Rezension – Roter Rabe

Autor: Frank Goldammer

Titel: Roter Rabe

Genre: Krimi, Historisch

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 21. Dezember 2018

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

Über den Autor:
Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit ›Der Angstmann‹, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Spion im eigenen Land Im Spätsommer 1951 kehrt Oberkommissar Heller mit seiner Familie aus dem staatlich genehmigten Ostseeurlaub nach Dresden zurück. Für seine Frau Karin geht die Fahrt gleich weiter, denn sie hat überraschend die Reiseerlaubnis in den Westen zu Sohn Erwin erhalten. Heller ist besorgt. Doch sein neuer Fall lässt ihm keine Zeit zum Grübeln: Zwei unter Spionageverdacht stehende Männer, Zeugen Jehovas, sterben in ihren Gefängniszellen. Und es geschehen weitere mysteriöse Todesfälle. Bei einem der Opfer wird eine geheimnisvolle Botschaft gefunden: »Eine Flut wird kommen.« Heller beschleicht eine schreckliche Ahnung.

Meine Meinung:
Ich gestehe, hier hat mich mal wieder das ansprechende Cover auf das Buch aufmerksam gemacht. Nun ja, so soll es ja auch sein. Weiter fand ich die Kurzbeschreibung sehr interessant, denn ich war sehr neugierig, auf die Schilderungen aus dem Jahr 1951.
Für mich ist dies nicht \“nur\“ ein einfacher Krimi, nein, er spiegelt auch vieles aus der deutsch-deutschen Geschichte wieder. So lernte ich Max Heller kennen, der in diesem Buch allerdings schon seinen vierten Fall lösen sollte. Es war für mich aber kein Problem, die anderen Bücher nicht zu kennen, auf jeden Fall war es für diese Geschichte nicht wichtig.
Sechs Jahre nach Kriegsende spielt sich so ganz langsam alles in Dresden wieder ein. Max Heller steht aber vor dem Problem, dass sich die Russen einmischen und privat hat er auch Kummer, denn seine Frau durfte den Sohn in Köln besuchen und er hört so gar nichts von ihr.
Wie sich nun alles entwickelt und abspielt hat der Autor hervorragend geschildert. Er hat viele Personen mit interessanten Charakteren eingesetzt. Ich hatte keine Ahnung, wer der Täter war, denn geschickt wurde der Verdacht auf verschiedene Personen gelenkt. Am Ende war ich sehr überrascht. Nicht ganz so toll fand ich die Anzahl der Personen, die ums Leben kommen mussten, damit die Spannung noch größer wird, aber das sollte niemanden vom Lesen abhalten.

Fazit:
Spannung und deutsch-deutsche Geschichte, die Kombination ist dem Autor hervorragend gelungen. Wenn es meine Zeit zulässt, werde ich vielleicht die vorherigen Bücher auch noch lesen, mit Sicherheit aber die weitere Folgen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung zu diesem Buch.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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