussten, denn die Straße war 14 km lang und es gab 12 Haarnadelkurven. Am beeindruckensten war allerdings der so genannte Krawattenknoten, die Planung und der Bau dieser Straße war in meinen Augen ein Meisterwerk. Bewundert habe ich auch die vielen Busfahrer, obwohl sie die Strecke wohl oft fahren, ist es doch immer wieder eine Herausforderung. Uns kamen auf jeden Fall reichlich Busse, entgegen und wir waren froh, diesem Ansturm entgehen zu können.
Da wir sehr gut in unserem Zeitplan lagen, wurde spontan entschlossen, in das 22 km entfernte Sóller zu fahren. Eigentlich hatten wir geplant, mit dem Zug, dem \“roten Blitz\“ von Palma aus dorthin zu fahren. In Sóller haben wir ziemlich schnell die Haltestelle der Straßenbahn gefunden, mit der wir nach Port Sóller fahren wollten. Die Fahrt hat sich gelohnt, innerhalb von 20 – 30 Minuten bringt die Bahn die Touristen von einem Ort zum anderen. Die Fahrt ging vorbei an vielen Orangen- und Zitronenbäumen. Die Gegend dort ist bekannt für den Anbau, durch das Gebirge herrscht dort ein besonderes Klima. Gemerkt haben wir dies auch, denn  es war dort nicht so windig und ich fand, dass die Hitze sich dort staute. Port Sóller ist sehr schön anzusehen, der breite Strand lud viele Sonnenhungrige ein. Die vielen Bars und Restaurants direkt am Hafen hatten ausreichend damit zu tun, den Durst und Hunger zu stillen. Nach einem kleinen Imbiß und Bummel am Hafen ging es dann wieder zurück nach Sóller. Unterwegs überholten wir reichlich Radfahrer, Inliner, sowie Roller und Motorräder. Es war viel los auf der Straße.
In der Sendung des WDR \“Wunderschön Mallorca\“  hatte ich den Hinweis bekommen, im Ort Sóller ein Orangeneis zu essen, was wir auch machen wollten. Da uns noch eine lange und kurvenreiche Heimfahrt bevor stand, haben wir uns dann auf den Heimweg begeben. Ich glaube, mein Mann hätte ein Kurventrauma bekommen, wenn wir auch am nächsten Tag solch eine Strecke gefahren wären.

Deshalb stand am Dienstag eine Fahrt entlang der Bucht von Alcudia auf dem Plan. So schön es dort auch sein mag, wir entdeckten jetzt allerdings die Touristenhochburg, was uns gar nicht gefällt. Trotzdem waren wir neugierig auf einige Orte, die von vielen Urlauben gewählt werden. Zumindest sehen wollten wir sie. Cala Ratjada hat einen netten Hafen, wo man sich ausruhen und \“gucken\“ kann. Dort ist wohl immer etwas los, allerdings war es dort auch noch sehr ruhig. Als nächstes stand Artá auf dem Programm. Von dem Ort haben wir allerdings wenig gesehen, denn es war Markt und dementsprechend sehr voll. Jetzt wussten wir auch, warum wir in Cala Ratjada so wenig angetroffen hatten. Sie schienen alle hier zu sein. Da es dort sehr voll war und inzwischen das Wetter immer schlechter wurde, es fielen Regentropfen und der Wind wurde immer kälter, haben wir uns sehr schnell wieder auf den Heimweg gemacht.

Auch am Mittwoch sah es nicht sehr schön aus, viele graue Wolken hingen über der Bucht. Aber das sollte uns nicht davon abbringen nach Sineu zu fahren, dort soll der größte Markt der Insel stattfinden. Das Gefühl hatte ich dann auch. Gleichzeitig konnten wir feststellen, dass viele Händler von Ort zu Ort fahren, was für sie ja auch sinnvoll ist. Auf jeden Fall hatten wir einige, die in Artá waren, dort auch wieder angetroffen. Sineu ist ein hübscher Ort und wie immer findet das Leben und der Markt rund um die Kirche statt. Wir hatten uns vorgenommen, abends Tapas zu machen und haben mit großem Vergnügen alles Mögliche dafür auf dem Markt eingekauft. Auf dem Rückweg haben wir noch Halt in Inca gemacht, aber die Stadt hat uns sehr enttäuscht. Wir fanden, dass dort kein \“Leben\“ in der Stadt war und haben sie sehr schnell wieder verlassen.

An dieser Stelle möchte ich auch noch über weitere Eindrücke, die wir inzwischen bekommen haben, berichten. Alle Orte, die wir nun kennen gelernt hatten, waren sehr sauber. Unsere Anlage lag an einer kleinen Sackgasse, selbst dort fuhr zweimal in der Woche ein kleiner Reinigungswagen. Selbst in Tiefgaragen wurde geputzt. Es lag kein Müll rum und vor allem haben wir keine Bauruinen gesehen, wie wir es von Kreta kannten. Und es gibt reichlich Kreisverkehr auf der Insel. Die Ampeln konnte ich an einer Hand abzählen, Palma mal ausgenommen. Aber so ein Kreisverkehr war ganz schön praktisch für uns Touristen, die Ausfahrt übersehen? Macht nichts, einfach noch einmal eine Runde drehen, denn das ist uns öfter passiert. Leider stand an der entscheidenen Straße oft nicht der wichtige Hinweis für uns. Die Mitte des Kreisverkehrs war oft sehr eindrucksvoll und ideenreich gestaltet, da haben sich die Planer wirklich etwas tolles einfallen lassen.
Ich hatte ja schon erwähnt, dass wir immer wieder überrascht waren, wie preiswert unterwegs der Kaffee war. Auch die Brötchen und das Brot ist dort nicht sehr teuer. Im Laden Mercadona werden die frischen Backwaren nicht nach Anzahl berechnet sondern nach Gewicht. So wurde mir beim ersten Einkauf, weil ich noch völlig unwissend war, an der Kasse gesagt, dass ich wohl das Wiegen vergessen hätte. Also noch einmal durch den Laden düsen und alles auf die Waage legen. Wäre dies bei uns auch so, würden viele Bäcker mit ihren \“leichten Luftbrötchen\“ sehr wenig verdienen.

Weiter geht es mit meinem Reisebericht. Am Donnerstag war das Wetter morgens zunächst noch schlecht. Aber wir hatten uns vorgenommen, noch einmal nach Artá zu fahren und uns die Stadt ohne Markt und Trubel anzusehen. Es hat sich gelohnt. Ein nettes Städtchen mit hübschen Geschäften.
Außerdem wollte ich so gerne eine Ausgrabung besichtigen. Kurz vor dem Urlaub habe ich das Buch \“Talayot – die vergessenen Türme Mallorcas\“ gelesen und achtete deshalb ganz besonders auf Hinweise zu den Türmen. Nicht weit von Artá befand sich Ses Paisses, eine eindrucksvolle Ausgrabungsstätte. Ich staune immer wieder, was die Menschen zu Urzeiten ohne unsere heutigen Hilfsmittel alles zu Stande gebracht haben. Auf jeden Fall fand ich die Besichtigung sehr interessant.
Inzwischen wurde das Wetter immer besser, das heißt, der Wind hat mal wieder dafür gesorgt, dass die Wolken sich verzogen und wir uns an einem blauen Himmel erfreuen konnten. Deshalb haben wir auch einen kurzen Schlenker an den Strand von Colonia San Pedro gemacht, von dort konnten wir wieder auf die Bucht von Alcudia schauen, wir befanden uns genau gegenüber \“unseres\“ Ortes Alcanada.

Nach den vielen Ausflügen stand nun ein Ruhetag auf dem Programm, nach unserem täglichen Einkauf haben wir uns auf dem Balkon und am Pool gesonnt. Außerdem hieß es, die Koffer zu packen, denn am nächsten Tag wollten wir unsere nächste Unterkunft, diesmal im Süden ansteuern.

Am Samstag hieß es also, Abschied nehmen vom Norden Mallorcas und ab in den Süden. Manch einer wird sich vielleicht darüber wundern, aber wir hatten dies schon öfter praktiziert und damit gute Erfahrungen gemacht. Auf diese Weise lernt man noch mehr von der Insel kennen. Nun, Mallorca ist jetzt nicht so groß und Ausflüge können ohne Probleme überallhin gemacht werden. Aber wir fanden auch, dass eine Woche gereicht hat. In der zweiten Woche wollten wir doch etwas mehr Abwechslung haben, abends mal essen gehen und nicht fahren müssen oder einen abendlichen Spaziergang machen, ohne anstrengende Höhenunterschiede bewältigen zu müssen. Wir waren sehr gespannt auf unseren nächsten Urlaubsort.
Aber zunächst mussten wir einmal quer über die Insel fahren. Schnell stellten wir fest, dass es dort im Süden viel flacher und wesentlich mehr Landwirtschaft zu finden ist. Zügig erreichten wir Cala Pi und hatten wieder Glück, obwohl wir auch diesmal sehr früh waren, konnten wir unser Appartement direkt beziehen. So konnten wir auch sehr schnell den Ort erkunden. Schade, ich hatte eigentlich mehr erwartet, was das abendliche Bummeln betraf. Aber die Aussicht auf das Meer war klasse. Diesmal hatten wir eine Terrasse, allerdings nicht mit direktem Meerblick. Zwischen dem Meer und uns befanden sich einige Häuser, die sehr unbewohnt wirkten. Es schienen wohl alles Häuser von Residenten oder Wochenendbesuchern zu sein. So richtig heraus gefunden haben wir es in dieser einer Woche nicht.
Neben unserem Aparthotel befand sich die traumhafte Bucht von Cala Pi, allerdings war sie nur durch reichlich Treppen zugänglich. Diese befanden sich aber direkt bei unserer Anlage. Mangels großartiger Einkaufsmöglichkeiten im Ort beschlossen wir, die nähere Umgebung mit unserem Auto zu erkunden. Entlang der Küste befanden sich kleine Orte, die uns allerdings nicht begeistern konnten. Der größere Ort Colonia de Sant Jordi hat uns ebenfalls nicht gefallen. Viele Hotelbauten, viele Geschäfte, die allerdings um 14 Uhr Mittagspause machten und schlossen. Uns kam dies alles wenig einladend vor. Also fuhren wir spontan Richtung Ses Salines, was eigentlich für einen anderen Tag auf unserem Programm stand, aber wir sind da ja wirklich flexibel und wurden auch belohnt. Der Ort machte einen sehr guten Eindruck auf uns. Die Häuser waren alle sehr sauber verputzt und wirkten sehr freundlich auf uns. Aber dort wollten wir uns nicht lange aufhalten, denn nun waren wir neugierig auf die Salinen von Es Trenc. Sehr eindrucksvoll war dieser Salzberg, den wir uns natürlich näher anschauen wollten. Auch die unterschiedlichen Farben der Salzkruste in den vielen Becken haben mich begeistert. In meinem Bilderbericht können die Fotos, die mir ganz gut gelungen sind, betrachtet werden. Natürlich haben wir in dem kleinen Shop \“Flor de Sal\“ gekauft und ich freue mich schon darauf, es demnächst zu benutzen. Wir waren ganz begeistert von unserem spontanen Ausflug, weil wir nun auch noch den wunderschönen Strand von Es Trenc besuchen konnten. Allerdings waren wir darauf nicht vorbereitet und hatten leider kein Badezeug und keine Decken dabei. Aber trotzdem haben wir uns dort eine Weile aufgehalten und es auch ohne \“Zubehör\“ genießen können.

