Österbergmord

Autorin: Helena Reinhard

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. September 2022

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Emons Verlag



Über die Autorin:
Helena Reinhardt, 1961 in Duisburg geboren, zog 2009 aus dem Ruhrgebiet an den Rand des Nordschwarzwalds. Nach abgeschlossenem Studium der Anglistik, Amerikanistik und Neugermanistik mit Schwerpunkt Literatur arbeitete sie u. a. im Sekretariat eines Biochemieprofessors, im Büro eines Bestattungsinstituts und als VHS-Dozentin im Bereich Englisch. Helena Reinhardt ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern«.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein rasanter Schwabenkrimi mit Humor und Tiefgang. Silvia Salomons Tochter Viola steht unter Schock: Ihr Uni-Kollege wurde vom Tübinger Österbergturm gestoßen. Die Mordermittlungen laufen, doch Viola nimmt die Sache lieber selbst in die Hand und stellt gemeinsam mit ihrer Mutter und einem befreundeten Journalisten eigene Nachforschungen an. Die Spur führt sie zu rivalisierenden Studentengruppen und in die schwäbische Prepperszene – bis das Trio plötzlich selbst ins Visier des Mörders gerät.


Meine Meinung:
Lesen bildet, ja, sogar das Lesen von Krimis. Bisher hatte ich mich noch nicht mit Stadtgeografen und deren Aufgaben beschäftigt und noch weniger mit der Prepperszene. Das hat sich durch diesen Krimi geändert. Viola arbeitet als Stadtgeografin an der Uni Tübingen. Als ihr Kollege Tom nach einen Sturz vom Österbergturm stirbt, will sie wissen, was tatsächlich passiert ist.
Für mich persönlich war der Einstieg etwas schwierig, zum einen hatte ich das Gefühl Wissenslücken zu haben und zum anderen konnte ich noch nicht nachvollziehen, was Viola und Tom wirklich machen und vor allem warum sie das tun. Die Lücken schlossen sich nach und nach, ich musste einfach etwas Geduld aufbringen und dann war alles klar.
Die Autorin hat ein interessantes Thema eingebunden, auf das ich allerdings nicht näher eingehen möchte. Es soll jeder selbst lesen und sich damit auseinander setzen. Mich hat einiges nachdenklich gemacht, weil ich an eine besonders dramatische Begebenheit erinnert wurde und überlegte, wie und was ich damals erlebt und empfunden habe.
Natürlich dreht sich auch weiterhin alles um den Tod von Tom, den Viola mit ihrer Mutter und einem befreundeten Journalisten aufklären wollte. Es wird am Ende so spannend, weil sie sich dadurch in große Gefahr brachten.


Fazit:
Spannend und sehr interessant geschrieben. Vor allem weil ich Einblicke in mir bisher wenig beachtete Bereiche bekam. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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