Rezension – Das Dünencafé

Autorin: Sina Beerwald

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 528

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Knaur TB

Über die Autorin:
Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, hat sich bislang mit sechzehn erfolgreichen Romanen, darunter historische Romane und Sylt-Erlebnisführer, einen Namen gemacht. Sie ist Preisträgerin des NordMordAward und des Samiel Award.  2008 wanderte sie mit zwei Koffern und vielen Ideen im Gepäck auf die Insel Sylt aus und lebt dort seither als freie Autorin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Urlaub vom Alltag auf der Insel Sylt: Willkommen in Moikens Strand-Café und im Berlin der glanzvollen 20er Jahre!
Endlich ist der erste Weltkrieg vorbei und Moiken steht vor einem scheinbar unüberwindbaren Berg an Aufgaben. Gelingt es ihr trotz wirtschaftlich schwieriger Verhältnisse und unter dem Argwohn der Männer, das Hotel „Strandvilla“ und ihr Café im Dünenpavillon auf Sylt wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen? Ihre süßen Kreationen jedenfalls sind legendär, ein illustres Publikum genießt das Seebad und Moiken setzt alles daran, die Gäste in ihrem Dünencafé mit Törtchen und Pralinen zu verwöhnen.
Mitten hinein platzt die Nachricht, dass der Hindenburgdamm gebaut werden soll. Teufelswerk für die Gegner, doch die Befürworter, zu denen auch Moiken gehört, versprechen sich großen wirtschaftlichen Aufschwung. Freunde werden zu Feinden und die Insel spaltet sich in zwei Lager. Zu Moikens Überraschung steht plötzlich der charismatische Wasserbauingenieur Adam von Baudissin wieder vor ihr. An ein Wiedersehen hatte sie nicht geglaubt.
Moiken könnte glücklich sein – wären da nicht noch die Gefühle für ihre unerfüllte große Liebe Boy Lassen, und die Sorge um ihre Tochter Emma, die die Insel verlassen hat und zu Boy nach Berlin gegangen ist. Schließlich macht Moiken sich selbst auf den Weg ins brodelnde Berlin, und versucht ihre Tochter zur Rückkehr nach Sylt zu bewegen.

Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch \“Die Strandvilla\“ gelesen hatte, war klar, dass ich auch dieses Buch lesen wollte, denn ich war neugierig, was Moiken noch so alles erleben wird.
Schnell war ich wieder mittendrin im Geschehen und an das Buch gefesselt. Für mich waren die beteiligten Personen so real, dass ich am liebsten die eine oder andere mal geschüttelt und meine Meinung gesagt hätte. Ich war nicht immer damit einverstanden, wie einige handelten.
Gleichzeitig habe ich sehr viel über Planung und Bau des Hindenburgdamms erfahren. Mir hat sehr gut gefallen, dass Sina Beerwald so viel interessantes und wissenswertes des damaligen Zeitgeschehens in die Geschichte rund um Moiken eingebunden hat. Gegen Ende wurde es sehr dramatisch und ich bin so gespannt auf das nächste Buch.

Fazit:
Fesselnd unterhaltsam fand ich dieses Buch. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung und ich warte nun auf das nächste Buch.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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