Sonntag war bei uns dann wieder Pooltag. In der großen Anlage befanden sich einige Pools. Dort war dann auch wesentlich mehr Trubel. Viele Kinder hielten sich dort auf, aber der Lärm war überhauot nicht störend, da hatten wir mit schreienden Kindern schon ganz andere Erfahrungen gemacht. Eigentlich hat uns mehr in unserer Ruhe das Animationsteam gestört, Immer wieder forderten sie einen zur Teilnahme von irgendetwas auf. Da es sehr bedeckt, aber warm war, hatten wir allerdings keine große Lust mitzumachen. Viel lieber  lese ich eins meiner vielen Bücher auf meinem Reader. Außerdem nutzen wir gerne die Zeit, um uns über weitere Ausflüge zu informieren. Der Reiseführer darf deshalb meist mit an den Pool.

Am Montag stand auf unserem Plan dann wieder ein Ausflug, wir wollten nach Valldemossa fahren. Sehr schnell erreichten wir auf den gut ausgebauten Straßen  den Ort und waren begeistert. Trotz vieler Touristenbusse war es dort relativ ruhig. Im Nachhinein meine ich, dass dieser Ort mir am besten gefallen hat. Er wirkte ungemein freundlich. An jedem Haus waren wunderschöne Kacheln mit Bildern angebracht und überall hingen Blumentöpfe an den Hauswänden. Allerdings sollte man gut zu Fuß sein, denn ich fand es diesmal extrem steil in den schmalen Straßen. Es war ein ewiges auf und ab. Im Reiseführer hatte ich gelesen, dass es dort eine Besonderheit zu essen gibt, es wurden die Kartoffelkrapfen \“Cocos de Patata\“ empfohlen. Wir sind der Empfehlung nachgekommen, allerdings haben sie mich nicht begeistern können, es war in meinen Augen nur ein sehr trockenes Gebäck. Egal, ich habe es probiert und geschadet hat es mir nicht. Als nächstes stand uns mal wieder eine Serpentinenfahrt bevor, eine 7 km lange sehr, wirklich sehr schmale Straße  führte uns zu dem ruhigen Hafen. Nach einer kurzen Pause ging es dann wieder rauf, es führen keine anderen Wege zu den Häfen. Wer es also wagt nach unten zu fahren, muss sich bewusst sein, dass dieser Weg auch nach oben gefahren werden muss. Mit dem kleinen Polo, den wir gemietet hatten, war es kein Problem, aber die Fahrer der größeren Autos hatten schon einige Probleme, außerdem mussten viele Radfahrer überholt werden, was an manchen Stellen ebenfalls nicht einfach war. Nach Valldemossa und dem Hafen wollten wir noch Deiá besichtigen. Dieser Ort lag in den Bergen und das hat man natürlich beim Bummeln gemerkt. Auch hier ging es immer auf und ab. Aus meinem Reiseführer wusste ich, dass hier sehr viele Residenten wohnen sollten, zumindest an den Parkplätzen haben wir das gemerkt, denn immer wieder gab es den Hinweis, dass dort nur Residenten parken dürfen.
Da die Fahrten auf den Straßen nicht sehr viel Zeit in Anspruch nahmen, hatten wir an diesem Tag die Möglichkeit uns noch etwas in der schönen Bucht zu sonnen. Abends wurde dann der tägliche Spaziergang zum Turm von Cala Pi gemacht, die Sonne bescherte uns immer wieder andere schöne Blicke auf die Umgebung, sonders die Farben des Meeres und des Himmels erfreuten uns immer wieder neu.

Ich erwähnte ja schon, dass ich mich vorher gut vorbereite, so hatte ich gelesen, dass es sehr gute Zugverbindungen auf der Insel gibt. Da mein Mann kein großes Verlangen danach hatte, in Palma einen Parkplatz suchen zu müssen, beschlossen wir mit dem Zug nach Palma zu fahren. Das klappte auch bestens. Der Bahnhof lag sehr zentral und schnell haben wir den Weg zur Kathedrale gefunden, ein \“Muss\“ für alle Touristen. Gegenüber der Kathedrale haben wir einen Kaffee getrunken und stellten fest, dass die Preise sich doch den Gegebenheiten anpassen, diesmal zahlten wir wohl den \“Ausblickaufschlag\“, es war das dreifache der bisher bekannten Preise, aber das war uns ja klar.
Auf jeden Fall war der Anblick eindrucksvoll, auch im Hafen und ich überlegte schon, wann einer meiner Vorfahren wohl mal falsch abgebogen ist. Zumindest gehörte ich nicht zu den Leuten, die sich auch nur ein winziger der hier liegenden Boote leisten können. Ob ich wohl zu Hause anrufen und darum bitten soll, dass für mich ein Lottoschein abgegeben wird? Wie auch immer, es reichte mir durchaus alles zu betrachten. Nachdem wir uns ein Baguette, ach nein, ein belegtes Pan und kaltes Wasser besorgt hatten, wurde eine Rast auf einer Bank im Schatten eingelegt. Denn warm, wenn nicht sogar heiß, war es an dem Tag in Palma.  Wir befanden uns in der Fußgängerzone und waren davon ausgegangen in besonderen Geschäften shoppen zu können. Aber sehr schnell stellten wir fest, dass es diese Geschäfte verschiedener Ketten auch zu Hause gibt und so wurde es dann ein sehr preiswerter Nachmittag für uns. Außerdem hatten wir dadurch reichlich Zeit durch die Gassen zu Bummeln und einfach nur Fotos zu machen. Abends waren wir ganz schön kaputt von dem Tag in der großen Stadt, die ich jetzt nicht unbedingt zu meinen Favoriten erkläre, aber um mitreden zu können, haben wir sie uns wenigstens angesehen.

Wir hatten inzwischen fast alles gesehen, was wir uns vorgenommen hatten. Für den Mittwoch hatten wir eine letzte kleine Rundfahrt geplant. Zunächst ging es nach Santanyi, dort sollte an diesem Tag der Markt stattfinden und wir wollten ja noch einiges einkaufen, entweder Geschenke oder Mitbringsel für uns. Wir sind auch schnell fündig geworden. Bei dem Bummeln durch die engen Gassen hatten wir gar nicht bemerkt, dass über dem Ort sich eine dunkle fiese Wolke festsetzte. So kam es, dass an diesem Tag zum ersten Mal die Scheibenwischer richtig etwas zu tun hatten. Aber wir wollten uns nicht von unserem Ausflug abhalten lassen. Portopetro hat uns allerdings nicht besonders gefallen, das wäre auch bei Sonnenschein wohl nicht anders gewesen. Von Portocolom hatte ich mir mehr versprochen, ich suchte die ganze Zeit die schönen Häuser, die mir der Reiseführer versprochen hatte. Schade, aber inzwischen war es auch sehr kalt und wir wollten nicht noch länger danach suchen. In Felanitx haben wir dann Zuflucht in einem Cafe gesucht, dort kam ein heftiger Regenschauer herunter. Anschließend wollten wir in den Geschäften noch etwas stöbern, aber leider war mal wieder \“Mittagspause\“ angesagt.
Auf unseren Ausflügen kamen wir durch viele kleine Orte, die Hauptstraßen führten meist mitten durch den Ort. Durch die vielen Einbahnstraßen war es immer eine Kurbelei, mal rechts rum, mal links rum. Meist sahen die Orte nicht sehr einladend aus, die Fensterläden waren immer geschlossen. Irgendwie wirkte vieles unfreundlich und unbewohnt. Deshalb ist uns das Örtchen Ses Salines wirklich als sehr angenehm aufgefallen, die Häuser waren sehr sauber verputzt. Auffallend war die Elektrik an den Häusern, manch einem Elektriker würden die Haare zu Berge stehen, wenn es bei uns so aussehen würde, aber diesen Anblick kannten wir auch von anderen Mittelmeerinseln.

