Mord ist ihr Metier

Autorinnen: Verschiedene

Genre: Kurzkrimis, Anthologie, Kurzgeschichtensammlung

Version: Taschenbuch

erschienen: 30. September 2026

Seiten: 336

Herausgeber ‏ : ‎ KBV




Die Namen der beteiligten Autorinnen:
Regina Schleheck, Myriane Angelowski, Christiane Antons, Isabella Archan, Mischa Bach, Fritzi Baral, Carla Capellmann, C. N. Costa, Ella Dälken, Gitta Edelmann, Cornelia Ehses, Anja Eichbaum, Almuth Heuner, Anne Keßel, Anke Küpper, Melanie Lahmer, Kerstin Lange, Diana Menschig, Meike Messal, Edith Niedieck, Anja Puhane, Heike Rommel, Ingrid Schmitz, Gesine Schulz, Barbara Steuten, Dagmar Maria Toschka, Lioba Werrelmann, Jutta Wilbertz, Manu Wirtz, Cécile Ziemons
Am Ende des Buches werden sie vorgestellt
Über die Herausgeberin:
Regina Schleheck wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Phantastik Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis, für den sie 2021 wieder nominiert war, 2024 errang sie u.a. den Neunkircher Krimipreis und den ersten Literaturpreis der VHS Köln, der ihr 2025 wieder zugesprochen wurde. Die Oberstudienrätin a.D. ist Autorin, Lektorin, Herausgeberin, Dozentin und fünffache Mutter. Seit 2002 veröffentlicht sie vor allem Kurz-, aber auch andere Prosa wie Romane und Hörspiele. Zuletzt erschien die Herausgeberschaft »Festlich morden – Die besten Kurzkrimis für die Weihnachtszeit« im Emons Verlag. Die Autorin gehört den Netzwerken Mörderische Schwestern, Syndikat, PAN, VS, BvjA und PEN an.


Kurzbeschreibung, übernommen:
30 Autorinnen, 30 Tatorte, unzählige Leichen … Im Westen Neues! Nicht mit Baseballschlägern – mit Buchstaben schlagen sie zu, nutzen Slips und Strapse, Pralinen und Plüschelefanten, Rollatoren und Rentier-Haarreifen. Selbst Winkekatzen sind ihnen recht, um ihre Opfer das Fürchten zu lehren. Dreißig Krimiautorinnen aus Nordrhein-Westfalen – nicht wenige von ihnen vielfach ausgezeichnet – haben zum dreißigjährigen Jubiläum ihres Netzwerks »Mörderische Schwestern« im ganzen Land Spuren gelegt, auf einer Eifeler Landstraße, in einer Gondel über dem Rhein, einem Kohlenmeiler im Sieger-, einem Wunschbrunnen im Sauerland, einer Bücherei in Bochum und einer kleinen Bielefelder Flüchtlingswohnung. Die beeindruckende Bandbreite an Minidramen – packend, zu Herzen gehend oder urkomisch – belegt das Können der Autorinnen und die Vielfalt der von Frauen verfassten deutschsprachigen Spannungsliteratur. Mit über siebenhundert Autorinnen, Journalistinnen, Bibliothekarinnen, Buchhändlerinnen, Bloggerinnen und Krimiliebhaberinnen sind die »Mörderischen Schwestern« das größte gemeinnützige literarische Frauennetzwerk in Europa.


Meine Meinung:
Mord ist ihr Metier – das trifft auf viele Autorinnen zu, ganz besonders allerdings auf die Mörderischen Schwestern, die sich zusammengetan haben und vor dreißig Jahren den gleichnamigen Verein gründeten. Dieses Jubiläum wird vielfach gefeiert und ist außerdem ein Anlass für eine Kurzkrimisammlung. Regina Schleheck hat neunundzwanzig Kolleginnen aus NRW gebeten, einen Kurzkrimi zu schreiben und somit gibt es in dieser Anthologie insgesamt 30 kriminelle Geschichten aus Nordrhein-Westfalen.
Ich bin immer wieder begeistert, dass Autorinnen es schaffen, auf wenigen Seiten eine spannende Geschichte zu schildern, die am Ende keine Frage offenlassen. Natürlich gibt es immer wieder Kurzkrimis, von denen man sich wünscht, dass es eine Fortsetzung gibt, aber dann hat man die Möglichkeit nach einem langen Krimi der Autorin Ausschau zu halten.
Viele Autorinnen, die an diesem Buch beteiligt waren, kenne ich namentlich und einige auch persönlich. Deshalb freute ich mich, von ihnen etwas zu lesen. Bisher unbekannte Autorinnen konnte ich kennenlernen und meine Wunschleseliste wird immer größer, weil ich neugierig auf ihre Bücher geworden bin.
Natürlich kann ich hier nicht auf jeden Kurzkrimi eingehen, aber doch auf die Vielfalt hinweisen:
Hinter „Käthe, Kohle, Cognac“ verbirgt sich Manes, der beste Lastwagenfahrer.
„Das nicht“ ist sehr spannend bewegend und diese Worte bekommen eine besondere Bedeutung.
In „Challenge“ spielt ein Rollator eine wichtige Rolle.
Was so ein „Wassertropfen“ alles auslösen kann, ist schon sehr interessant.
Achtung bei „Blut und Bluetooth“ geht es um eine gefährliche Masche.
Eine große Sympathisantin hat das Vorwort in diesem Buch geschrieben: Gerbung Jahnke, die vielen sicher bekannt sein wird. Ihr gefällt es, genau wie mir, dass Autorinnen ihr Können zeigen.


Fazit:
Eine gelungene Kurzkrimisammlung aus dem Westen, einer Region, in der sehr viele Autorinnen leben oder geboren wurden. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung, denn die Kurzkrimis eignen sich wirklich hervorragend, spannendes zu lesen, wenn man zwischendurch Zeit hat.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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