Die Eisläuferin

Autorin: Katharina Münk

Genre: Politsatire, Gegenwartsliteratur

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 1. Januar 2013

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft

Über die Autorin:
Katharina Münk ist neben ihrer Autorentätigkeit Personal Coach für Fach- und Führungskräfte und lebt mit ihrem Mann in Hamburg. Ihr Name ist ein Pseudonym.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Pirouetten auf politischem Parkett
Während ihrer Urlaubsreise mit der Transsibirischen Eisenbahn kommt der Regierungschefin einer westlichen Industrienation das Gedächtnis abhanden. In Omsk fällt ihr ein Bahnhofsschild aufs Haupt und stiehlt ihr zwanzig Jahre ihres Lebens und jeden Tag aufs Neue ihre Erinnerungen. Mangels alternativer Kandidaten erfährt die Öffentlichkeit nichts davon. Tag für Tag wird die Chefin von ihrem engsten Mitarbeiterkreis neu »auf Schiene« gesetzt – allerdings mit einigen Nebenwirkungen: Sie regiert plötzlich, als gäbe es kein Morgen, spontan, unvoreingenommen, ja geradezu leidenschaftlich. Und auf der Suche nach ihrem Gedächtnis kennt sie kein Pardon ..

Meine Meinung:
Beim Stöbern ist mir dieses Buch aufgefallen, denn das Cover fand ich originell und der Klappentext versprach mir ein interessantes Lesevergnügen. Die Protagonistin soll ja eine Regierungschefin einer westlichen Industrienation sein. Nun, wer sich das Cover betrachtet und etwas vermutet, liegt wohl richtig. 😉 Auf jeden Fall wird nach einigen gelesenen Seiten klar, wer es sein könnte.
Also besagter Dame fällt ein Schild auf den Kopf und trifft wohl genau die Stelle, die für Erinnerungen der letzten zwanzig Jahre zuständig ist. Nun muss man sich mal vorstellen, was da alles passieren kann. Entweder hat sie treu ergebene Mitarbeiter, die ihr jetzt helfen oder es gibt andere, die die Situation ausnutzen und an der Postenvergabe etwas ändern wollen.
Und wie würdet Ihr reagieren, wenn Euch gesagt wird, Ihr seid die Regierungschefin, die allerdings jeden Morgen ihr Gedächtnis auffrischen muss. Ich verrate nicht, wie es weitergeht und vor allem wie es endet. Auf jeden Fall fühlte ich mich sehr gut unterhalten und war wirklich auf das Ende gespannt.
Nun ist das Buch ja schon vor einiger Zeit erschienen, aber ich bin der Meinung, dass Bücher kein Verfallsdatum haben und manchmal ist es ja ganz besonders interessant, mit dem Wissen von heute bestimmte Bücher zu lesen.

Fazit:
Eine gelungene humorvolle Politsatire, allerdings kamen mir da so einige Gedanken. Kann es sein, dass dem einen oder anderen Politiker das auch mal passiert ist? Ironie off. 😉 Gerne gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.

2 Gedanken zu „Die Eisläuferin

    • Ich fand das Buch auch sehr amüsant – und ja, manchmal hat man das Gefühl, die besagte Tafel wäre dem ein oder anderen auch schon auf den Kopf gefallen 😉

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