Rezension – Mordsblues

Autorin: Ulrike Busch

Titel: Mordsblues

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch (später)

erschienen: 27. November 2019

Seiten: 213

Altersempfehlung: Erwachsene

Über die Autorin:
Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von Nord- und Ostsee und von der grenzenlos erscheinenden, grünen Landschaft Norddeutschlands zog sie 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf den nordfriesischen Inseln und Halligen, auf dem nordfriesischen Festland und an der Ostseeküste ist sie seitdem fest verwurzelt. Sie liebt die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt und Spaziergänge bei Wind und Wetter, wenn der Nordwestwind ihr den Geruch von Salz und Tang um die Nase weht. Viele Jahre war die promovierte Sprachwissenschaftlerin als selbstständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: das Schreiben von Romanen – die natürlich in Norddeutschland spielen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
St. Peter-Ording im Herbst-Blues: Zum Abschluss der Saison veranstaltet Björn Rock, Inhaber einer Musikkneipe, das erste nordfriesische Blues-Festival an der Seebrücke des beliebten Nordseebades. Hark Nansen, der Star des Abends, legt einen furiosen Auftritt hin. Wenig später ist er tot – ermordet.
Der Kreis der Verdächtigen ist schnell definiert, doch die Indizienlage gestaltet sich kompliziert, denn der Fund einer weiteren Leiche gibt Rätsel auf.
War Hark Nansen Täter und Opfer zugleich? Wurde ihm eine Dreiecksgeschichte zum Verhängnis? Und welche Rolle spielen die maritimen Szene-Drinks, die den Ermittlern auf Schritt und Tritt begegnen?
Die Öffentlichkeit drängt auf eine baldige Lösung des Falls. Und auch Frido, der schrullige Onkel des Kommissars, macht Druck. Er war ein Fan von Hark Nansen.


Meine Meinung:
Obwohl es inzwischen bekannt sein sollte, dass ich ein Serienjunkie bin, erwähne ich das gerne immer wieder.  Naja, es gibt auch Serien, an die ich vielleicht irgendwann mal kein Interesse mehr habe, aber hier ist es nicht der Fall.
Fenna Stern und Tammo Anders, das Ermittler-ehe-paar kenne ich nun schon eine Weile und gerne begleite ich sie bei ihrer Arbeit, lese aber ebenso gerne etwas über die anderen Familienmitglieder. Da ich sehr viel lese, kann es schon mal passen, dass ich die eine oder die andere Person nicht sofort auf meinem Schirm habe und deshalb fand ich es klasse, dass Ulrike Busch gleich zu Anfang des Buches noch einmal das Stammpersonal aufgeführt hat.
Diesmal sollte ein Bluesfestival in St. Peter – Ording stattfinden und Tammos Onkel freute sich am allermeisten darauf, denn er war Fan eines der Sänger. Ärgerlich ist nur, dass ausgerechnet dieser Sänger ermordet aufgefunden wurde. Für Fenna und Tammo bedeutete dies, dass sie schnellstmöglich ermitteln sollten, der Druck von vielen war groß, aber auch die Anzahl der Verdächtigen. Nun, ich werde auch diesmal nicht mehr vom Inhalt erzählen. Auf jeden Fall war ich mal wieder ans Buch gefesselt und habe einiges so ganz nebenbei auch über Blues erfahren können.
Beinahe hätte ich doch noch etwas vergessen, ich wollte erwähnen, dass es mir sehr gut gefallen hat, dass die Autorin im Vorwort erklärt, wie die Idee zu diesen Buch entstanden ist.

Fazit:
Eine weitere, spannende Folge, in der Fenna Stern und Tammo Anders ermitteln müssen und die Familienmitglieder eine wichtige Rolle spielen, naja, einer davon tat sich schon etwas hervor.
Auch dieses Buch konnte mich wieder begeistern, Jedes Buch der Serie ist in sich abgeschlossen, aber es macht auf jeden Fall mehr Spaß, wenn sie in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden. Gerne empfehle ich dieses und alle anderen weiter.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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