Tod am Schwedenkai

Autor: Jochen Bender

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. September 2022

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ CW Niemeyer Buchverlage GmbH


Über den Autor:
Jochen Bender forschte als Psychologe bei den Kriminalisten, arbeitete im Gefängnis und unterstützte die Polizei bei Amok-Übungen. Schreiben ist sein Weg, sich kreativ mit der Welt in all ihren Facetten auseinanderzusetzen. Seine Markenzeichen sind spannende Unterhaltung, ein flüssiger Schreibstil und kunstvoll ineinander verflochtene Handlungsstränge. Nach zehn erfolgreichen Schwaben-Krimis wagt er sich mit seinem neuen Ermittler-Duo Frauke Knoop und Andreas Bode in den Geburtsort seiner Frau, der zu seiner zweiten Heimat wurde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
IHRE LETZTE REISE
Nur noch kurz auf die Toilette, dann schnell zurück ins sichere Auto …
Svenja Behrendt ahnt nicht, dass genau dort der Tod auf sie lauert. Sie wird niemals mit der Fähre nach Schweden kommen. Erdrosselt bleibt sie in ihrem Wagen am Kai zurück als der Morgen dämmert. In dem brutalen Mordfall befragt Kommissarin Frauke Knoop das Umfeld des Opfers. Sie konfrontiert den schönen Doktor samt seiner exotischen Geliebten und zahlreiche weitere Verdächtige mit dem unnatürlichen Ableben der Zahnarztgattin. Aber alle sagen nur Gutes über die Tote. Während die Kieler Ermittlerin Svenjas Mörder zwischen Kiel, der Künstlerkolonie Carlshöhe in Eckernförde und der Carlshütte in Rendsburg jagt, verhärtet sich ihr Gefühl, ein entscheidendes Detail zu übersehen.


Meine Meinung:
Von Jochen Bender hatte ich bereits das Buch „Schwabenschatten“ gelesen und war nun gespannt auf dieses, denn die Handlung wurde diesmal im Norden angesiedelt.
Am Schwedenkai in Kiel wird Svenja Behrendt tot in ihrem Auto gefunden. Die Kommissarin Frauke Knoop erhält den Auftrag, die Ermittlungen aufzunehmen. Gemeinsam mit ihr lerne ich den Ehemann, einen Zahnarzt kennen und weitere Personen in deren Umfeld, die mir allerdings alle nicht so richtig sympathisch wurden. Was vielleicht auch an deren Einstellungen zu bestimmten Begebenheiten lag.
Mit Frauke Knoop konnte ich mich zunächst auch nicht so richtig anfreunden, das ist mir eigentlich immer sehr wichtig, weil ich in die Geschichte eintauche und oft das Gefühl habe, in bin vor Ort. Frauke muss sich nicht nur um diesen Fall kümmern, sondern auch um Änderungen in ihrem privaten Bereich.  Denn ausgerechnet als sie die Ermittlungen aufnehmen muss, reist Roland an, den sie im Urlaub kennen gelernt hat und der nun zu ihr nach Kiel ziehen will. Allerdings hat Roland eine bewegte Vergangenheit, die tatsächlich sehr gefährlich für ihn werden kann, wenn sie ihn einholt. So sind es eigentlich gleich zwei Fälle, von denen ich einiges erfahre. Der eine wird gelöst, aber der andere kann nicht abgeschlossen werden und wird vielleicht im nächsten Buch eine wichtige Rolle spielen.
Ich fand es sehr interessant, Frauke zu begleiten und es wurde auch immer spannender. Ich konnte mich gegen Ende des Buches kaum davon lösen, weil ich nun endlich wissen wollte, wie sich denn tatsächlich alles verhalten hat.


Fazit:
Ich vermute mal, dass es eine weitere Folge geben wird, die ich dann bestimmt lesen möchte. Aber zunächst gebe ich hier eine Leseempfehlung, denn ich fühlte mich gut unterhalten. Obwohl ich die Beteiligten ganz bestimmt nicht in meinem Bekanntenkreis hätte haben wollen.

Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen.

Beim Autor und Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Ein Gedanke zu „Tod am Schwedenkai

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