Unsere letzten Urlaubstage sollten nun anbrechen, am Donnerstag war das Wetter traumhaft und wir haben den ganzen Tag gefaulenzt. Noch einmal so richtig Sonne tanken, bevor es wieder nach Hause ging. Am Freitag haben wir den Vormittag am Pool verbracht und wollten dann noch einmal los, die letzten Mitbringsel kaufen. Außerdem hatten wir uns vorgenommen, in Llucmajor im Cafe Colon einen Cafe zu trinken und ein Stück Mandelkuchen zu essen. Schließlich sollte dies auch eine Spezialität der Insel sein, was einen ja nicht wundern sollte. Unterwegs hatten wir reichlich Mandelbäume gesehen. Einige Millionen sollen auf der Insel stehen und ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie es dort zur Zeit der Mandelblüte aussehen würde.
Der letzte Ferientag hatte sich bemüht und wollte uns die Abreise nicht zu schwer machen, das Wetter hatte mal wieder gewechselt. Schade, deshalb fiel der abendliche Spaziergang auch nur sehr kurz aus.

Samstag – unser Abreisetag und irgendjemand wollte uns dann doch ärgern. Durch die Lage unserer Urlaubsorte konnten wir nie den Sonnenaufgang sehen. Aber am Samstag mussten wir recht zeitig zum Flughafen fahren und das Wetter dachte wohl, jetzt gebe ich alles. Im Osten konnten wir eine Zeit lang einen wunderschönen Himmel bewundern. Später im Flugzeug hatte ich einen sehr guten Platz erwischt und habe lange die Insel von oben betrachten können. Ob ich noch einmal nach Mallorca möchte? Es kann sein, aber es wird wohl eine Weile dauern. Wir haben ja vieles gesehen und kennen gelernt. Auf jeden Fall hat es uns sehr gut gefallen und da wir ja nicht die typischen Strandurlauber sind, konnte uns das Wetter nur ein bisschen ärgern, denn manchmal wäre der Anblick bei strahlendem Sonnenschein doch schöner gewesen. Vermisst habe ich es auch, dass wir abends nicht immer lange auf unserem Balkon oder Terrasse sitzen konnten, weil der Wind sehr kalt war. Schade, denn kalte Abende haben wir zu Hause auch.

Ich bedanke mich nun bei allen Lesern, die bis hierhin durchgehalten haben. In einem separaten Bericht werde ich die Bilder zeigen.

Mallorca 2015 – Bilder

Eigentlich wollte ich nur ein paar Bilder einstellen, um die Eindrücke, die ich auf der Insel bekommen habe, wieder zu geben. Aber es wurden dann immer mehr. Ich hoffe, Ihr habt trotzdem Freude daran, die Bilder zu betrachten. Viele Kommentare habe ich nicht geschrieben, so kann jeder das Bild auf sich wirken lassen.  Wie immer können die Bilder durch anklicken größer betrachtet werden. Ich wünsche allen viel Spaß. 

Unsere Anlage Onagrup Club Aucanada in Alcanada

Unser Mietwagen vor dem Haus, 
unsere Wohnung befindet sich oben rechts
Rundgang durch die Anlage 
ein hübsch gestalteter Platz
Treppen, überall Treppen 
Blick vom Balkon 
der abendliche Himmel
Abendlicher Anblick aus dem 
Schlafzimmerfenster – Richtung 
Port d\‘ Alcudia
Im Hintergrund ist das Tramuntanagebirge
Kurz nach 21 Uhr, die Sonne verschwindet
hinter dem Gebirge
Alcudia

Eindrücke innerhalb der Stadtmauern 
Der alte Stadtkern von Alcudia ist umgeben von
sehr dicken Stadtmauern

Cap de Formentor

Fahrt nach Sa Calobra und Torrent de Pareis

Ausblick von der Stelle des Krawattenknotens
Eine Meisterleistung im Straßenbau

oben – da wollen wir hin
unten – von dort kommen wir

Ich bin immer wieder von diesen
Blautönen begeistert

Die Schlucht kann nur zu Fuß durch
einen Tunnel erreicht werden

Irgendwie kommt sich der Mensch doch sehr
klein vor. Die Felsen sind gewaltig

Hier geht es dann wieder zurück

Fahrt nach Sóller und Port de Sóller

Eindrücke von Sóller

Die Straßenbahn war immer präsent

Leider hatte ich keine Möglichkeit die
vielen Orangenbäume zu fotografieren,
stellvertretend hier ein kleines Bäumchen

Der Baum ist mir ganz besonders aufgefallen

Das kennen wir ja gar nicht.
die Bahn ist mittendrin im Geschehen


Eindrücke von Port de Sóller


Eindrücke von Artá

Ausgrabungen – Ses Paisses 

Erstaunlich, diese riesigen Steinbrocken
ohne unsere Hilfsmittel




Unsere Anlage
Aparthotel Ona Cala Pi Club



Cala Pi

Die fjordähnliche Badebuch

es mag einigen vielleicht langweilig vorkommen, 
aber ich war jeden Tag neu über den tollen 
Anblick begeistert. Je nach Tageszeit \“sah\“ es 
ja auch anders aus. Deshalb gibt es hier 
reichlich Bilder von der Bucht aus 
verschiedenen Perspektiven zu sehen:

Blick von \“oben\“ unserer Aparthotelanlage in die Bucht


Der Turm von Cala Pi
dieses Foto wurde direkt am ersten Tag 
gemacht, es folgten noch weitere zu 
anderen Tageszeiten und mit einem
anderen Blockwinkel


weitere Eindrücke vom Ort

die Treppe zur Bucht

Über die Pracht der Blumen konnte ich mich
immer wieder freuen

Salinen bei Es Trenc

Der kleine Shop und gemütliche Hof

Gewaltig so ein Salzberg

noch mehr Eindrücke von dort

die Farben sind beeindruckend

wirklich beeindruckend empfand ich die Größe
der Anlage und die Geräte



Strand Es Trenc


Llucmajor



Valldemossa

Ich denke mal, dass ich nicht jedes Foto
kommentieren muss. Auf jeden Fall war
der Ort eine Herausforderung  an die Füße.


Valldemossa machte einen ungemein freundlichen
Eindruck auf mich. Der Ort wirkte belebt, schon
allein durch den Blumenschmuck und die 
wunderschönen Kacheln, die ich wirklich an
jedem Haus gesehen habe.
weiter ging es zum dazugehörenden Hafen
in irgendeiner Kurve konnte ich dann mal 
den Blick nach unten zum Ziel festhalten

Deiá

ein weiterer Ort, der am Berg angesiedelt war

Eindrücke, die beim Spaziergang
gewonnen wurden.


Eindrücke unserer \“Rundfahrt\“

Santanyi

es war Markttag und es gab
einiges zu sehen



Portocolom

Felanitx

Ses Salines


Leider hatten wir hier keinen schönen
Tag erwischt. Auf einigen Bildern sind
die schwarzen Regenwolken zu sehen


Typisch für die Insel

Windmühlen und Trockenmauern 



Eindrücke von Palma

Einfach die Bilder auf sich wirken lassen,
Kommentare sind eigentlich nicht erforderlich

Geschafft! Wer bis hierhin tapfer durchgehalten hat, verdient ein dickes Lob!

Beinahe hätte ich es vergessen, während des Rückfluges konnte ich doch auch schöne Bilder machen

Hier ist der Strand von Es Trenc wunderbar
 zu sehen, auf den beiden unteren Fotos
kann man die Salzbecken gut erkennen.

Irgendwo über den Alpen in der Schweiz oder so 😉

Bilder zum Londonbericht

Hier kommen nun meine Bilder zu dem Londonbericht 2014 wer die Bilder größer betrachten möchte, klickt einfach aufs Bild, es lohnt sich!

Zumindest über den Wolken konnten wir bei dem Hinflug blauen Himmel sehen

Schade, weil dort so viele Wolken waren,
konnte ich wenig von London sehen.  Die Wolkendecke riss erst  kurz vor dem Hyde Park auf.

Immer wieder schön anzusehen,
die weiß gestrichenen Häuser und
farbenfroh bepflanzten Blumenkästen

Diesmal habe ich nur ein Foto in der
Food Hall gemacht

Um Covent Garden herum halten sich sehr viele
Künstler auf, was ja auch kein Wunder ist. Dort
haben sie die Möglichkeit von besonders vielen
Menschen gesehen zu werden.

Beeindruckend finde ich, wie lange so ein
Mensch aushält und ohne Unterbrechung
\“schwebt\“. Ich meine ein Toilettengang wäre
schon etwas lästig.

In den Hallen treten die musikalischen Künstler
aus. Diese Gruppe gefällt mir immer wieder. Vor
zwei Jahren habe ich die CD von ihnen erworben
und bis heute nicht bereut.

Wer aufmerksam durch die Stadt läuft,
entdeckt an jeder Stelle etwas anderes
interessantes.

Diese Limousine  fiel mir auf, wobei ich
jetzt das Pink nicht so prickelnd finde,
aber Auffallen ist vielen wohl wichtig.

Im St. James Park fand eine Ausstellung anläßlich
des ersten Weltkrieges vor 100 Jahren statt

Im  Hintergrund ist ein Teil des Londoner Eyes
zu sehen.

Eine bunte Blumenpracht im Park,
kurz vor dem Paradeplatz der
Horse Guards.

Eigentlich erstaunlich, welch große
Plätze sich die Stadt leistet.

Hier der Paradeplatz der Horse Guards

Da habe ich wohl einen Moment erwischt, in dem
kein Tourist dem armen Pferd zu nahe kam.
Pferd und Reiter verdienen meine Hochachtung
für die Leistung, die sie dort täglich vollbringen.

Unterwegs zur Themse und dem Parlament, schaut
schon die Spitze des Glockenturms zwischen den
Bäumen hervor.

