Kalt und still

Autorin: Viveca Sten

Genre: Weihnachtskrimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 19. Oktober 2022

Seiten: 512

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG


Über die Autorin:
Viveca Anne Bergsted Sten, geb. 1959 in Stockholm, ist Juristin und eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer neuen Reihe. Viveca Stens Sandhamn-Serie gehört zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und lieferte den Stoff für den TV-Serienhit Mord im Mittsommer. Ihre Bücher sind in 24 Sprachen übersetzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bei Minus 20 Grad zählt jede Stunde
Hanna Ahlander ist 34, als ihre Welt kurz vor Weihnachten in sich zusammenfällt. Ihr Freund verlässt sie für eine andere und ihr Vorgesetzter legt ihr nahe, den Dienst bei der Stockholmer Polizei zu quittieren. Nachdem sie nicht bereit war, einen kriminellen Kollegen zu decken, stellt sich das Polizeikorps gegen sie. Zum Glück gibt es in dieser Männerwelt auch Frauen: Etwa ihre ältere Schwester, die sie flugs nach Åre schickt in ihr leer stehendes Ferienhaus. Hanna badet noch in Selbstmitleid, als eine Vermisstenmeldung sie erreicht. Nach einer Party ist die junge Amanda nicht nach Hause gekommen. Bei Minus 20 Grad zählt jede Stunde. Hanna beteiligt sich an der Suchaktion und hält Augen und Ohren offen. Bald weiß sie mehr als die örtliche Polizei …


Meine Meinung:
In der Sammlung meiner winterlichen Krimis fehlte mir bisher ein Polarkreiskrimi. Deshalb war ich besonders neugierig auf dieses Buch, von dem mich außerdem das Cover sehr angesprochen hat.
Hanna Ahlander ist Polizistin und nimmt ihre Aufgaben sehr ernst. So ernst, dass sie in einem Fall zu sehr für Gerechtigkeit ist und damit leider den Unmut ihres Chefs und der Kollegen auf sich zieht. Im privaten Bereich treten bei ihr zusätzlich auch Probleme auf und das alles kurz vor Weihnachten. Frustriert zieht sie sich ins Ferienhaus der Schwester zurück, das sechshundert Kilometer nördlich liegt. Dort ist es kalt und still, aber nicht ruhig und langweilig. Als eine junge Frau verschwindet, will Hanna  bei der Suche helfen. Zumal ihr einige Merkwürdigkeiten auffallen und somit ihr Spürsinn geweckt wird. Natürlich will sie herausfinden, ob dies mit dem Verschwinden des jungen Frau zu tun hat.
Dies ist der Auftakt einer neuen Serie, in der Hanna Ahlander ermittelt. Ausführlich lerne ich sie und weitere Beteiligte kennen. Wobei ich manchmal das Gefühl hatte, es zieht sich zu sehr in die Länge, ungeduldig wie ich bin, dauerte es für mich lange, bis Hanna langsam aus ihrem Selbstmitleid und Schneckenhaus heraus kommt.
Die Autorin hat die Umgebung am Polarkreis gut beschrieben und ich war froh, dass wir hier doch nicht so viel Schnee haben. Aber die Schweden lieben es und deshalb wird Are von reichlich Touristen besucht. Mit Schiliften können sie bequem auf die Berge fahren und von dort Touren machen. Allerdings kann es schon mal passieren, dass es eine unangenehme Überraschung im Lift gibt. Das konnte ich als Leserin direkt im Prolog erfahren, was mich natürlich neugierig machte. Natürlich gab es am Ende die Auflösung und zuvor reichlich überraschende Wendungen.


Fazit:
Ein gelungener Start einer neuen Serie, die sicher noch reichlich Spannung bieten wird. Zumal Hanna dort nun eine Stelle bekommen hat und eifrig mitmischen wird. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung

Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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