Rosenkohl und tote Beete

Autorin: Mona Nikolay

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2022

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Droemer TB



Über die Autorin:
Mona Nikolay ist das Pseudonym von Eva Siegmund. Sie ist Schriftstellerin in Vollzeit und veröffentlicht spannende Bücher für Erwachsene und Jugendliche bei Droemer, Knaur und cbt. Ihre Krimis und Thriller wurden allesamt vertont. Mona ist gelernte Kirchenmalerin mit allem Zipp und Zapp und Gesellenbrief sowie studierte Juristin. Die ersten Sporen in der Verlagswelt hat sie sich in der Lizenzabteilung und dem Lektorat eines Berliner Hörbuchverlags verdient. Mona kann Strom verlegen, Hochbeete bauen, den Werkzeugschuppen verwalten, gute Geschichten erzählen, ihr Söhnchen durchkitzeln und versteht sich aufs geschriebene sowie gesprochene Wort.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eben hat sich der Berliner Ex-Polizist Manne Nowak noch voller Vorfreude auf das Gartenjahr eingestimmt, da wird die Schrebergarten-Ruhe empfindlich gestört – und zwar von Mannes neuen Nachbarn: Eike und Caro von Ribbek machen in Social Media, haben vom Gärtnern ganz offensichtlich keine Ahnung und wollen Manne zu den ersten Grillwürstchen des Jahres einen Quinoasalat andrehen! Als wäre das nicht genug, wird in ihrem Gemüsebeet eine Leiche entdeckt. Weil die Polizei den Falschen verdächtigt – nämlich Manne –, beschließt Caro, dass sie die Sache selbst in die Hand nehmen müssen. Na, das kann ja heiter werden!


Meine Meinung:
Da wir auch einen Schrebergarten besitzen, war ich besonders neugierig auf diesen Krimi. Denn es geht in den Vereinen leider nicht immer sehr harmonisch zu und ich war gespannt, was wohl in der Schrebergartenanlage in Berlin so alles passieren würde.
Endlich geht die Saison wieder los und Manne freut sich auf das kommende Gartenjahr. Nur etwas trübt die Vorfreude, der Nachbargarten, der seinem ehemals bestem Freund gehörte, ist verwahrlost und soll nun an neue Besitzer vergeben werden. Jeder ahnt, dass neue Nachbarn gut ausgesucht werden müssen, schließlich verbringt jeder viele Stunden im Jahr im Garten.
Die Autorin hat die Begebenheiten und Personen sehr gut geschildert und mir kommt einiges bekannt vor. Als nun die neuen Nachbarn, Eike und Caro von Ribbek kommen und es sich sofort herausstellt, dass mehr Eifer zum Umgraben, als Ahnung von der Gartenarbeit vorhanden ist, wirkt Manne nur noch genervt. Ganz schlimm wird es dann, als eine Leiche entdeckt wird und es sich herausstellt, dass es sein ehemaliger Freund ist. Nun nimmt alles seinen Lauf. Manne weiß natürlich, was zu tun ist, denn schließlich war er lange Jahre im Polizeidienst. Es taucht ein übereifriger Kommissar auf, für den sofort alles klar ist. Außerdem entwickelt sich die neue Gartennachbarin Caro zur Möchtegern-Detektivin, wobei sie gute Ansätze zeigt. Mir hat es sehr viel Spaß bereitet, alle Personen zu beobachten.
Die Autorin hat das Vereinsleben in einer Schrebergartenanlage sehr gut beschrieben, außerdem hat sie nicht nur mich vor Rätsel gestellt. Es werden merkwürdige Dinge über den Toten aufgedeckt, von dem Manne meinte, dass er ihn eigentlich sehr gut kennt, schließlich waren die beiden seit Jahrzehnten befreundet. Caro hat zwar wenig Ahnung von Ermittlungsarbeiten, dafür kennt sie sich in den sozialen Medien aus und findet schließlich etwas sehr wichtiges heraus. Natürlich steigt die Spannung immer mehr und kommt zu einem dramatischen Höhepunkt und nun beschreibe ich nichts mehr. Ich will ja keinem die Lesefreude nehmen.
Auf jeden Fall hat mich die Autorin sehr gut unterhalten und an ihr Buch gefesselt. Ich weiß, dass eine weitere Folge erscheinen wird und darauf freue ich mich schon.


Fazit:
Ein Schrebergartenkrimi, in dem humorvoll das Vereinsleben beschrieben wird und gleichzeitig gibt es einen spannenden kriminellen Teil. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Achja, falls einer mit dem Gedanken spielt, sich in diesem Sommer für einen Schrebergarten in der Nähe zu melden, lasst Euch von dem Krimi nicht abhalten. Es ist nicht immer so schlimm, nur manchmal 😉

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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