Eine Herbstwoche auf Fehmarn mit Ausflug nach Heiligenhafen

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Im Herbst gibt es schöne und weniger schöne Tage, eigentlich wie zu jeder Jahreszeit, aber das Bild der Insel im September  ist doch etwas anders als sonst. So hatten wir in einer Woche auch wieder alle möglichen Wettervarianten. Einen ganzen … Weiterlesen

Ein Ausflug nach Paris

Eine Idee, die ich schon sehr lange hatte, wurde endlich umgesetzt. Mit lieben Menschen wollte ich einen Tag in Paris verbringen.  Möglich ist dies ja dank der optimalen Zugverbindung mit dem Thalys. Seit einiger Zeit fährt er auch ab Düsseldorf nach Paris und das erleichterte die Umsetzung sehr. Außerdem gibt es immer wieder Sonderangebote und so wurden nun endlich Nägel mit Köpfen gemacht. Schnell nachgefragt, ob meine beiden Reisebegleiterinnen auch Zeit und Lust haben und die Fahrkarten gebucht.
Ich war zuletzt vor über 30 Jahren in Paris und deshalb auch sehr gespannt, ob und was sich verändert hat und wie die Stadt nun auf mich wirkt.
Am 1.8.2013 sind wir um 6.12 Uhr gestartet. Knapp vier Stunden später kamen wir im Gare du Nord in Paris an. Die Zeit verging zwar im Flug, aber ich hatte das Gefühl, der Zug fuhr manchmal im Schneckentempo und könnte durchaus eher ankommen.
Die Einfahrt und Ankunft war nicht besonders eindrucksvoll, ich achte ja immer darauf, welchen Eindruck Bahnhöfe auf mich machen und das haute mich nun nicht um.
Wir hatten geplant, zuerst ein Tagesticket zu kaufen, denn obwohl man in Paris ja viel zu Fuß gehen sollte, wäre das von der Zeit her zu knapp geworden. Am Automaten konnte man, oh Wunder, sogar in Englisch nach dem Ticket suchen, allerdings gibt es diese nur am Schalter. Und nun lernte ich einen ganz tollen neuen Service kennen. An Informationstischen standen junge Leute, die mehrere Sprachen konnten und einem weiter geholfen haben. Mit einem Zettel bewaffnet, auf dem für uns notiert wurde, was wir brauchen, ging es an den Schalter und die Dame musste nicht großartig nachfragen, sondern konnte sofort das richtige Ticket aushändigen. Und noch etwas ist mir schon im Bahnhof aufgefallen, auf Hinweisschildern stand alles meist in mehreren Sprachen. So konnte dann ein der Sprache unkundiger Tourist erfahren, dass Sortie der Ausgang oder Exit ist.  
Nun war es endlich soweit, wir verließen den Bahnhof und waren mitten in Paris. Sofort wirkten diese großen Häuser mit den tollen Balkonbrüstungen auf mich. Die Balkone hatten es mir bei meinem ersten Besuch schon angetan. Nun hatte ich den Eindruck, dass sehr viele Häuser renoviert waren. Sie strahlten so hell, es war sehr beeindruckend. Ich habe dann natürlich auf dem Bahnhofsvorplatz gestanden und rund herum alles fotografiert. Von außen gefiel mir das Bahnhofsgebäude dann doch.
Unser erstes Ziel war das Hardrockcafe. Dorthin wollten wir zu Fuß gehen, denn wir hatten nun lange genug im Zug gesessen und wollten uns etwas bewegen und es ist ja auch wahr, zu Fuß kann man doch mehr von der Stadt wahrnehmen. Ich lief meist hinter meinen beiden Reisebegleiterinnen her, denn immer wieder wollte ich einen schönen Anblick mit meiner Digicam festhalten. Diese großen Plätze, hohen hellen Häuser, die tollen Balkone und beeindruckend großen Haustüren. Aber es konnte auch sein, dass direkt neben einem hell gestrichenen Haus ein anderes stand, dass durchaus auch einen Anstrich nötigt gehabt hätte. Neben einer schönen Haustüre befand sich eine schäbige Toreinfahrt. Aber das gibt es in anderen Städten ja auch, nur hier ist es mir mal wieder sehr aufgefallen.
Nach dem kleinen Einkauf im Hardrock Cafe, diesmal war es nur ein T-Shirt, wollten wir zur nächsten Metrostation gehen und Richtung Eiffelturm fahren. Natürlich haben wir darauf geachtet, ob wir auf dem Weg noch an einer Sehenswürdigkeit vorbei kommen  und in diesem Fall war es die Oper. Dieses riesige Gebäude hatte auch eine tolle Wirkung auf uns. Die Statuen rechts und links auf dem Dach wirkten so, als wären sie soeben frisch vergoldet worden. Der Sonnenschein sorgte zusätzlich dafür, dass man fast geblendet wurde. Auch hier war wieder so viel Platz. An manchen Stellen wurde damals wirklich sehr großzügig geplant. Wobei ich natürlich nicht weiß, wie es ausgesehen hat, als die Oper 1875 eröffnet wurde. Ich habe immer wieder an den anderen Häusern Ausschau nach Jahreszahlen gehalten. Leider so gut wie keine gefunden. Zu gerne hätte ich gewusst, wann die Häuser rings um solch großzügige Plätze erbaut wurden. Ebenso ging es mir bei den breiten Boulevards. An beiden Seiten standen große Häuserreihen, wunderschöne Bäume, teilweise auch sehr alt, spendeten an diesem heißen Tag angenehmen Schatten. Mir fiel auch auf, dass zwischen den großen alten Bäumen junge standen. Bei uns wird ja leider so oft radikal alles abgeschlagen und dann wirkt eine Allee nicht mehr, weil dort nur kleine junge Bäume stehen. Hier wurde anscheinend gut geplant und bepflanzt.
Aber ich schweife mal wieder ab. In der Nähe der Oper befindet sich ja eine Metrostation und schnell haben wir den Weg mit der U-Bahn gefunden. Mir kam die Ausschilderung nicht schwierig vor, es war kein Problem heraus zu finden, wann man umsteigen oder aussteigen muss. So hat es dann auch nicht lange gedauert, bis wir am Eiffelturm angekommen sind.
Mir war von vornherein klar, dass ich nicht auf den Turm wollte. Zum einen hätten wir gar nicht die Zeit gehabt und zum anderen befürchtete ich, dass ich mich auf diesem Stahlgerüst nicht wohl fühlen würde. Zum Glück gibt es in Paris ja noch andere Möglichkeiten, die Stadt von oben zu betrachten. Der Eiffelturm hat mich auch wieder beeindruckt. Man merkt schon, es gab in Paris so viel zu sehen, was bei mir besondere Eindrücke hinterlassen hat. Wobei ich auf keinen Fall behaupten möchte, der Eiffelturm wäre hübsch. Eigentlich ist es ein hässliches Stahlteil, aber wenn ich bedenke, wie alt der Turm ist und mit welchen Mitteln der Turm wohl gebaut wurde, ist er es auf jeden Fall wert bewundert zu werden. Denn inzwischen steht der Turm über hundert Jahre und ist ein nicht mehr wegzudenkendes Symbol für Paris geworden. Es ist ja wohl auch klar, dass ich reichlich Fotos vom Eiffelturm gemacht habe, denn es gab immer neue und interessante Perspektiven.
Inzwischen war es fast Mittag und wir hatten dann auch mal das Bedürfnis etwas zu trinken und eine kurze Pause zu machen. Das mitgebrachte Wasser von zu Hause war nun fast aufgebraucht und ein kühleres Getränk hätte uns gut getan. Also wurde das nächste Ziel angepeilt, auf zum wohl ältesten Ort von Paris, zur Insel auf der sich die Kathedrale  Notre Dame befindet. Auf dem Weg dorthin bot es sich an, mal kurz aus dem Untergrund nach oben zu gehen und sich die Umgebung der Metropolithainstation Concorde anzusehen. Das war eine gute Entscheidung, obwohl es auf dem Place de la Concorde kaum Schatten gab. Allerdings sollte uns die Sicht und wieder diese überwältigende Größe entschädigen. Der Platz soll  eine Fläche von 8 Hektar haben. Wobei ich bei unterschiedlichen Quellen auch unterschiedliche Größenangaben gefunden habe. Mit der Hektarangabe konnte ich nichts anfangen und habe mir dann umgerechnet, dass es 80.000 m² sind. Damit kann ich schon mehr anfangen und außerdem habe ich nachlesen können, dass der Platz zwischen den Jahren 1755 und 1775 angelegt wurde. Auf diesem Platz hat reichlich französische Geschichte statt gefunden, aber die Einzelheiten will ich meinen Lesern nun ersparen.
Von der Stelle aus, an der ich Fotos gemacht habe, konnte ich mich im Kreis drehen und immer wieder etwas Besonderes entdecken. Hinter mir befanden sich die wunderschön gearbeiteten Tore zum Jardin des Tuileries. Schräg links ragte der Eiffelturm zwischen Bäumen hervor, denn im Grunde genommen stand er nicht weit entfernt auf der anderen Seite der Seine. Genau vor mir stand der Obelisk, der, als er 1836 dort aufgestellt wurde, bereits 3000 Jahre alt gewesen sein soll. Hinter dem Obelisken beginnt die weltbekannte Avenue des Champs-Élysées, an deren Ende der große Arc de Triomphe steht. Wir hatten keine Lust die 2 km lange Straße entlang zu gehen und deshalb habe ich mir den Triumphbogen einfach heran gezoomt.
Allmählich wurde es uns auf dem Platz dann doch zu warm und schnell ging es wieder in den Untergrund, den wir am Hotel de Ville wieder verlassen wollten. Das Rathaus hatte ich gar nicht mehr so groß in Erinnerung und war etwas überrascht. Vom Rathausplatz aus konnten wir dann auch schon die Kathedrale Notre Dame sehen. Um dorthin zu kommen, mussten wir die Seine auf eine der Brücken überqueren. Lastkähne und Ausflugschiffe fuhren reichlich auf der Seine. Am Ufer war ein Strand angelegt, was richtig toll aussah. Das hatte ich bei meinen früheren Besuchen natürlich nie gesehen, denn ich war in den Monaten April und Mai dort und außerdem gibt es die Idee erst seit ein paar Jahren. Ich habe überall Schilder mit der Aufschrift Paris-Plage gesehen. Da ich ja so gut wie kein Französisch kann, habe ich zu Hause nach gelesen, was es damit auf sich hat. In den Sommermonaten verlassen ja bekanntermaßen viele Pariser die Stadt, um auf dem Land oder am Meer der Hitze zu entgehen. Für die Daheimgebliebenen hat man kurz entschlossen den Strand in die Stadt geholt. Lange Strecken entlang der Seine gibt es diese Strandidylle und es erklärte mir dann auch, weshalb sich auf dem Rathausvorplatz so viel Sand befand. Dort wurden Beachvolleyballfelder angelegt. Das konnte ich ja nicht so erkennen, denn bei der Hitze war keiner so verrückt und hat dort gespielt.
Wir hatten gedacht, dass wir die Kathedrale besichtigen können und dabei eine Abkühlung bekommen. Das haben aber eine Menge anderer Touristen sich ebenfalls gesagt und es war eine sehr lange Schlange vor der Kirche. Bei dem Anblick haben wir darauf verzichtet, denn das hätte für uns bedeutet, sehr lange in der Hitze zu stehen, um eine kurze Abkühlung zu bekommen. Ich fand es allerdings etwas schade, denn gerne hätte ich mir die Kirche noch einmal von innen angesehen, denn ich hatte so keine richtige Erinnerung mehr, was ich dort vor über 30 Jahren gesehen habe.
Überrascht war ich, dass gegenüber der Kathedrale eine riesengroße „Treppe“ mit Sitzen aufgebaut war. Hatte ich doch auch einen großen Platz in Erinnerung, von dem aus sehr schöne Fotos gemacht werden können. Leider habe ich nicht herausgefunden, warum das aufgebaut war, aber wir sind dann die Stufen hoch gegangen, um wenigstens von dort Bilder machen zu können.
Jetzt wollten wir ein anderes schattiges Plätzchen finden und uns mal einen Moment ausruhen. Schnell haben wir es dann auch gefunden, auf der Kaimauer an der Seine im Viertel St. Germain. Unterhalb der Mauer, wo seit 300 Jahren die Bouquinisten Bücher, Ansichtskarten, Comics, Bilder von Stadtansichten und vieles mehr anbieten. Leider waren sehr viele Stände geschlossen und ich habe dort kein Foto gemacht. Warum so vieles geschlossen war, weiß ich leider nicht.  Ob viele ebenfalls Urlaub machen? Allerdings bei der Menge der Touristen, die sich jetzt in Paris aufhalten, wäre es ein großer Fehler. Ich hoffe aber auch nicht, dass diese schöne Tradition stirbt, weil das Interesse nicht mehr so groß ist. Eine Erklärung für mich wäre, dass die Händler bei der Hitze einfach eine Pause eingelegt haben.
Nach unserer kleinen Pause am schattigen Seineufer wollten wir unser letztes Ziel des Tages ansteuern, die Sacré Coeur und Montmartre. Beim Bummeln durch die Stadt hatten wir schon bemerkt, wie hügelig Paris ist. Aber nun kam die Krönung. Der Hügel Montmartre ist mit 130 Metern die höchste natürliche Erhebung von Paris. Gekrönt wird der Gipfel mit der Basilika Sacré-Coeur. Wir befanden uns ganz unten am Fuße des Hügels und aus irgendeinem Grund wusste ich nicht mehr, dass die berühmte Seilbahn Funiculaire nach oben fährt. Dafür haben wir die berühmten Treppen gefunden und sind diese bei der Hitze nach oben gegangen. Leider fiel uns erst in der Mitte ein, die Stufen zu zählen, so behaupte ich jetzt einfach, dass es für mich gefühlte 300 Stück waren. Außer Atem kam zumindest ich oben an und wurde sofort mit einem traumhaften Blick über Paris entschädigt. Boah, ist die Stadt groß und so viele Häuser so dicht beieinander, beeindruckend. Auf den Bildern sind einzelne Gebäude zwar zu erkennen, aber heran gezoomt sieht das alles nicht mehr so toll aus. Deshalb habe ich hauptsächlich Bilder gemacht, um den Gesamteindruck zu vermitteln.
Erstaunlicherweise befand sich vor dieser Kirche keine lange Schlange, die ins Innere wollte. So konnten wir wenigstens hier die Gelegenheit nutzen und etwas Abkühlung mit einer gleichzeitigen Besichtigung verbinden. Wir sind aber nur unten herum gegangen. Ich hatte jetzt nicht das große Verlangen, in den Turm zu steigen, um eine noch bessere Aussicht genießen zu können. Das habe ich vor über 30 Jahren gemacht und das reichte mir. Diese weiße Basilika ist noch verhältnismäßig jung, mit dem Bau wurde 1876 begonnen. Zu diesem Zeitpunkt war Montmartre auch der Name eines kleinen Dorfes, in dem sich viele Künstler aufhielten. Heute stellen Künstler ihre Werke auf dem Place du Tertre aus und bieten sie den Touristen zum Kauf an. Wer möchte kann sich zeichnen oder von sich einen Scherenschnitt anfertigen lassen. Rund um diesen Platz befinden zahlreiche Cafés und Restaurants. Ich hatte gar nicht in Erinnerung, dass die Innenfläche des Platzes auch von den Gaststätten genutzt wurden. Ich meine, dass damals auch dort die Künstler gesessen haben. Aber es hat sich mit Sicherheit im Laufe der Jahre einiges geändert. Nicht geändert haben sich die gepfefferten Preise. Vor 30 Jahren war es schon sehr teuer und auch jetzt kam uns die Getränkerechnung sehr hoch vor. Aber die Gastronomen müssen ja auch von etwas leben und die Saison ausnutzen, wenn die vielen Touristen, durstig an einem schattigen Plätzchen verweilen wollen. Wir haben dann einfach gedacht, das ist der Montmatre-Leute-gucken-und-Paris-geniessen-Zuschlag. Obwohl ich der Meinung war, dass bei der Hitze ein kleines erfrischenden Fußbad im Preis hätte drin sein sollen.
Weitere Veränderungen habe ich im Vergleich zu meinem damaligen Besuch festgestellt. Hatte ich doch gleich bei der Ankunft gemerkt, dass man Informationen auch in Englisch abrufen kann und das Personal einem in Deutsch weiterhilft. So hatte ich das Gefühl, dass sich das Verhalten der Kellner ebenfalls geändert hat. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, welches Theater sie damals gemacht haben, bevor man die Speisekarte, die es ja gab, in Englisch oder Deutsch bekam. In anderen Ländern versuche ich ja immer mit ein paar Vokabeln klar zu kommen und ich bin dann auch in der Lage deux oder trois Getränke zu bestellen. Neu war für mich, dass ich nach meiner Bestellung eine Antwort auf Englisch oder sogar Deutsch bekam. Also, es geht doch!
Was ist mir noch aufgefallen: die Stadt machte einen sauberen Eindruck auf mich, mit der Metro kommt man schnell von einem Ort zum Anderen und man findet sich gut zurecht. Allerdings fand ich die Metrostationen, zumindest die, die wir benutzt haben, überhaupt nicht ansprechend. Da ziehe ich dann den Vergleich zu meinem geliebten London. Dort sind die Stationen ja auch sehr alt, aber mir gefallen sie besser. Die Häuser und Plätze waren ja, wie ich schon erwähnt habe, riesig und ich kam mir manchmal sehr klein vor. Ganz begeistert war ich von den Möglichkeiten sich überall mit kühlem Wasser aus Brunnen zu erfrischen. Oft half es ja, wenn wir nur mal unsere Handgelenke unter das kühle Nass halten konnten. Viele Apotheken zeigten auf ihren Schildern Datum und Uhrzeit an, manche auch wie viel Grad es war. Morgens hatte ich einen Hinweis mit 28° gesehen und es war auszuhalten. Am Nachmittag konnte ich dann um viertel vor Fünf einen Hinweis mit 36° im Schatten fotografieren. Auf der anderen Straßenseite waren es sogar 43° in der Sonne, aber bei der Hitze hatte ich kein Verlangen, die breite Straße zu überqueren und das festzuhalten.
So langsam neigte sich unser Tag dem Ende zu, zumindest was unseren Aufenthalt in Paris betraf. Inzwischen hatte die Rushhour begonnen und es kam mir auch wieder so bekannt vor, Auto an Auto und immer fleißig hupen. Das kannte ich von früher schon. Von Montmartre ist es ja eigentlich nur eine Station mit der U-Bahn bis zum Nordbahnhof, aber wir hatten kein Verlangen auch nur eine einzige Station in einer voller Bahn zu fahren. Zeit genug hatten wir ja noch und konnten in Ruhe die Strecke zu Fuß zurücklegen. Schnell noch etwas zu essen und trinken besorgt, denn unsere Ankunft in Düsseldorf sollte 21.43 Uhr sein und bis dahin hätte mein Magen dann doch ganz schön geknurrt. Letzte Fotos wurden geschossen und ab ging es wieder in den angenehm temperierten Bahnhof. Die Rückfahrt verlief ohne Probleme, wenn ich mal davon absehe, dass das Abteil nicht mehr so angenehm kühl, wie am Morgen war. Aber bei der Hitze war es ja auch kein Wunder.

