Rezension – Sterne über der Toskana

Autorin: Karin Seeymayer

Titel: Sterne über der Toskana

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. Juli 2019

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch

Über die Autorin:
Karin Seemayer wurde 1959 in Reutlingen geboren, lebte von 1960 bis 1993 in Frankfurt und seitdem im Taunus. Mit acht Jahren schrieb sie ihre ersten Tiergeschichten auf die Rückseite gebrauchter Telex-Rollen, die ihre Mutter aus dem Büro mitbrachte, da ihr der Papierverbrauch ihrer Tochter zu hoch war. Es folgten Wildwestgeschichten, dann Science-Fiction, und später, als Teenager, schrieb sie Liebesgeschichten. Anfang zwanzig packte sie das Fernweh. Sie machte eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und war die nächsten Jahre beruflich und privat viel unterwegs. Viele ihrer Romanideen sind auf diesen Reisen entstanden. Die Umsetzung der Ideen musste jedoch warten, bis ihre drei Kinder erwachsen waren.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Wege der Liebe. Italien 1857: Gianna wächst auf einem der größten Weingüter in den malerischen Hügeln der Toskana auf. Ihr Leben erscheint perfekt, sie ist mit Angelo, ihrer großen Liebe, verlobt und wird bald heiraten. Doch dann brechen Unruhen aus und drohen ihr Glück zu zerstören: Ihre Familie und die ihres Verlobten stehen auf gegnerischen Seiten. Gianna sieht keine andere Möglichkeit, als Zuflucht bei ihrer Tante in Genua zu suchen. Erst in der Fremde erkennt sie, wo ihr Herz wirklich zu Hause ist. Doch hat diese Liebe eine Zukunft?


Meine Meinung:
Nachdem ich die beiden ersten Bücher der Toskana-Saga gelesen hatte, war für mich klar, dass ich auch das dritte Buch lesen wollte. Denn natürlich war ich neugierig und wollte wissen, was noch alles passieren wird.
Im dritten Buch stand Gianna im Vordergrund, die Nichte von Marco, den ich im ersten Buch kennen lernte. Auch diesmal dreht sich vieles um die Liebe und auch um die Politik. Selbst wenn Eltern ihrer Tochter erlauben aus Liebe zu heiraten, spielen so viele andere Dinge eine entscheidende Rolle. Italien 1857, das Land ist gespalten, viele junge Männer schließen sich Gruppierungen an. Viele Familien verlieren den Vater, einen Sohn oder Ehemann. Kein Wunder also, dass Karin Seemayer sehr ausführlich über die Unruhen berichten musste, denn sie spielten eine wichtige Rolle für Gianna. Ich möchte hier natürlich nicht näher darauf eingehen, kann aber erwähnen, dass die Autorin sehr gut und viel recherchiert hat und es ihr bestimmt nicht immer leicht gefallen ist, verschiedenes zu schreiben. Ich hatte Gianna in mein Leserherz geschlossen und mit ihr gehofft und gebangt. Mit dem Ende war ich dann durchaus zu frieden.

Fazit:
Ein gelungener Abschluss der Toskana-Saga. Ich konnte die Familie über viele Jahre begleiten und habe nebenbei sehr viel über geschichtliches erfahren. Gerne empfehle ich alle drei Bücher, die zwar in sich abgeschlossen sind, aber es macht trotzdem Spaß, sie in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#SterneÜberDerToskana #NetGalleyDe

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