London August 2017 – Bilder

auf dem Weg zur Startbahn 
die belgische Küste

und jetzt die englische Küste in Sicht

Eindrücke beim Landeanflug auf London

Treffpunkt  für Martina und mich 

ein schöner abendlicher Eindruck beim 
Warten auf den Bus zum Hotel

Cutty Sark, das alte Segelschiff in Greenwich

DAS nenne ich mal ein ordentliches Buddelfisch, 
gesehen vor dem Maritimen Museum
Greenwich – Blick auf London

Eindrücke von der Fahrt auf der Themse

große Renovierungsarbeiten kündigen sich an
verschiedene Blicke von der Westminster Bridge

London hat auch Strände, hier waren Künstler am Werk

auf der Millennium Bridge, irgendjemand stellt sich immer ins Bild 

die Umgebung unseres Hotels

Blick aus unserem Fenster

Covent Garden hat die Sitzbänke mit 
einer Blumenpracht geschmückt

Unterwegs im Regen

die meisten Pubs haben eine sehr schöne Blumendeko

da wir so oft von dieser Station gestartet sind, 
wollte ich sie auch mal festhalten
Cloucester Road Station

mit dem Bus unterwegs

letzter Blick – auf dem Weg vom Hotel zur Station

Fehmarn 2017 – Bilder

Normalerweise fahren wir für den längeren Urlaub auf Fehmarn  immer über die Sundbrücke auf die Insel. Aber diesmal kamen wir in Puttgarden mit der Fähre an.  Nein, wir sind keinen Umweg gefahren, wir waren vorher in Dänemark.

Zu gerne fahren wir zur Sundbrücke, setzen uns auf die Bank und beobachten alles.

Egal, von wo man auf die Brücke schaut, der Anblick ist immer toll. Hier sind wir an der Steilküste bei Wulfen.

Die nächsten Eindrücke zeigen, wie toll es auf dem Hof-Marquardt ist. Wir freuen uns jedes Jahr, wenn wir dort sind. Das ist Erholung – mehr Infos zum Hof – klick hier

Der Blick von Orth auf den Flügger Leuchtturm

Im Hafen von Orth

Im Hafen von Lemkenhafen

Abendstimmung in Lemkenhafen

In der Bucht von Lemkenhafen 

Unterwegs mit dem Rad

zwei Ansichten – Flügger Leuchtturm

Blick auf die Brücke vom Garten der Aalkate in Lemkenhafen

Burgstaaken

Abendstimmung in Gold

Dänemark 2017 – Bilder

Dänemark kann auf mehreren Wegen erreicht werden, da wir nach Nordseeland wollten, war es klar, dass wir die Fähre von Puttgarden nach Rödby nehmen wollten

Blick zurück nach Fehmarn. am Ende dieser Mole haben wir schon oft gestanden und den Fähren zugesehen

Bald sind wir in Dänemark, in der Ferne ist der Windradpark bereits zu sehen. Schiffe kreuzen den Weg der Fähre auf dem Belt.

der allererste Eindruck vom Urlaubsort. Rechts in dem Gebäude befindet sich unsere Ferienwohnung

Im Hafen von Gilleleje, wo wir unser erstes Abendessen eingenommen haben.

Beim anschließenden kurzen Bummel wurde dieses \“kleine\“ Rad entdeckt.

Hübsch und bunt ist der Anblick im Hafen

Diese Möwe mag anscheinend auch das leckere Softeis

Es ist 20.15 Uhr, bis die Sonne endgültig verschwindet, dauert es noch eine Weile, aber ich habe an dem Abend keine Lust darauf zu warten.

Strand hinter Gilleleje auf dem Weg nach Helsingör, in der Ferne ist die schwedische Küste zu sehen.

Nakkehoved Fyr, ein kleiner Leuchtturm östlich von Gilleleje
heute befindet sich im Gebäude ein Museum

eine einladende Stelle zum Pause machen hinter dem Leuchtturm, mit Blick aufs Meer und Schweden 

Gleich haben wir Kronborg Slot erreicht. im Öresund sind einige Schiffe unterwegs, auf der anderen Seite befindet sich Helsingborg

Interessant, in welche Richtung die Kanonen aufgestellt wurden

mehrere Eindrücke vom Schloss

am Strand hinter dem Schloss ist die Fähre zu sehen

Abends auf unserer kleinen Terrasse, es gibt immer etwas zu sehen. Die Bushaltestelle ist direkt am Haus, der Weg zum Wasser nicht weit

Das Ferienzentrum vom Strand aus gesehen. In dem gelben Haus befindet sich die Eisdiele mit dem leckeren Eis

hier ist es 21.12 Uhr und es schieben sich Wolken vor die Sonne, schade, denn später sind sie wieder weg.

 drei Eindrücke von Frederiksvaerk

und wieder…. Abendstimmung in Rageleje

Eindrücke beim Spaziergang auf der kleinen Promenade von Rageleje

wieder ist es noch nicht soweit, jetzt um 21.15 Uhr ist die Sonne noch etwas zu sehen

Schloss Frederiksborg 

mir hat dieser Torbogen sehr gut gefallen

es fährt tatsächlich ein kleines Bötchen rund ums Schloss

etwas abseits gelegen – ein Badehaus

auf dem Schild steht \“Jagttrofae\“ , gesehen habe ich es im Barockgarten

Ein paar Eindrücke von Schloss und Barockgarten

auch dort ist es sehr hügelig

Fahrradwege waren gut ausgeschildert. Die Blume gibt den Hinweis, dass man sich auf der Margeriten-Route befindet. Diese Route schlängelt sich über 3.500 km durch das gesamte Land und ist somit Dänemark längste Sehenswürdigkeit.

Die Ortsschilder fand ich sehr interessant und aus einem besonderen Anlass habe ich dieses natürlich fotografiert.

Da mir jeden Abend ein anderer Anblick geboten wurde, wollte ich auch von jedem Abend ein Bild machen. 21 Uhr, es dauert noch sehr lange, bis die Sonne untergeht

Gemütlich sieht es nicht aus, graue Wolken und sehr viel Wind, aber dann auf einmal war der Himmel wieder blau

Diese Strandhäuschen standen nicht weit entfernt von unserer Unterkunft am Strand, mir hat der Anblick jedes Mal, wenn wir dort vorbei fuhren sehr gut gefallen. Anscheinend war noch keine Saison, denn sie waren alle noch verschlossen.

Eindrücke von Gilleleje, bei einem kleinen Rundgang durch den wunderschönen und gemütlichen Ort.

Da hat jemand aber reichlich \“Hühnergötte\“ gesammelt.

Kleiner Spaß ganz nebenbei

Es hat Spaß gemacht, barfuß auf diesem feinen Sand zu laufen…..