Mein Resümee zu diesem Ausflug. Es war schön, die Stadt mal wieder zu besuchen. Allerdings sollten das nur die machen, die Paris schon kennen. Denn es gibt ja viel mehr zu sehen und für manche Stadtviertel sollte sich der Besucher auch mehr Zeit nehmen und dann auch in abgelegeneren Straßen und Vierteln bummeln. Ich selber werde aber keinen weiteren Ausflug mehr nach Paris machen. Nach wie vor ist London meine Lieblingshauptstadt, das konnte dieser Besuch auch nicht ändern. 

Bilder zu meinem Parisbericht

Viel Spaß beim Betrachten der Bilder, ein Klick drauf und sie können auch in \“groß\“ betrachtet werden

Angekommen –
dieser Thalys hat uns gut nach Paris gefahren

Das Beweisfoto –
wir sind wirklich in Paris

Das erste Foto draußen –
Das Bahnhofsgebäude

Nach diesen Schildern haben wir
immer wieder Ausschau gehalten.

Zugang zur Metrostation

Es ging gleich mit den großen
hellen Häusern und schönen
Balkonbrüstungen los

Und wieder eine Reihe Balkonbrüstungen,
außerdem der andere Hinweis zu einer
Metrostation.
Rechts ist auch zu erkennen, dass es
etwas \“bergauf geht\“

so schmal zulaufende Häuser habe ich
sehr oft gesehen.
Anscheinend wollte man den vorhandenen
Bauplatz so gut wie möglich ausnutzen

Das Opernhaus mit den vergoldeten
Statuen

 Hier nun ein paar Bilder
des Eiffelturms

Ansichten am Place de la Concorde

 Schöne Laternen, der Obelisk und der Eiffelturm

und noch einmal schöne Laternen

 so viele Laternen

 der Triumphbogen am Ende der berühmten Straße

 Jardin des Tuileries

 Der Rathausvorplatz mit dem Beachvolleyballfeld
In der Mitte ist Notre Dame zu sehen

 Hotel de Ville

weitere Ansichten am Rande des
Vorplatzes

 Eindrücke an der Seine

 Der Strand an der Seine

 Anblick beim Rast am Kai

 Die Menschenschlange, die in die
Kathedrale wollten

wir haben uns deshalb nur an dem Außenanblick erfreut

 Die Sacre-Coeur ist schon zu sehen,
aber vor uns liegt noch ein anstrengender
Weg

 Treppen, hier zum Glück meist im Schatten

Diese müssen wir noch schaffen und dann…

 ein toller Blick auf Pairs!

die haben ja wohl die optimale Aussicht !

 unsere letzte Runde

 Place du Tertre

unsere letzte Getränkepause und nun hieß es, zurück
zum Ausgangspunkt. Dem Nordbahnhof

 ne, hier wollten wir nicht wieder runtergehen

 und haben stattdessen den Aufzug gewählt

Funiculie, Funicula …..

