Femme Fatale – Wahre Fälle

Autorinnen: Verschiedene

Genre: Kurzkrimis, Anthologie, Kurzgeschichtensammlung

Version: Taschenbuch

erschienen: 11. September 2026

Seiten: 432

Herausgeber ‏ : ‎ Oertel u. Spörer






Die Namen der beteiligten Autorinnen:
Martina Auberger, C. N. Costa, Nicole Eick, Nicki Fleischer, Maike Frie, Babette Fritzsching, Mareike Fröhlich, Anne Hechenberger, Karen Hemmrich, Andrea Hessler, Reha Horn, Karoline Klemme, Katja Montejano, Lovis Océan, Pia O’Connell, Ulrike Puderbach, Ingrid Reidel, Frauke Sattler, Dagmar Schindler, Regina Schleheck, Ursula Schmid-Spreer, Kim S. Schwarz, Cornelia Schwery, Birgit Seibel, Clara Stadler, Sarah Tischer, Petra Treiber, Brigitte Wehrmann, Christina Wermescher, Manu Wirtz.
Am Ende des Buches werden sie vorgestellt
Über die Herausgeberin:
Manu Wirtz ist 67 und Autorin von Krimis, Kurzgeschichten und historischen Romanen. Sie hat ein Dutzend Bücher veröffentlicht. Die gebürtige Solingerin war bis 2025 als freiberufliche Grafikdesignerin tätig und schreibt als Rentnerin an neuen Krimis. Seit 2010 ist sie Mitglied bei den Mörderischen Schwestern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
30 Jahre Mörderische Schwestern. 30 wahre Verbrechen. 30 Geschichten voller Spannung.
Die Mörderischen Schwestern e.V. versammeln zu ihrem Jubiläum packende Kurzkrimis, inspiriert von realen Verbrechen von 1996 bis 2026 aus Deutschland und Europa. An manche True Crimes erinnert man sich noch heute. Was damals geschah, wird hier neu erzählt – dunkler, verdichtet, verstörend. Jede Geschichte wirft einen neuen, fiktionalen Blick auf reale Abgründe. Packende Kurzkrimis, die unter die Haut gehen und lange nachhallen.


Meine Meinung:
Es gibt viele Gründe, weshalb eine Anthologie herausgegeben wird. Meist wird ein Thema genannt, zu dem etwas geschrieben werden soll.
In dieser Kurzgeschichtensammlung haben 30 Autorinnen zu 30 wahren Verbrechen einen Kurzkrimi geschrieben. Nun wurde die Anzahl nicht willkürlich gewählt, es gibt einen besonderen Grund.
Alle Autorinnen sind Mitglied im Verein der Mörderischen Schwestern, der vor 30 Jahren gegründet wurde. Die realen Verbrechen haben ebenfalls in diesen 30 Jahren stattgefunden.
Mich hat begeistert, was den Autorinnen zu dem kleinen Zeitungsartikel eingefallen ist, der die Phantasie herausgeordert hat. Zunächst konnte ich den Kurzkrimi lesen und dann den Artikel, der jeweils am Ende der Geschichte abgedruckt wurde. Die Auswahl ist sehr interessant und unterschiedlich. Alle kann ich hier nicht aufzählen, nur ein paar Überschriften und die Orte erwähnen:
Kommissar Bär löst den Fall – hier wird in Ischgl ein Mord aufgeklärt
Blutige Steine – gehören zu einem Mord auf der Kö
Man wird mich nicht finden – denkt der Täter zum Mord im Urlaub
Notruf -beschreibt, wie sehr einen so ein Anruf mitnimmt.
Wie zu erkennen ist, sind es ganz unterschiedliche Verbrechen und bieten somit reichlich Abwechslung.


Fazit:
Dreißig Autorinnen, die im Anhang auch vorgestellt werden sorgen für spannende Unterhaltung. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung, denn das Buch eignet sich auch hervorragend für die Geschichte zwischendurch

Bei der Herausgeberin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Kommentar verfassen