….. und dabei solch hübsche Häuser zu sehen, am Strand von Rageleje

20.31 Uhr – es dauert noch etwas, aber ich habe keine Lust zu warten und außerdem sieht der Himmel nicht so toll aus

Kopenhagen

die kleine Meerjungfrau, sie war an diesem Tag sehr begehrt

wenn sie den Kopf etwas wenden könnte, hätte sie diesen Anblick

Kopenhagen hat auch einen David, zwar ein bisschen kleiner als das Original, aber immerhin

ein paar Eindrücke von Kopenhagen 

ein tolles Angebot, dort können Räder ausgeliehen werden, mit Akku und Navi

ein letzter Blick, bevor es mit der S-Bahn wieder Richtung Urlaubsunterkunft ging

Leider habe ich es nicht geschafft, das Rad auf dem Bahnsteig zu fotografieren, denn der Zug kam so schnell und ich konnte kein Bild mehr machen.

Abendspaziergang am Strand von Rageleje zu den Badehäuschen

da baden doch tatsächlich ein paar Mutige 

21.18 Uhr, heute wollte ich bis zum Ende am Strand bleiben

21.30 Uhr, ich warte geduldig  und fotografiere mal ein paar Steine, die schön beleuchtet wurden

21.38 Uhr, jetzt geht es doch ziemlich schnell

immer noch 21.38 Uhr, aber diesmal fliegt sehr dekorativ ein Reiher ins Bild

21.39 Uhr und nun ist sie weg

Eindrücke von dem Naturschutzgebiet in der Nähe von Rageleje

leider sind die Schwalben etwas schlecht zu erkennen 

ein letzter Strandspaziergang und in der Ferne ist ein Paragleiter z usehen

so wollte ich den Urlaub in Erinnerung behalten. Blaues Wasser, blauer Himmel, Wellen und ein paar Segelboote

mit der Fähre und dem Rückblick auf Fehmarn fing alles an und damit begann auch der nächste Urlaubsabschnitt – Fehmarn – wir kommen

Dänemark 2017 – Bericht

Dänemark kannte ich bis jetzt nur, weil ich durch dieses Land gefahren bin, wenn ich nach Norwegen oder Schweden wollte und von Kurzausflügen nach Kopenhagen und kleinen Radtouren auf Lolland, was wir von Fehmarn ja ganz leicht erreichen konnten. Deshalb war für dieses Jahr mal ein Kennen-lern-Urlaub von einer Woche geplant.
Es ist ja immer so eine Sache, wenn man zu Hause plant und sich informiert, die Wirklichkeit sieht ja meist ganz anders aus. Manchmal trifft man es nicht so an, wie man es sich vorgestellt hat. In unserem Fall waren wir positiv überrascht. Zu wissen, dass die Unterkunft nicht weit entfernt vom Strand ist, mag ja toll sein, aber wenn man dann wirklich da ist…

Aber ich beginne doch lieber mal ganz von vorne, denn es soll ja ein Reisebericht werden.

Ich hatte schon sehr lange im Voraus die Fähre von Puttgarden nach Rödby gebucht und uns zeitlich einen Spielraum gelassen. So konnten wir morgen in aller Frühe, gegen 3.30 Uhr zu Hause starten. Die Strecke ist für uns ja eine sehr bekannte, denn seit Jahren fahren wir immer gerne nach Fehmarn. Schön ist es auch, dass wir dort Freunde haben und bei ihnen konnten wir uns mit einem guten Frühstück stärken. Es wurde noch das leckere Rapshonigbrot auf Vorrat gekauft und ein paar Brötchen, denn wir wussten ja nicht, ob wir dort einen guten Bäcker finden würden und vor allem, ob er am späten Samstagnachmittag noch auf hat. Das Auto wurde auch gespeist, äh, wir haben getankt und dann ging es ab Richtung Fähre. Positiv ist ja, dass man sowohl 2 Stunden vor und nach dem gebuchten Termin fahren darf. So reihten wir uns in der kurven Schlange der Vorabbucher ein und kamen auf eine gesonderte Spur. Eine Fähre fuhr ein und schon wurde unsere Spur freigegeben und wir durften mit als erste aufs Schiff. Die Überfahrt dauert ca 45 Minuten und bei schönem Wetter haben wir erst auf Fehmarn zurück und dann nach Rödby geschaut.

Nach der Ankunft in Rödbyhavn lag eine Fahrt von etwas über 200 Kilometern vor uns. Wir hatten mit Absicht nicht die schnellste Route gewählt. Denn wir wollten etwas vom Land sehen, außerdem war das Check-in für Nachmittags vorgegeben.
Unser Navi wurde gefüttert, ich hatte allerdings auch eine Karte dabei, denn so ganz will ich mich einfach nicht darauf verlassen. Als erstes wurde Roskilde eingegeben. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass Roskilde einst die Königsstadt war und natürlich eine wichtige Rolle in der dänischen Geschichte spielen sollte. Erst später hat Kopenhagen der Stadt den Rang abgelaufen, ganz einfach, die Lage war für die Kaufleute viel besser.

Da ich gerade sowieso abschweife, kann ich gleich weitermachen. Kurz vor dem Urlaub hatte ich das Buch \“Die Fliederinsel\“ von Sylvia Lott gelesen (zur Rezension klicke >hier), die Geschichte dieses Buches spielt auf der Insel Fünen, einer Nachbarinsel von Seeland, wohin wir ja wollten. Der Flieder und die vielen Fliederbüsche auf der Insel spielten in diesem Buch eine wichtige Rolle. Es mag sein, dass mir der viele Flieder an der Autobahn gleich in Rödby auch so aufgefallen wäre, aber durch das Buch habe ich viel bewusster darauf geachtet.
Die Fahrt zu unserem Urlaubsort war auf jeden Fall schon sehr schön, einige Brücken mussten wir überqueren, denn es reihte sich eine Insel an die nächste. Unterwegs sahen wir leuchtend gelbe Rapsfelder, die aber noch nicht in voller Blüte standen und später erfreuten uns weitere Fliederbüsche mit ihrem Anblick, die viele Gärten um die kleinen Häuser umrahmten.

Auf der Insel Seeland stellten wir fest, dass es dort sehr hügelig ist und ich mit Schrecken an unsere geplanten Radtouren dachte. Und dann fiel mir noch etwas ein, was ich in dem Buch gelesen hatte, das Wortspiel hügelig – hyggeligt, unser hügelig sagt uns, dass es in der Gegend ganz schön rauf und runter geht. Das ähnlich klingende Wort im dänischen – hyggeligt – bedeutet allerdings Gemütlichkeit. Und diesen Eindruck bekam ich dann auch noch, denn die kleinen Orte mit den netten Häusern wirkten auf mich durchaus gemütlich. Aber dazu komme ich später noch einmal.