Ganz ehrlich, ich habe dies nicht von einer Postkarte
abfotografiert, wir hatten tatsächlich Postkartenwetter

Die beiden Beweisfotos:
auf dem Weg zum Bahnhof

unterwegs schnell noch eine Abkühlung geniessen

hier noch ein paar gesammelte Eindrücke von Paris

Rhodos 2013

Urlaub auf Rhodos
Nun war es endlich soweit, es sollte nach Rhodos gehen. Wir wollten doch die Insel und die Anlage kennen lernen, wo wir Clubmitglied sind. Aus diesem Grund wurde es auch ein „geteilter“ Urlaub. In der ersten Woche wollten wir in einem Appartement in unserer Clubanlage wohnen und in der zweiten Woche eine weitere Anlage kennen lernen. In der ersten Woche Selbstversorger und in der zweiten Woche „All-in-Genießer“
Ich gebe ja zu, von Rhodos wusste ich bis kurz vor meinem Urlaub relativ wenig. Klar, mir war bekannt, dass es eine beliebte griechische Urlauberinsel ist und vom Koloss von Rhodos hatte ich natürlich auch gelesen. Aber das war es dann auch. Bisher kannte ich von den griechischen Inseln nur Kreta und darüber weiß  ja jeder Interessierte eine Menge.
Ich war also überrascht, wie grün die Insel ist, dass sie eine „kleine“ Insel ist und wie nahe die Türkei ist. Durch die Größe der Insel konnten wir während der einen Woche, in der wir ein Auto gemietet hatten, fast alles sehen und vieles kennen lernen. Von Kreta kann ich sagen, dass ich immer noch nicht alles gesehen habe. Immer wieder haben wir die beiden Inseln miteinander verglichen und ich kann vorab sagen, dass mir Rhodos gefallen hat, ich aber  ein Fan von Kreta bleiben werde.
Nun komme ich aber endlich zu meinem Urlaubsbericht.
Samstagmittags sind wir in Düsseldorf gestartet. Wir sind mit Tui Fly geflogen und diesmal machte das Flugzeug Werbung für Bärenmarke, es sah toll aus. In Düsseldorf hatte ich nicht so schnell meine Digicam zur Hand, aber auf Rhodos konnte ich ein paar Fotos machen. Der Flug war sehr angenehm. Leider waren bis Sarajevo nur Wolken zu sehen, was auch schön aussehen kann, aber ich bin ja auch immer neugierig und möchte etwas von der Gegend sehen, die ich überfliege. Beim Anflug auf Rhodos konnten wir schon sehr viel von der Insel sehen, zu mal sie ja wirklich „klein“ ist, wie ich schon erwähnte. So konnte ich beim Anflug ebenfalls sehen, wie grün alles ist und dass die Insel kein Flachland ist.
Die Abfertigung in dem verhältnismäßig kleinen Flughafen ging sehr flott und mit dem Taxi waren wir auch schnell in unserem Urlaubsort
Unsere Clubanlage hatte eine super Lage. Wir wohnten direkt am Meer, so nahe war ich dem Wasser noch nie gewesen. An unserem Ankunftstag war es sehr sehr windig. Später sollten wir merken, dass dies nicht unangenehm ist, sondern bei der Hitze durchaus von Vorteil sein kann. Durch den starken Wind lag die Einflugschneise der Flugzeuge direkt über uns, aber dank der sehr gut isolierten Fenster haben wir davon wenig gehört.
Am ersten Abend haben wir gleich eine schöne Taverne gefunden und konnten dort sehr gut zu Abend essen. Durch die mittägliche Pause haben die Geschäfte abends ja lange auf und so konnten wir uns auch direkt mit allen, was wir für den nächsten Tag brauchten, eindecken. Durch die schnelle Abfertigung am Flughafen und kurze Fahrt zur Unterkunft hatten wir abends noch richtig viel Zeit, so haben wir auch gleich ein Auto für eine Woche gemietet.
Am Sonntagmorgen ging es dann nach dem Frühstück auch gleich los. Ich  hatte im Reiseführer von einem Berg in unserer Nähe gelesen. Von diesem  Berg Filerimos sollten wir nicht nur eine schöne Aussicht haben, sondern auch die Akropolis von Ialyssos besichtigen können.  Zunächst interessierte uns die Aussicht. Vom Parkplatz aus ging es über einen so genannten Kreuzweg zu einem Aussichtsturm, in Form eines großen Kreuzes. Rechts und links des Weges liefen sehr viele Pfauen herum, die auch reichlich Krach machten. Auf einmal sahen wir am Wegrand einen Baum, auf dessen Ästen ganz viele Pfauen saßen. Sie waren kaum zu erkennen  und dieses Bild hat mich sehr an eine Szene aus dem Dschungelbuch erinnert. Dort saßen in einem Baum ganz viele Geier.
Am Ende des Kreuzweges wurden wir wirklich mit einer tollen Sicht auf die Umgebung belohnt. Die Besichtigung der Akropolis wollten wir an diesem Tag aber nicht mehr machen, denn dort war kaum Schatten und es war schon sehr warm geworden.
Deshalb fuhren wir Richtung Rhodos. Einen Parkplatz am Hafen Mandraki hatten wir auch sehr schnell gefunden. Ich war zunächst der Meinung, dass ich die Stelle entdeckt hatte, wo der Koloss von Rhodos gestanden haben sollte. Aber später habe ich dann noch einmal in meinen Reiseführer geschaut und gelesen, dass man sich nicht sicher war, wo er gestanden haben soll. Ich fand die von mir vermutete Stelle aber gut und hatte bei jedem Besuch einfach gedacht, dass er dort gestanden haben könnte. Der Weg entlang des Hafens hat mir sehr gefallen und immer wieder habe ich dort reichlich Fotos gemacht. Die Hafeneinfahrt mit Hirsch Elafos und Hirschkuh Elafina hat mir gefallen, ebenfalls die drei Windmühlen.
Im Nea Agora, dem neuen Markt, haben wir dann eine Pause eingelegt und einen Frappé getrunken. Dieser Markt wurde von den Italienern erbaut, die einige Jahre auf Rhodos herrschten. Von der Straße aus sieht der Eingang zu diesem Platz wie einige riesige Moschee aus. Überrascht war ich, wie ruhig es dort war. Es gab reichlich Geschäfte und Tavernen, die zum kaufen und ausruhen einluden. Wir haben uns bei jedem unserer Besuche dort gerne aufgehalten, denn obwohl es ziemlich nah an der Stadtmauer und damit an dem Anziehungspunkt für Touristen lag, kam es mir wie eine Oase zur Entspannung vor. Am ersten Tag unseres Besuches von Rhodos-Stadt wollten wir aber auch die Altstadt kennen lernen und gingen direkt durch den nächsten Eingang vom neuen Markt kommend, herein. Wir wussten nicht, dass wir damit nicht den direkten Weg gewählt hatten, sondern befanden uns in so einer Art Graben zwischen einer Außen- und der Stadtmauer. Dieser alte Teil von Rhodos ist schon beeindruckend. Erbaut wurde die 4 km lange und bis zu 14 m breite Festungsmauer im fünften Jahrhundert v.C. von Rittern des Johanniterordens. So konnte ich es nachlesen, aber ich glaube nicht, dass es die Ritter waren, die die Mauer zum Schutz gegen die Türken errichteten. Denn so beeindruckend wie sie auf mich wirkte, brauchten sie jede Menge Hilfe von reichlich Arbeitern. Aber diese werden in  den Geschichtsbüchern ja selten erwähnt. Wie auch immer, ich war fasziniert und als wird dann durch ein Tor in den bewohnten Teil der Altstadt gehen konnten, noch mehr. In diesen engen Gassen war reichlich Trubel. Geschäft reiht sich an Geschäft, Taverne an Taverne, dafür ist die Straße Sokrates bekannt. Aber in den Nebengassen war es dann verhältnismäßig ruhig. Die Gassen waren mit kleinen hoch stehenden Steinen gepflastert und es war schon mühsam darauf zu laufen. Bei einem anderen Besuch in Rhodos-Altstadt wollte ich unbedingt die Ritterstrasse sehen. Eigentlich ist sie sehr unscheinbar, aber man könnte sie als eine der ersten Ritterherbergen betrachten. Die Ritterstraße ist Europas einzige vollständig erhaltene Wohnstraße vom Anfang des 16. Jahrhunderts. Die Ritter des Ordens wurden in Gruppen eingeteilt und untergebracht, dabei wurden die „Zungen“ berücksichtigt. Das heißt, es lebten immer die Ritter entsprechend ihrer Muttersprache zusammen. In diesem alten Teil der Stadt finden sich reichliche Bauten der verschiedenen Glaubensrichtungen. Ein Minarett war immer wieder zu sehen, ebenfalls Moscheen und kleine Kirchen. In der Old-Town soll sich seit 500 Jahren nichts verändert haben und so war der Ausflug wirklich einer in die Vergangenheit.  
Die Strecke Richtung Rhodos und zurück ist von Ialyssos sehr schön zu fahren. Die Straße führt die meiste Zeit direkt am Strand entlang. Je nachdem wie an dem Tag der Wind kam, konnten wir mehr oder weniger Wellen sehen. Surfer und Kiter hatten auf jeden Fall meistens ihren Spaß. Das Blau des Wassers hat bei mir immer wieder neue Begeisterung hervorgerufen, so viele verschiedene Blautöne gab es. Mit der Digicam konnte das gar nicht so richtig festgehalten werden. Wenn ich das sehen will, muss ich die Augen schließen und mich erinnern.
Wind auf Kreta, so lautet unter anderem auch ein Buch, das ich mal gelesen habe und während wir auf Kreta reichlich Wind kennen gelernt hatten, habe ich auf Rhodos die Steigerung erlebt. An der Nordwestküste weht immer ein Wind und man hat uns gesagt, ohne ihn wäre es bei der Hitze manchmal nicht zu ertragen. An einem Abend hatten wir extrem starken Wind und in der Taverne neben unserer Unterkunft wurde alles dicht gemacht. Es wurde auch immer kälter, mir wurde gesagt, dass es fast ein Wintersturm war, nur eben nicht ganz so kalt. Auf jeden Fall wühlte der Wind das Meer auch sehr auf und wieder gab es abwechslungsreiche Blautöne.
Irgendjemand war der Meinung, dass der Wind Mücken wegtreibt. Das kann sein, aber in unserem Appartement haben dann sehr viele Schutz gesucht. Am ersten Morgen hatte ich am rechten Arm mindestens 8 Mückenstiche, am nächsten Morgen zählte ich am linken Arm ebenfalls so viele. Später habe ich es dann auf gegeben, es kam mir vor, als hätte ich gefühlte 100 Stück, tatsächlich, habe ich bei 50 aufgehört zu zählen- So viele hatte ich noch nicht einmal während meines Urlaubs in Norwegen gehabt und da ist es ja bekannt, dass dort im Sommer die Mücken einen gerne überfallen. Zum Glück haben nicht alle gejuckt und ich hatte eigentlich auch vorgesorgt, anscheinend helfen die deutschen Mittel nicht und deshalb habe ich mich dort in der Apotheke dann beraten lassen und entsprechend eingekauft.
Aber die Mücken konnten mich natürlich nicht von weiteren Ausflügen abhalten. Montags  sind wir Richtung Rhodos-Stadt gestartet und dann die Ostküste entlang gefahren. Ziel war ein Ort namens Epta Piges, in Englisch hieß er Seven Springs. In einem Wald befanden sich sieben Quellen, die sich zu einem kleinen Bach vereinen und dann durch einen Tunnel fließen. Viele Touristen sind durch diesen Tunnel gegangen, ich hatte kein Verlangen danach, denn es war ein langer dusterer Tunnel. Mein Mann durfte den Weg alleine gehen. Dafür wurde er nach 150 Metern auch mit dem Anblick eines wunderschönen Sees belohnt. Obwohl sehr viele Touristen den Ort besuchen, war es dort sehr ruhig und idyllisch. Allerdings hatte ich ab und zu auch nicht das Gefühl auf einer griechischen Insel zu sein.
Im Vorfeld hatte ich mir ja auch Gedanken gemacht, wie wir als Deutsche dort aufgenommen werden. Aber es waren so viele Touristen unterwegs, da fielen wir gar nicht auf. Am ersten Wochenende fand das Fußballspiel im Wembleystadion statt und überall konnten wir große Leinwände sehen oder sehr große Fernseher. Wurden wir kurz darauf gefragt, woher wir kommen, sprachen uns alle sofort auf das Spiel an und auch später noch, waren alle sehr freundlich zu uns. Also von diesen Schreckbildern, böse Deutsche und Sparzwänge haben wir nichts zu spüren bekommen.
Ich schweife immer wieder ab, aber mir ist  es auch wichtig, solche Gedanken und Gegebenheiten mitzuteilen.
