Rezension – Die Ewigkeit des Augenblicks

Autorin: Stefanie Hohn

Titel: Die Ewigkeit des Augenblicks

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch, gebundenes Buch

erschienen: 18. September 2019

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Stefanie Hohn (Nova MD) für das TB
Verlag: BoD – Books on Demand für das gebundene

Über die Autorin:
Stefanie Hohn, geb. 1967 in Aachen, studierte Literaturübersetzung in Düsseldorf und promovierte über Charlotte Brontë. Sie arbeitete als Übersetzerin und Lehrbeauftragte für das literarische Übersetzen in Düsseldorf, gründete eine Sprachschule für Kinder und leitete sieben Jahre in Paris die Organisation eines europäischen Englischwettbewerbs für Schüler. In ihren Romanen lotet sie die Grenzbereiche zwischen Realität und Phantastik aus, schreibt über die Liebe und die Kunst – und das, was beide miteinander verbindet.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Neuanfang in Paris – vielversprechend und zugleich beängstigend für Ava, die sich längst nicht von ihrer Fehlgeburt und einer mysteriösen Augenkrankheit erholt hat. Es fällt ihr schwer, in der lauten, hektischen Stadt Fuß zu fassen. Ruhe findet sie nur im Museum, zwischen den steinernen Skulpturen des Bildhauers Rodin, denen sie sich näher fühlt, als ihrem eigenen Mann. Ihr neues Heim, die schmucke Vorortvilla in der Rue des Illusionistes, hat sie zwar selbst ausgewählt, ihr durchaus charmanter Vermieter aber, der Kunstsammler Sebastian Duroc, gebärdet sich entschieden zu aufdringlich. Und dann ist da noch diese Villa auf dem Grundstück nebenan. Alle behaupten, es sei eine Ruine, seit Jahren unbewohnt, doch Ava sieht das ganz anders. Woher sonst sollten die nächtlichen Klopfgeräusche kommen, die ihr den Schlaf rauben? Ist es eine Einladung, als das Tor zum Grundstück eines Tages offensteht? Und vor allem – von wem?

Meine Meinung:
Durch Zufall hat es dieses Buch in meine Hände geschafft und ich war sehr gespannt darauf. Ich lernte Ava kennen, deren Mann beruflich nach Paris versetzt wird. Sie sucht dort ein Haus nach ihren Vorstellungen und findet es auch in einer sehr schönen Lage, etwas ruhig, nicht mitten in der turbulenten Stadt. Und hier beginnt eine Geschichte, die mich fesselt und ich nicht so richtig einordnen kann. Vieles driftet etwas ab in den Bereich der Fantasy und Mystik, man stellt sich die Frage, hm, was ist da nun realistisch. Aber egal, die Autorin schafft es und ich lese ein weiteres Mal ein Buch in einem Rutsch durch. Ich fand es sehr interessant etwas über Bildhauerei zu erfahren und Ava in Paris und auch an andere Orte in Frankreich zu begleiten. Ich muss aber auch gestehen, dass ich diesmal keinen richtigen Zugang zur Protagonistin fand, was mich aber nicht daran hinderte das Buch zu verschlingen.

Fazit:
Für mich war es das erste Buch, das ich von Stefanie Hohn gelesen habe, ich weiß aber, dass ich sobald es meine Zeit zulässt auch \“Die Magie der Farben\“ lesen werde, das hier bei mir schon liegt.
Aber jetzt empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Es ist schon manchmal witzig, welche Zufälle es gibt. Da wohnt eine Autorin ganz in meiner Nähe und ich treffe sie, unbewusst auf einer Buchmesse. Nachdem wir uns nun kannten, haben wir uns öfter gesehen und bei einer Gelegenheit habe ich dieses Buch erhalten. Das andere liegt auf meinem SUB schon sehr weit oben.

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