Unterwegs vom Bus aus fotografiert.
Jedes Jahr bin ich begeistert von der
Blumenpracht an den Lampen entlang
der Straßen

Obwohl es nicht das beste Foto geworden
ist, will ich es doch zeigen, denn einen
Eindruck, wie toll der Anblick von der
27. Tage ist, kann ich damit doch vermitteln.

Sonntagmorgen, fast schon kitschig anzusehen.
Strahlend blauer Himmel, weiße leuchtende
Häuser und der rote Farbklecks auf allen Straßen,
der gute Doppeldeckerbus

Ich konnte auch bei diesem Anblick
nicht widerstehen.
Man merkt, dass es noch sehr früh am
Sonntag ist. Die Straßen sind so leer.

Diesen Blickwinkel fand ich so gut,
dass ich ihn unbedingt festhalten musste

Verhungern muss niemand in London
und das Angebot ist sehr groß geworden.
Hier die Boulangerie \“Paul\“ , sehr nettes
Personal und gutes Essen

Die Boulangerie befindet sich direkt gegenüber
der South Kensington Station

Immer noch blauer Himmel, als wir aus der
U-Bahnstation Richtung Regent Street kommen

Auch auf der Regent Street ist es am
Sonntag noch sehr leer

Selten sind die Stufen am Brunnen zu
sehen.

Das Warten auf den Bus ist sehr
kurzweilig, denn die Werbetafeln
am Piccadilly Circus bietet reichlich
Abwechslung

wirklich erstaunlich dieser Anblick
der leeren Straßen

aber Busse fahren reichlich

was ich hiermit auch beweisen kann

Unterwegs kamen wir an einem Maklerbüro
vorbei und mit Staunen studierten wir die
Angebote. Schnäppchen waren nicht gerade
dabei. Oder möchte jemand für 1.950 Pfund
in der Woche eine Wohnung mieten?

Primrose Hill, der 78 m hohe Hügel bietet
einen wunderschönen Blick auf London.

Viele Familien hielten sich dort am Sonntag-
vormittag auf.

die berühmten neuen und alten Bauwerke
bieten ein interessantes Nebeneinander

Rechts ist die Kuppel der St. Pauls Cathedral
zu sehen.

der Posttower und das London Eye

wenn man genau hinsieht, erkennt man
in der Mitte rechts das kleine Türmchen
des Glockenturms und den Turm vom
Parlament

nun geht es wieder abwärts,
Richtung Camden Town

unterwegs, in den Seitenstraßen
stehen liebevoll gepflegte Häuser

farblich sehr schön aufeinander
abgestimmt

Camden Lock Market, hier war wesentlich
mehr los

Originelle Kleidung  konnte dort
reichlich gekauft werden

Das Angebot war wirklich sehr
vielfältig

Und zwischendurch konnte man
immer etwas zum Essen oder
Trinken kaufen

und überall gab es einen \“Hingucker\“
diese Uhr hat mir sehr gut gefallen

also auf nach London und dann solch
ein tolles Kleid kaufen

wer dort bummelt, soll auch gesundes
zu sich nehmen können.

Der Saft war  sehr lecker

und schon sind wir an der Themse

dieser Mann hatte unten am Strand
sehr viel Spaß und erfreute alle mit
seinem Gesang

ein Blick auf St.Pauls und eine
der vielen Brücken über die Themse

Männer spielen gerne im Sand. Eine
gute Ausrede hatten diese beiden wohl.
Es war aber auch schön anzusehen

Richtig viel wird dort angeboten und
das Plakat gefiel mir auch

Ein Stück Himmel ohne Wolke und
die wunderschöne Laterne, da konnte
ich nicht widerstehen

wir nähern uns St. Pauls.
Die Glocken läuteten übrigens
sehr lange. Es war 14.45 Uhr
Ortszeit und ich weiß nicht warum
das so war

Und immer wieder begegnen einem
alte Schätzchen

Neu ist dagegen die Millenium Bridge,
eine Fußgängerbrücke über die Themse

hier noch einmal im Weitwinkel

Diese wunderschöne Bank stand vor dem
Globe Theater

das Shakespeares Globe Theatre,
was 1599 erbaut wurde

und wieder diese Blumenpracht

Spiegelung eines Hauses

zwischen den großen neuen
Gebäuden erfreute uns immer
wieder der Anblick solch uriger
Häuser

mit diesem Schiff soll Sir Francis Drake
gesegelt sein. Ich war beeindruckt, wie
klein es war

und wieder diese Gegensätze,
\“die Scherbe\“ und eine Kirche

eine Galerie mit Geschäften
zum Bummeln

 und mittendrin ein Kunstwerk

ein Blick aufs Nordufer

nun kommt die Towerbridge
endlich in Sicht

und spiegelt sich auch in einer
Fassade

Der Tower of London

näher heran gezoomt

über die Towerbridge gingen wir
auf die andere Seite der Themse

Diese Keramikblumen sind alle handgearbeitet

Bis zum 11. November 2014 sollen
dort 888.246 Stück stehen

Zur Erinnerung der gefallenen
Soldaten des ersten  Weltkrieges

Die Blumen etwas näher betrachtet

beeindruckend sah es aus!

die Blumen leuchteten wunderbar
und boten der tristen Farbe
des Towers eine angenehme
Abwechslung

Bei Sonne leuchtete das Rot
noch viel schöner

hier nun weitere Fotos, die den
Eindruck, den wir dort hatten
wieder geben

Holiday Inn 27. Etage

ein toller Blick nach unten

Hier ein Blick auf die
Cromwell Road mit verschiedenen
Hotels und dem Natural History Museum
und Victoria und Albert Mudeum

der Kuppelbau ist die Royal Albert Hall

 Hier sind die beiden Museen
noch etwas besser zu sehen

ich muss noch heraus finden,
welches Stadion dies ist, auf jeden
Fall sah es toll aus


hier habe ich nun versucht, mit meiner
kleinen Digicam die Silhouette etwas
heran zu zoomen

links ist der Turm von St. Pauls zu sehen,
daneben die futuristischen Bürogebäuden,
das London Eye und wenn man genau
hinsieht, erkennt man vor der \“Scherbe\“
den Glockenturm mit der Uhr.

Im Vordergrund sind die die Türme der
beiden Museen zu sehen

Abends in London unterwegs, ich konnte nur wenige Fotos machen

Unser letztes Frühstück haben
wir bei Muriel\’s Kitchen eingenommen.

Sehr hübsch und liebevoll
eingerichtet

so kann man Sammeltassen
auch zeigen

zum Abschluss noch ein paar
Fotos von Pubs, die mir
gefallen haben

London – immer wieder neue Eindrücke

ja, es stimmt, es gibt immer wieder neue Eindrücke, die einem in London vermittelt werden. Aber ich will nicht vorgreifen. Ich berichte dann doch besser der Reihe nach.

Diesmal war es im Vorfeld der Reise sehr aufregend. Musste ich schon den geplanten Termin im April wegen des Lufthansa-Pilotenstreiks verschieben, hätte es auch diesmal beinahe nicht geklappt. In Island drohte ein Vulkan mit einem Ausbruch und wir alle wissen, was vor 4 Jahren passiert ist. Also habe ich mich schon einmal nach Alternativen umgesehen und dann kam die nächste Hiobsbotschaft, die Piloten von Lufthansa drohten wieder mit Streik. Ich glaube, ich habe bestimmt ein paar neue graue Haare bekommen. Das Problem ist ja, ich kann erst umbuchen, wenn es konkret wird. Nun, wir hatten Glück, die Piloten hatten am Vortag etwas gestreikt und der Vulkan hat sich auch zurück gehalten.
Diese Reise stand anscheinend unter dem Stern der Improvisation. Nicht nur zu Hause mussten wir uns Gedanken machen,  wie wir vielleicht anders anreisen, auch in London wurden wir des öfteren dazu gezwungen.

Endlich war es dann soweit und wir saßen im Flieger. Begleitet wurde ich diesmal von zwei lieben Freundinnen, eine erfahrene Londonreisende und ein Neuling. Auf einen Neuling stürzt ja jede Menge ein, aber auch wir beiden \“alten\“ finden jedes Mal etwas neues, was wir noch nicht kennen.

Diesmal hatte ich Zimmer im Holiday Inn gebucht, was eine gute Wahl war. Nicht nur die Zimmer waren gut, auch die Lage des Hotels. Das Hotel liegt unweit der U-Bahnstation Gloucester Road entfernt. Wenn man dann dort aussteigen kann. Ich wollte meinen beiden Begleiterinnen gerade zeigen, wo wir raus müssen und sehe die Information, dass man an diesem Bahnhof bis Dezember nicht aussteigen kann. Da ist es natürlich sehr gut, wenn man sich etwas auskennt. Also musste zum ersten Mal improvisiert werden und ich  konnte direkt die schöne Umgebung der Station  South Kensington zeigen und von dort mit dem Bus 74 bis vors Hotel fahren.

Nach einem kurzen Stop im Hotel ging es dann los, denn glücklicherweise war ein Zimmer schon fertig und wir konnten uns etwas frisch machen und unser Gepäck deponieren. Ganz in der Nähe des Hotels befindet sich das Nobelkaufhaus Harrods. Ein Muss für alles Londonreisenden, die Food Hall ist immer wieder beeindruckend und auch die anderen Abteilungen sollte man sich wenigstens kurz ansehen. Denn kaufen können wir dort wenig, für unsere Gehaltsklasse gibt es höchstens in der Abteilung der Souvenirs etwas. Diese Abteilung steuere ich auch meistens an. Allerdings gab es das von mir gesuchte Weihnachts-Magnetbärchen noch nicht. Nun denn, ich hatte ja noch einen Laden auf meiner Liste, zu dem ich unbedingt wollte: der Stempelladen in der Nähe von Covent Garden. So konnten auch gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Auf dem Weg dorthin schöne Häuser und Pubs bewundern und fotografieren, meinen Lieblingsplatz besuchen und das traditionelle Essen  \“Fish and Chips\“ zu uns nehmen.