Weiter geht es jetzt mit der Beschreibung der nächsten Tour. Wir wollten zur Südspitze der Insel zu dem Ort Prassonissi, der auch wieder ein Surferparadies sein sollte.  Diesmal fuhren wir an der Westküste entlang. Ich hatte mir schon Gedanken gemacht, ob die Bewohner nur vom Tourismus leben oder auch etwas anbauen. Im dicht bebauten Norden habe ich wenig entdecken können. Aber jetzt konnte ich endlich die vielen Olivenbäume sehen, ebenso eine Menge Tomatentreibhäuser. Außerdem haben wir sehr viele Kartoffelfelder und auch Getreidefelder entdeckt.
In meinem Reiseführer hatte ich mich vorher schlau gemacht, schließlich wollte ich nicht irgendwo langfahren und verpasse dann etwas besonderes, weil ich die Schilder nicht lesen kann oder etwas versteckt neben der Straße liegt. So wusste ich, dass wir das Bergdorf Siana nicht einfach durchfahren, sondern auch eine Pause einlegen sollten. Dort wurden unter anderem auch die Spezialitäten angeboten: den leckeren Thymianhonig, sehr gutes Olivenöl und einen Tresterschnaps, der dort Souma genannt wird. Natürlich konnte dort alles probiert werden und wir haben einiges gekauft. Sehr clever ist ja, dass alles in stabilen Plastikflaschen verkauft wird, so wird das Fluggepäck nicht durch Glas zusätzlich belastet. Pause heißt für uns ja auch immer, einen leckeren Frappé trinken und sich im Ort etwas umsehen. Da dieses Dorf allerdings von Touristenbussen angesteuert wird, haben wir uns ziemlich schnell wieder auf den Weg gemacht und kamen nach kurzer Zeit im Süden an. Der Strand war sehr sehr breit. Häuser gibt es sehr wenige, in den Anfängen gab es dort wohl auch nur ganz einfache Unterkünfte und Tavernen für die Surfer. Durch die verschiedenen Winde wird sehr viel Dreck an Land gespült und auch sonst war es dort überhaupt nicht sauber. Es störte sich aber auch keiner dran. Dies war die einzige Stelle auf der Insel, die mir sehr ungepflegt vorkam. Ansonsten war alles wirklich sehr sauber. Auch diese Müllhalden, die ich von anderen Inseln kannte, habe ich dort nicht entdeckt.
Nach einem weiteren Frappé ging es dann entlang der Ostküste nach Norden. Auf diesem Weg haben wir sehr viele, nach unserer Meinung, hässliche Hotels gesehen und aufgefallen sind uns sehr viele Häuser, die entweder halb oder ganz fertig zum Verkauf angeboten wurden. Wir waren uns dann auch einig, dass uns die Gegend, in der wir auf der Insel wohnten besser gefiel.
Das Wetter hat sich auf der Insel sehr häufig geändert, ich habe vielleicht  schon erwähnt, dass in diesem Jahr der Sommeranfang dort auch sehr schlecht ausgefallen ist. Nun, uns hat es gereicht und gefallen, wir waren ja froh, dass es nicht so sehr heiß war. An diesem Abend zog Bewölkung auf und am nächsten Morgen musste sich die Sonne ganz schön durch die Wolken kämpfen. Für diesen Tag stand ein Ausflug Richtung Schmetterlingstal auf unserem Plan. Allerdings wollten wir das Tal nicht durchwandern, denn die Schmetterlinge sollten in den Mengen noch nicht da sein. Ziel war ein Kloster oberhalb des Tals. Vom Kloster Kalopetra hatten wir wieder eine wunderschöne Aussicht auf die Insel. Dort oben bieten einige Bauerfrauen aus der Umgebung frisch gepressten Orangensaft und eine Spezialität an. Die kleinen Teigbällchen, die Loukoumades kannten wir schon von unseren Kretaurlauben und wollten sie dort auch gerne essen. Sie sind zwar sehr süß, weil sie mit Honig übergossen werden, aber das sollte uns nicht abschrecken.
Nun befanden wir uns wieder in den Bergen und wir wollten uns dann auch ein weiteres Dorf: Psinthos ansehen. Laut Reiseführer soll es auch noch sehr ursprünglich sein. In den Tavernen rings um den Dorfplatz wurde spezielles Essen angeboten, aber nach unseren süßen Teigbällchen hatten wir erst mal keinen Hunger mehr. So haben wir uns nur ein bisschen umgesehen, nachdem wir den Platz endlich gefunden hatten. Dabei haben wir nicht zum ersten Mal festgestellt, dass die Ausschilderung überhaupt nicht gut auf der Insel ist. Oft waren wir schon durch einen Ort gefahren und hatten es gar nicht bemerkt, weil selten Ortsschilder angebracht waren. Das war ein bisschen störend, wenn ich mich nach der Landkarte richten wollte, um eine Abzweigung zu finden.  Mit Tricks konnten wir uns zwar helfen, aber anders wäre es leichter gewesen.
Da die Ausflüge selten einen ganzen Tag dauerten, hatten wir nachmittags Zeit, uns an unserem Pool auszuruhen und auch abzukühlen. Außerdem hatten wir fast alles gesehen, was wir uns vorgenommen hatten. Deshalb hatten wir uns für den nächsten Tag einen ausgiebigen Einkaufsbummel in Rhodos vorgenommen. Wir wollten Gewürze kaufen, außerdem nach einem Musikladen suchen, in dem wir eine CD eines griechischen Sängers zu finden hofften. Auf Kreta hatten wir oft ein Lied von ihm gehört und uns damals eine CD gekauft. Jetzt wollten wir eine neue von ihm haben und wir hatten Glück, am Tag davor ist eine neue CD von Remos in den Verkauf gekommen.
Das Wetter war an dem Tag auch einkaufsfreundlich, es war nämlich den ganzen Tag diesig, die Küster der Türkei war überhaupt nicht zu sehen und so war es gut, dass wir am Tag zuvor den Ausflug mit der Aussicht gemacht hatten. Natürlich haben wir sehr gut eingekauft, aber es war auch nicht anderes zu erwarten, schließlich reiht sich in der Altstadt ein Geschäft an das nächste. Wer da nichts findet, macht etwas falsch. Wir wurden auch von einem Griechen angesprochen, der sich gerne mit uns auf Deutsch unterhalten wollte. Er meinte zum Üben aber eigentlich wollte er uns eine Pelzjacke verkaufen und war erstaunt, dass wir keine wollten. Er war der Meinung unsere Winter sind so kalt, da brauchen wir Pelze. Aber auf die Idee in einem Sommerurlaub auf einer Insel Pelze zu kaufen, komme ich ganz bestimmt nicht. Aber so konnte ich endlich meine Frage loswerden, wer denn dort Pelzjacken kauft und es sich wirklich lohnt. Es ist wohl so, dass sehr viele reiche Russen sich dort eindecken und angeblich auch Deutsche, haha, ich habe aber trotzdem nichts gekauft.
Nun war die erste Woche fast rum und auf unserer Ausflugsliste stand nur noch ein Ort: Lindos. Auch Lindos kann eine Akropolis vorweisen, allerdings war es an dem Tag wieder so heiß, dass wir auf den Aufstieg verzichtet haben und den armen Eseln wollten wir nicht zumuten, uns nach oben zu tragen. Aber es gab ja auch so sehr viel zu sehen. Der Ort bietet schon von der Straße her einen wunderschönen Anblick. Unterhalb der Akropolis schmiegen sich viele weiße Häuser am Berg. Wir mussten außerhalb des Ortes parken, denn die Gassen sind so schmal, dass manchmal nur der Esel Platz hatte. An manchen Stellen waren die Gassen aber auch so breit, dass dort das liebste Fortbewegungsmittel, das Moped fahren konnte. Im Reiseführer stand, dass es dort ab 10 Uhr sehr voll wird, weil dann die vielen Reisebusse eintreffen. Wir waren um halb zehn dort und es war schon reichlich Trubel. So sind wir dann auch etwas durch die Seitengassen gegangen und konnten mehr oder weniger die Ruhe und den schönen Anblick genießen. Viele Häuser hatten einen „Roof Garden“ und eine Taverne gefiel mir sehr gut, neugierig wollte ich ja auch einmal eins der Häuser von Innen sehen und hatte dadurch die Möglichkeit. Also haben wir einen verwinkelten Weg aufs Dach gewählt, wo wir auch wieder unseren beliebten Frappé getrunken haben. Der Ausblick von diesem Dach war einfach super. Es fiel mir schwer, mich davon loszureißen. Aber inzwischen wurde es immer turbulenter in den Gassen und das mag ich ja nicht so gerne. Bevor also noch mehr Touristen den wunderschönen Ort stürmten, machten wir uns lieber über stille Gassen auf den Rückweg.  Übrigens ist mir dabei aufgefallen, dass an vielen Häusern Schilder mit dem Hinweis „Room to rent“ hingen, also kann man, wenn man das möchte dort auch einige Tage verbringen. Durch die Hanglage ging es zwischen den Häusern immer wieder steil nach unten oder oben. An manchen Stellen waren Handläufe angebracht, ich kann mir vorstellen, dass man bei Nässe auf den Steinen schnell ins Rutschen kommt. Auch in diesem Ort fiel mir etwas Typisches von der Insel auf. Mit schwarzen und weißen Kieselsteinen werden Muster in Innenhöfen, vor Kirchen und vor Hauseingängen gelegt. In Lindos habe ich das vor sehr vielen Hauseingängen gesehen. Wenn ich richtig informiert bin, dann wird diese Art Pflasterung Kochlaki genannt. Man hat immer das Gefühl eine kleine Fußmassge zu bekommen, wenn man darüber geht.
Nun war die erste Woche tatsächlich rum und wir packten unsere Koffer, um in die nächste Anlage zu wechseln. Dort hatten wir die Möglichkeit durch All-In unsere Mahlzeiten in der Anlage einzunehmen. Vorher hatten wir in den umliegenden Tavernen gegessen oder unterwegs. Jetzt war Verwöhnen angesagt. Wer schon mal in Griechenland war, kennt sicher diese Büfetts zum Frühstück, Mittag- und Abendessen. Wir hatten dies ja schon auf Kreta kennen gelernt und freuten uns auch darauf, jeden Tag etwas anderes probieren zu können. Sehr beliebt ist der Joghurt mit Thymianhonig, den konnte ich zu jeder Zeit als Nachtisch essen. Allerdings haben wir mittags meistens nur etwas in der Snackbar gegessen, zweimal am Tag im großen Restaurant war uns einfach zu viel. Für einen Tagesausflug konnte man sich auch ein Lunchpaket packen, aber bei unserem Ausflug mit dem Omnibus nach Rhodosstadt hatten wir keine Lust darauf. Außerdem gibt es dort an jeder Ecke sehr günstig Gyros-Pita zu kaufen-
Hatten wir vorher in unserem Club viel Ruhe und mussten uns selbst versorgen, gab es jetzt reichlich Unterhaltung. Man konnte dem aber auch aus dem Weg gehen und sich im Relaxbereich aufhalten. Abends fand ich es alerdings sehr schön, dass wir die Möglichkeit hatten unter freiem Himmel im Theater zu sitzen und das sehr gute Programm zu genießen. An einem Abend stand auch „Greek Night“ auf dem Programm, worauf ich mich auch freute, denn die typischen Klänge gehören für mich einfach zu einem Urlaub in Griechenland.
So konnte unser Urlaub auf Rhodos ganz relaxt dem Ende entgegen gehen.
Ich fand die Reise sehr schön. Hatten wir zu Anfang Rhodos noch oft mit Kreta verglichen, wurde es dann aber doch immer weniger. Jede Insel hat ihren Reiz. Rhodos ist sehr sauber. Wir haben gesehen, dass viele Arbeiter an Neubauten tätig waren. Die halbfertigen Häuser, wo man ganz genau erkennen kann, dass irgendwann vielleicht mal eine weitere Etage aufgestockt werden kann, haben wir auch gesehen, aber es waren nicht sehr viele. Die Mehrzahl waren sehr schöne Häuser, die wirklich richtige Dächer hatten. An der Hauptstraße von Ialyssos standen auch einige wunderschöne Villen, die uns sehr gefallen haben. Diese blau-weißen Bauten, die wir von Griechenlandbildern kennen, haben wir dort gar nicht gefunden. Zumindest nicht als Privathäuser. Eine Taverne gab es in diesem griechischen Stil, aber das war alles so übertrieben und wirkte schon sehr kitschig.
Man merkt, dass auf der Insel sehr viel Tourismus ist, meistens wurden wir auf Englisch begrüßt und angesprochen. Ich bringe aber immer gerne meine paar Vokabeln an, die ich kenne und sobald ich jemanden mit Kalimera begrüßte oder mich mit Efharisto bedankte, freuten sich die Griechen doch sehr, man konnte wirklich die Freude im Gesicht sehen.
Der Taxifahrer, der uns zum Flughafen brachte, verabschiedete sich mit den Worten: See you next year. Dazu kann ich allerdings sagen, im nächsten Jahr steht Kreta auf unserem Plan.