An unserem Tag der Anreise war es sehr windig und als wir in Rageleje ankamen, konnten wir nach ein paar Kurven und einer Straße, die steil nach unten führte, das Meer sehen. Wir waren angekommen! Am Kattegat, was übrigens übersetzt Katzenloch heißt. Durch den Wind gab es schöne Wellen, es rauschte und es roch nach Meer. Wenn mich nun jemand bittet, den Geruch von Meer zu beschreiben, dann fällt es mir schwer. Es muss jeder selber feststellen 😉Wir waren natürlich sofort begeistert, denn als Bewohner in einer Stadt mit Fluss, kannten wir diesen Eindruck der Weite am Wasser nicht. Und dann kam die nächste Überraschung, denn ich erwähnte es ja schon, das alles bei der Planung auf Papier zu sehen ist etwas anderes, wenn man dann tatsächlich vor Ort ist. Die Lage unserer Unterkunft war klasse. Später sollte ich noch feststellen, dass ich ein Abo für traumhafte Sonnenuntergänge im Meer gebucht hatte.

Ich will jetzt nicht auf Einzelheiten eingehen, jeder weiß, wie es ist, wenn die Urlaubsunterkunft bezogen wird und was man sich alles ansieht und wie die Sachen ausgepackt und verstaut werden. Wir danach auf jeden Fall das Gefühl, mal etwas zu laufen zu müssen und haben den kleinen Ort erkundet, sind einen der vielen Hügel rauf gegangen zu dem Supermarkt, den wir vorher gesehen hatten. Unsere Sorge, nichts mehr einkaufen zu können, war unbegründet. Alle Supermärkte hatten jeden!!! Tag von 7 oder 8 Uhr bis 20 oder 21 Uhr geöffnet. Wir hatten uns zu Hause informiert und festgestellt, dass neben unserer Unterkunft ein kleines Restaurant ist, wo wir essen gehen wollten. Tja, da hatte uns die Wirklichkeit mal wieder eingeholt, es war geschlossen und das Restaurant auf der anderen Straßenseite sah nicht danach aus, dass Leute unserer Gehaltsklasse dort verkehren. Also wurde unser Auto doch noch einmal bewegt und wir fuhren am Meer entlang zu einem hübschen Ort mit Namen Gilleleje. Wir nahmen uns vor, dass wir dort noch öfter hinfahren wollten, denn es war einfach wunderschön. Aber am ersten Tag wollten wir nur etwas essen und fanden im gemütlichen Hafen einige kleine Restaurants. Bei schönstem Wetter konnten wir auf einer der vielen Bänke Platz nehmen, Fisch essen und alles beobachten. Langsam machte es sich bemerkbar, dass wir morgens sehr früh aufgestanden sind und wir hörten beide unsere Betten leise nach uns rufen 😉Zum Abschluss des Tages gab es dann noch ein besonders leckeres Softeis, denn neben unserer Unterkunft war zwar das Restaurant geschlossen, aber der Eisladen hatte geöffnet.

Wir hatten unsere Fahrräder mitgenommen und wollten einige Radtouren unternehmen. Ich hatte ja schon erwähnt, dass es ziemlich hügelig war und am nächsten Tag sollte ich merken, dass es nicht nur ziemlich, sondern reichlich hügelig war 😉 Zum Glück besitzen wir seit einigen Jahren Räder, die meist E-Bikes genannt werden, in Wirklichkeit aber Pedelecs sind. Pedelecs bieten nur dann Motorunterstützung, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Aber mit Hilfe dieser Unterstützung werden durchaus weitere Fahrten unternommen, als vorher mit dem \“einfachen\“ Fahrrad. So hatte ich die Idee, am Sonntag entlang des Meeres Richtung Helsingör zu fahren. Was sind schon 35 km Entfernung, hüstel. Zum Glück hatte ich mein Ladegerät eingepackt, später sollte ich feststellen, dass dies eine sehr gute Entscheidung war.

Auf jeden Fall war die Fahrt traumhaft, nicht umsonst nennt sich dieser Küstenabschnitt die \“Dänische Riviera\“. Niedliche Badehäuschen standen am Strand, ich nahm mir vor, noch einmal zum Fotografieren in aller Ruhe dorthin zu fahren. Immer wieder konnten wir einen Blick aufs Meer werfen, Schiffe waren reichlich unterwegs, in der Ferne war die Küste von Schweden zu sehen. Es hat mir deshalb auch nichts ausgemacht, dass es immer wieder rauf und runter ging.
Nach einer Weile konnte ich in der Ferne schon das Schloss Kronborg sehen. Berühmt wurde es unter anderem, weil Shakespeare dort die Handlung seines Schauspiels Hamlet ansiedelte. Aber es sollte noch etwas dauern, bis wir das Kronborg Slot näher betrachten konnten. Ich hatte es nur so gut gesehen, weil es auf einer Landzunge stand. Als Festung bewachte es die Einfahrt in den Öresund, der an dieser Stelle sehr schmal war. Schweden, genauer gesagt Helsingborg liegt nur etwa vier Kilometer entfernt auf der anderen Seite.

Da wir nicht die einzigen Touristen waren, die zum Schloss unterwegs waren, verzichteten wir auf die Besichtigung des Inneren und umrundeten es mit dem Rad. Das macht ja auch nicht jeder, obwohl es sich auf jeden Fall lohnt. Bilder dazu stelle ich, wie immer, in einem gesonderten Bericht ein.

Während der vergangenen Kurzaufenthalte in Dänemark lernte ich zwei leckere Sachen kennen, das dänische Softeis und \“Ristet Hotdog\“. Das Eis hatten wir ja schon geschlemmt und nun wollten wir einen kleinen Imbiss zu uns nehmen. Auf der Suche nach einem Kiosk, wo Pölser angeboten werden, landeten wir im Fährhafen und konnten beim Essen gleichzeitig die Abfahrt und Ankunft der Fähren beobachten. Nach dieser kleinen Stärkung wollte ich mein Akku fürs Rad aufladen und suchten nach einem Cafe. Zu meiner Freude fanden wir eins und ganz toll fand ich, nachdem ich mit meinen mickrigen Englischkenntnissen nachgefragt hatte, ob ich \“Energie\“ für my Bicycle bekommen kann, während ich dort meinen Kaffee trinke, dass der junge Mann mich auf die Stecker am Window hinwies und ich dort sogar kostenlos aufladen darf. Nun, wer mich kennt, weiß, dass ich manchmal nicht die größte Geduld aufbringe. So beschloss ich, dass \“vier Balken\“ reichen und wir unseren Heimweg antreten könnten. Diesmal sollte es quer durchs Land gehen, weil wir dachten, es würde nicht so lange dauern und wir zügig voran kommen würden. Naja, dies war dann wohl unsere letzte Fehlentscheidung. Ging es auf der Strand entlang des Meeres schon immer rauf und runter, war es jetzt noch extremer und was soll ich berichten. Fünf Kilometer vor dem Ziel war mein Akku leer und wer nun meint, ich könnte den Rest des Weges ohne Unterstützung zurück legen, weiß nicht, wie schwer das ist. Auf jeden Fall habe ich meist den Hügel rauf geschoben und bin dann mit Schwung runter und den nächsten Hügel ein Stück wieder rauf gefahren. Trotzdem habe ich natürlich diese Fahrt geniessen können, bringt ja auch nix, wenn ich mich ärgere. Der Flieder duftete so wunderschön und die Weißdornhecken ebenfalls. Und überall sah ich grüne und gelbe Felder. Außerdem hatte ich Urlaub.
Fazit des Sonntages Start 9 Uhr Ende 17 Uhr, dazwischen 81 km gefahren. Ich gestehe, dass es gut war, dass wir diese Fahrt gleich am ersten Tag gemacht hatten, denn nach der Tour am Montag hätte ich mich geweigert. 😉 Aber jetzt wollten wir uns erst einmal erholen und zumindest ich hatte geplant, den Sonnenuntergang zu sehen. Leider waren zu viele Wolken da und ich konnte nicht sehen, wie die Sonne ins Kattegat fiel.