Langsam merkten wir aber auch die Strapazen der Anreise. Schließlich hieß es ja früh aufstehen, weil wir den Flieger um 7 Uhr nehmen wollten. So tat es richtig gut, eine Pause auf einer Bank im St. James Park einzulegen. Denn es war sehr viel Trubel im Covent Garden und am Trafalgar Square. In dem Park konnten wir nicht nur die Ruhe sondern auch etwas Sonne genießen. Ich finde es sowieso immer wieder klasse, wie viele Parks London zu bieten hat und damit meine ich nicht nur so kleine Entenparks, wie  wir sie hier haben.
Nach einem kurzen Blick über die Mall auf den Buckingham Palast ging es dann weiter zur Whitehall. Bei den Horse Guards standen wieder reichlich Touristen. Ich bewundere dort immer die armen Pferde, große Horden an Touristen stehen um sie herum und manche meinen auch, dass sie das Pferd unbedingt streicheln müssen.
Unser Weg sollte nun Richtung Glockenturm mit Big Ben gehen. Die Downing Street ist nicht mehr ganz so interessant wie früher. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich bei meinem ersten Londonbesuch bis zur Number 10 gehen durfte.
Dass ein Foto von der Westminster Bridge zum Pflichtprogramm aller Touristen gehört, konnte ich auch diesmal wieder feststellen. Massen bewegten sich ein Stück auf die Brücke, um einen guten Blick auf das Parlament und den Glockenturm zu bekommen. Seit einigen Jahren gehört dann auch noch der Blick auf das London Eye dazu. Ich gestehe ja, dass ich jedes Mal ein neues Foto vom Glockenturm mache und auch immer auf den Glockenschlag  warte, der sich schon wirklich toll anhört.
Langsam ging der erste Tag in der Stadt zu Ende. Große Aktivitäten für den Abend hatten wir auch nicht mehr geplant. Ein gutes Abendessen und dann ins Bett stand auf unserem Programm. Allerdings wollte ich die Gelegenheit nutzen und in unserem Hotel zur letzten Etage  fahren. Ich war auf den Anblick der beleuchteten Stadt gespannt. Von der 27. Etage hatten wir tatsächlich einen wunderschönen Anblick. Ich nahm mir aber auch vor, am nächsten Tag bei Tageslicht noch einmal nach oben zu fahren.

Am Sonntag stand für mich etwas ganz neues auf dem Programm. Vor kurzem hatte ich ein Buch gelesen, in dem eine Deutsche über ihren Alltag in London berichtete und unter anderem von einem Picknick auf dem Primrose Hill mit Blick auf London. Neugierig geworden, hatte ich mich zu Hause schon darüber informiert und wollte sehr gerne dorthin. Jetzt spielten uns die Transportmittel in London den nächsten Streich, die Bakerloo Line mit der wir fahren wollten, konnte an diesem Wochenende nicht genutzt werden. Langsam waren wir ja schon aufs Improvisieren eingestellt. Statt U-Bahn wurde der entsprechende Bus rausgesucht. Mit der Bahn geht es zwar schnell, aber mit dem Bus gibt es auch mehr zu sehen. Deshalb setzten wir uns nach Möglichkeit immer nach oben im Bus.
Meine kleine Digicam kam auch diesmal wieder reichlich zum Einsatz. Dabei kann es mir auch passieren, dass ich zum Beispiel einen Pub bei jedem Londonaufenthalt fotografiert habe, weil ich jedes Mal wieder begeistert war. Auf der anderen Seite war ich immer zu verschiedenen Jahreszeiten dort und es könnte immer eine andere Bepflanzung rund um den Pub gewesen sein.

Nun war ich aber gespannt auf den 78 Meter hohen Hügel, der sich im Norden des Regent Parks befindet. Auch in diesem Park war es sehr angenehm, denn viele Touristen hielten sich dort nicht auf, Familien tummelten sich dort. Bei der Größe des Parks stört es keinen, dass Kinder Fußball spielen und ein paar Meter daneben Picknickdecken ausgebreitet werden.
Auf jeden Fall hat sich der Weg gelohnt, der Blick auf London war wirklich wunderschön. Wobei ich jetzt nicht behaupten will, dass mir diese riesigen futuristischen Gebäude sehr gefallen. Es sind die Gegensätze, die sich bei dem Anblick der Silhouette bieten.

Nicht weit von diesem Park liegt der Camden Lock Market und das sollte unser nächstes Ziel werden. Dort war natürlich wieder mehr los, aber zum Glück gab es nur sehr wenig enge Stellen, dass man nicht unbedingt Platzangst bekommen musste. Vor allem war es auch das besondere an diesem Markt, dieses riesige Angebot von den unterschiedlichsten Sachen. Aber irgendwann reicht auch der interessanteste Marktbesuch und wir wollten unsere nächste Station anpeilen.
Wir wollten zum Tower, denn in diesem Jahr gab es dort etwas ganz besonderes zu sehen. Wobei man hier sagen kann, der Weg ist das Ziel. An dem Nachmittag war der Zugang zu der U-Bahnstation geschlossen und wir entschlossen uns ganz spontan mit dem Bus zur Waterloo Bridge zu fahren.
Wir hatten Zeit und die Sonne schaute immer öfter hinter den Wolken hervor und deshalb beschlossen wir von der Waterloo Bridge entlang der Themse zur Tower Bridge zu gehen. Diese Strecke war für mich auch wieder Neuland  und ich war begeistert und weiß auch, dass ich nicht zum letzten Mal diese Strecke gegangen bin. Es gab unterwegs so viel zu sehen und auch reichlich Möglichkeiten Pause zu machen. Bei schönstem Sonnenschein haben wir unseren Nachmittagskaffee zu uns genommen. Aber zu lange darf man sich auch nicht hinsetzen und ausruhen, denn das Aufstehen und wieder in die Gänge kommen, fällt einem nicht gerade leicht.
Auf jeden Fall haben wir die Tower Bridge gut erreicht und auch überquert. Es ist immer wieder schön und zu sehen gibt es ebenfalls reichlich. Langsam kam unser Ziel in Sicht. Ich war wirklich gespannt, welcher Anblick mich erwarten würde und war überwältigt. Ein Künstler hatte die Idee zur Erinnerung an die gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges für jeden eine  Keramikmohnblume in den Wassergraben des Towers zu stecken. Bis 11. November sollen es 888.246 Stück werden. Ich weiß jetzt nicht, wie viele schon dort steckten, als ich dort war, aber es war wirklich beeindruckend. In einem separaten Beitrag zeige ich die Bilder, die ich dazu gemacht habe und natürlich auch noch viele andere.
Für uns war jetzt wieder der Zeitpunkt gekommen Richtung Hotel zu fahren und uns um die Rückreise am nächsten Tag zu kümmern. So ganz genau wussten wir ja noch nicht, ob nicht wieder ein Streik drohte, deshalb wollten wir die Gelegenheit nutzen und uns online einchecken. Außerdem hatte ich ja noch geplant, in die 27. Etage zu fahren und dort Bilder zu machen. Kurz zusammen gefasst, wir konnten einchecken und ich war von dem Anblick im Hellen begeistert.
Nach einem kurzen Aufenthalt im Hotel wollten wir noch einmal mit dem Bus fahren und uns eine Gaststätte suchen, wo wir zu Abendessen konnten. Inzwischen trat die Dämmerung ein, jetzt und auch später boten sich uns wieder tolle Anblicke, die ich meist aber nur in meinem Kopf speichern konnte, weil meine kleine Digicam zu der Tageszeit nicht mehr so gute Bilder machen konnte.
Am nächsten Morgen sah  das Wetter eigentlich noch sehr viel versprechend aus und so machten wir uns auf dem Weg zum Frühstücken und anschließend zu dem tollen Teeladen von Twinings. Leider änderte sich das Wetter und Nieselregen setzte ein. Schade, nun sollte unser letzter Bummel doch noch ins Wasser fallen. Einkehren konnten wir auch nicht mehr, denn nun war es überall sehr voll und so machten wir uns früher als geplant auf den Weg zum Flughafen. So machte uns London den Abschied leichter, denn wenn alles grau und verregnet ist, sieht es nirgends schön aus.

Fehmarn 2014

Einmal im Jahr \“brauche\“ ich den Urlaub auf meiner Lieblingsinsel Fehmarn. Seit ich Pfingsten 1979, also vor 35 Jahren, zum ersten Mal dort war, bin ich der Insel treu geblieben.

In diesem Jahr hatte ich für mich etwas ganz besonderes geplant. Ich wollte mit dem Zug \“vorfahren\“ das bedeutete für mich, fast zwei Wochen wäre ich fast alleine und konnte schon mal so richtig ausspannen.

Seit ein paar Jahren gibt es ja die Möglichkeit mit dem Zug bis Burg zu fahren, was näher an meinem Urlaubsort Neujellingsdorf liegt. Obwohl es auch kein Problem gewesen wäre, so weit ist Puttgarden ja auch nicht entfernt. Es gibt heutzutage ja so viele Erleichterungen, wenn man mit dem Zug reisen möchte. So wurde mein großer Koffer ein paar Tage eher auf den Weg geschickt. Am Reisetag hatte ich dann nur noch einen kleineren Koffer und einen Rucksack dabei. Leider fährt von Düsseldorf aus nicht immer ein Zug bis zur Insel. Ich hatte die Wahl entweder in Köln oder Wuppertal in den Intercity zu steigen. Bis zum Bahnhof Wuppertal musste ich nur 20 Minuten fahren und deshalb fiel die Wahl nicht schwer.