Wer sich bis hierhin durch meinen Bericht gelesen hat, hat sich hoffentlich nicht gelangweilt und wird mit dem Anblick schöner Bilder belohnt. Danke für die Geduld und das Lesen.

Bilder zum Bericht Rhodos Urlaub

Hier können nun Bilder zu meinem Bericht betrachtet werden. 
Sollte ich im Eifer des Gefechtes, mal ein Bild doppelt eingestellt
haben, möge man mir verzeihen. Ich habe mit meiner Digicam
über 500 Bilder gemacht und konnte mich sehr schwer ent-
scheiden, welche Bilder ich nicht zeige.
Bei Interesse kann auf das Bild geklickt und somit größer
betrachtet werden.
Landeanflug auf Rhodos

Nichts geht über Bärenmarke im Kaffee 😉

unser erster Eindruck von unserer Anlage

Die Sonne ist schon weg

Blick von unserem Balkon Richtung Meer, 
im Hintergrund ist die Küste der Türkei zu sehen
Blick vom Balkon, links ist der Berg Filerimos zu sehen
 und rechts ganz hinten liegt der Flughafen

Blick Richtung Rhodos Stadt

Rundgang in unserer Anlage Sunbeach

 Ausflug zum Berg Filerimos
na, wer entdeckt sie, die Pfauen im Baum

Blick Richtung Flughafen

Richtung Ialyssos

zum Osten der Insel

Richtung Rhodos Stadt
Bilder und Eindrücke von Rhodos Stadt – Hafen  und Altstadt
Mandraki Hafen

Nea Agora – der neue Markt

die Markthalle vom Hafen aus gesehen

alt und neu, die Markthalle vor dem Großmeisterpalast

Einkaufsstraßen in der Altstadt

In den Gassen der Altstadt unterwegs

Ritterstraße
die beeindruckende Stadtmauer

mal andere Perspeltiven

Ausflug zu den Sieben Quellen
wenn man genau hinsieht, ist die Tafel 
mit der Nummer der Quelle zu sehen

Ausgang des Tunnels

sehr idyllisch: der See
Ausflug zur Südspitze der Insel
mit Stopp im Bergdorf Siana
die Kirche im Dorf

dieser blühende Baum hat mir sehr gefallen
Einige Eindrücke vom Bergdorf

die Straßen sind sehr gut und angenehm zu fahren

Am Ende der Insel
Prassonissi

Rückfahrt

Ausflug zum Kloster Kalopetra

hier ist der gepflasterte Platz mit den schwarzen 
und weißen Kieselsteinen gut zu sehen

die leckeren Loukoumades

Stopp in Psinthos


Einmal rund um dem Dorfplatz

Auf dem Kirchplatz schön anzusehen: Kochlaki

Entlang der Straße: Olivenbäume

Neben der Straße vor und hinter Psinthos
blühten wunderschöne Oleander

Ausflug nach Lindos
Ab hier geht es nur noch zu Fuß weiter
die Bilder, die ich in den Gassen gemacht habe, 
wirken für sich und müssen nicht extra kommen-
tiert werden

Blick vom Dachgarten

Blick vom Strand aus

Blick von der Straße

Eindrücke der Hotelanlage Sunshine

Eindrücke zu verschiedenen Tageszeiten, mal unterwegs
 in der Anlage, mal vom Balkon aus gesehen
Abendstimmung

Olivenbäume
vom Auto aus gesehen

wunderschöne Farben

Kreuzfahrtschiffe

Abschied von Rhodos

London April 2013

In diesem Jahr besuche ich meine Lieblingshauptstadt dreimal. Gestartet habe ich mit einem Tagestripp am 19.4. Diesmal war mehr Sightseeing angesagt, denn in unserer Vierergruppe gab es zwei Londonneulinge und zumindest von einer weiß ich ganz sicher, dass es für sie nicht der letzte Ausflug dorthin war.
Der Tag begann wie so viele, an denen ich nur für einen Tag nach London wollte. Mit dem ersten Flieger, wieder die kleine Propellermaschine von Air Berlin, sollten wir um 6.30 Uhr morgens starten. Nun jeder, der schon einmal eine Reise mit dem Flugzeug angetreten hat, weiß, was das bedeutet. Aber die Vorfreude hat die Morgenmüdigkeit sehr schnell vertrieben. Einigermaßen pünktlich sind wir dann auch abgeflogen und durch die Zeitumstellung waren wir gegen 7 Uhr in London Stansted. Diesmal klappte es mit der Weiterfahrt sehr gut. Flott ging es zur Liverpool Street Station. Auf den Weg dahin fuhren wir ja an einem kleinen Kanal entlang und ich war wie immer begeistert über die Siedlungen, wo die Häuser bzw. die Gärten am Kanal lagen und die Bewohner ein Boot am Haus oder Garten liegen hatten. Es wirkt alles sehr idyllisch. Leider haben wir auf der „falschen“ Seite im Zug gesessen und konnten das nicht so genau sehen, deshalb haben wir uns vorgenommen auf der Rückfahrt den Sitzplatz auf der anderen Seite einzunehmen. Aber nun hieß es, erst mal in London richtig ankommen und den Tag dort genießen. 
Diese kleinen Siedlungen am Kanal wurden durch größere Vororte abgelöst, mal hübsch mal weniger schön. Dann folgen Industriegebiete, die in keiner Stadt schön aussehen. Aber die wurden einfach nicht beachtet, denn die Skyline ist viel interessanter. Das sind nicht einfach nur Hochhäuser, nein, sie wurden beeindruckend gestaltet. Auf meinen Bildern, die ich hinter diesem Bericht einstelle, können auch diese Gegensätze der alten niedrigen und hohen neuen Häusern betrachtet werden.
Nachdem ich vor einiger Zeit herausgefunden habe, dass der Bus mit der Nummer 11 eine wunderschöne Strecke durch die Stadt fährt, starte ich dort gerne mit der Tour. Zum Glück konnten wir oben im Bus die vorderen Plätze belegen und hatten außerdem auch eine ganz tolle Sicht auf alles. Wir als Besucher konnten ganz entspannt die Londoner betrachten, die alle auf dem Weg zur Arbeit waren. Es gab aber auch viel zu sehen. Immer wieder staune ich und erwähne es wohl auch jedes Mal, wie viele Radfahrer unterwegs sind. Denn der morgendliche Berufsverkehr ist dort nicht zu verachten. Meine Bewunderung geht auch an die Busfahrer, die müssen eine wahnsinnige Ruhe besitzen. Soooo langsam, wie es für sie voran geht. Für uns war das natürlich klasse, denn so hatten wir Zeit alles in Ruhe zu sehen und ich konnte auch wieder jede Menge Fotos machen. Die einzigen Regentropfen an diesem Tag fielen auf die Busscheibe, als wir an der St. Paul’s Cathedral vorbei fuhren. Aber gleichzeitig konnten wir auch blauen Himmel sehen und waren deshalb sehr optimistisch, was das Wetter betraf.
In diesem Jahr fiel mir auf, dass es unwahrscheinlich viele Baustellen gab und viele Baukräne zu sehen waren. Auch hatten  viele historische Bauten Gerüste. Ich bin ja mal gespannt, wie es im September aussehen wird, wenn ich wieder in London bin.
Aber ich schweife ab, zurück geht es zur Busstrecke, im Bankenviertel waren die Berufstätigen zu Fuß auf dem Weg zur Arbeit. An der St. Paul’s Cathedral standen noch die Absperrgitter von der Trauerfeier am Mittwoch, aber es waren schon viele Arbeiter unterwegs, um  diese Gitter wieder einzusammeln. Weiter ging die Fahrt durch die Fleet Street, vorbei an den  Royal Courts of Justice, weiter über Strand, zu sehen ist der schöne Bahnhof Charing Cross, am Trafalgar Square war schon viel los. Kurz einen Blick durch das riesige Tor über The Mall Richtung Buckingham Palast und schon biegt der Bus in Whitehall ein. Vor dem Tor bei den Horse Guards stand einsam eine Wache, naja nicht ganz einsam viele Touristen ließen sich mit ihm fotografieren. Wir sollten ihn später noch einmal sehen können. Die Downing Street, seit Jahren abgesperrt, wurde auch wieder gut bewacht. Und nun endete die Bustour. Aber der erste Eindruck für unsere neuen Londonbesucher war schon einmal überwältigend. Gerade auf dieser Strecke sieht  man sehr viele bekannte und historische Gebäude und Straßennamen.
Ausgestiegen sind wir am Parlament Square und nach ein paar Schritten bietet sich ein toller Anblick auf den Glockenturm. Ich habe natürlich auch sofort wieder ein Foto gemacht und zu Hause fiel mir auf, dass ich meist zu dieser Zeit dort bin. Viertelstündlich wird die Zeit geschlagen und so konnten wir auch diesen berühmten Ton hören. Ein Stück auf die Brücke zu gehen gehört auch zur Pflicht, zumal sich dort ein sehr guter Ausblick auf das Parliament House und auf der anderen Seite zum London Eye bietet.
Nach der längeren Busfahrt ging es nun zu Fuß weiter. Hatten wir zuvor die Downing Street und Horse Guards schon aus dem Bus heraus sehen können, konnte dies noch einmal in Ruhe betrachtet werden. Es ist ja auch so, dass der Bus immer dann, wenn man länger schauen möchte, schnell an dieser Stelle vorbei fährt. So konnten wir die Größe des Paradeplatzes bestaunen und den jungen Wachsoldaten auch bei der Arbeit beobachten. Er musste nämlich seinen Platz vorne an der Straße mal verlassen und am hinteren Tor Wache schieben. Als wir kamen, durfte er wieder nach vorne gehen. Erstaunlich, dass er in diesen Stiefeln sich so gut fortbewegen konnte. Allerdings sah er nicht besonders glücklich aus, als ich ein Foto machte. Ich denke mir auch, dass dies durchaus kein leichter Job ist.  Er musste dort stehen bleiben, wir durften weitergehen und haben hinter dem Admiralty Arch The Mall betreten. Diesmal sah die Prachtstraße besonders schön aus. Die eine Straßenseite war geflaggt und natürlich habe ich das fotografiert. Ebenfalls die schönen Narzissenbeete im St. James Park. Wunderschöne Frühlingsbilder konnte ich dort machen. Auch dort gab es einen strengen Winter und die Natur hatte nun einiges aufzuarbeiten. Vor dem Buckingham Palast waren wieder sehr viele Touristen zu finden. Es war ein sehr interessanter Sprachenwirrwarr. Aber wir wollten uns dort nicht lange aufhalten. Zumal der Wachwechsel erst viel später stattfinden würde.
In dieser großen Stadt, in der es sehr hektisch zu geht, finden sich immer wieder Plätze, größere oder kleine, wo es ruhig zugeht und man  auch nicht das Gefühl hat, in einer Millionenstadt zu sein. Dies hatten wir im Green Park, durch den wir Richtung Hard Rock Cafe gingen. In dem dazugehörigen Shop gibt es so viele schöne Geschenke, mit denen man zu Hause Freude bereiten kann.
Langsam bekamen wir aber Hunger und so steuerten wir unser nächstes Ziel an: das berühmte Kaufhaus Harrods. Aber dort wollten wir nicht unbedingt etwas essen, lieber uns nur an den tollen Essensangeboten in der Food-Hall ergötzen. Damit das nicht schief geht, denn hungrig sollte man das nicht machen, haben wir uns in einer netten Boulangerie gegenüber gestärkt. Da ist mir auch wieder aufgefallen, dass sich einiges in dem Verhalten geändert hat. Als ich in den 80er Jahren in London war, musste ich mich immer mit meinem Schulenglisch abmühen und es war keine Hilfe zu erwarten. Wenn jetzt die jungen Londoner mitbekommen, dass wir aus Deutschland sind, dann bringen sie gerne strahlend ihre deutschen Worte an. Als wir gingen, haben sie uns mit einem strahlenden „Auf Wiedersehen“ verabschiedet. Auch im Harrods stellte ich wieder fest, wie gut das Personal geschult ist und wie freundlich die Kunden an den Kassen behandelt werden. Da wird nicht nur mit einem einfachen „Hallo“ gegrüßt, sondern ein „How are you“ folgt meistens. Im Hardrock Cafe Shop wurde ich meist an der Kasse auch gefragt, woher ich komme, wie lange ich bleibe und oft genug wurde gestaunt, dass ich nur einen Tagesausflug nach London machte.
Nach unserem Bummel im Harrods und unserer Feststellung, dass einige Sachen doch einige Monatsgehälter von uns kosten, sollte es nun wieder eine Fahrt in die Vergangenheit werden. Wer hat nicht  in den Geschichtsbüchern oder historischen Romanen etwas über London gelesen. Der Tower ist den meisten wohlbekannt. Ich finde die Gemäuer auch immer wieder beeindruckend und stelle mir vor, wie sich dort die Gefangenen gefühlt haben müssen, von denen ja nicht wenige adelig waren.
In unmittelbarer Nähe befindet sich die Tower Bridge und hier sollte man auch einige Schritte in Richtung Brückenmitte gehen, denn von dort bietet sich wieder ein toller Anblick, auf den Tower und die Silhouette der Stadt.
Dank der Londoner Tube können Entfernungen schnell zurückgelegt werden und man kommt auch zügig von einer Stelle zur nächsten. Ich staune auch hier immer wieder, wie komplex dieses Netz unter der Erde ist. Es muss verwirrend aussehen, so viele Strecken und Gänge und Treppen und Aufzüge. Und vor allem ist das alles ja nicht in der letzten Zeit gebaut worden, sondern teilweise über 100 Jahre alt. Nun, wir konnten von der Station Tower Hill bequem zum Piccadilly Circus fahren. Diesen Platz sollte man auf jeden Fall gesehen haben. Am besten am Tage und noch einmal am Abend, wenn die Reklame so richtig schön wirkt. Aber bei einem Tagestripp hat man nicht die Wahl.
Auf der Treppe rund um Eros sitzen immer sehr viele Touristen und lassen sich auf Bildern verewigen. Wir wollten uns dort aber nicht lange aufhalten, sondern uns nun wieder zu Fuß zu einigen Sehenswürdigkeiten begeben. Die Regent Street mit diesen riesigen Häuserzeilen und tollen Geschäften war als erstes dran, dann hieß es abbiegen Richtung Carneby Street. Die meiner Meinung aber ihren Reiz verloren hat und viele gehen dort nur mal vorbei, weil sie den Song der 60er Jahre noch im Ohr haben.
Das Kaufhaus Liberty, nicht nur von außen sondern auch von innen beeindruckend anzusehen, lag auf dem Weg zum berühmten Stadtteil Soho. Beeindruckender als Soho war Chinatown. Das Tor und auch das Straßenschild mit den chinesischen Schriftzeichen habe ich natürlich auch im Bild festgehalten. Also, wer dort seinen Hunger nicht loswird, ist es selber schuld. Aber wir hatten ja noch nicht wieder Hunger, sondern wollten nun zum Covent Garden. Mein absoluter Lieblingsplatz in London. Wie immer waren reichlich Künstler unterwegs. Mittlerweile „kenne“ ich schon einige und deren Plätze. Da für uns aber ausruhen und sitzen angesagt war, haben wir den Künstler vor der großen Halle nicht beachtet und uns einen Platz drinnen gesucht. Meinen Cappuccino konnte ich bei Arien aus italienischen Opern genießen. Der junge Mann, der uns damit erfreute, hatte eine wirklich gute Stimme.
Wie immer beginnt auf einmal die Zeit zu rasen und wir mussten genau ausrechnen, wozu wir noch Zeit haben, denn bis zum Flughafen war es ja doch eine Strecke zu fahren und zu spät wollten wir ja auch nicht ankommen. Obwohl ich meinem Stempelshop nun so nahe war, habe ich darauf verzichtet, mir einen bestimmten Stempel zu kaufen. Aber ganz so schwer fiel es mir nicht, weil ich weiß, dass ich im September für einige Tage in London sein werde ich und hoffe und gehe davon aus, dass ich ihn dann auch noch kaufen kann. Trotzdem gebe ich zu, dass ich etwas sehnsüchtig in die Richtung des Shops geschaut habe.
Auf unserem Plan stand jetzt nämlich noch ein traditionelles Essen in einem dafür sehr bekannten Restaurant: Fish and Chips in The Rock And Sole Plaice. Mir hat es dort sehr gefallen und auch sehr gut geschmeckt. Man sollte dort aber so richtig hungrig hingehen, denn die Portionen fallen nicht klein aus. So gestärkt konnten wir den Rückweg antreten. Zunächst Richtung Liverpool Street Station und dann wieder mit dem Express zum Flughafen. Das Wetter hat es an dem Tag wirklich gut mit uns gemeint, nun, ein paar Wolken weniger hätte ich nicht schlecht gefunden, aber wir waren ja froh, dass es nicht geregnet hat.
Es war mal wieder ein rundherum schöner Tag. Leider verfliegt die Zeit so schnell und viele schöne Plätze konnten an diesem Tag nicht besucht werden, aber es soll ja noch den einen oder anderen Grund für den nächsten Besuch geben. Mit dem Flugzeug ist man so schnell dort und kann es manchmal so gar nicht fassen. Vor einer Stunde war man noch in einer pulsierenden Millionenstadt und schon befindet man sich wieder auf den Weg nach Hause.
Wer nun noch Lust nach diesem langen Bericht hat, kann anhand der Bilder einen Teil unseres Weges nachvollziehen.  

