FBM22 – Buchmesse Frankfurt

Endlich wieder Buchmesse! Das waren meine Gedanken, als ich den Messeturm zunächst aus der Ferne und dann aus der Nähe betrachten konnte.

Geplant hatte ich, dass ich an drei Tagen die Messe besuchen wollte und wenn der große Ansturm beginnt, wollte ich lieber wieder zu Hause sein.

Gemeinsam mit Heike vom Blog „Frau Goethe liest“ habe ich viele Verlagsstände besucht und dort sehr interessante Gespräche führen können. Außerdem hatte Heike reichlich Ideen für kleine Videos, denn sie wollte mir doch Reels und außerdem noch Tik Tok schmackhafter machen und näherbringen. Da wir an allen Tagen sehr früh auf der Messe waren, konnten wir immer in Ruhe kleine Filmchen aufnehmen und Bilder machen.

Am ersten Tag haben wir zunächst den Stand der Mörderischen Schwestern aufgesucht. Gefährlich wurde es dort nicht für uns, denn wir gehören zu den Schwestern, wir morden zwar nicht, aber wir bloggen mörderisch, naja, lesen gerne Krimis.

Danach haben wir mit vielen Verlagsmitarbeitern Gespräche führen können. Dabei war es von Vorteil, dass in diesem Jahr die Standplätze anders angeordnet waren und uns weite Wege mehr oder weniger erspart blieben. Wir waren bei Droemer Knaur, bei Gmeiner, emons, Ullstein und Harper Collins. Auf dem Weg zur Pause kamen wir am Stand von Dryas vorbei und mir fielen die vielen Cover von Büchern, die ich kannte, ins Auge. Ein Halt war für mich also ein „Muss“ und dort führten wir ein sehr intensives Gespräch, natürlich über historische Krimis.

Hatte ich anfangs bedauert, dass ich wohl wenige Autorinnen und Autoren treffen würde, kam der Zufall uns zur Hilfe. Neben den Autorinnen am Stand der mörderischen Schwestern trafen wir auch weitere, während wir irgendwo standen und fotografierten oder uns einfach ausruhten. In einem Reel habe ich meine Begegnungen festgehalten, wobei ich erwähnen muss, dass ich leider zu oft das Fotografieren vergessen habe.

Der krönende Abschluss des ersten Tages war ein Vortrag über Tik Tok am Stand von BoD, den ich mir mit Heike und René Anour (Autor von „Die Totenärztin“) anhörte.

Nach diesem ersten Messetag voller Eindrücke haben wir uns mit Manuela vom Bücherhaus zum Abendessen getroffen. Konnten noch einmal über unsere Erlebnisse sprechen und waren froh, als wir wieder im Hotel waren.

Der zweite Tag erfreute mich mit einem schönen Himmel und gut gelaunt starteten Heike und ich wieder zur Messe. An diesem Tag wollten wir ein weiteres Video auf der langen Außenrolltreppe aufnehmen. Das haben wir auch gemacht, aber spontan, wie wir sind, haben wir uns vorher das Tik Tok Studio Freigelände angesehen und mit dem sympathischen jungen Mann ein sehr gutes Gespräch geführt, das heißt, Heike hat es geführt, denn ihre Englischkenntnisse sind viel besser als meine.

Es war herrlich, so früh in die Hallen zu dürfen und in Ruhe die ersten Gespräche führen zu können. Wir waren beim Aufbau Verlag und bei Wannenbuch, haben uns beim Hörbuch Hamburg Verlag informiert und einen Sessel ausprobiert, in dem man wunderbar entspannt einem Hörbuch lauschen konnte. Allerdings ließen sich die beiden Damen dort nicht auf unsere Idee ein, den Sessel später abholen zu können.

Der Vormittag verging im Fluge und dann hatten wir beide doch unsere ersten Termine und wir haben uns vorübergehend getrennt. Bei Droemer Knaur wurden mir und weiteren Bloggerinnen eine Auswahl Bücher vorgestellt, die in nächster Zeit erscheinen werden.

Um 14 Uhr gab es ein Bloggertreffen von Ki Wi Verlag, wo Daniela Dröscher ihr Buch vorstellte und sich den Fragen des Lektors und interessierten Bloggerinnen stellte.

Endlich kam auch das alte Buchmessegefühl auf, denn hier traf ich nun viele alt bekannte Bloggerinnen, was mich besonders erfreute. Natürlich haben wir die Gelegenheit genutzt und uns ausgetauscht, schließlich kenne ich einige schon etwas länger.

Als letzter Termin auf der Messe stand die Programmvorschau bei Rowohlt auf dem Plan. Ohje, so viele Bücher wurden mir an dem Tag vorgestellt und die Wunschleseliste wurde gut gefüllt.

Aber der ereignisreiche Tag, an dem ich endlich Bloggerinnen getroffen habe und natürlich Autorinnen und Autoren, meist wieder ohne Bild, sollte noch nicht zu Ende sein.

Ich wollte zu meiner ersten LCN Ladies Crime Night gehen. Voller Vorfreude und Spannung machte ich mich mit Heike und Manuela auf den Weg. Ich hatte schon so oft von solch einer LCN gelesen. Mehrere Autorinnen dürfen einige Minuten lesen, bis es ein abruptes Ende gibt. Nein, es passiert keiner Autorin etwas, aber es knallt oder rappelt und es fällt ein Schuss und das zeigt immer das Ende des Vorlesens an.

