Rezension – Das Kino am Jungfernstieg

Autorin: Micaela Jary

Titel: Das Kino am Jungfernstieg

Genre: Historisch

Version: eBook und broschiert

erschienen: 15. Juli 2019

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag

Über die Autorin:
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Sie arbeitete lange als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris lebt sie heute mit Mann und Hund in Berlin und München. Zum Schreiben begibt sie sich aber auch in ein kleines Landhaus nahe Rostock.

Kurzbeschreibung, übernommen:
November 1946: Die Film-Cutterin Lili Paal kehrt aus Berlin in ihre Heimatstadt Hamburg zurück. In der im Krieg zerbombten Innenstadt besitzt ihre Mutter ein ehemals glamouröses, nun wenig erfolgreiches Kino, das Lilis Halbschwester Hilde und deren Mann unbedingt schließen möchten. Lili will keinesfalls aufgeben, wurde im elterlichen Lichtspielhaus doch ihre Leidenschaft für den Film geweckt. Gleichzeitig sucht sie nach den Negativen eines im Krieg verschollenen Streifens, den sie restaurieren möchte. Dabei lernt Lili sowohl den smarten britischen Offizier John Fontaine als auch den charismatischen Regisseur Leon Caspari kennen. Bringt der gesuchte Film Licht in einen mysteriösen Todesfall, der Lili mehr betrifft, als sie ahnt?

Meine Meinung:
Ich musste nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte. Es sprach so vieles dafür. Ich mag die Bücher der Autorin, ich fahre gerne nach Hamburg und freue mich, wenn ich mit Hilfe von Büchern noch mehr über die Stadt erfahren kann. Außerdem machte mich die Kurzbeschreibung neugierig.
Es gibt so vieles, was ich nicht weiß und worüber ich mir bisher auch noch keine Gedanken gemacht hatte. Klar, mir ist bewusst, dass nach Kriegsende vieles wieder aufgebaut werden musste und es nicht immer leicht war. Manche mögen jetzt denken, es gab wohl wichtigeres, als ein Kino wieder in Betrieb zu nehmen. Das mag bedingt stimmen, aber es gab den Menschen auch wieder Hoffnung und sie konnten träumen und für ein paar Stunden in eine andere, heilere Welt abtauchen.
Auf jeden Fall fand ich es sehr interessant zu erfahren, wie das Alltagsleben ablief. Konnte man einfach mal eben von Berlin nach Hamburg reisen, um die kranke Mutter zu besuchen? Dufte man den Ort wechseln, sich andere Arbeit suchen und so weiter. Ganz nebenbei habe ich alles erfahren und durfte Lili kennen lernen und bei ihren Vorhaben begleiten.
Wie es nun mal in Büchern so ist, wenn sie über vergangene Zeiten berichten, dann passieren auch Sachen, die ich als Leserin nicht so toll finde, aber so war nun mal das wahre Leben, ich musste mich mit dem Ende zufrieden geben.  Manchem hätte ich etwas anderes gewünscht und vor allem hätte ich zu gerne weiter gelesen. Zu meiner Freude weiß ich allerdings, dass es ein weiteres Buch geben wird, schade finde ich es, dass ich noch eine Weile darauf warten muss, wo ich doch so neugierig bin. Was sagt uns das alles? Das Buch hat mir gefallen, die Autorin hat mich mit der Geschichte gepackt und ich bin begeistert, was ich nun alles erfahren habe. Dank der guten Recherchearbeit von Micaela Jary.

Fazit:
Ein sehr unterhaltsames und informatives Buch, mich hat es gefesselt und ich empfehle es gerne weiter.  Obwohl ich nun noch eine Weile warten muss, freue ich mich schon auf das nächste Buch.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken

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