Bilder zum Londonbericht

 Bilder zum Londonbericht April 2013

Vor dem Bahnhof der Liverpool Street Station, der erste \“Kontakt\“ mit London

um in den Bus Nr 11 zu steigen, mussten wir wieder zurück in den Bahnhof und konnten dort die Schlange zum Buseinstieg eröffnen. Da mich die Schnitzereien im Bahnhof immer wieder begeistern, wurde von mir dann auch das xte Foto davon gemacht

die Fahrt durch das Bankenviertel bietet interessante Eindrücke. Im gläsernen Bürogebäude spiegelt sich ein altes Haus

 ein Bus befindet sich hinter dem nächsten. So muss an den Haltestellen auch nie lange gewartet werden

St. Paul\’s Cathedral ist schon zu sehen, aber auch einige Regentropfen auf der Fensterscheibe. Vom Fotografieren hat mich das aber nicht abgehalten

Ich kann gar nicht so schnell fotografieren, wie ich interessante Gebäude sehe

und vor allen Dingen werde ich wieder durch die schönen  Schilder in der Nähe abgelenkt

bevor ich die tolle Uhr heranzoomen kann. Man beachte den blauen Himmel und die Uhrzeit

Die Pubs begeistern mich ebenfalls immer wieder und ich werde nicht müde sie zu fotografieren

wir sind am Glockenturm und auch hier kann ich wieder auf die Uhrzeit hinweisen

der junge Wachsoldat vor Horse Guards machte wirklich kein glückliches Gesicht

eigentlich wollte ich den nächsten Pub fotografieren, aber da fuhr mir dieses schöne bunte Taxi durchs Bild, was ich aber nicht schlimm fand

ich habe zwar noch nie jemanden in diesen Telefonzellen gesehen, im Zeitalter der mobilen Telefone wird das wohl auch selten der Fall sein, aber diese roten Telefonzellen gehören einfach zum Stadtbild

Und wieder ein Schild von einem Pub

Trafalgar Square mit Nelson und den roten Bussen, die ebenfalls zum Stadtbild gehören und ich freue mich immer wieder, dass die alten zwar aus dem Verkehr gezogen wurden, aber durch neue Doppeldeckerbusse ersetzt wurden

The Mall mit Blick auf dem Buckingham Palast, auf einer Seite war schon oder noch geflaggt, das konnten wir nicht so genau heraus finden

Zumindest haben wir festgestellt, dass diese Caddys abtransportiert wurden

Blick zur anderen Seite Richtung Admiralty Arch

Im Park boten diese Beete mit den Narzissen einen wunderschönen Anblick

Man beachte die Fahnenstange, bei uns wäre sie ganz einfach schlicht, aber hier sehen wir, dass wir uns in einem Königreich befinden

Blumenbeete gegenüber dem Buckingham Palast

Frühlingsblüher im St. James Park

Beeindruckend auch diese Arbeiten am Zaun und Tor vor dem Buckingham Palace

ein einsamer Wachsoldat….

mal eine ganz andere Art ein Haus zu begrünen

rechts die Mauern vom Tower und in der Mitte die Türme der Tower Bridge

die Brücke noch einmal aus einer anderen Perspektive, sogar mit Strand

und wie es sich für einen Strand gehört: eine Möwe

Im Bericht erwähnte ich das Zusammenspiel zwischen alten und neuen Gebäuden.

Diese Löwen sollen an die Menagerie im Tower erinnern, hinter ihnen blühten auch sehr schön reichlich Narzissen

Einige Bilder vom Kaufhaus Liberty

gegenüber hing diese Fahne und da zumindest bei uns dies eine besondere Bedeutung hat, wollte ich sie auf jeden Fall im Bild festhalten

zurück zum Liberty, die Uhrzeit ist wieder zu beachten. Zur vollen Stunde jagt der heilige Georg den Drachen

Einige Eindrücke am Piccadilly Circus

das Tor zur Fußgängerzone Chinatown

chinesische Schriftzeichen auf dem Straßenschild

diese Musikgruppe erfreute uns nur noch wenige Minuten in der Halle im Covent Garden. Vor 2 Jahren habe ich im Advent die CD erworben und kann sie jedem auch empfehlen

dieser Künstler hat uns sehr beeindruckt, denn man konnte nicht erkennen, wie er denn dort wirklich sitzt. Das war dann auch das letzte Foto, bevor wir uns stärkten und den Rückweg antreten mussten

Endlich kommt unser Flieger an, auch auf dem Rückweg hatten wir das Vergnügen mit der kleinen Maschine fliegen zu dürfen.

