Rezension – Wer will schon eine Null

Autorin: Christine Corbeau

Titel: Wer will schon eine Null

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. Februar 2019

Seiten: 324

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: C. Raabe

Über die Autorin:
Christine Corbeau ist das Pseudonym des Berliner Autors Christian Raabe, unter dem er heitere Romane schreibt, die \“was mit Liebe zu tun haben\“. Geboren wurde dieses Alter Ego in Zusammenarbeit mit zwei Kolleginnen vom Autorensofa, auf dem er seit 2017 einen festen Platz einnimmt. Tatsächlich war auch zuerst die Geschichte da. Als diese hartnäckig darum buhlte, endlich aufgeschrieben zu werden, musste einfach ein passender Name her. Und schon war Christine geboren.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Über eine Idee, die einem um 22 Uhr nach dem dritten Glas Wein kommt, sollte man besser noch einmal eine Nacht schlafen. Dumm nur, dass die Romance-Autorin Agata Finocchio-Schröder genau das nicht getan hat, denn nun steht sie als Nestbeschmutzerin da und wird von ihrem Verleger kurzerhand in Zwangsurlaub geschickt, um sie aus dem zu erwartenden Shitstorm herauszuhalten. So fährt die quirlige Hauptstädterin plötzlich in einem Auto, mit dem sie nicht klarkommt, durch ein Land, das sie nicht kennt, zu einem Hotel, in das sie nicht will. Während sie noch versucht, sich der entschleunigenden Wirkung Süditaliens zu entziehen, trifft sie auf zwei Männer, die verschiedener kaum sein könnten. Oder sind diese Männer in Wirklichkeit auf sie getroffen? Eine heitere Urlaubsgeschichte über eine verpeilte Autorin, Dolcefarniente und Typen mit Geheimnissen.

Meine Meinung:
Der Protagonistin hatte spät abends eine Idee, die sie hinterher zwar bereute, aber da wusste sie noch nicht, was sie danach alles erleben würde. Der Autor hatte nach einem nächtlichen lustigen Gedankenaustausch mit zwei seiner Kolleginnen ebenfalls eine Idee und das fand ich klasse. Denn so ist dieses Buch entstanden, was mir sehr viel Lesevergnügen bereitet hat.
Bisher hatte ich von Christian Raabe, der dieses Buch unter einem Pseudonym geschrieben hat, noch kein Buch gelesen. Allerdings haben mich das Cover und der Titel neugierig gemacht, denn mir schien, dass ein bestimmtes Thema, das in vielen Büchern vorherrscht, humorvoll behandelt werden sollte. Und nicht nur das, es gab so viele Wortspielereien, bei denen ich grinsen musste. Vielleicht fällt einem ja schon etwas auf, wenn der Name der Protagonistin, der in der Kurzbeschreibung erwähnt wird, laut gelesen wird. Aber mehr werde ich hier mit Sicherheit nichts verraten.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, einem Vielleser kommt zwar einiges im Plot bekannt vor, aber auch hier möchte ich betonen, dass es nun auf den Autor ankommt und was er sich drumherum einfallen lässt. Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß bereitet und besonders gut fand ich, dass bestimmte Szenen nicht so ausführlich beschrieben werden, wie es in einigen Büchern manchmal der Fall ist. Hier konnte jeder sein Kopfkino anwerfen oder es eben sein lassen.
Außerdem darf nicht alles so tierisch ernst genommen werden.

Fazit:
Wer nun Ausschau nach einer locker-lustigen Lektüre hält, wird hier das richtige Buch finden. Achja, es gab auch ernsthafte Situationen, also ist von allem und für jeden etwas dabei. Für mich war der Unterhaltungswert wichtig und da bin ich sehr zufrieden und empfehle das Buch gerne weiter.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

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