Rezension – Die Frauen vom Löwenhof – Solveigs Versprechen

Autorin: Corina Bomann

Titel: Die Frauen vom Löwenhof – Solveigs Versprechen

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 27. Dezember 2018

Seiten: 688

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Über die Autorin:
Corina Bomann, 1974 in Parchim geboren, entdeckte die Welt der Bücher schon recht früh für sich. Als Kind verzierte sie die Exemplare der heimischen Bibliothek mit eigenen „Wachsstift-Illustrationen“, später, als sie das Schreiben erlernt hatte, begann sie, eigene kleine Geschichten zu verfassen. Langeweile in Schule und Bus füllte sie mit viel Fantasie aus, sodass aus kleinen Geschichten bald ganze Romane wurden, die zunächst mehrere Kladdehefte füllten. Die Hefte und eine alte Schreibmaschine wichen nach und nach dem Computer; ihre Geschichten entstiegen den Schubladen und fanden ihre Heimat bei Verlagen. Noch heute lebt Corina Bomann in Mecklenburg und nutzt die traumhafte Ruhe und wunderbare Landschaft, um ihre Romane zu spinnen. In ihrer zweiten Heimat Berlin lässt sie sich dagegen vom Puls der lebendigen Stadt inspirieren.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach einem Unfall liegt Solveigs Welt in Scherben. Gerade noch glaubte die junge Braut, die Zukunft glänzend vor sich zu sehen. Traurig zieht sie zurück auf den Löwenhof zu ihrer Mutter und Großmutter. Dort wird sie gebraucht, die Zeit hat dem ehrwürdigen Gut zugesetzt. Solveig hat viele Ideen, doch welcher Weg ist der richtige? Ein Besucher aus Amerika und ein attraktiver Geschäftsmann aus Stockholm stoßen für Solveig die Tür auf in die weite Welt. Doch kann sie die Trauer um ihr verlorenes Glück wirklich schon loslassen? Solveig will noch einmal von vorne anfangen, für den Löwenhof und auch für eine neue große Liebe.

Meine Meinung:
Rein zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und musste dann feststellen, dass ich das dritte und letzte Buch einer Trilogie erwischt hatte. Allerdings hatte ich keine Probleme damit, wichtiges wurde eingeflochten und somit erklärt. Ich hatte dann auch nicht das Gefühl, dass ich großartig etwas verpasst hatte und besser vorher auch die beiden anderen Bücher gelesen hätte.
Die Geschichte rund um Solveig beginnt im Jahr 1967 und für mich war es sehr interessant, wurde ich doch an Begebenheiten erinnert, die ich als Kind und Jugendliche selber erlebt habe. Wobei manche \“Nebensächlickeit\“ sehr ausführlich beschrieben wurde und andere Situationen in meinen Augen nicht unbedingt erforderlich waren. Auch war mir manches Mal klar, dass ich von Personen noch Ärger erwarten könnte, natürlich nicht ich, sondern die Protagonistin. So ein bisschen Lesefreude hat mir das schon genommen. Trotzdem habe ich nicht aufgegeben und das Buch bis zum Ende gelesen, weil ich einfach zu neugierig war und wissen wollte, wie sich alles entwickelt und vor allem, wie es enden wird.

Fazit:
Ich fühlte ich durchaus gut unterhalten, weil ich viele Situationen durch das Buch noch einmal erleben konnte. Auf der anderen Seite hätte ich jetzt auch nichts vermisst, wenn manche Schilderungen gar nicht oder eben kürzer vorgekommen wären. Wer Gefallen daran findet, neben der Hauptgeschichte auch noch einiges aus den 60er/70er Jahren zu erfahren, wird wahrscheinlich das Buch gerne lesen wollen.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag und bei NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken

#DieFrauenVomLöwenhofSolveigsVersprechen #NetGalleyDe

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