London wird nie langweilig

Ich hoffe, meinen Lesern werden meine Berichte auch nicht langweilig. Einmal im Jahr steht ein Flug nach London auf meinem Plan. In diesem Jahr war es sogar ein Besuch mit Übernachtung. So konnte alles etwas entspannter angehen und gerade auf die Abendstunden hatte ich mich sehr gefreut. Allerdings war  Petrus mit meinen Plänen wohl überhaupt nicht einverstanden. Schade auch. Aber ich will der Reihe nach berichten.
Obwohl wir 2 Tage Zeit hatten, wollten wir aber auch nicht unnötig Zeit vertrödeln und haben wieder einen Flug um 7 Uhr morgens genommen. Diesmal hatte Lufthansa das Vergnügen, uns nach London zu bringen. Lufthansa landet auf dem Flughafen von Heathrow, der mit der Piccadilly Line sehr gut mit der Stadt verbunden ist. Ich freute mich schon auf den Anflug auf London, denn die Maschine fliegt direkt über die Stadt und man hat eine gute Sicht von oben, wenn man auf der richtigen Seite im Flugzeug sitzt. Tja, irgendwie habe ich so oft das Pech, sitze ich gut, sehe ich eine dichte Wolkendecke, ist tolles Wetter sitze ich auf der falschen Seite. Naja, was soll’s, wir sind gut gelandet und London empfing uns mit blauem Himmel und kleinen weißen Wolken, kalt war es nicht, also richtig angenehm. 
Wie schon erwähnt, nimmt man vom Flughafen die U-Bahn der Piccadilly Line. Diese Weltstadt ist faszinierend, alle paar Minuten kommt eine Bahn, lange Wartezeiten entstehen nicht. Dass es auch dort anders sein kann, berichte ich später. Die Fahrt mit der Bahn war angenehm und nach ca 40 Minuten waren wir am Zielbahnhof – Gloucester Road. Von dort mussten wir auch nur noch ein paar Minuten bis zum Hotel gehen. Auf dem Weg dorthin, waren wir schon wieder von den Häusern begeistert. Nun ja, wir hatten ja auch eine Unterkunft in Kensington südlich des Hyde Parks gebucht. Das ist schon eine tolle Lage gewesen.
Da die Zimmer erst nachmittags zur Verfügung standen, haben wir unser Gepäck erst einmal nur deponiert und sind nach einer kleinen Erfrischungspause losmarschiert. Nach dem Motto: gehen wir doch mal dort lang und sehen uns um. Auf einmal konnte man von weitem schon Harrods, das Superkaufhaus sehen. Durch die Zeitverschiebung war uns nicht bewusst wie früh wir waren, in London durften wir ja die Uhr eine Stunde zurückstellen und hatten dadurch Zeit gewonnen. Allerdings machte Harrods erst um 10 Uhr auf und so spät war es noch nicht. Also ging es weiter und dies auch zu Fuß, denn schließlich kennen wir uns ja schon etwas aus. Der pulsierende Londoner Verkehr wird jedes Jahr aufs Neue bestaunt. Große und kleine Häuser, schön gestrichene und etwas vernachlässigte, alles wurde uns auf der Strecke zum Hyde Park Corner geboten. Von hier sind es nur ein paar Meter zum Hard Rock Cafe und ein bisschen mehr sind es bis Piccadilly Circus.
Das war aber nicht unser Ziel, sondern jetzt wollten wir mit der U-Bahn zum Bahnhof Kings Cross fahren und endlich mal den Bahnsteig 9 ¾ sehen. Wir haben auch eine Stelle im Bahnhof gefunden, der zu Ehren der Harry Potter Bücher entsprechend hergerichtet wurde. Aber enttäuschend war es schon, nichts war zu sehen von dem schönen Bahnhof, den man sich beim Lesen der Bücher vorgestellt hat. Tja, die Realität….
Weiter ging es von dort zum dem Platz, der mir in London am allerliebsten ist und auch jedes Mal wieder besucht wird: Covent Garden.
Mittlerweile meldete sich auch der Magen, der etwas zu tun haben wollte und dort haben wir vor einigen Jahren mal einen netten Pub entdeckt, wo es tradionell Fish and Chips zu essen gibt. Also wurde zuerst zwecks Stärkung der Pub angesteuert. Frisch gestärkt habe ich meine Truppe dann mal kurz verlassen, weil in der Nähe ein Stempelladen ist, dem ich mal wieder einen Besuch abstatten wollte. Ich wollte nur mal gucken, welche Auswahl er so hat. Aber da riefen einige Stempel doch etwas lauter, nimm uns mit auf die Reise und wie sollte ich da widerstehen. Nun, demnächst können Weihnachtskarten mit Stempel, die ich dort gekauft habe, betrachtet werden. Auf meinem Weg habe ich natürlich gleich mal noch einige Fotos gemacht, denn die bunten Taxen begeistern mich auch immer wieder und auch die tollen und auch sehr liebevollen Pubs.
Meine Gruppe konnte ich in Covent Garden leicht wieder finden, obwohl es sehr voll war. Aber wie immer traten an allen Ecken und in allen Hallen Künstler auf und unter den Zuschauern habe ich sie dann schnell gefunden, denn die Künstler ziehen alle ja magisch an. Stundenlang könnte ich dort meine Zeit verbringen, aber wir wollten jetzt nur noch  einen Cappuccino zum Munterbleiben zu uns nehmen. Rein zufällig trat in dieser Halle auch die Musikgruppe auf, die uns schon im Dezember begeistert hatte. Im Dezember hatten wir ja eine CD gekauft und konnten uns immer wieder an der Musik erfreuen und hatten gleichzeitig das Bild vor Augen, wie sie dort unten auftraten. Aber diesmal standen wir nicht oben am Geländer, sondern hatten unten einen schönen Platz.
Nach diesem Muntermacher wollten wir das nächste Ziel ansteuern: Leadenhall Market. Denn jede hatte sich im Vorfeld Gedanken gemacht, was sie gerne sehen wollte. Meine Freundin hat beim Marathonlauf der Olympischen Spiele etwas Schönes am Weg gesehen und wollte dies so gerne mal selber sehen. Ein bisschen suchen mussten wir diesmal schon, aber dann haben wir die Halle gefunden, die auch sehr schön aussah. Anscheinend finden nicht viele Touristen den Weg dahin, denn es waren meist Männer in Anzug und Krawatte dort, die mit einem Pint in Gruppen zusammenstanden und unterhielten. Wir haben dann nur überlegt, ist es nun ein Feierabendbierchen oder verlängerte Mittagspause, oder was? Die Halle machte einen netten gemütlichen Eindruck auf uns, aber so richtig begeistern konnte sie mich nicht, dass ich nun sage, da sollte jeder mal hin oder ich möchte noch einmal dahin.
Die Zeit vergeht doch auch ganz gut, wenn man so unterwegs ist und nun wollten wir doch mal zum Hotel, unsere Zimmer beziehen und eine längere Ruhepause einlegen. Das gefährlich dabei ist nur, wenn die Pause zu lang ist, kommt man nicht mehr so richtig in Schwung. Wir haben es aber geschafft und uns auf den Weg zur Oxford Street gemacht, wir alle wollten ja etwas shoppen und dort ist die jüngste im Bunde fündig geworden. Leider fing es nun an zu regnen und wenn ich dachte, es reicht, dass  ich meine Kaputze aufsetze, hatte ich mich aber sehr getäuscht. Schade, ich wäre so gerne abends mit einem Bus durch London gefahren und hätte mir angesehen, wie alles erleuchtet ist. Leider konnte man vom Bus aus keine Bilder machen, denn die Regentropfen verhinderten die Sicht. Dies hatten wir schon auf dem Weg vom Hotel zur Oxford Street gemerkt. Unser Hotel lag nicht nur günstig in der Nähe mehrerer U-Bahn-Stationen, sondern direkt um die Ecke war eine Bushaltestelle. So kamen wir wirklich bequem überall hin. Nach der Oxford Street stand noch der große Souvenirladen am Piccadilly Circus auf dem Plan. Dort wollten wir kleine Geschenke kaufen und auch „Bringste-mir-mit“-Wünsche erfüllen. Inzwischen war es dunkel, die Werbung am Piccadilly Circus wunderschön erleuchtet, aber der Regen wurde immer heftiger und unser Magen meldete sich auch wieder. Angesichts der Touristenmassen, die sich an dem Platz aufhielten, verzichteten wir darauf, uns dort ein Esslokal zu suchen und wollten lieber in der Nähe des Hotels etwas suchen. Außerdem hatten wir eigentlich vor, den Tag in einem Pub ausklingen zu lassen, schließlich hatten wir bei den vergangenen Besuchen dazu ja nie die  Möglichkeit gehabt. Nun befanden sich in der Nähe unseres Hotels tatsächlich viele Restaurants, aber bei genauem betrachten, haben wir doch darauf verzichtet, dort einzukehren. Andere Restaurants, in die wir bedenkenlos gegangen wären, zogen es vor, rechtzeitig zu schließen. Verhungert sich wir nicht, es gibt ja zur „Not“ immer noch bekannte Fast-Food-Ketten, die dies verhindern. Durch den Regen entmutigt, haben wir dann aber leider auch nicht mehr die Lust verspürt, nach einem schönen Pub Ausschau zu halten. Es machte einfach keinen Spaß mehr, in die kleinen Nebengassen zu gehen, wo wir mit Sicherheit etwas gefunden hätten. So langsam machte sich auch die Müdigkeit bemerkbar, es waren auch schon reichlich Stunden, die wir wach und unterwegs waren. Deshalb haben wir im Hotel einen Schlummertrunk zu uns genommen und ich habe die Gelegenheit genutzt, uns für den Heimflug am PC einzuchecken.
Gut erholt haben wir uns morgens beim Frühstücken wieder getroffen. Das Hotel hat ein wirklich gutes Frühstücksbüfett angeboten. Überhaupt kann ich nur gutes darüber berichten. Wer in London günstig wohnen möchte und mit einfacher, aber guter Ausstattung zu frieden ist, kommt dort im Meininger Hotel gut unter. Im Frühstücksraum saßen sehr viele Kinder, die wohl aus Frankreich kamen, aber im Hotel hat man nichts davon gemerkt, kein Lärm oder sonstiges störendes. Nach dem Frühstück wollten wir uns noch einmal trennen, unsere Jüngste wollte noch einmal in Ruhe shoppen und hatte auch die Hoffnung, wenn sie früh dort ist, wird es nicht so voll werden. Wir anderen haben in Ruhe ausgecheckt und das Gepäck auch wieder deponiert. Auf unserem Plan stand diesmal Camden Market. Mittlerweile gut vertraut mit dem U-Bahnnetz machten wir uns auf den Weg und übersahen Hinweisschilder. Durchsagen in der Bahn haben wir auch nicht beachtet. Mal ganz davon abgesehen, dass wir sowieso nichts verstanden haben. So waren wir dann im Umsteigebahnhof ganz überrascht, als wir auf einmal lasen, dass genau an diesem Wochenende die Strecke geschlossen ist. Tja, was nun, es gab die Möglichkeit mit dem Bus zu fahren oder dies als Zeichen zu sehen, nach dem Motto: ne, wir sollten nicht zu diesem Markt fahren. Wir entschieden uns für letzteres und machten uns auf dem Weg zu Harrods, dort wollten wir ja danach hin. So hatten wir dort mehr  Zeit und unsere Kreditkarten hatten einiges zu tun. Es ist schon erstaunlich, wir schaffen es nie, durch die Tür das Kaufhaus zu verlassen, durch die wir auch reingekommen sind. Allerdings haben wir diesmal die Weihnachts- und Geschenkeabteilung viel schneller gefunden, darin waren wir nun doch geübter. Zuvor sind wir aber wieder durch die Abteilungen mit den Artikeln gegangen, wo ich immer denke, wozu braucht man die und weshalb ist das alles so teuer. Es ist eben ein Luxuskaufhaus, was alles bietet. Man sollte es wenigstens einmal gesehen haben, wenn man in London ist. Ich war es ja auch schon gewohnt, dass ich am Eingang angesprochen und gebeten werde, meinen Rucksack in die Hand zu nehmen. Wobei der Rucksack diesmal sehr klein war. Aber wer weiß, was Leute schon alles damit angerichtet haben, auf der anderen Seite kann mit einer großen Handtasche auch allerhand Unfug angestellt werden.
Morgens beim Frühstück hatten wir verabredet, dass wir uns alle in Nottinghill treffen wollten. Dabei haben wir aber auch nicht gewusst, dass auch diese Linie an dem Wochenende nicht fuhr. Es wäre ja auch zu einfach gewesen, von der Gloucester Road mal eben 2 Stationen bis Nottinghill zu fahren. Stattdessen mussten wir einen Umweg fahren und obwohl alle paar Minuten die Bahnen fahren, ist es doch ein sehr langer Weg innerhalb einer Station von einer Bahn zur anderen. Ich staune auch hier immer wieder über die vielen Treppen, Aufzüge und wahnsinnig langen Rolltreppen. Manches Mal dachte ich schon, dass der Weg am Tageslicht genauso lang gewesen wäre. Aber wir hatten ja auch Fußkranke dabei und so wurde meist gefahren. Was wir aber auch nicht bedacht hatten, an einem sonnigen Samstag um die Mittagszeit hatten Tausende ebenfalls die Idee nach Nottinghill zur Portobello Road zu fahren. Völlig verdrängt hatte ich die Tatsache, dass wir in den vergangenen Jahren entweder an einem Wochentag oder wesentlich früher dort waren. So konnten wir kurz das Gefühl geniessen, wie es ist, wenn es so richtig voll ist und machten uns dann doch lieber wieder auf den Weg ins Hotel. Nach einem kleinen Imbiss hieß es dann Abschied nehmen vom Hotel und London.
Der Flughafen Heathrow ist nicht nur gut zu erreichen, er ist auch riesengroß und bis man an Ort und Stelle ist, vergeht schon einige Zeit. Wir wollten lieber etwas zu früh dort sein und uns nicht durch alle Kontrollen abhetzen müssen. Außerdem, wer noch Pfund übrig hatte oder wessen Kreditkarte noch nicht richtig heiß gelaufen war, konnte dort noch einmal in Ruhe shoppen. Selbst Harrods hat dort einen Shop, der auch sehr lohnenswert ist.
Der Rückflug mit Lufthansa war wieder super, die Sicht auf Stadt und Umgebung und auch auf die Themsemündung war herrlich. Es kommt einem immer wie ein Katzensprung vor, den man zurücklegt und  wenn man London verlässt, hat man wirklich das Gefühl von einer turbulenten Weltstadt aufs Land zu kommen. Es ist immer wieder beeindruckend.
Ein paar Bilder habe ich diesmal auch wieder zu zeigen, wer es gerne größer sehen möchte, einfach auf das Bild klicken.

