X-Mas

Autorin: Andrea Gerecke

Genre: Weihnachtskrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. September 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ CW Niemeyer Buchverlage GmbH


Über die Autorin: Vita in Kurzfassung
Gebürtige Berlinerin. Studierte Diplom-Journalistin und Fachreferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Kurz vor dem Jahrtausendwechsel Entdeckung der Liebe zum Landleben mit den dortigen kreativen Möglichkeiten. Umzug ins vorletzte Haus an einer Dorfstraße in NRW. Arbeit als freie Autorin und überregionale Journalistin. Veröffentlicht wurden bisher unter anderen mörderische Gutenachtgeschichten für Erwachsene, in denen ganz alltägliche Situationen kippen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
JEDER HAT HIER EINE LEICHE IM KELLER!
Sie kennt sich bestens aus in diesem Objekt: die Hausmeisterin. Jeder Mieter hat Dreck am Stecken, mehr oder weniger. Nur ein Strang ist noch belebt, in dem alle Wohnungen übereinanderliegen. Geplante Komplettsanierung, so heißt es. Aber eigentlich sollen alle Mieter raus, für etwas Neues. Denn das Haus liegt am Rande der Stadt und sollte ein Stück weit das Wohnungsproblem lösen, entwickelte sich aber zum sozialen Brennpunkt. Alle klammern sich an ihr Zuhause. Ein Umzug birgt für jeden Gefahren: für die Alleinerziehende mit ihren drei Kindern, den Trinker, den Sammelsüchtigen, die kostensparenden Rentnerinnen in ihrer Alten-WG, das schicke Paar, den Controller mit plötzlichen Gewissensbissen, die Alternativen und die anderen. Dem Vermieter fällt allerlei ein, um seine Mieter zu vergraulen. Da streikt der Fahrstuhl, das Wasser wird abgestellt und der Müllschlucker blockiert … Heizung und Strom funktionieren zeitweilig nicht … Und dann steht auch noch Weihnachten vor der Tür.


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Weihnachtskrimis entdecke ich sehr viele spannende Bücher. Oft sind es auch Sammlungen mit 24 kriminellen Kurzgeschichten, aber einen „24-etagigen Kriminalroman im Advent“ kannte ich bisher noch nicht und deshalb war ich besonders neugierig darauf.
Als erstes lernte ich die vermutlich wichtigste Person des Hauses kennen, die Hausmeisterin Elizabeth. Mit wenig Begeisterung macht sie sich an die Arbeit, denn sie muss Schnee schieben. So schön es ja aussieht, die Arbeit ist doch ziemlich schweißtreibend. Während sie in der Kälte murrend nicht nur Schnee, sondern auch unliebsame Hinterlassenschaften zur Seite schieb, beginnt auch die erste Geschichte. Denn in vierundzwanzig Kapiteln lerne ich weitere Hausbewohner kennen, fast alle haben ein Päckchen zu tragen. Mal groß, mal klein, mal berührend, mal gefährlich und immer wieder taucht Elizabeth auf. Auch begegnen sich Nachbarn, die außerdem alle etwas gemeinsames haben, sie müssen irgendwann das Haus verlassen, denn es soll abgerissen werden. Damit es schneller geht, gehen einige rigoros vor, denn Ziel ist es, dass das Haus so schnell wie möglich geräumt wird. Oh, ich stelle mir gerade vor, was dabei entdeckt werden könnte und Rätsel aufgibt.
Mir hat die Idee gut gefallen, dass ich in den vierundzwanzig Kapiteln immer eine besondere Geschichte lesen konnte und doch alles irgendwie miteinander verbunden ist. Jeder kann nun lesen, wie es Spaß macht, entweder jeden Tag ein Kapitel oder in einem Rutsch das ganze Buch.


Fazit:
Vierundzwanzig besondere Geschichten, ob es nun nur kriminelle Gedanken waren oder in Taten umgesetzt wurde, spannend und unterhaltsam war es auf jeden Fall und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Bei Andrea Gerecke möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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