Nonnas rauhaarige Romantiker

Autorin: Luzi van Gisteren

Genre: Krimikomödie

Version: eBook

erschienen: 29. Januar 2022

Seiten: 186

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
Luzi van Gisteren diktierte bereits im frühen Kindesalter ihrer Mutter kleine Geschichten. Ihren ersten Roman schrieb sie mit 13 Jahren, widmete sich nach dem Abitur jedoch zunächst ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Ihre Erstveröffentlichung „Keimfrei“, ein schwarzhumoriger Kurzkrimi, hatte im Januar 2014 in kurzer Zeit mehrere tausend eBook-Downloads; seither kann Luzi van Gisteren nicht mehr vom Schreiben lassen. Die Autorin lebt mit ihrer italienischen Familie inzwischen wieder in ihrer Bodenseeheimat. Sie engagiert sich in mehreren Autoren–Netzwerken und hat viele Jahre den Kurs „Kreatives Schreiben“ geleitet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Neuer Lesespaß mit der Super-Nonna: Keine Pasta mehr im Supermarkt? Nicht mit Nonna Carmelina! Federicos temperamentvolle Großmutter nimmt in Pandemiezeiten den Kampf auf gegen dubiose Hamsterkäufer und notorische Nachbarinnen. Irgendwie sind alle total verdreht. Obendrein treibt ein arbeitsloser Trucker mit morbidem Geheimnis sein Unwesen in Saarlouis und Nonna ist ausschließlich auf Katastrophen gepolt. Ob ein verwaister Rauhaardackel das Glück zurück ins Haus Poletti bringt? Denn eigentlich möchte Nonna nichts lieber als raus aus „Maskenland“ und runter nach Apulien!


Meine Meinung:
Inzwischen kenne ich Federico und seine Nonna Carmelina schon einige Jahre und habe sie zu vielen Begebenheiten begleiten können. Dabei habe ich natürlich auch mitbekommen, wie Federico sich entwickelt hat. Im ersten Buch war er zwölf Jahre alt, das war vor fünf Jahren und nun gibt es bestimmte Entwicklungen, in denen ein Hund eine wichtige Rolle spielt. Ihr wundert Euch jetzt? Nun auch im Saarland hat dieser Virus für einige Unannehmlichkeiten gesorgt. Spazieren gehen mit einer potentiellen Freundin ist nicht so einfach. Aber einen Hund darf man Gassi führen. Man ahnt, was sich da entwickelt.
Aber zunächst sorgt Nonna für reichlich Aufregung, denn ihre entsetzten Rufe im Supermarkt versetzen ihren Enkel in Panik. Nun, wenn sämtliche Pastapackungen aus den Regalen verschwunden sind, kann es schon mal passieren, dass jemand ausflippt. Carmelina sieht das als Italienerin besonders dramatisch. Außerdem gibt es so vieles nicht, woraus sie ein schmackhaftes Essen für ihren hungrigen Enkel machen kann.
Luzi van Gisteren erzählt sehr schwarz-humorig über viele Situationen, die besonders in der Anfangszeit für reichlich Trubel sorgten. Es ist nun mal so, dass keiner die Zeit und den Virus überspringen kann. Schließlich hat der Virus dafür gesorgt, dass viele alltäglichen Abläufe geändert werden mussten. Von den Auswirkungen einer Erkrankung muss in einem Roman nicht extra etwas geschrieben werden. Aber was so im Alltag ablief, kann durchaus geschildert werden, Federico erzählt vom Online-Unterricht, sein Vater hat anfangs Probleme, weil die Pizzeria geschlossen bleiben muss.
Natürlich dreht sich nicht alles nur um den Virus, das wahre Leben geht ja auch weiter und es passieren Dinge, die seit vielen Jahren vorkommen. Was ist mit der Nachbarin von Carmelina? Welches Geheimnis verbirgt Tonio? Und wie kommt es, dass Federico von seiner Nonna nicht immer leckeres Essen bekommt?
Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und mich mit diesem Buch begeistern können. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht war, in einer Zeit, wo wir alle uns Normalität wünschen, überhaupt ein Buch zu schreiben.


Fazit:
Nonna Carmelina und Federico, ein tolles Gespann, beide habe ich in mein Leserherz geschlossen und gebe gerne eine Leseempfehlung. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn ich die beiden noch eine Weile begleiten darf.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, ich durfte das Buch vorab lesen und meine ehrliche Meinung dazu sagen. Ich weiß, dass viele Autorinnen und Autoren sowie Verlage die Viruszeit ausklammern wollen oder sogar müssen. Aber es ist nun mal da und ich finde es durchaus auch interessant zu lesen, wie andere damit umgehen. Mal eben nach Italien fahren und Verwandte besuchen, ist nicht möglich, was macht man da? Das ist doch auch eine Art der Herausforderung.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s