Oma macht klar Schiff

Autorin: Regine Kölpin

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. April 2022

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur 




Über die Autorin:
Regine Kölpin, geb. 1964 in Oberhausen (NRW), lebt seit ihrer Kindheit in Friesland an der Nordsee. Sie hat für namhafte Verlage (auch unter Franka Michels) zahlreiche Romane und Kurztexte publiziert und ist auch als Herausgeberin tätig. Regine Kölpin wurde mehrfach ausgezeichnet und erhielt unter anderem den Bronzenen Homer 2020 (mit Gitta Edelmann) und das Stipendium Tatort Töwerland 2010. Mit ihrem Mann Frank Kölpin lebt sie in einem kleinen idyllischen Dorf, und sie genießen dort ihr Großfamiliendasein mit fünf erwachsenen Kindern und mehreren Enkeln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die 72-jährige Frauke Hansen staunt nicht schlecht, als sie einen alten Kutter erbt – und ihre Freundin Barbara die Idee hat, daraus ein schwimmendes Café zu machen, um der Langeweile der Seniorenresidenz in Burhave zu entkommen. Tatkräftig unterstützt von Teenager Keno, der Tischler werden möchte, wird der Kutter umgebaut. Bald fahren sie damit die umliegenden Häfen an, machen neue Bekanntschaften – unter ihnen auch Kenos Opa, der Fraukes Jugendliebe sehr ähnlich sieht. Frauke ist außer sich. Zum Glück steht ihr die kleine Crew des Kutter-Cafés stets mit Rat und Tat zur Seite – selbst wenn sich Turbulenzen abzeichnen sollten …


Meine Meinung:

Von Regine Kölpin habe ich inzwischen einige Bücher gelesen, die mich sehr gut unterhalten haben, deshalb war ich nun neugierig auf dieses Buch.
Frauke Hansen lebt in einer Seniorenresidenz, wo sie allerdings gegen die Langeweile ankämpfen muss. Für mache Aktivitäten fühlt sie sich einfach noch zu jung. Als sie eines Tages einen alten Kutter erbt, hat sie eine große Aufgabe, denn sie will ihn umbauen, dort wohnen und auf Reisen gehen. So manchmal kommt doch noch ihre Vergangenheit zum Vorschein, wo sie einiges unternommen hat, was heute viele in Erstaunen versetzt.
Mir hat es Spaß gemacht, Frauke und ihre Freunde kennen zu lernen, die ihr mit Ideen zur Seite stehen, mit Tat etwas weniger, denn handwerklich begabt sind sie nicht unbedingt, aber da gibt es zum Glück Fachleute und den Teenager Keno.
Fast alle Beteiligten habe ich in mein Leserherz geschlossen, bei einer Person war ich mir nicht sicher, soll ich sie nicht mögen oder besser Mitleid mit ihr haben. Nun, meine Freundin wäre sie auf keinen Fall geworden. Nun dreht es sich nicht nur um den Umbau des alten Kutters. Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, womit alle fertig werden mussten. Keno hat große Probleme, sein Opa macht eine erfreuliche Entdeckung. Barbara und ihr Mann, mit denen sich Frauke angefreundet hat, machen eine interessante Entwicklung durch. Es zeigt uns mal wieder, dass es im Alter nicht langweilig sein muss, dass sich einiges sogar noch sehr ändern kann und es doch mal Zeit ist, über Wünsche und Gedanken zu sprechen.
Von Anfang bis Ende war ich mittendrin im Geschehen und habe alle gerne begleitet, nun, bis auf eine Person. Die Autorin hat das ganz normale Leben geschildert, mit allen Höhen und Tiefen, die viele während der Jahrzehnte erfahren mussten. Der Humor kam nicht zu kurz. Einige machte sehr nachdenklich und es zeigt, für manches ist es nie zu spät.


Fazit:
Ein sehr schönes unterhaltsames Wohlfühlbuch, das ich gerne empfehle. Zu gerne hätte ich etwas von dem Kuchen, den Barbara gebacken hat, probiert. Naja, es gibt eben Vor- und Nachteile, wenn ich „nur“ lese. Ich hatte keine unruhige Fahrt mit dem Kutter, musste aber auf den leckeren Kuchen verzichten.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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