Caffè in Triest

Autor: Günter Neuwirth

Genre: Historisch, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. März 2022

Seiten: 440

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag




Über den Autor:
Günter Neuwirth wuchs in Wien auf. Nach einer Ausbildung zum Ingenieur und dem Studium der Philosophie und Germanistik zog es ihn für mehrere Jahre nach Graz. Der Autor verdient seine Brötchen als Informationsarchitekt an der TU Graz und wohnt am Waldrand der steirischen Koralpe. Günter Neuwirth ist Autodidakt am Piano und trat in jungen Jahren in Wiener Jazzclubs auf. Eine Schaffensphase führte ihn als Solokabarettist auf zahlreiche Kleinkunstbühnen. Seit 2008 publiziert er Romane, vornehmlich im Bereich Krimi.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In der Stadt an der Adria gelingt Jure Kuzmin der Aufstieg vom einfachen Seemann zum Kaffeeimporteur. Als er sich in die Tochter eines Triester Großhändlers verliebt, macht er sich den Dandy Dario Mosetti zum Feind. Um seinen Nebenbuhler loszuwerden, ersinnt Dario einen perfiden Plan. Doch sein Vorhaben entfesselt einen Bandenkrieg und Inspector Bruno Zabini muss einschreiten. Dabei gestaltet sich sein Privatleben dieser Tage äußerst turbulent.


Meine Meinung:
Da mir der historische Krimi „Dampfer ab Triest“ gefallen hat, wollte ich Inspector Bruno Zabini gerne ein weiteres Mal bei seiner Arbeit begleiten.
1907 in Triest, es hat mich auch diesmal wieder sehr erstaunt, wie viele Sprachen dort gesprochen wurden und wie viele Menschen aus verschiedenen Ländern dort lebten und arbeiteten. Ich möchte an dieser Stelle einfach mal eine Aussage zitieren, die eine der Beteiligten getroffen hat:   „…Aber Triest liegt nicht in Italien, sondern in Österreich – Ungarn. Hier leben Menschen vieler Völker, darin spiegelt sich unsere Heimat wider….
Ich konnte mir dieses Sprachenwirrwarr und die unterschiedlichsten Personen, die sich in Triest aufhielten, lebhaft vorstellen. Ich bin mir nicht sicher, was mich an diesem Buch mehr faszinierte: die Schilderungen über das Leben und arbeiten in Triest vor über hundert Jahren, die gesellschaftlichen Unterschiede oder der kriminelle Anteil. Alles sorgte dafür, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Zumal ich nicht nur die Arbeitsweise von Bruno Zabini interessant fand, sondern auch sein Privatleben. Da war ich sehr gespannt, wie er das alles regeln wollte. Überhaupt hatten viele Personen Einstellungen und eine Lebensweise, die wir heute gar nicht mehr nachvollziehen können.
Wie auch immer, ich fühlte mich an das Buch gefesselt, weil ich gespannt war, wie sich alles entwickeln würde und am Ende, nun, für die meisten konnte ich mich freuen.


Fazit:
Ein unterhaltsamer historischer Krimi, den ich gerne weiterempfehle. Ich konnte so viel interessantes über die Zeit erfahren.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#CaffèinTriest #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

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