Rezension – Zwei Theaterstücke

Autor: Martin Schörle

Titel: Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten
          Einladung zum Klassentreffen

Genre: Theaterstücke

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. Dezember 2016

Seiten: 119

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Engelsdorfer Verlag

Das schreibt der Autor Martin Schörle über sich selber:
Ich bin 58, habe zwei erwachsene Söhne und lebe mit meiner Frau in der schönsten Stadt der Welt (Hamburg, meine Perle!). Nach dem Abitur habe ich die Beamtenlaufbahn eingeschlagen. Schauspielerisch habe ich anfangs Kabarett gemacht und spielte von 1994 bis 2011 bei verschiedenen Amateurbühnen. Das Repertoire umfasste sowohl Komödien (z.B. \“Ein seltsames Paar\“ von Neil Simon, verfilmt mit Walter Matthau und Jack Lemmon) als auch Dramen (z.B. \“Draußen vor der Tür\“ von Wolfgang Borchert). Schreiberisch habe ich neben den beiden in meinem Buch enthaltenen Theaterstücken den Kurzkrimi \“Schöne Bescherung\“ verfasst, der in der Anthologie \“Gepfefferte Weihnachten\“ beim Leda-Verlag erschienen ist. Soweit es die Zeit erlaubt, gehe ich gern ins Theater oder zu Poetry Slams und mache Lesungen aus meinem \“Beamtenmonolog\“; des Weiteren betreibe ich Lauf- und Krafttraining.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Der kabaretteske Monolog \“Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten\“ beschert dem geneigten Leser Einblicke in das Leben des Vollblutverwaltungsgenies Hans Fredenbek, der sich in seinem ganz eigenen Gedankengewirr aus Aktenzeichen, Dienstverordnungen, statistischen Erhebungen zusehends verheddert. Es wird deutlich, dass er sich von dem Leben jenseits seines Büros nahezu völlig verabschiedet hat. Vor allem aber wird schonungslos aufgedeckt, dass es zwischen Slapstick und Tragik eine Nahtstelle gibt. Und dass diese Nahtstelle einen Namen hat. Und dass dieser Name Hans Fredenbek ist.

\“Einladung zum Klassentreffen\“ In ihrer Schulzeit hatten Marina und Carsten eine Liebesbeziehung. Nach 20 Jahren soll ein Klassentreffen stattfinden. So meldet sich Carsten, einer der Initiatoren, auch bei Marina, deren Leben nach Schicksalsschlägen zeitweilig aus den Fugen geraten war. Die gemeinsame innige Zeit ist für sie längst Vergangenheit, ein Früher. Aber an Carstens Gefühlen hat sich anscheinend nichts geändert. Sein Anruf weckt auch bei Marina Erinnerungen. Das unverfänglich begonnene Telefonat führt beide in ein Wechselbad der Gefühle … Inhaltlich eine Liebesgeschichte wagt das Stück den Spagat zwischen Komik & Tragik, Lachen & Weinen.

Meine Meinung:
Ich gebe ja vielen Büchern eine Chance und lese auch außerhalb meines bevorzugten Genres. Hier habe ich mich mal an zwei Theaterstücke gewagt.  Eine neue und interessante Variante für mich. Und mir hat es durchaus gefallen, allerdings fand ich die Zusammenstellung für mich nicht so gut.
Es fiel mir wirklich sehr schwer aus dem Leben eines Beamten zu lesen. Es ist ja nicht so, als hätte ich während meiner beruflichen Tätigkeit nichts mit dieser Berufsgruppe zu tun gehabt. Ich lernte wirklich die unterschiedlichsten Charaktere kennen, aber mit dem Beamten Hans Fredenbek konnte ich mich beim besten Willen nicht anfreunden.
Ganz anders  war es mit der Einladung zum Klassentreffen. Das Telefonat, dass anlässlich des bevorstehenden Treffens geführt wurde, hat mich sehr gut unterhalten. Aber nicht nur mich, sondern noch weitere Personen, die dem Gespräch lauschen konnten/durften, aber mehr verrate ich dazu nicht.

Fazit:
Wer also auch mal etwas anderes lesen möchte und nicht ganz so kritisch ist, wie ich es bin, sollte sich vielleicht mal an dieses Buch wagen. Es ist ja kurz ein dünnes Buch und lässt sich schnell lesen.

Beim Autor möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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