Rezension – Omas Inselweihnacht

Autor: Janne Mommsen

Titel: Omas Inselweihnacht

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. September 2019

Seiten: 160

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch

Über den Autor:
Janne Mommsen hat in seinem früheren Leben als Krankenpfleger, Werftarbeiter und Traumschiffpianist gearbeitet. Inzwischen schreibt er überwiegend Drehbücher und Theaterstücke. Mommsen hat in Nordfriesland gewohnt und kehrt immer wieder dorthin zurück, um sich der Urkraft der Gezeiten auszusetzen. Passenderweise lebt die Familie seiner Frau seit Jahrhunderten auf der Insel Föhr.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein tief verschneiter Dezember auf Föhr. Oma Imke träumt von einem harmonischen Weihnachten in der Familie. Sie stellt den Julboom auf und pflegt andere friesische Rituale. Doch dann sagt einer nach dem anderen ab. Bei ihren Versuchen, den Heiligabend doch noch zu retten, landet sie am winterlichen Deich, in der Inseldisco und in einer alten Mühle. Irgendwann wird ihr alles zu viel, und sie flieht zu ihrem heimlichen Liebhaber nach Amrum. Wegen einer Sturmflut kann sie nicht zurück. Wird es ein Weihnachtswunder für die Familie Riewerts geben?

Meine Meinung:
Jeder hat bestimmte Vorstellungen zur Advents- und Weihnachtszeit. Manche mögen sie gar nicht und andere freuen sich riesig darauf. Oma Imke liebt die Zeit und möchte wie jedes Jahr ihre Familie zu Weihnachten um sich versammeln. Aber wir wissen auch, dass dies manchmal zu Problemen führen kann. Freunde kann man sich aussuchen, Familie nicht. Ein Spruch, der hier sehr gut passt.
Aber es kommt einiges anders, als sich Oma Imke gedacht hat.
Janne Mommsen lässt uns teilhaben an den Geschehnissen in Imkes Familie. Bisher kannte ich sie noch nicht, hatte aber kein Problem mich zurecht zufinden. Ich fühlte mich gut unterhalten und war mit der Entwicklung sehr zufrieden, besonders mit dem, was der Schneesturm verursacht hat.

Fazit:
Eine Momentaufnahme einer Familie zur Adventszeit, durchaus realistische Ansätze und wie man es sich doch immer wieder wünscht. Am Ende wird alles gut. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

Bei Rowohlt möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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