Am Montag wollten wir dann wirklich nur eine kurze Tour machen und wählten als Ziel den Ort Frederiksvaerk. Wir mussten allerdings ziemlich schnell feststellen, dass es auf dieser Insel auch Richtung Westen sehr hügelig war. Frederiksvaerk ist ein netter Ort mit hübschen Häuschen, leider fanden wir das Wikingerdorf nicht, von dem ich gelesen hatte. Nach einer kurzen Verschnaufpause wollten wir wieder zurück fahren. Da ich ja nun wusste, wie weit oder besser wie nah wir waren, habe ich ab und zu die Turbounterstützung gewählt. Für den Nachmittag hatten wir uns dann vorgenommen, auf der Terrasse zu sitzen und die Umgebung und das gute Wetter zu genießen. Außerdem konnte ich abends endlich einen wunderschönen Sonnenuntergang sehen.

Am Dienstag war Autofahren angesagt, wir wollten ja einiges besichtigen und hatten nicht vor, völlig ausgepowert die Orte aufzusuchen. Als erstes Ziel stand Hillerod mit dem Schloss Frederiksborg auf dem Plan. Das war eine gute Entscheidung. Obwohl wir schon kurz nach halb 10 dort waren, staunten wir über die Masse der asiatischen Touristen, die sich dort in Gruppen tummelten und es sollten später noch mehr werden.
Frederiksborg ist ein Wasserschloss, das auf drei Inseln gebaut wurde. Ich war sehr beeindruckt von der Größe und der Lage des Schlosses. Der anschließende Barockgarten konnte mich ebenfalls begeistern. Als dann immer mehr Touristen eintrafen, haben wir uns wieder auf den Weg gemacht. Wir wollten nach Frederikssund, was am Roskildefjord liegt. Dort fanden wir eine nette kleine Fußgängerzone und ein großes Einkaufszentrum, ansonsten aber nichts Besonderes. Deshalb fuhren wir zügig weiter nach Hundested, was am Eingang des Roskildefjordes liebt. Dort waren wir von dem kleinen Hafen beeindruckt. Dort fahren die Fähren nach Rörvig ab, was auf der anderen Seite des Fjordeinganges liegt. Im Hafen von Hundestet liegen aber auch noch jede Menge Segelschiffe und das Angebot an Restaurants ist sehr groß. Ganz begeistert hat uns der Anblick vieler kleiner Hütten, die allerdings alle geschlossen waren. Es sah so aus, als würden dort Künstler ihre Werke zeigen und auch verkaufen. Wir konnten dann leider nur einen Blick auf die ausgestellten Sachen in den Fenstern werfen, was vielleicht für die Urlaubskasse ganz gut war. Wir wollten jetzt dann auch unsere Heimreise antreten, unterwegs noch etwas Obst und Getränke kaufen und uns dann auf unseren Terrassen sonnen. Allerdings zogen reichlich Wolken auf, es gab ein einmaliges Donnern und zehn Minuten Regen. Danach war alles wieder gut und mein Abo auf Sonnenuntergänge bestand ebenfalls noch.

Der Mittwoch startete, was das Wetter betraf, nicht so gut. Graue Wolken hingen tief überm Meer und es war sehr, sehr stürmisch. Laut Wettervorhersage sollte es allerdings mittags wieder schön werden und ich wollte es kaum glauben, der Wind trieb die grauen Wolken weg und der Himmel erstrahlte in einem wunderschönen Blau, das alles passierte innerhalb weniger Minuten.
Für diesen Tag hatten wir geplant, dass wir noch einmal, diesmal mit dem Rad, nach Gilleleje fahren. Bei der Durchfahrt Richtung Helsingör hatten wir schon einige hübsche Häuser sehen können und jetzt wollten wir uns in Ruhe umsehen. Gilleleje liegt am nördlichsten Punkt von Seeland und hat sich mit den alten kleinen Fischerhäusern den Charme eines Fischerortes bewahrt. Begeistert sind wir durch den Ort gegangen und haben Eindrücke gesammelt. Etwas entfernt vom Hafen gibt es eine Fußgängerzone und einer Bank. Dort wollte ich etwas Geld abheben und wunderte mich, dass der Automat meine Karte nicht erkennt. Kein Wunder! Mit einer Gesundheitskarte gibt es einfach kein Bargeld. 😉 Gut, dass ich das so zu sagen rechtzeitig gemerkt hatte, denn am nächsten Tag wollten wir nach Kopenhagen und ich wollte einiges mit meiner Karte bezahlen. Achja erwähnte ich schon, dass ich von den Sonnenuntergängen am Meer begeistert war?