Die Fahrt war sehr angenehm,  ich hatte reichlich Zeit zum Lesen oder die anderen Reisenden zu studieren. Das eine oder andere Gespräch wurde auch geführt. Bis Lübeck war die Fahrt nicht besonders aufregend, nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen hatten, besaß ich nicht mehr die Muse in meinem Buch zu lesen. Ich näherte mich meinem Ziel und konnte mich von dem Anblick der Gegend, durch die wir nun fuhren nicht mehr lösen. Obwohl in dem Waggon keine Fenster geöffnet werden konnten, verbreitete sich der Geruch der Rapsfelder. Diese Felder erfreuten nicht nur mich, auch andere Damen, die mit mir im Waggon saßen, der inzwischen sehr leer war, waren begeistert. Das Gelb leuchtete so wunderschön, die Blüten standen in voller Pracht. Immer wieder konnten wir auch die Ostsee erblicken. Einer Dame, die zum ersten Mal nach Fehmarn fuhr, konnte ich so viel zeigen und erklären. Schließlich kam die Brücke in Sicht, die im Volksmund gerne der \“Kleiderbügel\“ genannt wird. Langsam fuhr der Zug darüber und ich konnte mich an dem Anblick meiner Insel erfreuen. Jedes Mal bin ich begeistert. Es sieht einfach toll aus, wenn die vielen Segelboote auf dem Meer sind und man schon viel von der Insel erblicken kann. Diesmal waren es zusätzlich die vielen gelben Felder, die mich zusätzlich begeisterten. Und ich hatte es geschafft, ich war nach sechs Stunden endlich da!

Es geht sicher vielen so, die immer wieder zum selben Urlaubsort fahren. Man kommt an und fühlt sich direkt wohl. Es ändert sich immer etwas, aber trotzdem ist man \“zu Hause\“ und kann sich in Ruhe einrichten. Da ich ja noch ohne Auto war, hieß es Erledigungen mit dem Rad zu machen oder mit dem Bus zu fahren. Letzteres ist für eine Großstadtpflanze natürlich etwas besonderes. Bin ich es doch gewohnt, dass ich jederzeit mit Bus oder Straßenbahn irgendwohin fahren kann, musste jetzt der Fahrplan richtig gelesen werden. Ich musste nicht nur wissen, wann der Bus nach Burg fährt, nein, es war auch wichtig, wann ein Bus wieder zurück fährt. Aber das war nun wirklich kein Problem.

Die ersten Tage bin ich einige Kilometer mit dem Rad unterwegs gewesen und konnte mich immer wieder an dem Duft, an den gelben Rapsfeldern oder am Meer erfreuen. Ich habe bestimmt ganz viele Bilder doppelt und dreifach gemacht. Aber heutzutage ist das ja auch ein Problem mehr. Musste man früher zu Hause ganz ungeduldig auf die entwickelten Urlaubsbilder warten, konnte ich jetzt sofort nachsehen, ob die Bilder gut geworden sind.

Glücklicherweise stand mir die ganze Zeit ein eBike zur Verfügung. Bekannterweise hat man ja meist Gegenwind und außerdem wollte ich meine Einkäufe immer schnell in mein Urlaubsdomizil bringen. In den letzten Jahren hat die \“Fehmarn Wege GmbH\“ dafür gesorgt, dass viele neue Radwege angelegt wurden. Ich war natürlich begeistert und hatte sofort einen Favoriten. Ein Radweg direkt entlang der Steilküste im Osten. natürlich wollte ich diesen Weg mit meinem Mann noch einmal fahren, denn auch er sollte sich daran erfreuen. Einige hundert Kilometer wurden in diesem Urlaub geradelt, was immer wieder viel Spaß macht.
Dank der Erleichterung mit dem eBike stand auch wieder eine Tour nach Heiligenhafen an. Es ist schon ein tolles Gefühl über die 50 Jahre alte Fehmarnsundbrücke zu fahren.

Wenn man vier Wochen an einem Ort verweilt, bekommt man ganz anders mit, wie sich die Natur entwickelt. Als ich ankam, hatten viele Bäume noch keine Blätter und die Rapsfelder waren in voller Blüte. Ich konnte nun beobachten, dass die Bäume immer grüner wurden und der Raps verblühte. Als das alljährliche Rapsblütenfest in Petersdorf stattfand, waren kaum noch Blüten zu sehen. Aber trotzdem war es wieder ein gelungenes Fest, was den krönenden Abschluss mit einem kleinen Umzug durch den Ort fand.

Ich beschäftige mich natürlich auch mit den Geschehnissen aus dieser Insel. Dort lebt man hauptsächlich von der Landwirtschaft und dem Tourismus. Ich habe allerdings manchmal das Gefühl, dass beides gegeneinander arbeitet. So soll eine vorhandene große Schweinemastanlage von 10.000 Schweinen um einige tausend vergrößert werden. So etwas passt nicht auf eine so kleine Insel und die Geruchsbelästigung ist sehr groß, mal ganz davon abgesehen, was zu dieser Art der Tierhaltung sonst noch zu sagen ist.
Außerdem wurde vor ein paar Jahren für die gesamte Insel die Kurtaxe eingeführt.Bis heute sehe ich persönlich nicht, warum ich sie zahlen muss. In den vergangenen Jahren habe ich immer ohne zu meckern gezahlt. Aber in diesem Jahr hat es mich doch geärgert. Denn der Betrag wurde jedes Jahr erhöht und schon vor Beginn der Hauptsaison wird der zu zahlende Betrag verdoppelt. Einen Nutzen hatte ich allerdings keinen. So gerne wäre ich während der Rapsblüte auf die wunderschöne Mühle in Lemkenhafen gestiegen und hätte Fotos von oben gemacht. Aber die Mühle wurde erst ab 1.6. geöffnet und da war es mit der Pracht vorbei. Nun will ich mit meinen kritischen Bemerkungen niemanden von der Insel fernhalten, aber erwähnt werden sollte dies doch einmal.

Die Insel selber kann ja nichts dafür,  was mit ihr gemacht wird und sie bleibt bei mir natürlich an erster Stelle. Ich hoffe auch, dass ich noch viele Jahre das Vergnügen haben werde, die Insel zu besuchen und mich dort bei guter Luft so richtig zu erholen.

Bilder, die ich in diesem  Jahr gemacht habe, werde ich in einem gesonderten Beitrag zeigen.

Fehmarn 2014 Bilder

Diese Bilder können durch einen Klick darauf größer betrachtet werden
Raps in voller Blüte vor der Windmühle in Lemkenhafen
Der Blick aus dem Fenster meiner Ferienwohnung – 
der große Baum im Hintergrund ist noch blattlos.
Ein Streifen gelber Raps leuchtet im Hintergrund
Burgstaaken , die obligatorische Touristenmöwe
weil es immer wieder ein schöner Anblick ist, 
Burgstaaken mit der Fehmarnsundbrücke im Hintergrund
Am Strand von Gold
Mein diesjähriger Lieblingsradweg,
entlang der Steilufers im Osten 
das so genannte Waldsofa lädt zur  Rast ein
ich hatte einen schönen Tag erwischt und war nicht nur 
vom Weg, sondern auch von den Blautönen begeistert
Seit Jahren gibt es die Windräder auf der Insel, an
den Anblick hat sich inzwischen wohl jeder gewöhnt
In Neujellingsdorf befindet sich ein kleiner Flughafen. 
Die Rundflüge über die Insel kann ich persönlich
empfehlen. Ein herrlicher Anblick von oben
Irgendwie hatte ich das Gefühl beobachtet zu werden. 
Oder lag es an meinem Butterbrot, das ich im
Strandkorb verzehrte?
Abendstimmung – in der Bucht von Lemkenhafen
Noch blüht der Raps – auch hier wollte
ich die wunderschöne Abendstimmung festhalten
Mit dem Rad über die Brücke Richtung 
Heiligenhafen, eine schöne Strecke
Die Rosen blühten so wunderschön 
und der Duft war berauschend
Im Hintergrund ist der Steinwarder von
Heiligenhafen zu sehen
Und noch einmal Steinwarder
Der Leuchtturm von Staberhuk, 
leider konnte ich nicht näher heran
Und noch einmal der Strand von Gold,
es macht immer wieder Spaß dort eine 
Rast  einzulegen, denn es wird ein buntes
Bild durch Surfer und Segler geboten
Diese wunderschöne Haustüre hat
mir sehr gut gefallen
Abends auf der Mole in Orth 
Blick von der Mole Richtung 
Flügger Leuchtturm
Auf dem Deich von Orth nach Lemkenhafen
lässt es sich sehr gut mit dem Rad fahren.
Die Schafe lassen sich nicht stören
Am Strand in Altenteil im Norden 
Abends am Hafen von Orth
Ein wunderschöner entspannender Anblick
Die Pferde auf dem Hof, im Hintergrund ist der vor
kurzem noch blattlose Baum zu sehen, jetzt
in voller Pracht
Wie oft die Brücke wohl schon fotografiert wurde?
Hier von der rechten Seite aus
und dieser Anblick bietet sich von der anderen Seite
Die Bucht am Wulfener Hals
und was sehen wir im Hintergrund?
In diesem Ferienhaus lässt es sich bestimmt
gut leben, die Lage am Sund ist wunderbar
Und weil es so schön ist, zum Abschluss
noch einmal die Brücke mit den
duftenden Rosen

London Advent 2013 – Bilder

Morgens um sieben über den Wolken

Abends blinkten an den Tannen
blaue Lichter

einfach mal nur mal so
fotografiert

Harrods

Foot Hall

an irgendwen erinnern mich die Rentiere

Schaufenster von Harrods.