An diesem Abend durften sieben Autorinnen jeweils sieben Minuten lesen. Zwischendurch wurden wir mit kriminellen Liedern und Musik hervorragend unterhalten. Ich war begeistert und schwelgte auf dem Heimweg noch von diesem Erlebnis.

Der dritte Tag sollte gleichzeitig unser Abschiedstag sein. Der Koffer wurde gepackt und im Hotel deponiert. Auch heute waren Heike und ich früh unterwegs und machten voller Begeisterung Bilder von den Verlagsständen, sozusagen mit freier Sicht auf die vielen Bücher. Dies ist nur eine kleine Auswahl:

Denn es sollte sich schnell ändern, an diesem Tag durften alle interessierten Leser die Hallen stürmen und im Gegensatz zu den vorherigen Jahren auch Bücher kaufen.

Während wir an den beiden ersten Tagen in aller Ruhe von Verlag zu Verlag schlendern konnten, standen an diesem Freitag reichlich Termine an. Viele Autoren sind leider erst für diesen Tag angereist und ich fühlte mich an frühere Messebesuche erinnert, wo ich nicht wusste, wohin ich zuerst gehen sollte. Es hat mich natürlich gefreut, dass ich von Autorinnen angesprochen wurde, die mich trotz Maske erkannt haben und ich zu mehreren Meet & Greets gehen konnte. Verabredet hatte ich mich mit Horst und Julia Dorsten, mit Helen Paris und Heidrun Hurst, sowie mit Sina Beerwald, wo ich überraschend auch Karen Kliewe traf und kennen lernen konnte, spontan habe ich am Stand von Fakriro Charlotte McGregor und Katharina Mosel besucht. Mit Katharina waren Heike und ich zum Kaffee verabredet, aber inzwischen hatten wir alle kaum noch Zeit, uns in Ruhe über verschiedenes zu unterhalten und außerdem ließ es der Geräuschpegel auch nicht mehr zu.

Natürlich haben wir immer wieder den Stand der Mörderischen Schwestern besucht und dort einige Autorinnen angetroffen, die wir schon länger kannten oder endlich mal persönlich sprechen konnten. Irgendwann war ich nicht mehr aufnahmefähig und freute mich, dass ich von Heike, die auch wieder eigene Termine wahr genommen hatte, die Info bekam, wo sie gerade eine Pause macht.

Kurz danach haben wir uns gemeinsam auf den Weg zum Hotel gemacht, um die Koffer abzuholen und anschließend wollten wir zum Bahnhof gehen. Wir hatten Zeit für ein Resümee, bevor sich unsere Wege trennten und jede mit dem entsprechenden Zug nach Hause fuhr.

Fazit: Während der ersten beiden Tage, die mir zunächst sehr ruhig vorkamen, habe ich viele Eindrücke sammeln können, sehr gute Gespräche geführt und einige wenige alte Bekannte getroffen, aber viele neue kennen gelernt. Der dritte Tag hat für viele erfreuliche Begegnungen gesorgt und die Wiedersehensfreude war immer sehr groß, aber mir wurde es irgendwann zu turbulent und vor allem viel zu voll.

Jetzt zu Hause freue ich mich, dass ich zur Buchmesse gereist bin und freue mich bereits auf Leipzig.

Man möge mir verzeihen, wenn ich den einen oder anderen Stand nicht genannt habe, den ich besucht habe. Ebenfalls bitte ich alle um Verzeihung, weil ich hier nicht alle Namen der liebenswerten Menschen nenne, die ich getroffen habe. Manchmal waren es nur wenige Minuten, an denen wir uns gesehen haben, manchmal konnten etwas längere Gespräche geführt werden, aber es würde auch den Rahmen sprengen. Gefreut habe ich mich über alle „Hallos“

Wer nun wissen möchte, was Heike über den Messebesuch schreibt, kann dies gerne machen und auf den Link zu ihrem Beitrag klicken FBM22 – Die sechste Jahreszeit

5 Gedanken zu „FBM22 – Buchmesse Frankfurt

  1. Pingback: FBM22 – Die sechste Jahreszeit – Frau Goethe liest

  2. Liebe Ulla
    Ein sehr schöner Beitrag. Danke das ich so etwas an der Buchmesse teilhaben konnte. Auch ich hätte oft den Stand von den Mörderischen Schestern aufgesucht.
    Leider sind mir beim Lesen auch ein wenig die Tränen gelaufen, weil ich nicht teilnehmen konnte dieses Jahr.
    Fpr mich sind die Buchmessen auch die 6. Jahreszeit
    Ganz liebe Grüße
    Anja

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  3. Mir hat Dein Bericht über die Buchmesse auch sehr gefallen, liebe Ulla. Eine Buchmesse ist immer wieder ein interessantes Erlebnis. Ich bin viele Jahre zur Leipziger Buchmesser gefahren. Aber manchmal wird man auch fast von all den Angeboten erschlagen. Das fiel mir dann auch wieder ein, als ich Deinen Bericht las.
    Liebe Grüße von der Silberdistel Marianne

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