Für Donnerstag stand ein Ausflug nach Kopenhagen auf unserem Plan. Wir wollten mit dem Auto bis Hillerod fahren und dort mit unseren Rädern mit der S-Bahn nach Kopenhagen fahren. Soweit der Plan. Allerdings mussten wir feststellen, dass an diesem Tag nur Ersatzbusse fuhren, warum auch immer. Ein netter Mitarbeiter erklärte uns, dass wir mit den Rädern nicht im Bus fahren können. Aber wir könnten bis Gentofte fahren und dort in die S-Bahn einsteigen. Nun denn, das sollte jetzt ja kein Problem für uns sein. Räder wieder auf den Ständer gepackt und ab nach Gentofte.
Bei der Gelegenheit möchte ich mal erwähnen, dass wir das Gefühl hatten, alle Orte und seien sie noch so klein, sind bestens ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Wir haben bei unseren Fahrten sehr viele Bahnhöfe gesehen und wenn es keinen Bahnhof gab, dann fuhr auf jeden Fall ein Bus. Die Dänen haben sich darauf eingestellt, dass viele mit ihrem Rad in weiter entfernte Orte fahren wollen. Auf den Bahnsteigen sind Räder abgebildet, stellt man sich dort hin, dann befindet sich nach Ankunft des Zuges genau dort die Tür zum Abteil, wo die Räder abgestellt werden können. Man steigt also ein und geht zügig in Pfeilrichtung, die in der S-Bahn auf dem Boden gemalt wurden. Das Rad wird abgestellt und später geht es dann Richtung Pfeil zur Tür mit dem Ausgang, so kommen sich ein- und aussteigende Radler nicht in die Quere. Natürlich klappt das auch nicht immer, wenn manche Leute den Sinn nicht verstehen und Lücken lassen, statt diese mit ihrem Rad zu füllen.
Egal, wir sind gut nach Kopenhagen gekommen. Aussteigen wollten wir dort, wo sich die kleine Meerjungfrau befindet. Bei meinem allerersten Besuch in Kopenhagen 1979 konnte ich schon feststellen, dass die kleine Meerjungfrau zurecht ihren Namen hat: Den lille Havfrue, sie ist sowas von lille äh klein, dass sie manchmal übersehen wird, wenn sich Massen von fotografierenden Touristen davor tummeln. Und Touristen waren an diesem Tag reichlich unterwegs. Wir hatten eigentlich geplant, die Langelinie entlang bis zum Nyhavn zu fahren. Ein wunderschöner Radweg entlang des Hafenbeckens, was allerdings vielen Fußgängern auch gefallen hat. So kamen wir leider nicht gut voran. Auf einmal hörte ich in der Nähe lautes Knallen, was ich noch nicht richtig zuordnen konnte. Als wir dann Richtung Nyhavn abbogen, konnten wir sehen, was los war. Es schwebte eine gelbe Wolke über dem Hafenbecken und eine Menge Leute mit gelben T-Shirts bekleidet, bevölkerte die Straße. Schnell machten wir uns aus dem Staub, denn wir konnten noch nicht einordnen, was dort los war. Wir wollten als nächstes vom Rathausplatz und konnten vorher auf der Ströget, der berühmten Fußgängerzone bummeln. Fahren mit dem Rad war dort nicht erlaubt und wäre auch gar nicht möglich gewesen. Dann gab es die nächste Überraschung, auf dem Rathausplatz trafen wir auf eine ebenfalls große Menge Leute, die allerdings weiß T-Shirts anhatten. Dank Google konnte ich dann feststellen, dass an dem Tag ein Pokalspiel stattfinden sollte und zwar trafen zwei Mannschaften aufeinander, die sich nicht gerade liebten, aber beide zu Kopenhagen gehörten: FC Kopenhagen gegen Bröndby. Naja, wir dachten uns, irgendwann müssen sie sich alle ja mal zum Stadion begeben und dann kehrt hier Ruhe ein. So war es denn auch, allerdings hinterließen diese \“Fans\“ eine Spur von Dreck. Wir hatten dadurch aber einen ganz tollen Platz gefunden, wo wir einkehren konnten. Am Israels Plads befinden sich einige Hallen, in denen für das leibliche Wohl gesorgt wird. Wir hatten den Eindruck, dass es in der einen Halle herzhafte und in der anderen süße Angebote gibt. Nach einer nachmittäglichen Stärkung mit Kaffee und Kuchen konnten wir ohne Zwischenfälle nun doch zum Nyhavn fahren und dann uns langsam wieder Richtung Bahnhof begeben. Unser Ausflug ist zwar etwas anders ausgefallen, als wir es uns gedacht hatten, aber wir konnten zumindest feststellen, dass es in dieser Stadt wirklich sehr gute Radwege gibt. Auf dem Rückweg haben wir fürs Abendessen eingekauft, denn wir wollten es uns so richtig gemütlich machen und den Tag angenehm ausklingen lassen. Hüstel, ich glaube, ich habe schon mehrmals erwähnt, dass ich vom Sonnenuntergang begeistert war. Auch an diesem Tag gab die Sonne alles!

Am Freitag stellten wir fest, dass es um uns herum immer voller wurde. Anscheinend haben sehr viele den Brückentag nach dem Feiertag genutzt und sind ans Meer gefahren. Andauernd kamen Leute Eis schleckend an unserer Terrasse vorbei. Längst war ich nicht mehr alleine, wenn ich am Strand fotografieren wollte. Am Abend zuvor fand ein regelrechter Sonnenuntergangstourismus statt.

Für uns war es der letzte Tag in Dänemark und den wollten wir ganz in Ruhe genießen. In der Nähe hatten wir eine Dünenlandschaft entdeckt, zu der wollten wir fahren und dort an den Strand gehen. Wir dachten, es wäre eine Dünenlandschaft, aber inzwischen wissen wir, dass dieses Stück Land Naturschutzgebiet ist. Auf den Hügeln soll die Heide wachsen, was mir allerdings nicht aufgefallen ist. Aber die Hügel und Täler auf diesem 35 Hektar großen Gelände wurden während der letzten Eiszeit gebildet und das sah durchaus interessant aus.
Durch diese hügelige Landschaft gibt es ja auch reichlich Steilküsten und hier sollten wir eine ganz tolle finden. Schwalben hatten ihre Nester in der Lehmsteilküste gebaut und flogen emsig durch die Gegend, aber noch anderes flog in der Luft herum.
Ich war ganz überrascht, dort Paragleiter zu sehen. Aber anscheinend haben sie da an der Küste reichlich Aufwind und können dort wunderbar fliegen. Auf jeden Fall hat es sehr viel Spaß gemacht, ihnen zuzuschauen. Zunächst oben auf der Steilküste und später dann vom Strand aus. Denn ich wollte die Gelegenheit ja auch nicht ungenutzt lassen und ein weiteres bzw letztes Mal barfuß über den schönen Sandstrand zu gehen. Das Wasser war arg kalt und es hat mir gereicht mal  mit den Füßen rein zu gehen.
Tja, unsere Woche war fast zu Ende. Es bedeutete, alle Sachen wieder einzupacken und alles für die Abreise am nächsten Morgen bereit zu stellen. Allerdings sollte unser Urlaub ja noch nicht zu Ende sein, denn wir hatten einen Aufenthalt auf Fehmarn geplant und freuten uns auf die Insel, die im Verhältnis zu Seeland tatsächlich Flachland ist. Da ich schon öfter von Fehmarn berichtet habe, werde ich mich auf das Zeigen von Bildern beschränken.

Erwähnen möchte ich nur, dass die Rückfahrt sehr angenehm war. Bei schönstem Wetter sind wir in Rageleje gestartet, haben eine Fähre eher erwischt, als erwartet und waren am frühen Nachmittag wieder auf Fehmarn, wo es sehr warm war und wir den Wind von Dänemark vermissten.