Einblick in ein Zugabteil.

Dieser Künstler hielt sich neben
Harrods auf. Ich weiß immer noch
nicht, wie der Trick funktioniert

Im Hyde Park

hier hatte ich zuerst das Gefühl,
an einem Herbsttag im Oktober
dort zu sein

wunderschöne Herbstfarben

diese Eichhörnchen werden auch immer
zutraulicher

Fütterung an der Serpentine
im Hyde Park

Im Winterwunderland
im Hyde Park

Covent Garden geschmückt

Langsam bricht die Dämmerung herein
und die Beleuchtung wirkt ganz anders

Harrods, vom Bus aus fotografiert

Eindrücke entlang der

Oxford Street

Kaufhaus Liberty

im Innenbereich

Liberty

Christmas Shop

Carnaby Street

Regent Street

diesen Spruch auf dem Bus habe ich
öfter gelesen

Piccadilly Circus

eine Riesenschneekugel

die kleine Statue kommt
ganz anders zur Geldtung

Schaufenster  eines

Kaufhauses am Piccadilly Circus

Dieses Schild stand neben
einem Getränkestand
Im Hyde Park

Unser Hotel und die Häuser

in der Umgebung

Zum Beweis, ein weiteres Foto
mit Uhrzeit

Nun dürfen die \“Jungs\“ auch warme Wintermäntel
tragen

Blick vom Trafalgar Square

übrigens, es hat nicht geregnet, die Platten sind noch
von der Reinigung nass

ein wunderschöner Anblick

ein Pub an der Ecke

Chinatown

ein weiteres sehr schön geschmücktes Haus

und auch dieses Haus hat mir gefallen

und auf einmal habe ich das kleine
Denkmal entdeckt

Agathe Christie ein Denkmal in Buchform

dieses Haus ist anscheinend gerade renoviert worden

ein Pub auf der King Street in der Nähe des Covent Gardens, wirklich sehr liebevoll dekoriert

 und mein letztes Foto im Wartebereich
des Flughafens

London im Advent 2013

Eigentlich wollte ich mit Freundinnen in diesem Jahr endlich mal  zu einem besonderen Weihnachtsmarkt fahren, denn in den letzten Jahren kam uns immer etwas dazwischen. Bei unseren Überlegungen hatte ich dann die verrückte Idee  und erzählte, dass ich in London auch einen interessanten Weihnachtsmarkt kennen würde. So kam eins zum anderen und daraus wurde ein Ausflug nach London, gestartet Freitags um 7 Uhr morgens bis Samstagabends. Ich bin froh, dass wir eine Übernachtung gebucht hatten, denn London war abends mit der Weihnachtsbeleuchtung soooo schön. Ich hätte es ungerne verpasst.

Ja, in diesem Jahr war es nun mein dritter Ausflug in meine Lieblingshauptstadt. Und mir war immer noch nicht langweilig. Denn London bietet immer wieder neue Eindrücke. War es bei meiner ersten Tour in diesem Jahr im April sehr kalt, haben wir jetzt nicht gefroren und konnten den Weihnachtsmarkt abends so richtig genießen und draußen sitzen. Aber ich greife vor. Ich will dann doch mal der Reihe nach berichten.

In aller Frühe haben wir uns im Flughafen getroffen, denn wir wollten mit der ersten Maschine um 7 Uhr starten. Bei uns war die Vorfreude auch größer als die Müdigkeit. So früh am Morgen war das Flugzeug doch überraschend gut ausgebucht. Der Vorteil bei den frühen Flügen ist ja immer wieder, dass man sehr viel vom Tag hat und auch vieles unternehmen kann. Durch die Zeitverschiebung waren wir gegen halb Acht schon in Heathrow und auch schnell durch die Abfertigungen. Da haben wir dann doch festgestellt, dass es doch noch sehr früh war, weil im Flughafen so wenig los war.
Den Weg zur U-Bahn kannte ich ja nun und so saßen wir auch nach kurzer Zeit schon in der Piccadilly Line Richtung London Innenstadt. Das Hotel hatte ich so ausgesucht, dass es mit dieser Bahn gut zu erreichen ist und es von dort auch gute Verbindungen gibt. So früh kann man die Zimmer noch nicht belegen, aber die Hotels bieten eine Gepäckaufbewahrung an, was wir natürlich genutzt haben. Deshalb waren wir ziemlich früh soweit, dass wir so richtig starten konnten. Aber zunächst hieß es auch, dass wir uns bei einer Tasse Kaffee und einem Imbiss stärken wollten. Zumal Harrods, was als erstes auf unserem Programm stand, erst um 10 Uhr öffnet und so spät war es noch nicht.

Unterwegs sind uns zwei Sachen schon aufgefallen, die meisten Bäume hatten noch nicht alle Blätter abgeworfen und überall sahen wir schöne und auch ausgefallene Weihnachtsdekorationen. Leider konnte ich das ganze Geblinke und Geglitzere nicht so richtig mit meinen Bildern festhalten. Es wirkt besser, wenn dies per Film fest gehalten wird.
Harrods war natürlich wunderschön geschmückt. Wir wollten in die Food Hall und auch in den Gift Shop und beides hat uns sehr begeistert. Da wir vorher durch einen der vielen Seiteneingänge ins Kaufhaus gegangen sind, hatte ich noch nicht die wunderschöne Schaufensterdekoration gesehen. Ich muss sagen, immer wieder bin ich von diesem Kaufhaus begeistert. Vielleicht kann ich doch einige Eindrücke mit meinen Bildern weitergeben, die ich später noch einstellen werde.

Nach Harrods ging es weiter zum Weihnachtsmarkt im Hyde Park. Es soll ein Weihnachtsmarkt nach deutscher Tradition sein. Wobei es sehr interessant ist, wie diese Tradition dort umgesetzt wird. Es ist mehr eine Mischung aus Kirmes, Oktoberfest und Weihnachtsmarkt. Im Hellen haben wir uns dort erst einmal umgesehen und beschlossen, dass wir abends im Dunkeln auf jeden Fall zum Markt wollten, denn dies war erstens ja unsere Ursprungsidee und außerdem wollten wir doch wissen, wie der Glühwein schmeckt, der dort Mulled Wine heißt.

Wer mich kennt und meine Berichte liest, weiß, dass ich immer zu meinem Lieblingsplatz Covent Garden möchte. So natürlich auch diesmal, war ich doch neugierig, wie in diesem Jahr die Dekoration ausfallen wird. Ich freute mich wieder über den Anblick der dicken roten Weihnachtskugel, die bei Dämmerung noch besser wirken.  Diese Deko hatte ich dort vor zwei Jahren schon gesehen und kannte die Wirkung.
In den kleinen Lädchen, die sich in den Markthallen befinden, stöbere ich immer wieder gerne und schaue mir ebenfalls gerne die Künstler an, die vor oder in den Hallen auftreten. Langweilig wird es mir auch dort niemals.

Erstaunlich wie schnell die Zeit vergeht, wenn man sich einfach mal so treiben lässt. Nachdem wir in einem schönen Pub etwas gegessen hatten, wollten wir gestärkt wieder Richtung Hotel und unsere Zimmer richtig belegen. So hatten wir später dann auch keinen Zeitdruck und konnten in aller Ruhe London im Dunkeln mit der Adventsbeleuchtung bewundern. Dazu muss ich wirklich sagen, wir hatten das Gefühl, als gäbe es einen Wettbewerb unter den Kaufhäusern und Straßen. Nach dem Motto, wer bietet mehr. Wer nachher noch Lust hat, die Bilder zu betrachten, wird mir das vielleicht bestätigen.
Vom Hotel fuhren wir mit dem Bus Nr 74 bis zur Oxford Street, von der ich wusste, dass dort immer sehr schön dekoriert wird. So war es dann auch in diesem Jahr. Zu Fuß ging es weiter  bis zum Oxford Circus und dort bogen wir in die Regent Street ein, die ebenfalls in diesem Jahr reichlich dekoriert wurde. Diese Straße ist ja sehr breit und bietet sich förmlich für großzügige Beleuchtung an. Es ist schon überwältigend, das zu sehen. Aber auch das abseits gelegene wunderschöne alte Kaufhaus Liberty bot einiges an, im Haus gab es eine tolle Weihnachtsabteilung. Von hier ging es dann Richtung Carneby Street, die uns durch das Lied, das wir in unserer Jugend gehört haben, natürlich bekannt ist. Aber dort wollten wir uns nicht lange aufhalten, denn als nächstes Ziel stand der Piccadilly Circus auf dem Plan. Dort angekommen, war ich erst einmal sehr überrascht und musste genau hinsehen, um den Eros überhaupt zu finden. Die kleine Statue befand in einer riesengroßen Schneekugel, von der ich auch sehr begeistert war. Wirklich tolle Ideen werden in London umgesetzt.

Die Verbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in London sind wirklich hervorragend. Entweder kann man im Underground gut von einem Ort zum anderen kommen oder es wird der Bus genutzt, der ja auch noch den Vorteil hat, dass gleichzeitig einiges von der Stadt zu sehen ist. So konnten wir vom Piccadilly Circus mit dem Bus zum Hyde Park Corner fahren und von dort zum Weihnachtsmarkt gehen. Ich hatte das Gefühl, dass nicht nur Touristen diesen Markt gerne aufgesucht haben, sondern auch reichlich Engländer, zu später Stunde natürlich auch mehr die jungen Leute.
Auf jeden Fall hat uns der \“Mulled Wine\“ gemundet und ich habe mir dort die \“Bratwurst\“  schmecken lassen. Wie schon erwähnt, war es nicht so kalt und wir konnten draußen sitzen und den Abend auf dem Markt ausklingen lassen.

