Rezension – Die Goldschmiedin

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Autorin: Sina Beerwald Titel: Die Goldschmiedin Genre: Historischer Roman Version: Taschenbuch erschienen: 1. Dezember 2007 Seiten: 464 Altersempfehlung: Erwachsene Verlag: Heyne Die Autorin Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen und hat sich bislang mit ihren erfolgreichen historischen … Weiterlesen

Rezension – Das Vermächtnis von Granada

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Autorin: Ulrike Schweikert Titel: Das Vermächtnis von Granada Genre: Historisch Version: eBook und gebundene Ausgabe erschienen: 20. Oktober 2014 Seiten: 513 Altersempfehlung: Erwachsene Verlag: blanvaletzu kaufen: klick hier Die Autorin Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie … Weiterlesen

Rezension – Die Herrin des Rings

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Autorin: Dagmar Schnabel Titel: Die Herrin des Rings Genre: Historischer Roman Version: eBook -Neuauflage erschienen: als eBook 16. Dezember 2014 Seiten: 385 Altersempfehlung: Erwachsene Verlag: dotbooks Die Autorin Dagmar Schnabel lebt und arbeitet in Aachen. Der Name ist ein Pseudonym … Weiterlesen

Rezension – Söhne der Wölfin

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Autorin: Tanja Kinkel Titel: Die Söhne der Wölfin Genre: Historischer Roman Version: Neuauflage eBook erschienen: als eBook 28. Oktober 2014 Seiten: 512 Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene Verlag: dotbooks Mit dem Schreiben fing die Autorin Tanja Kinkel mit 13 Jahren an. … Weiterlesen

Rezension – Das Schicksal der Sternentochter

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Autorin: Anna Valenti Titel: Das Schicksal der Sternentocher Genre: Historisch Version: eBook erschienen: 2. September 2014 Seiten: 395 Altersempfehlung: Erwachsene Verlag: dotbooks Anna Valenti ist das Pseudonym einer erfolgreichen Autorin. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft und Germanistik arbeitete sie in … Weiterlesen

Rezension – Wind von Westen

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Autorin: Cordula Broicher Titel: Wind von Westen Genre: Historisch Version: eBook und Taschenbuch erschienen: 30. November 2014 Seiten: 364 inkl. Nachwort Altersempfehlung: Erwachsene Die Autorin Cordula Broicher wurde 1962 in Hessen geboren. Nach vielen Umzügen in ihrer Kindheit und Jugend … Weiterlesen

Rezension – Unter dem Südseemond

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Autorin: Regina Gärtner Titel: Unter dem Südseemond Genre: Historisch Version: eBook und Taschenbuch erschienen: 11. November 2013 Seiten: 593 Altersempfehlung: Erwachsene Die Autorin Regina Gärtner ist am Niederrhein aufgewachsen, hat an der RWTH Aachen Germanistik und Politikwissenschaften studiert, und danach … Weiterlesen

Rezension – Das kastilische Erbe

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Autorin: Ulrike Schweikert Titel: Das kastilische Erbe Genre: Historisch Version: eBook, Gebunden und Taschenbuch erschienen: als TB 15. September 2014 Seiten: 608 Altersempfehlung: Erwachsene Verlag: blanvaletzu kaufen: klick hier Die  Autorin Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin und … Weiterlesen

Rezension – Der Hexenschöffe

Autorin: Petra Schier

Titel: Der Hexenschöffe

Genre: Historischer Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 1. Oktober 2014

Seiten: 512

Altersempfehlung: Erwachsene

zu kaufen: klickhier

Die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Lektorin und Autorin. Ihre erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening. Sie ist Mitglied im Syndikat, bei HOMER sowie bei DeLiA.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine wahre Geschichte aus dunkler Zeit. Anno 1636 ist ganz Deutschland vom Hexenwahn ergriffen. Schon einige Jahre zuvor traf es auch das beschauliche Rheinbach – eine Zeit, an die sich keiner gern erinnert. Und nun hat der Kurfürst den Hexencommissarius erneut in die Stadt beordert. Hermann Löher, Kaufmann und jüngster Schöffe am Rheinbacher Gericht, hat Angst um Frau und Kinder. Sein Weib Kunigunde gehört zur «versengten Art»: Angehörige ihrer Familie wurden damals dem Feuer überantwortet. Löher glaubt nicht an Hexerei und an die Schuld derer, die vor Jahren den Flammen zum Opfer fielen. Eine gefährliche Einstellung in diesen Zeiten. Als die Verhaftungswelle auch auf Freunde übergreift, schweigt der Schöffe nicht länger. Und schon bald beginnt für ihn und seine Frau ein Kampf gegen Mächte, die weit schlimmer sind als das, was man den Hexen vorwirft …