Etwas möchte ich noch erwähnen, da es in meinem Bericht etwas untergegangen ist oder von mir nicht geschrieben wurde. Die vorhandenen Radwege waren immer sehr gut angelegt.  Wenn es keine gab, war es aber kein Problem auf der Landstraße zu fahren.
An unwahrscheinlich vielen Häusern ist uns das Schild mit der Aufschrift \“Til salg\“ aufgefallen. Wir waren wirklich sehr erstaunt, dass so viele zum Kauf angeboten wurden. Wobei man hier wissen muss, dass Ausländer zwar Sommerhäuser mieten aber auf keinen Fall kaufen können/dürfen. Und es gibt nicht mehr so viele interessierte Dänen, die ein Haus kaufen wollen. Dies könnte ein großes Problem werden, was die Dänen mal lösen müssen, weil viele Besitzer ihre Häuser nicht mehr loswerden.
Für uns aus dem Rheinland war dann auch besonders interessant die Pflanzenwelt zu beobachten. Wir kennen das ja schon, wenn wir im Frühjahr nach Fehmarn fahren, erleben wir manche Blütezeiten zweimal. Bei uns ist vieles schon verblüht und auf Fehmarn können wir das alles noch einmal genießen. Ein Beispiel sind die Rapsfelder, bei uns standen sie Anfang Mai in voller Blüte und waren verblüht als wir in Urlaub fuhren. Auf Fehmarn hatte das Rapsblütenfest statt gefunden und auf Seeland wurden die Rapsfelder gerade erst so richtig gelb. Diesmal hatten wir also die Möglichkeit drei mal etwas zu genießen, ähnlich war es beim Flieder und Weißdorn. Wir waren natürlich begeistert. Allerdings vermisste ich in Dänemark etwas und später fiel es mir dann ein, die Mohn- und Kornblumen waren noch nicht erblüht, die so genannten I-Tüpfelchen fehlten mir. Es war alles so grün und ziemlich langweilig, die gelben Rapsfelder gab es dort oben nicht so häufig, wie an manch anderen Orten, was jetzt aber nichts bedeuten soll, vielleicht wurde wegen des Fruchtwechsels genau in diesem Jahr etwas anderes angebaut.

Wer es bis hierhin geschafft  und alles gelesen hat, war sehr tapfer und ich bedanke mich vielmals für das Interesse. In einem gesonderten Beitrag werde ich einige Bilder vom Dänemarkurlaub zeigen.

Fehmarn 2016 Bilder

Fehmarn im Mai 2016

Auch hier will ich keinen langen Reisebericht schreiben, dass ich Fehmarn zu meiner Lieblingsinsel erkoren habe, weiß inzwischen jeder.
Die Freude ist jedes Mal groß, wenn wir die Insel endlich sehen können. Von der Autobahn aus fällt zuerst der Flügger Leuchtturm ins Auge und dann in der Ferne die Sundbrücke, die immer größer wird. Die Begeisterung wird immer größer, wenn wir über die Brücke fahren. Wir können gar nicht so schnell nach rechts und links schauen, um alles aufzunehmen. Diesmal leuchteten die Rapsfelder ganz besonders gelb und das lag nicht am Sonnenschein, nein, sie kamen uns einfach viel gelber als sonst vor. Die Fenster des Autos werden heruntergekurbelt und der Duft der Insel richtig tief eingeatmet. Wir sind auf der Insel und haben nur noch wenige Minuten, bis wir so richtig da sind.

Hier kommen meine diesjährigen Bilder, schaut sie Euch einfach mal an. Eindrücke vom Hof Marquardt, wo wir immer und sehr gerne wohnen, Eindrücke von den kurzen Radtouren, weil das Wetter keine langen Touren zuließ und überhaupt, Bilder, die das Herz erfreuen. Einfach auf das Bild klicken, wenn es größer betrachtet werden soll:

Fehmarn 2015 – Bilder

Fehmarn im September

Über die Insel muss ich ja nichts mehr berichten, die Bilder geben Eindrücke wieder, über die ich mich immer wieder freue. Es kann durchaus passieren, dass sich die Bilder jedes Jahr ähneln, aber mir macht das nichts. Ich erfreue mich jedes Mal neu an dem Anblick.

Ob es nun der Sonnenaufgang, den ich von unserer Ferienwohnung aus sehen kann oder der Sonnenuntergang in Orth ist. Und dazwischen herbstliche Bilder von verschiedenen Orten auf der Insel.

London – Advent 2015 – Bericht

Wenn mich jemand fragt, ob es die Stadt wert ist, dass ich morgens früh um halb vier aufstehe, mit dem ersten Bus Richtung Flughafen fahre und dann eine Stunde im Flugzeug schlafe, dann sage ich, immer wieder : JA

Es war mal wieder soweit. Mein jährlicher Ausflug nach London stand an. Diesmal wollten meine Freundin und ich die Stadt im Advent besuchen. Ich war sehr gespannt auf den diesjährigen Weihnachtsschmuck und war begeistert, bis auf eine Ausnahme, aber darauf komme ich später zurück. Ich berichte jetzt einfach man der Reihe nach.

Start um 7 Uhr heißt meist auch Landung um 7 Uhr, dank der Zeitverschiebung gewinnen wir auf dem Hinflug eine Stunde. Ich habe jetzt nicht genau auf die Uhr geschaut, wann wir tatsächlich gestartet und gelandet sind, was ja eigentlich auch unwichtig war, denn der Tag war noch jung und uns stand ausreichend Zeit zur Verfügung.
In diesem Jahr hatte ich beim On-line einchecken daran gedacht, dass sich unsere Sitzplätze auf der rechten Seite befinden sollten, aber ich habe nicht die dichte Bewölkung berücksichtigt. Nichts, aber auch gar nichts konnte ich im Anflug sehen. Schade aber auch. Nun, es wird ja nicht mein letzter Anflug sein und ich versuche es einfach wieder.
Diese frühe Ankunft in London bedeutet allerdings auch, dass wir bei der Fahrt in die Stadt in den Berufsverkehr geraten, die U-Bahn würde entsprechend voll werden. Bei meinen anderen Besuchen war das kein Problem, wir konnten in eine leere Bahn einsteigen und da das Hotel von der Piccadilly Line zu erreichen ist, ganz entspannt aussteigen.
Diesmal hatte ich ein anderes Hotel gebucht. Es befand sich in Paddington und das hieß für uns – umsteigen. Aber als kundige Londonbesucherin wusste ich ja, dass es einen so genannten Heathrow Express gibt, der ohne Halt direkt nach Paddington fährt. Den wollten wir uns gönnen und siehe da, innerhalb von 15 Minuten waren wir auch schon angekommen.
Die Lage des Hotels hatte ich mir zu Hause sehr genau angesehen und so fanden wir dies auch sehr schnell. Days Inn – Sussex Garden, eins der vielen Hotels, die in den wunderschönen Londoner Häusern nach deren Innenausbau untergebracht wurden. An der Hausnummer 148 – 152 konnten wir schon erkennen, dass es mal mehrere Wohnhäuser waren. Innen allerdings auch, denn es gab viele Treppen, verwinkelte Flure, aber alles sehr sauber und ansehnlich. Das Zimmer zur Strasse gelegen war riesig. Ich gehe mal davon aus, dass wir das große Zimmer bekommen haben, weil mitten in der Woche weniger los ist. Zum Glück war unser Zimmer schon fertig und wir konnten unser Gepäck dort ablegen und nach ein paar Minuten starten.