Einigermaßen erholt von dem anstrengenden Vortag haben wir uns nach dem Frühstück wieder auf den Weg gemacht. Mit der U-Bahn ging es Richtung Westminster und es gibt ein weiteres Foto, das ich vom Glockenturm des Big Bens gemacht habe. Leider nieselte es etwas und es war ziemlich grau, als wir auf der Brücke standen und wie viele Touristen den Ausblick auf das Eye und das Parlament genießen wollten. Nun ja, das Wetter können wir nicht ändern und gingen unverdrossen weiter Richtung Whitehall und Horse Guards. Unser Ziel war der Trafalgar Square. Dieser Platz ist schon beeindruckend und auch dort erfreute uns ein Künstler mit seinen Scherzen und seinem Können.

Wie immer vergeht die Zeit sehr schnell, wenn man schönes erlebt, so langsam mussten wir auf die Uhr achten und wir wollten uns auch einen Platz suchen, wo wir zu Mittag essen konnten. Nach Möglichkeit sollte es etwas typisches sein. Schöne  und sehenswerte Plätze liegen in London erfreulich nah beieinander. deshalb wollten wir zu Fuß noch einmal zum Piccadilly Circus gehen. Aber was nützen die besten Pläne, die auch sehr schnell wieder umgestoßen werden. Dank der reichlich vorhandenen Hinweise, wo man sich befindet und welche Richtung man einschlagen muss, wenn man irgendwo hin will, sah ich den Hinweis Soho und Chinatown. Dort gibt es ja ebenfalls viel zu sehen, außerdem streift man den Piccadilly Circus noch am Rande. Allerdings gefiel es mir in Chinatown nicht so gut, denn es war noch die Zeit, in der die Autos dort fahren und anliefern dürfen. Deshalb konnte ich gar nicht so schöne Bilder machen.
Blieb jetzt noch unser Vorhaben einen Pub zu finden, wo wir in aller Ruhe zu Mittag essen können. Allerdings hatten wir nicht damit gerechnet, dass schon um 12 Uhr alle Pubs voll sind und dort gegessen wird. Wir sind davon ausgegangen, dass es später voll sein wird und waren wirklich überrascht. Wir haben dann noch einen Pub gefunden und feststellen können, dass es in den Preisen und Kosten für Services sehr große Unterschiede gibt. Aber  man ist ja darauf eingestellt, dass London ein teures Pflaster ist.

Tja, die schöne Zeit neigte sich nun wirklich dem Ende zu. Es dauerte noch eine Weile, bis wir wieder im Hotel waren und das Gepäck holen konnten, aber unseren Zeitplan haben wir bestens einhalten können und waren früh genug wieder am Flughafen. Im Wartebereich gibt es ja noch genügend Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Unter anderem gibt es dort ein kleines Geschäft von Harrods und das letzte Geld kann ohne Schwierigkeiten ausgegeben werden.
Voller Eindrücke und etwas kaputt haben wir den Rückflug angetreten und waren einhellig der Meinung, dass dies ein wirklich toller Ausflug zu einem besonderen Weihnachtsmarkt war.

Leipzig an einem Tag

naja, das stimmt nicht ganz, ich war zwar ein paar Tage länger in der Stadt, aber meist ja auf dem Messegelände. Für die Innenstadt hatte ich doch wenig Zeit zur Verfügung. So habe ich mir ein kleines Büchlein gekauft: Leipzig an einem Tag – ein Stadtrundgang.

Darin konnte ich dann nachlesen, was ich am ersten Tag gesehen habe und mir gefiel und für den Vormittag vor meiner Abfahrt dann auch noch einmal gezielt suchen und mir anschauen konnte.

Ich hatte zur Anreise nach Leipzig einen Zug gewählt, der durchfuhr und mich somit auf direktem Weg nach Leipzig brachte. Ich war auch gespannt, denn die Gegend war mir völlig unbekannt. Vor vielen Jahren war ich zwar schon mal in Eisenach gewesen, aber sonst kannte ich dort nichts.
Schon bei der Ankunft bekam ich einen sehr guten Eindruck von Leipzig. Der Hauptbahnhof ist sehr groß und vor Jahren völlig umgebaut worden. Er war groß und hell und sehr sauber.  Das Gebäude hat mir auch sehr gut gefallen. In den folgenden Tagen war der Hauptbahnhof dann auch immer der Ausgangspunkt von dem ich in die Innenstadt gestartet bin. Vom Messegelände fährt eine Straßenbahn bis Bahnhof und dann sind es wirklich nur wenige Minuten bis man die Innenstadt erreicht hat.
Am ersten Tag bin ich zunächst etwas planlos losmarschiert. Aber mit einer Sicherheit finde ich immer die Fußgängerzone und somit dann auch viel sehenswertes.

Ich werde ab jetzt Bilder einstellen und dazu etwas schreiben. Wie immer gilt, auf das Bild klicken, wenn man es größer betrachten möchte

 

Das Riquethaus ist mir sofort aufgefallen, es wurde 1908/09 erbaut. Die Firma Riquet & Co handelte mit Schokoladenprodukten aller Art und außerdem mit Orientwaren, vor allem Tee.
Das Türmchen scheint direkt aus China zu kommen.
Ansonsten wurde das Haus im Jugendstil erbaut.  Die beiden Elefantenköpfe waren das Markenzeichen der Firma.
Leider wurde das Haus im krieg teilweise zerstört, später aber wieder saniert und rekonstruiert.

Heute befindet sich im Haus ein Wiener Cafe, leider hatte ich keine Zeit, dort einzukehren.

 

Zufällig fanden in der Zeit, wo ich in Leipzig war,

Leipziger Markttage statt

alles war sehr hübsch herbstlich dekoriert

Allerdings hatte ich auch das Gefühl,
dass genau diese Buden ein paar
Wochen später mit adventlicher
Dekoration den Platz verschönern
werden.

Diese Verkaufsstände standen auf dem Markt vor dem alten Rathaus

sehr viele hübsche kleine Laden sind im alten Rathaus anzufinden.

Mir hat dieser Teeladen sehr gut gefallen.

Die Vorderansicht des alten Rathauses,
hier wunderschön von der Nachmittagssonne
angestrahlt.

 

Bei Sonnenschein leuchtet das Gold noch mal so schön.

Hier der Giebel des ehemaligen Konfektionskaufhauses Ebert, das in den Jahren 1903/04 im Jugendstil und Neobarock errichtet wurde

Heute befindet sich in dem ehemaligen Kaufhaus der Sitz der Commerzbank

diese beiden Häuser haben mir ebenfalls vom Stil her sehr gefallen.

ein letztes Foto im Sonnenschein und mit meinem Schatten.
Am ersten Tag hatte ich wunderschönes Wetter, aber leider meine Digicam im Hotel liegen gelassen und
die bisher gezeigten Bilder habe ich mit meinem Handy gemacht. Es wäre aber auch zu schade gewesen, wenn ich keine Möglichkeit zum Fotografieren gehabt hätte.

Hier stehe ich noch einmal auf dem Markt, im Hintergrund ist das alte Rathaus zu sehen.

Ich war überrascht und überwältigt über die Größe der Häuser und gefreut hat es mich, dass sie wieder im alten Stil aufgebaut wurden.
Ich hatte natürlich sofort die vielen Passagen und Höfe entdeckt und mich gewundert. Später konnte ich dann nachlesen, dass Leipzig von einem Passagennetz durchzogen ist. Es geht zurück auf die Durchhöfe oder Durchhäuser, Gebäudekomplexe, deren Ein- und Ausgänge jeweils nach verschiedenen Straßen lagen. Fuhrwerke konnten hinein und zur anderen Straß wieder hinausfahren, ohne wenden zu müssen.
In Leipzig fanden durch die zentrale Lage schon vor Jahrhunderten viele Märkte statt. Später wurde sie zur Messestadt und um 1904 entstanden sehr viele große Messehäuser, die heute meistens Kaufhäuser beherbergen. Nachdem ich dieses gelesen hatte, brauchte ich mich über die Größe der Tore und Häuser gar nicht mehr wundern.

Hier nun einfach mal ein paar Fotos mit Gebäuden, Höfen, Passagen und Tore

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

schön ist, dass auch ganz neue Passagen im alten Stil angelegt werden

es wird zur Zeit viel renoviert

es muss aber auch noch einiges renoviert werden

ein sehr bekannter Student, der in Leipzig einige Jahre verbracht hat

 

Ich hatte irgendwo gelesen, dass die Statue so steht, dass der Blick von Goethe auf den \“Auerbachs Keller\“ gerichtet ist. Dort soll er sich oft aufgehalten haben. Dieser Keller wurde durch die Faust-Dichtung von Goethe berühmt. In der Passage stehen Statuen von Faust und Mephisto und auf der Seite gegenüber von raufenden Studenten

 

 

 

Und nun noch etwas über die jüngere Vergangenheit von Leipzig. Seit 1982 fanden in der Nikolaikirche jeden Montag Friedensgebete statt. Ab Herbst 1989 fanden zusätzlich die Montagsdemonstrationen statt.
Leider war das Wetter und somit die Lichtverhältnisse nicht so gut, dass ich ein schönes Foto von der Kirche machen konnte. Allerdings ist es mir gelungen die Nikolaisäule, die am Ende des Nikolaikirchhofes steht, zu fotografieren, diese Säule soll an die friedliche Revolution erinnern und ist eine Nachbildung der Kirchensäulen.

 

 

Dies war nun ein kleiner Eindruck, den ich in der kurzen Zeit gewonnen habe und weitergeben wollte. Mit Sicherheit gibt es in und um Leipzig noch viel mehr zu sehen. Also, die Stadt ist durchaus eine Reise wert.