Schwabenschatten

Autor: Jochen Bender

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2022

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ CW Niemeyer




Über den Autor:
Jochen Bender forschte als Psychologe bei den Kriminalisten, arbeitete im Gefängnis und unterstützte die Polizei bei Amok-Übungen. Schreiben ist sein Weg, sich kreativ mit der Welt in all ihren Facetten auseinanderzusetzen. Seine Markenzeichen sind spannende Unterhaltung, ein flüssiger Schreibstil und kunstvoll ineinander verflochtene Handlungsstränge. Mittlerweile sind zehn Krimis von ihm erschienen, sechs Bände seiner Anita Schenk-Reihe, drei Bände mit Jens Hurlebaus und brandneu startet seine Reihe mit Neven Rohlfing und Sabrina Eisele.


Kurzbeschreibung, übernommen:
… aus heimlichen Schatten schreit Vergangenheit ihre Wahrheit ins Licht … Ein böses Zeichen aus Blut wurde auf einen Sarkophag geschmiert. Wurde der Mann zum Opfer, weil er Afrikaner ist? Und ist es Zufall, dass im benachbarten Völkerkundemuseum gerade eine Ausstellung zur deutschen Kolonialgeschichte in Afrika gezeigt wird? Sicher scheint nur, dass sich der Ermordete am Tag zuvor mit einem Urlaubsflirt getroffen hat, was eine unheilvolle Dynamik in Gang setzte. Kommissar Neven Rohlfing und Kommissarin Sabrina Eisele ermitteln zwischen Eifersucht, Rassismus und der Vergangenheit, bis das BKA übernimmt und Neven Rohlfing suspendiert wird. Während es zum Showdown zwischen Rohlfing und seiner Chefin kommt, erhält ein Artefakt aus der Kolonialzeit eine immer größere Bedeutung.


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und da ich mich freue, wenn ich Bücher von Krimiautoren entdecke, die ich noch nicht kenne, wollte ich den Krimi gerne lesen. Zumal mich der Klappentext neugierig machte.
Schnell steckte ich mittendrin im Geschehen, denn gleich zu Anfang wurde ein Toter auf einem Friedhof entdeckt. Durch seine Hautfarbe kamen einige sofort auf die Idee, dass es einen Bezug zu Afrika geben könnte. Allerdings erleichterte dies nicht die Ermittlungen, denn das BKA wurde eingeschaltet und Kommissar Neven Rohlfing wurde suspendiert. Fest steht, dass Rohlfing trotzdem ermittelte, nach einer Weile dann sogar wieder offiziell. Auf die Einzelheiten möchte ich hier nicht eingehen, das kann jeder nachlesen. Die ganze Angelegenheit nahm so richtig Fahrt auf.
Durch eingeschobene Rückblenden habe ich einiges erfahren, was sich in Afrika während der Kaiserzeit abspielte und ich war gespannt, was es mit diesem Fall zu tun hat. Aber Kommissar Rohlfing und seine Kollegin Sabrina Eisele mussten sich nicht nur um die Mordermittlung kümmern, es gab auch intern Probleme und Ungereimtheiten.
Der Autor hat es spannend gemacht und uns alle vor Rätsel gestellt. Bis zum Ende wusste ich nicht, wer nicht nur verdächtig, sondern auch der Täter ist.


Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem es um Gier, Korruption und Vergangenheitsbewältigung geht. Mir wird damit auch wieder deutlich gemacht, dass Vergangenes noch lange nicht vergessen ist. Bis alles wieder da ist, wo es hingehört, wird noch eine Weile vergehen. Auf jeden Fall hat der Autor gut recherchiert und viele Begebenheiten miteinander verbunden. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und gebe gerne ich eine Leseempfehlung.

Beim Autor und Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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