Gerade wenn man schon öfter in London war, kann man die Entwicklung, besonders auch in der Gastronomie beobachten. Zwischen 1981 – meinem ersten Besuch und jetzt hat sich so vieles getan. So fanden wir auch schnell an der nächsten Ecke ein Restaurant, wo wir uns um 9.30 Uhr mit einem leckeren englischen Frühstück stärken konnten, bevor es losging.

Obwohl man mit der Bahn im Underground sehr schnell voran kommt, macht es mit dem Bus mehr Spaß, denn ganz entspannt kann London besichtigt werden. Durch den Verkehr kommen die Busse nicht sehr schnell voran und wir hatten reichlich Zeit uns die Umgebung anzusehen. Schnell hatten wir den Bus gefunden, der uns zum Piccadilly Circus bringen sollte. Auf dem Plan stand als erstes shoppen. Besichtigen wollten wir beide nichts, denn für beide war es ja nicht der erste Besuch in der Stadt. Unterwegs konnten wir schon die Straßen sehen, die wir abends mit eingeschalteter Beleuchtung noch einmal aufsuchen wollten.
Vom Piccadilly Circus ging es dann zu Fuß weiter zum Covent Garden, für mich ein gerne wahr genommener Pflichtbesuch. Allerdings hat mir der Weihnachtsschmuck nicht so gut gefallen, es mag ja an der fehlenden Dunkelheit gelegen haben, weil dann das Beleuchtete besser aussieht, aber ich habe es dort tagsüber auch schon besser angetroffen.
Inzwischen ist es auch fast schon Tradition, dass ich mit meinen Begleiterinnen auf der Endell Street bei Rock & Sole Plaice Fish and Chips essen gehe. Und oh Wunder, wir konnten am 1. Dezember draußen sitzen und essen, ohne zu erfrieren. Mittlerweile hatten wir gut gefüllte Einkaufstaschen und diese wollten wir zum Hotel zurück bringen, kurz entspannen und uns dann auf den Weg ins abendlich beleuchtete London machen.
Zum Hotel fuhren wir natürlich mit der Bahn im Underground, aber später wollten wir wieder mit dem Bus fahren. Zum Glück konnten wir zwei Sitzplätze oben in der ersten Reihe ergattern und reichlich Fotos machen. Unser Endziel sollte der \“Winter Market at South Bank Center\“ sein.  Aber vorher wollten wir unsere Fahrt unterbrechen und ein Stück der Oxford Street entlang gehen. Der Weihnachtsschmuck auf dieser und der Nebenstraßen hat schon im hellen toll ausgesehen und das wollten wir uns in Ruhe anschauen und nicht einfach nur vorbei fahren. Der kurze Fußweg hat uns dann mit seinen Eindrücken sehr  beeindruckt. Aber auch auf der Weiterfahrt konnte ich meine Digicam und mein Handy gar nicht zur Seite legen.
Als wir dann an der Waterloo Station ausstiegen kam dann die Ernüchterung. Wir Deutschen sind, was Weihnachtsmärkte betrifft, ja sehr verwöhnt und stellen vielleicht sehr hohe Ansprüche. Auf jeden Fall fand ich den Winter Market zwar schön anzusehen, aber beeindruckt hat er mich nicht. Im Nachhinein stellte ich dann auch fest, dass ich dort gar keine Fotos gemacht habe. Ich war wohl eher fasziniert von dem Anblick, den mir das Riesenrad und das Parlamentgebäude boten. beides hatte ich natürlich schon öfter gesehen und auch fotografiert, aber nicht aus dieser Perspektive. Leider habe ich nicht die Superausrüstung,  um abends tolle Bilder machen zu können. deshalb muss man mir jetzt einfach glauben, dass die Uhr auf viertel vor sechs stand und wir die berühmte Glocke hören konnten. Etwas enttäuscht machten wir uns dann auf den Weg zum Winterwonderland im Hyde Park. Zuletzt war ich vor zwei Jahren dort und konnte mich an den schönen Verkaufsständen erfreuen. Der Glühwein und die German Bratwurst haben ebenfalls geschmeckt. Und nun wurde ich zum zweiten Mal an dem Abend enttäuscht. Ich glaube ja nicht, dass meine Erinnerung mir etwas anderes erzählte, aber ich fand, dass sich alles viel weiter im Park befand und es eigentlich nur noch sehr lauter Rummel war. Nachdem wir eine leckere German Bratwurst und einen Glühwein zu uns genommen hatten, wollten wir nur noch weg von dem Lärm und zurück ins Hotel. Außerdem machte sich langsam das frühe aufstehen bemerkbar.

Gut ausgeruht und nach einem reichhaltigen Frühstück machten wir uns nun auf den Weg nach Harrods. Auf der Einkaufsliste stand einiges, was wir dort kaufen wollten. Es ist wirklich von Vorteil an einem gewöhnlichen Wochentag in dieses eindrucksvolle Kaufhaus zu gehen. Ganz in Ruhe konnten wir uns umsehen und unsere Einkaufstasche füllen. Ich will hier gar nicht erwähnen, dass sich eine Kreditkarte gefreut hatte, mal so richtig in Anspruch genommen zu werden.
Für diesen Tag hatten wir zwei Sachen auf unseren Plan gesetzt, ein dritter Punkt sollte noch hinzu kommen, wenn ausreichend Zeit zur Verfügung stand. Harrods konnten wir also abhaken und nicht wollten wir nach Camden Town zum Camden Market fahren. Ich glaube dieser Markt ist inzwischen viel beliebter als Notting Hill. Zumindest finde ich, dass dort die Auswahl wesentlich größer ist.
In London gibt es reichlich Baustellen und seit meinem letzten Besuch im vergangenen Jahr hat sich viel getan. So musste ich zu meiner Überraschung feststellen, dass sich auch dort eine große Baustelle befindet. Wo wir im vorigen Jahr noch viele Buden mit Speisen und Getränken vorfanden, war jetzt nichts mehr, alles abgerissen. Zugegeben, manche Häuser sehen bei näherem Hinsehen nicht sehr Vertrauens erweckend aus. Aber diesen Anblick kennt man als London Tourist, wenn man mal die berühmten Straßen verlässt und nur mal um die Ecke geht, von ganz nobel bis ziemlich herunter gekommen findet sich dort alles ein.
Im Camden Lock Market haben wir ebenfalls fürchterlich zugeschlagen, wobei es dort wesentlich preiswerter war und wir vielleicht genauso viel in unseren Tüten hatten, was die Anzahl betrifft, aber die Geldbörse wurde nicht so strapaziert. Nun hatten wir soweit alles gesehen, was wir auf dem Plan hatten, allerdings hätte ich zu gerne noch den Borough Market besucht. Mit Bus und U-Bahn machten wir uns wieder auf den Weg. In der Nähe  London Bridge sollte ein Christmas Market sein, den wir leider nicht mehr gefunden haben. Wäre mehr Zeit gewesen, hätte ich mich noch richtig auf die Suche begeben. Aber die Zeit schritt voran und wir wollten zu einem Zeitpunkt am Hotel sein, unsere Einkäufe verstauen und uns auf dem Weg zum Flughafen machen. Wir wussten schließlich auch nicht, wie viel Zeit wir für die ganzen Kontrollen benötigen würden. Schließlich ist Heathrow ein sehr großer Flughafen und dort ist viel los. Ein bisschen stressig wurde die Fahrt zum Flughafen dann auch. Nicht, dass wir zu spät waren, nein, ein Zug wurde gecancelt und entsprechend voll war dann der nächste Zug. Irgendwie kam mir das sehr bekannt vor. Für uns hieß das, während der Fahrt hatten wir keinen Sitzplatz und da war es dann sehr gut, dass wir keine lange Fahrtzeit hatten.
Wie ich schon erwähnte, der Flughafen ist sehr groß und es bewegten sich Menschenmassen durch die vielen Gänge. Ich weiß nicht, wie lange wir innerhalb des Gebäudes unterwegs waren. Beeindruckend fand ich schon, wie oft wir mit einer Rolltreppe nach oben fahren mussten und zwischendurch über lange Laufbänder gehen konnten.
Auf jeden Fall war der Rückflug angenehm, trotz Wind oder Turbulenzen, wie immer gesagt wird.