Die Taxen sind immer so schön bunt, aber schwarze, wie man sie von früher kennt, gibt es natürlich auch noch.

besonders bunte und begrünte Pubs

hier soll Fish and Chips besonders gut schmecken, allerdings war ich zu satt, als ich das gefunden hatte und kann die Aussage nicht bestätigen

Ist das nicht mal eine tolle Fassadenverschönerung und Aussage und Bild finde ich ebenfalls sehr gut

Zwei Bilder von besagtem Stempelladen

Schilder, die mir gefallen haben

Covent Garden, voriges Jahr standen wir oben am Geländer, jetzt konnten wir die Musik unten geniessen

Eindrücke vom Leadenhall Market

Wenn ich schon nicht mit dem Bus durch das beleuchtete London fahren konnte, wollte ich aber wenigstens Harrods mit Beleuchtung fotografieren und Busse und Regenschirme bieten mal etwas Abwechslung

Außerdem bieten Regen und Beleuchtung auch mal etwas besonders

Der Tag endete verregnet. Am nächsten Morgen bot sich dieser Anblick aus dem Fenster:

Genau gegenüber, denn wir hatten ein Zimmer in der 5. Etage

der Blick nach Unten, die typischen Telefonzellen

vom Fenster aus sehr gut zu sehen: der Hinweis für die (schusseligen) Touristen, die trotzdem oft in die falsche Richtung schauen

Eindrücke von der Portobello Raod

Die Uhr in \“unserem\“ Bahnhof hat mir sehr gefallen

Noch einmal ein Blick aus einem Fenster der 5. Etage unseres Hotels diesmal zur anderen Seite

Ich dachte zunächst, der Anblick wäre die Rückseite eines ganz normalen Hauses und war überrascht, wie es von vorne aussah:

das vorletzte Foto, auf dem Weg zum Hotel. Links eins der vielen schönen typischen weißen Häuser, rechts daneben das Meininger Hotel

und nun ein Abschiedsfoto mit den Telefonzellen

Melde mich auch mal wieder zu Wort

Hallo Ihr lieben Leser,

lange habe ich nichts zum Lesen angeboten. Im August war es mir zu heiß und dann hatte ich auch wenig Zeit zum Basteln. Nun habe ich aber endlich mit der Produktion meiner Advent-Winter- und Weihnachtssachen begonnen. Einiges werde ich demnächst hier zeigen, anderes darf ich noch nicht zeigen, weil dann die Überraschungen weg sind.

Heute habe ich aber endlich den Reisebericht von meinem Kurzurlaub im Scharzwald eingestellt und ich hoffe, Euch gefallen Bericht und Bilder. Viel Spaß beim Lesen!

Schwarzwald Gengenbach

Wie so oft fand die Anreise mit der Bahn statt. Sicher wundert man sich, warum ich nicht Bundesbahn schreibe, nun, es war ein EC der Schweiz. Und dies war schon sehr interessant für mich. Dieser Zug fuhr nach Chur in die Schweiz. Ich hatte einen reservierten Sitzplatz in einem Wagen, der auch für Fahrräder zugelassen war. Und ich konnte es kaum glauben, wie viele Leute mit dem Rad in die Schweiz reisten. Die Fahrt war nicht langweilig für mich, um mich herum fanden so viele Gespräche statt, wer wohin will, wer wo schon mal war und wie man mit dem Rad am besten dort fährt. Wirklich sehr interessant. Außerdem fuhr der Zug diese wunderschöne Strecke am Rhein entlang. Ich konnte meine Augen gar nicht überall haben, so interessant war auch der Ausblick aus dem Fenster.
Oh, ich merke gerade, wie oft ich jetzt interessant geschrieben habe, in der Schule hätte es jetzt die Bemerkung „Wiederholung“ gegeben und vielleicht noch den Hinweis, sich doch noch etwas anderes einfallen zu lassen, wie das beschrieben werde konnte.
Nun ja, ich werde mich jetzt bemühen. Nachdem wir den Rhein „verlassen“ hatten, konnte ich mich auch mehr auf die Gespräche konzentrieren. Allerdings waren jetzt in der Ferne sanfte Hügel zu sehen. Waren das die nördlichen Ausläufer des Schwarzwaldes? Ich nahm mir vor, zu Hause mal genau nachzusehen. So verging die Fahrt wirklich sehr schnell und mittags erreichte ich den Ort Gengenbach. Mein Zimmer hatte ich im Hotel zur Sonne gebucht und dies gut gewählt. Ich war direkt mittendrin im Ortskern. Wunderschöne Fachwerkhäuser befanden sich ringsrum. Ich hatte einen Ausblick auf den Marktplatz und das wunderschöne Rathaus, das sehr berühmt sein soll, weil im Advent  in den 24 Fenstern jedes Jahr sehr schöne Bilder zu sehen sind. Direkt gegenüber war auf dem Dach des Hauses ein Storchennest, leider leer, was ich sehr bedauerte. Ich konnte zu dem Zeitpunkt ja nicht wissen, dass die beiden Störche unterwegs waren und mich später mit ihrer Anwesenheit überraschten und erfreuten. Ich weiß gar nicht, wie viele Bilder ich in den paar Tagen von den Störchen gemacht habe.
Gengenbach liegt im Kinzigtal und hat einen wirklich sehr schönen und alten Stadtkern. Bei der Nachtwächterführung, die zweimal wöchentlich stattfindet, habe ich jede Menge interessantes erfahren. So auch, dass es in der  Stadt mehrmals gebrannt hat und im 30jährigen Krieg schwer verwüstet wurde. Deshalb sind die ältesten Häuser zwischen den Jahren 1690 und 1730 wieder aufgebaut worden. Umgeben ist der Ort von Weinbergen. Bei meiner Wanderung zur Jakobskapelle stellte ich überrascht fest, dass dort rote Trauben an den Weinstöcken hingen. Bin ich doch bis jetzt davon ausgegangen, dass im Badischen Weißwein gekeltert wird. Aber auf Nachfrage habe ich dann erfahren, dass der Anbau abhängig von der Lage der Hänge ist.
Der Ort hat so viele idyllische Fleckchen, die schwer zu beschreiben sind, einen besseren Eindruck bekommt man von den Bildern, die ich hier auch einstellen werde.
Die Lage des Ortes ist auch für Ausflüge ideal. In wenigen Minuten ist man in Offenburg, nicht weit ist es bis Straßburg und Freiburg kann auch in kurzer Zeit erreicht werden. Da ich für meine Kurabgabe eine Konus-Gästekarte erhalten habe, hatte ich die Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch Ausflüge in die Umgebung zu machen. Natürlich habe ich das auch ausgenutzt und war in Offenburg und mal wieder in Freiburg. Gerne bin ich auch Strecken mit dem Bus gefahren, weil ich dann auch mehr von der Gegend sehen konnte. Sanfte Hügel, so sahen sie aus der Ferne aus, wenn man zu einem Aussichtspunkt wollte, merkte man dann doch, wie steil es in Wirklichkeit ist. Außerdem konnte ich sehen, dass der Schwarzwald seinen Namen zu Recht verdient, durch die Schatten der Täler sah es wirklich dunkel = schwarz aus. Ein toller Anblick! Aber nun will ich mit meinem Bericht enden und die Bilder mit den Kommentaren einstellen.
Ich stehe vor meinem Hotel und sehe sofort das berühmte Rathaus

na, das will ich mir mal näher ansehen und auch die Fenster zählen. Nene, es sind nicht nur 22, die beiden oberen Fenster im Dach vervollständigen die Anzahl auf 24 und so sind es genügend für den Advent.

Der Ritter auf dem Brunnen des Marktplatzes.

vom Marktplatz aus sind beide Stadttore, die noch erhalten sind zu sehen.
Hier das Obertor

und hier das Kinzigtor. Gleichzeitig ist ein Stück des Bächles zu sehen.

Der Blick aus meinem Fenster. Ich habe immer wieder nachgesehen, ob die Störche da waren.

Während einer Nacht haben sie ihrem Namen alle Ehre gemacht und reichlich und laut geklappert.

Im Schwarzwald wird ja sehr groß die Basler Fasnacht gefeiert. Hier habe ich wunderschöne Figuren entdeckt.

Die Engelsgasse ist eine wirklich sehr schöne Gasse mit alten Häusern und liebevollen Kleinigkeiten bestückt.
Eindrücke von dieser Gasse:

 Leider wurde vieles durch Brände oder Kriege zerstört. An zwei Hauswänden habe ich Hinweise gefunden, was genau dort an der Stelle passiert ist.

Zwischen den Jahren 1690 und 1720 wurde die Stadt wieder aufgebaut und so stammen die ältesten Häuser aus dieser Zeit. Langsam wurde der Platz innerhalb der  Stadtmauer zu klein und die ersten Häuser wurden außerhalb der Mauer gebaut. Die Rückseite der Häuser aus der Engelsgasse ist die alte Stadtmauer, hier in dem Bild zu sehen.

Die Türme und Stadttore haben mich immer wieder magisch angezogen und deshalb gibt es hier noch einmal ein paar Bilder vom Kinzigtor und Obertor.

wer meine Reiseberichte liest, weiß, dass ich mich für Wein, egal in welcher Form, interessiere. Hier befinde ich mich auf dem Weg zur Jakobskapelle und habe die steilen Hänge fotografiert. Auf dem ersten Foto ist im Tal die Kinzig zu erkennen.

Natürlich hatte ich von dort oben auch eine sehr schöne Sicht auf Gengenbach, vorne ist das Obertor zu sehen und der hintere Turm ist der Niggelturm, in dem sich heute das Narrenmuseum befindet. Leider können die Türme nur an Wochenenden besichtigt werden. Schade, ich hätte gerne von dort auch einmal die Aussicht genossen. Hatte doch im Kinzigtor auch ein Wächter gewohnt, der einen guten Überblick hatte und bei Feuer sofort Alarm blasen musste.

Entlang der Kinzig gibt es einen sehr schönen Spazierweg, den ich öfter gegangen bin. Eindrücke habe ich einfach festgehalten.

Morgens, mit tiefen Wolken, die aus den Tälern ziehen

Abendstimmung an der Kinzig

Am Mittwoch hatte ich ja an der Nachtwächterführung teilgenommen, die sehr interessant war. Leider sind die Fotos nichts geworden, bis auf dieses eine, wo ich auf den Nachtwächter warte:

In diesen alten Städten bin ich auch immer wieder begeistert von den Zunftschildern und Lampen: