Das Kaufhaus am Ende der Bond Street

Autor: Norman Collins

Genre: Historisch

Version: eBook

erschienen: 19. Oktober 2021

Seiten: 655

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Digital



Über den Autor:
Norman Richard Collins (1907 – 1982) war ein britischer Schriftsteller und späterer Rundfunk- und Fernsehmoderator, der zu einer der Hauptfiguren bei der Gründung des Independent Television (ITV) Network im Vereinigten Königreich wurde. Er war mit einer englischen Schauspielerin verheiratet und hatte mit ihr zwei Töchter und einen Sohn


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Kaufhaus in der Bond Street ist nicht einfach nur ein Kaufhaus.
Es ist eine Welt des Glamours, des Luxus und der schönen Waren. Und es ist eine Welt der Romantik, Ängste, Hoffnungen und Träume der vielen Angestellten des Kaufhauses.
Irene, die launische Verkäuferin, sehnt sich nach einem Leben im hellen Scheinwerferlicht. Der leitende Verkäufer Mr. Bloot führt eine schreckliche zweite Ehe. Marcia, das langjährige Vorführmodel, merkt, dass ihre Schönheit schwindet. Und Eric Rammell, der gestresste Geschäftsführer, versucht dem gesellschaftlichen Leben zu entkommen, das seine Frau so unermüdlich für ihn organisiert.
All diese Geschichten über ihre Arbeit, Beziehungen und die kleinen Eifersüchteleien, sind in diesem Roman über das Rammels Kaufhaus geschickt miteinander verwoben.
„Das Kaufhaus am Ende der Bond Street“ wurde erstmals 1958 in England veröffentlicht, nun komplett neu übersetzt und erzählt mit einem charmanten und nostalgischen Blick vom London der Nachkriegszeit und dem Glanz vergangener Zeiten.


Meine Meinung:
Ich war schon öfter in London und kenne natürlich die Bond Street, deshalb wollte ich das Buch sehr gerne lesen. Interessant fand ich außerdem, dass der Autor das Buch 1958 geschrieben hat, also wusste, wie das Leben damals so war. Allerdings war ich nach dem Lesen hin und her gerissen und wusste nicht, ob ich begeistert oder enttäuscht sein sollte.
Das Kaufhaus ist fiktiv, aber die Schilderungen, wie dort der Arbeitsalltag ablief, waren durchaus realistisch, denn ich habe das Gefühl, dass sich in manchen altbekannten Kaufhäusern bis heute nicht viel geändert hat. Aber im Grunde ging es nur nebenher um das Kaufhaus, das Leben verschiedener Personen mit ihren privaten und beruflichen Situationen stand im Vordergrund. Alle waren in gewisser Weise mit dem Kaufhaus verbunden. Ich erwähnte ja schon, dass ich es wirklich interessant fand, dass ein Autor es damals geschrieben hat. Mit Sicherheit war ihm vieles bekannt und es kam authentischer vor, so gut kann einfach kein Autor der heutigen Zeit alles schildern. Allerdings fiel es mir sehr schwer, das Buch in Ruhe zu Ende zu lesen, denn es zog sich in die Länge, sorgte aber auch nicht für viel Aufregung beim mir.


Fazit:
Wer Lust hat, einiges über Berufs- und Alltagsleben im Jahr 1958 zu erfahren, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Wobei ich erwähnen möchte, dass nicht jeder in dem Kaufhaus arbeiten konnte und vor allem auch nicht die Möglichkeit hatte, dort einzukaufen. Es betraf nur eine Gruppe von Menschen. Ich fand es interessant, aber kann nicht behaupten, dass ich vollauf begeistert bin.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#DasKaufhausamEndederBondStreet #NetGalleyDE

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