Hafenmörder – Carl-Jacob Melcher ermittelt

Autor: Christoph Elbern

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 14. Februar 2022

Seiten: 365

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Rütten & Loening



Über den Autor:
Christoph Elbern, Jahrgang 1960, hat Germanistik und Anglistik studiert und lange als Journalist gearbeitet. Er war in leitenden Positionen bei verschiedenen Magazinen tätig – unter anderem „Prinz“ und „TV Movie“. Seit 2010 leitet er eine Agentur für Unternehmenskommunikation in Kassel.
Der historische Roman HAFENMÖRDER (Februar 2022) ist der erste Teil einer Reihe um den Bakteriologen Carl-Jakob Melcher, der im Jahre 1904 spielt.
Unter dem Pseudonym Klaas Kroon hat Christoph Elbern bereits zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht. die in Hamburg, in Lüneburg und im Wendland spielen. Er lebt in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mysteriöse Mordfälle im Hamburg von 1904.
Hamburg in Aufruhr. Am Hafen werden mehrere Männer ermordet und mit einem in die Stirn geritzten Zeichen markiert aufgefunden. Weil eines der Opfer offenbar an Cholera erkrankt ist, wird der junge Bakteriologe Carl-Jakob Melcher hinzugezogen. Die Atmosphäre in der Stadt ist aufgeheizt: Die Cholera-Epidemie liegt noch nicht lange zurück, und die Wahl zur Bürgerschaft steht an. Carl-Jakob Melcher sucht mit seinem Polizistenfreund Martin Bucher zwischen reichen Kaufleuten, Ganoven und Anarchisten nach dem Täter und stößt auf einen erschreckenden Verdacht …
Dunkel, packend, mörderisch – Carl-Jakob Melcher, Forscher am Hamburger Tropeninstitut, ermittelt – nicht immer im Auftrag der Polizei.


Meine Meinung:
Im Laufe der Jahre habe ich sehr viele Personen kennen gelernt, die sich an Mordermittlungen beteiligten. Mal wurde es nicht so gern gesehen und mal wurde die Hilfe gerne angenommen.
In diesem Buch erzählt mir Carl-Jakob Melcher, der als Forscher am Hamburger Tropeninstitut arbeitet, weshalb sein Freund, der Kriminalassistent Martin Bucher, ihn um Hilfe bittet. Bei dem Ermordeten besteht der Verdacht, dass er an Cholera erkrankt ist und es müssen sofort entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Leider passieren weitere Morde, allerdings sind die Männer nicht erkrankt, trotzdem hilft Carl-Jakob weiterhin seinem Freund und sorgt auf für entsprechende Hinweise, die sehr wichtig sind.
Natürlich erzählt Carl-Jakob nicht nur von den Ermittlungen, ich erfahre ein bisschen über seine eigentliche Arbeit am Institut und auch viel über sein Privatleben. Er wohnt bei seinem Onkel, der mit Frau und Sohn in einer großen Villa lebt. Außerdem kann ich einiges über das Zeitgeschehen in Hamburg erfahren. Der Onkel ist ein angesehener Reeder und Adolf sein Sohn strebt einen Sitz in der Hamburger Bürgerschaft an. Seine Tante Isolde setzt sich mit anderen Damen der Gesellschaft für mildtätige Zwecke ein. Ich erfahre viel über die Pfeffersäcke und was vor ungefähr einhundertzwanzig Jahren in Hamburg noch so alles passierte.
Die Suche nach dem Mörder wird dabei aber nicht aus den Augen gelassen und es gibt interessante Entwicklungen. Wovon ich aber nicht berichten werde, weil ich zuviel verraten müsste.
Auf jeden Fall gab es am Ende nicht nur eine Auflösung, was mich überrascht hatte. Rätsel wurden gelöst und Geheimnisse wurden aufgedeckt. Insgesamt betrachtet war das Buch jetzt nicht übermäßig spannend, aber es machte neugierig auf das Ende. Dazu beigetragen haben, könnte vielleicht die Erzählweise von Carl-Jakob.


Fazit:
Ein spannendes und sehr interessantes Buch, in dem die Anfänge einiger Ermittlungsarbeiten zum Tragen kommen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und würde mich über weitere Folgen freuen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Hafenmörder #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

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