Nun kann ich wieder eine lange Zeit von den Eindrücken zehren, denn ich weiß noch nicht, wann die nächste Reise ansteht. Ich weiß nur, dass es mir immer noch nicht langweilig wird.

Ich habe bestimmt einiges vergessen, was ich erwähnen wollte. Es sind so viele Eindrücke, die ich dort immer wieder sammeln kann. Egal, wohin ich komme, die Mitarbeiter in den Geschäften oder Restaurants sind ausgesprochen höflich. Von den Busfahrern denke ich immer, dass sie in Baldrian baden müssen, so entspannt, wie sie sich bei diesem Verkehr verhalten. Sie müssen unwahrscheinlich starke Nerven haben. Auf den Straßen geht es immer sehr wuselig vor. Woran erkennt man übrigens oft einen Touristen, nun, er bleibt bei Rot an der Ampel stehen. Manchmal habe ich die Straße auch bei Rot nach einem \“Look left\“, \“Look right\“ oder \“Look both ways\“ überquert. Wobei letzteres doch sehr aufregend war.
Außerdem musste ich wirklich feststellen, dass die Londoner eine andere Einstellung zu dem Wetter haben. Gut, wir hatten jetzt keine Minustemperaturen, aber für nackte Beine oder ohne Jacke rum zu laufen, war es mir dann doch zu kalt. Ach, es gibt so vieles zu sehen und zu beobachten, selbst wenn ich mal wieder mehrere Tage hintereinander dort sein könnte, käme keine Langeweile auf.

Bilder können in einem separaten Beitrag betrachtet werden. Ich danke allen, die es bis hierhin ausgehalten haben und meinem Bericht gefolgt sind.

London Advent 2015 – Bilder

Da ich in den letzten Jahren sehr häufig in London war und schon sehr viele Bilder gezeigt habe, konzentriere ich mich hier auf Eindrücke, die so nebenbei entstanden. Naja, wenn ich es mir recht überlege, könnten sich doch Bilder wiederholen. Ach, schaut einfach, was mir in diesem Jahr \“vor die Linse kam\“ 😉

Die Hoteleingangstüre

Der Blick aus unserem Zimmer auf die Häuser gegenüber. Unser Hotel habe ich nicht fotografiert, aber es sieht genauso aus.

London hat sehr viele Grünflächen und Parks zwischen allen Häusern. Ein paar Schritte weiter war dieser kleine Park, natürlich mit einem schön geschmückten Baum, abends waren die blinkenden Lichter ein schöner Anblick

Schaufensterdeko bei \“Cool Britania\“ Paddington darf einfach nicht fehlen

wer so alles über den Zebrastreifen geht. Tolle Idee, mit den m & ms die Beatles auf der Abby Road nachzustellen

mal mit roten und mal mit blauen Kugeln dekoriert. Schade, im Dunkeln sieht es mit Sicherheit schöner aus, aber hier ist zumindest \“blauer Himmel\“ zu sehen

Inzwischen ist es fast schon obligatorisch, dass ich hier zum Fish and Chips essen einkehre. Kaum zu glauben, am 1. Dezember haben wir draußen gesessen und gegessen.

Ich war ganz besonders gespannt, was sich die Verantwortlichen für Covent Garden haben einfallen lassen. Diesmal war das Tier hinter der Halle silbern.

Unverändert – der riesige Baum im übergroßen Topf mit der roten Deko vor den Hallen

In den Hallen hingen sehr große Mistelzweige.

Im Hellen wirkten sie nicht besonders eindrucksvoll. Leider hatte ich keine Zeit abends noch einmal zu schauen.

Diese Lampe fand ich besonders originell und konnte nicht ohne ein Foto zu machen, weitergehen.

Stellvertretend für die vielen schön dekorierten Pubs zeige ich hier drei Bilder

Auf geht es zur abendlichen Lichtertour. Dieses wunderschön beleuchtete Haus befand sich auf der anderen Straßenseite und konnte mich sehr begeistern

Links das schön beleuchtete Haus, rechts der Häuserblock, in dem sich unser Hotel befand.

Die Straße führte uns direkt zur Paddington Station. Interessant ist der Lichterschmuck an den Laternen.

Zu Fuß auf der Oxford Street
eindrucksvolle Lichterbogen in einer Seitenstraße 
auf dem Weg zur Bond Street
Pfauenfedern auf der Bond Street

Und weiter geht es mit dem Bus

durch die Oxford Street
Regent Street
Blick Richtung Leicester Squere
Strand 
eine Gallery in der Nähe Waterloo Station 

Das London Eye in rot und Parlamentgebäude. Leider ist die Uhrzeit nicht zu erkennen, aber ich weiß, dass es ca viertel vor Sechs war,  weil kurz danach die Glocke zu hören war.

Auf dem Weg nach Harrods 

Das Kaufhaus ist bereits zu sehen

das typische \“Grün\“ von Harrods 
Huch, da sind wir ja im Fenster zu sehen
Der Beweis – wir hatten blauen Himmel 

Der diesjährige Bär, seit 30 Jahren kann bei Harrdos ein besonderer Christmas Bear erworben werden. In diesem Jahr heißt er übrigens Benedict.

Auf nach Camden – die Häuser an Camden High Street begeistern mich immer wieder

Auf dem Markt gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt, oder wie heißt es so schön

Eindrucksvoller Anblick, wenn man aus dem 
Underground London Bridge nach oben kommt
schnell noch einen Blick nach rechts und links an 
der Themse, bevor es wieder heimwärts geht
Auch im Flughafen wurde leuchtend geschmückt

und wieder gibt es die Möglichkeit, die Bilder größer anzusehen – einfach drauf klicken