Meine Meinung:
Oh oh, dieses Buch hat mich emotional so aufgewühlt und so sehr gepackt, dass ich es nach einigen Kapiteln nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Normalerweise mag ich Bücher über die Hexenverfolgung nicht so gerne lesen. Zum einen, weil dort beschrieben wird, was damals wirklich passierte und zum anderen, weil es sicher unter die Haut gehen würde. Aber ich kenne viele Bücher von Petra Schier und weiß, dass sie hervorragend recherchiert und dachte mir, dass sie auch dieses Thema sehr gut mit anderen Handlungen der damaligen Zeit verknüpft hat. So war es dann auch.

Hermann Löher war mit 36 Jahren der jüngste Schöffe in Rheinbach und fand sich sehr oft in einer Zwickmühle wieder. Denn wenn er gegen die schreckliche Behandlung der vermeintlichen Verdächtigen protestieren wollte, setzte er sich selber einer großen Gefahr aus. Die damaligen Hexenkommissare drehten ja alle Aussagen so, dass sie ihnen genau passten und wer dagegen war, wurde als Hexenpatron angeklagt. Ich verrate hier ja nichts neues, wenn ich erwähne, dass die Behandlungen der Verdächtigen sehr grausam waren und ich bin froh, dass ich zur damaligen Zeit nicht gelebt habe. Ich kann mir vorstellen, dass ich ebenfalls den Mund aufgemacht hätte, Schon beim Lesen war ich oft sehr wütend und habe geschimpft. Mit Herzklopfen habe ich dann auch verfolgt, wie Hermann und seine Familie mit der Gefahr umgingen.
Natürlich sind die Hexenprozesse der rote Faden in diesem Buch, aber nebenbei konnte ich sehr viel über das Leben und Traditionen der damaligen Zeit erfahren.  Der älteste Sohn der Eheleute Löher zum Beispiel bereitete alles für das Mailehen vor. Interessant, was sich daraus entwickelte und heute noch mit dem Maibaum gefeiert wird.

Dank des Epiloges wusste ich ja, dass Hermann Löher alles überlebt hatte. Er hat die Geschehnisse in einem Buch festgehalten, damit die Nachwelt erfährt, was passiert ist und daraus lernen kann. Aber ich wusste bis zum Ende nicht, ob ihm die Flucht mit der gesamten Familie gelungen ist. Petra Schier hat es wunderbar verstanden, mich bis zum Ende an das Buch zu fesseln und die Spannung zu halten.

Der Schreibstil hat mir auch wieder sehr gut gefallen und wie ich schon erwähnte, weiß ich, dass Petra Schier für ihre Bücher sehr gut recherchiert. Besonders bei diesem Thema stelle ich es mir sehr schwer vor, aus dem gesammelten Wissen für uns Leser einen guten Roman zu schreiben, der nicht einfach nur die damaligen Ereignisse aufführt, sondern uns auch die Beteiligten näher bringt. Die Familie Löher ist mir sofort ans Herz gewachsen, aber auch andere, die ich nicht so gut leiden konnte, hatten ab und zu mein Mitgefühl und bei einer Person freute ich mich dann auch, dass es für sie gut ausgegangen ist.
Zum Ende des Buches gibt es noch ein historisches Nachwort, was ich sehr gut fand und dann auch die Erklärung der Autorin, weshalb sie die Idee hatte dieses Buch zu schreiben. Tatsachen und erdachte wurden wunderbar miteinander verbunden.

Fazit:
Für schwache Nerven ist dieses Buch nicht gerade geeignet, aber wer Thriller und Krimis liest, kann sich auch an dieses Buch wagen. Der einzige Unterschied, es ist wirklich passiert. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Es bringt einem die damalige schwere Zeit sehr nahe.