Aufgetrennt

Autorin: Vera Nentwich

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. Oktober 2026

Seiten: 214

Herausgeber: Vera Books





Über die Autorin:
Vera Nentwich ist witzig und irgendwie ungewöhnlich. Die Autorin ist Entertainerin durch und durch und schreibt seit Jahren erfolgreich humorvolle Krimis und Romane. Am wohlsten fühlt sie sich jedoch auf der Bühne. Ihre Lesungen können schon mal zu einer fulminanten Show ausarten, bieten gleichzeitig aber jede Menge Tiefgang. Vera Nentwich lässt sich nicht in starre Formen pressen und steht für die Freiheit, Dinge neu zu denken. Ob sie sich für die Belange Schreibender einsetzt oder ihre eigenen Ideen in die Tat umsetzt: Vera Nentwich ist unkonventionell und erfrischend anders.


Meine Meinung:
Lutz Weber und Kaspar Wozniak habe ich vor einiger Zeit kennen gelernt, als sie gemeinsam einen Mordfall geklärt haben, den die Autorin im Krimi „Fadenscheinig“ beschrieben hat. Der Zufall hatte die beiden zusammengeführt und sie haben sich trotz des unterschiedlichen Alters und der verschiedenen Fähigkeiten angefreundet und alles bestens gemeistert.
Leider gibt es wieder einen Mord, um den die beiden sich kümmern. Auf dem Vintage-Markt wird eine pensionierte Lehrerin erstochen. Kurz vorher war Lutz Weber noch bei ihr am Stand und hat sich mit ihr unterhalten. So nebenbei ist seinem aufmerksamen Auge etwas aufgefallen, was sich später als sehr wichtig herausstellen sollte.
Kasper Wozniak arbeitet inzwischen bei seinem Onkel, weil seine Mutter es sich wünscht und möchte, dass er einen geregelten Tagesablauf hat. Aber Kasper ist nicht glücklich und zieht kurzerhand bei Lutz ein.
Es kommt, wie es kommen muss, die beiden ermitteln wieder zusammen. Wobei auch hier jeder wieder seine Fähigkeiten und sein Wissen einbringt.
Mir hat es auch diesmal gefallen, wie die beiden miteinander klarkamen, sie mussten sich natürlich zusammenraufen und auch Kompromisse schließen. Ich musste oft lächeln, wenn Lutz auf alt bewährte Weise an Informationen kommen wollte und Kasper dies mit ein paar Klicks schnell erledigt hat.
Lutz und Kasper haben bei ihren Ermittlungen sehr viel herausgefunden und auch alte Geheimnisse aufgedeckt, denn ein sehr ernstes Thema wurde hier eingebunden.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsamer Krimi, in dem Spannung, Humor und Alltagsleben nicht zu kurz kommen. Mir hat auch dieses zweite Buch gut gefallen und ich bin gespannt, ob ich von den beiden noch mehr zu lesen bekomme.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Quilt-Stand, ein Erbstück, ein Mord mitten im Trubel des SpätMAAT.
Als die pensionierte Lehrerin Ingrid Pawlak beim beliebten Vintage-Markt in der Alten Samtweberei erstochen wird, mit der Storchenschere ihrer eigenen Schwiegermutter, ist das ganze Krefelder Samtweberviertel erschüttert. Die Polizei tappt im Dunkeln, doch einer hat ein Detail bemerkt, das ihm nicht mehr aus dem Kopf geht: Lutz Weber, 71, Witwer und pensionierter Krawattendesigner. Eigentlich verbringt er seine Tage am liebsten mit Kaffee und Kladde im Café, aber sein geschultes Auge für Muster und Stoffe hat etwas gesehen, das selbst der Polizei entgangen ist.
Gemeinsam mit dem jungen Kasper Wozniak aus der Nachbarschaft beginnt Lutz zu ermitteln, widerwillig zunächst, dann unaufhaltsam. Fast jeder im Viertel scheint etwas zu verbergen, das mit Ingrid zu tun hat: ihre beste Freundin, ihr Sohn, ihre frühere Kollegin. Und wer noch? Je tiefer sie graben, desto mehr Widersprüche tun sich auf. Im Samtweberviertel kennt man sich, aber man weiß nicht alles voneinander.

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