Rezension – Totenruhe

Autor: Arvid Heubner

Genre: Krimi, Thriller

Version: eBook

erschienen: 1. Juni 2021 (Neuerscheinung)

Seiten: 228

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dp Verlag

 

Über den Autor:
Sein ausgeprägtes Interesse für die Abgründe der menschlichen Psyche lässt Arvid Heubner Thriller schreiben, die die Grenzen unserer gesellschaftlichen Moral sprengen. Neben der Musik gilt seine Leidenschaft den Werken französischer und osteuropäischer Schriftsteller sowie skandinavischen Fernsehserien von Forbrydelsen bis Borgen. Arvid Heubner ist Preisträger des NEOBOOKS Bestseller Awards. Er lebt in Bremen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
1975: In den Bergen der Sierra de Cebollera in Spanien wird die Leiche der siebenjährigen Alina gefunden. Die Polizei von Alfarnatejo vermutet hinter der Tat ein sexuelles Gewaltverbrechen. Der Fall wird nie aufgeklärt und der Täter nie gefasst.
Vierzig Jahre später führen Ermittlungen Tinus Geving und sein Team von EUROPOL nach Alfarnatejo. Wieder ist ein siebenjähriges Mädchen verschwunden. Ihr Name: Alina. Handelt es sich um einen Nachahmungstäter oder hat der Täter von einst erneut zugeschlagen? Für den Kriminalhauptkommissar ist klar: Das Verbrechen kann nur aufgeklärt werden, indem der Fall von damals neu aufgerollt wird. In einem Wettlauf gegen die Zeit, stoßen Geving und sein Team auf eine Verschwörung, die bis in die Spitze der Regierung reicht …

Meine Meinung:
Tinus Geving und seine Mitarbeiter vom Team Europol haben in Spanien etwas zu erledigen. Danach wollen sie eine Osterpause einlegen und die Zeit dort genießen. Allerdings klappt es nicht so ganz, denn die kleine Alina verschwindet und alle wollen der Polizistin vor Ort bei der Suche helfen. Dabei stoßen sie auf einen alten Fall und vermuten Verbindungen.
Der Autor greift in dieser Geschichte auf tatsächliche Ereignisse zurück. Während der Diktatur ist so vieles passiert, worüber viele geschwiegen haben, meist aus Angst. Nun wird einiges aufgedeckt, was bisher vertuscht werden konnte. Tatsächlich wurde auch der Täter gefunden, wobei es sehr dramatisch wurde und ich hoffte, dass es gut ausgeht. Ich konnte alle Ermittler begleiten und habe viel über die Geschehnisse erfahren. Außerdem lernte ich Tinus und seine beiden engsten Mitarbeiter noch besser kennen. Das alles fand ich sehr gut und unterhaltsam. Gestört hat mich allerdings, dass es so zu sagen eine andere Geschichte gab, die am Ende immer noch Fragen offen ließ. Das erste Buch kenne ich nicht, hatte aber auch nicht das Gefühl, dass es unbedingt erforderlich ist. Ins zweite Buch konnte ich gut einsteigen, aber das Ende war nicht abgeschlossen und ich ging davon aus, dass jetzt im dritten Buch alle Fragen für m ich beantwortet würden. Leider war dies nicht der Fall.

Fazit:
Die Geschichte rund um Alina hat mich gefesselt, aber Start und Ende haben mir nicht gefallen und deshalb konnte mich das Buch doch nicht so recht überzeugen. Es mag sein, dass nicht jeder so kritisch ist, dem wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

Bei Digital Publishers möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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