Rezension – Das Modehaus -Töchter der Freiheit

Autorin: Julia Kröhn

Titel: Das Modehaus – Töchter der Freiheit

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. Februar 2019

Seiten: 528

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag

Über die Autorin:
Die große Leidenschaft von Julia Kröhn ist nicht nur das Erzählen von Geschichten, sondern die Beschäftigung mit der Geschichte: Die studierte Historikerin veröffentlichte – manchmal auch unter Pseudonym – bislang über dreißig großteils historische Romane. Mit »Das Modehaus« wagt sie den Sprung vom Mittelalter ins 20. Jahrhundert – und hat dabei einen Heimvorteil: Seit 2001 lebt die gebürtige Österreicherin in Frankfurt am Main, dem Schauplatz des Romans.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Hundert Jahre, drei Frauen und ein Traum – ein Traum von Samt und Seide, von Freiheit und Liebe. Die goldenen Zwanziger, spektakuläre Modekollektionen und … Coco Chanel. Fanny hat genug von der altbackenen Mode im familieneigenen Imperium und will in Paris als Modeschöpferin durchstarten. Am Ende hat sie nur als Mannequin Erfolg, und auch dieser glitzernde Traum zerplatzt. 1946 kämpft Tochter Lisbeth im zerbombten Frankfurt ums nackte Überleben – und um das Modehaus ihrer Vorfahren. Erfindungsreich führt sie es in eine neue Zeit, zahlt dafür jedoch einen hohen Preis. 1971 ist Rieke die Liebe wichtiger als das Geschäft. Doch dann steht das Familienunternehmen vor dem Bankrott – und sie vor einer folgenschweren Entscheidung …

Meine Meinung:
Ich finde es immer wieder interessant, besondere Entwicklungen über Jahrzehnte zu lesen. Hier stehen nun ein Modehaus und mit ihm drei besondere Frauen im Vordergrund. Ob es nun Fanny, Lisbeth oder Rieke ist, jede muss zu ihrer Zeit mit den Gegebenheiten fertig werden und jede trägt etwas zum Erfolg und Fortbestand des Familienunternehmens bei.
Die Autorin hat sehr fesselnd berichtet, was jede der Dreien erlebt und unternommen hat. Allerdings ist sie im Wechsel immer zwischen den Personen und Jahrzehnten hin und her gesprungen, was mich persönlich in meinem Lesefluss doch etwas gestört hat.
Trotzdem war es durchaus interessant zu lesen, mit welchem Modetrend sich jede abgeben musste und welche Schwierigkeiten durch die Kriegsjahre und den Einstellungen anderer entstanden.

Fazit:
Eine besondere Zeitreise durch die Jahrzehnte der Mode. Wer sich dafür interessiert, wird wahrscheinlich Gefallen an dem Buch finden.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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