Die Passage nach Maskat

Autor: Cay Rademacher

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 16. August 2022

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG

Über den Autor:
Cay Rademacher wurde zwar 1965 in Flensburg geboren, doch hat es ihn nach Zwischenstationen im Rheinland, in den USA und in Hamburg schließlich 2013 in die Provence geweht. Er ist mit einer Provenzalin verheiratet und lebt mit ihr, drei Kindern, Hund und Katze in einer alten Ölmühle in der Nähe von Salon-de-Provence. Er studierte Anglo-Amerikanische Geschichte, Alte Geschichte und Philosophie in Köln und Washington. Seit vielen Jahren schreibt er Krimis. Daneben schreibt Rademacher historische Sachbücher (etwa „Drei Tage im September“). Außerdem arbeitet er als Reporter und Autor für verschiedene Zeitschriften, hauptsächlich Geo-Epoche und Mare.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Spätsommer 1929, der letzte Sommer der Goldenen Zwanziger.
Niemand erkennt die Vorzeichen der Weltwirtschaftskrise. Noch bestimmen Luxus und Frivolität, Jazz und Kokain den Rhythmus des Lebens – auch auf dem Ozeanliner Champollion, der von Marseille aus Richtung Orient in See sticht: Port Said, der Suezkanal, Jemen, Oman …
Zu den illustren Passagieren gehören eine skandalumwitterte Nackttänzerin aus Berlin und ein mysteriöser römischer Anwalt, eine adelige englische Lady und ein nur scheinbar naiver amerikanischer Ingenieur, ein Schläger aus der Unterwelt – und Theodor Jung, traumatisierter Kriegsveteran und Fotoreporter der Berliner Illustrirten, der größten Zeitschrift Europas. Er soll eine Reportage über die Reise machen. Seine Frau Dora begleitet ihn. Sie entstammt der Hamburger Kaufmannsfamilie Rosterg, die ebenfalls nach Maskat reist, um mit den sagenhaften Gewürzen Arabiens zu handeln. Theodor hofft, dass die abenteuerliche Passage die Leidenschaft in ihrer Ehe neu entfacht. Doch Doras herrische Eltern und ihr gewalttätiger Bruder verachten ihn, und Bertold Lüttgen, der intrigante Prokurist der Firma, hat selbst ein Auge auf die Tochter seines Chefs geworfen. Als Dora nach wenigen Tagen auf der Champollion spurlos verschwindet, wird die Reise für Theodor zum Albtraum – denn nicht nur die Familie Rosterg, auch die anderen Passagiere und Besatzungsmitglieder behaupten, Dora nie an Bord gesehen zu haben …

Meine Meinung:
Das ansprechende Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf das Buch gemacht. Ich wollte wissen, wie die Reise auf dem Schiff verläuft und vor allem interessierte es mich, was denn nun wirklich passiert ist. Zunächst hatte ich das Gefühl, ich befinde mich in Marseille und zwar mittendrin im Gewusel. Der Autor hat so gut beschrieben, wie die Arbeiten auf dem Schiff abliefen und welcher Betrieb im Hafen ist, kurz bevor so ein großes Schiff ausläuft. Ich lernte viele Beteiligte kennen und die Klassenunterschiede auf diesem Oceanliner. Leider gehörten zu den Passagieren einige, die mir so gar nicht sympathisch waren und gleichzeitig waren einige dabei, die mich zum Schmunzeln brachten, beziehungsweise deren Verhalten und überhaupt deren Anwesenheit.
Zu meinem Bedauern passierte sehr lange nichts spannendes und ich musste reichlich Geduld aufbringen. Als dann Dora auf einmal verschwand wurde ich sehr neugierig und gemeinsam mit Theo wollte ich wissen, was da geschehen ist und wie es entwickeln würde. Wie immer will ich dazu nichts verraten und nur erwähnen, dass mich das Ende mehrfach überrascht hat und ich im Grunde doch zufrieden war.

Fazit:
Reisebeschreibungen und Rätselraten, das stand für mich im Vordergrund. Ich fand es ganz unterhaltsam und wer Agatha Christies „Tod auf dem Nil“ mag, wird dies vielleicht auch gerne lesen wollen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Für dieses Buch gebe ich vier von fünf Sternen

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