Anderssichtig – Eine Frage der Perspektive

Autorin: Kerstin Lange

Genre: Gegenwart

Version: gebundene Ausgabe

erschienen: 27. Januar 2022

Seiten: 120

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ BoD – Books on Demand



Über die Autorin:
Kerstin Lange, geboren in Bergneustadt, aufgewachsen in Drolshagen, begann nach dem Gymnasium eine kaufmännische Ausbildung und bildete sich zur Bilanzbuchhalterin weiter. Jahrelang arbeitete sie in diesem Beruf, bis sie ihm 2009 den Rücken kehrte. Die Vielzahl an Veröffentlichungen und einige Auszeichnungen zeigen, dass sie den richtigen Weg eingeschlagen hat. Die idyllische Domstadt Speyer liefert ihr den Rahmen für psychologische Krimis rund um den pensionierten Kriminaloberrat Ferdinand Weber, der in seiner Heimatstadt Verbrecher jagt und den örtlichen Kollegen immer eine Nase voraus ist. Sie ist Mitglied der Autorenvereinigungen „Syndikat“ und dem Bundesverband junger Autoren (BVjA).


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Buch mit Texten voller schöner, oft zärtlicher oder humorvoller Beobachtungen. Dazu passende Fotos mit Alltagsmotiven, fotografiert aus einem anderen Blickwinkel – eben anderssichtig. Vieles erscheint beim Lesen und Betrachten zugleich vertraut und im neuen Licht. Das Buch wird vielen Leserinnen und Lesern als etwas andere Art der Erinnerung an diese Jahre Freude und Mut machen.


Meine Meinung:
Mir ist bekannt, dass viele Verlage keine Bücher veröffentlichen wollen, in denen die Pandemie erwähnt wird. Allerdings habe ich inzwischen doch einige Bücher gelesen, in denen das Alltagsleben wiedergegeben wird und wir kommen nun mal nicht drumherum. Ich empfand es jetzt auch nicht schlimm, wenn Ermittler nicht wie gewohnt arbeiten konnten oder erwähnt wurde, dass verschiedene Waren ausverkauft waren. Leugnen können wir es nicht.
Nun kann solch eine Zeit aber auch mal anders betrachtet werden. Es ist, wie so oft, eine Frage der Perspektive. Kerstin Lange zeigt uns eine andere Sicht auf die Begebenheiten.
Tatsächlich ist es so, dass man sich auf einiges besinnt. Es wurden wieder längere Gespräche am Telefon geführt, es fanden Treffen am PC statt, bei denen man sich sehen und sprechen konnte. Da wir spazieren gehen durften, wurde die Umgebung mal mit ganz anderen Augen betrachtet. Ist man sonst mal schnell von einem Ort zum anderen gegangen, wird es jetzt ein ausgiebiger Spaziergang.
Kerstin Lange wohnt inzwischen in Düsseldorf und ihr ist einiges aufgefallen, was sie fotografiert oder beschrieben hat. Zu jeder Geschichte gibt es Bilder. Es ist sogar so, dass man das Gefühl hat, genau so ist es einem ergangen. Oder eine prima Idee, das könnte ich auch mal machen. Man wurde erfindungsreich, Feiern fanden mal ganz anders statt, leider nicht so, wie es sich mancher gewünscht hat, aber man konnte in sicherer Entfernung teilnehmen. Dies und noch viel mehr hat die Autorin aus ihrer Sicht beschrieben. Es zeigte, dass es vielen ähnlich ging und viele sogar Wege aus der Einsamkeit entdecken konnten, an die vorher nie gedacht wurde.


Fazit:
Anderssichtig ist ein Buch voller Gefühle, die viele kennen gelernt haben. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Ganz besonders interessant ist es für Düsseldorfer und hier im Stadtteil Eller. Aber natürlich trifft vieles ebenso auf andere Städte und Stadtteile zu.


An dieser Stelle möchte ich auf einen Artikel in der Rheinischen Post hinweisen, der zu diesem Buch erschienen ist. Den Link dazu gibt es auf der Homepage der Autorin.

Bei Kerstin Lange möchte ich mich vielmals für das Buch bedanken.

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