Rezension – Lied im Sturm

Autorin: Eva-Maria Farohi

Titel:  Lied im Strum

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. September 2018

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Über die Autorin:
Musik, Theater, Malerei und Geschichte. Während ihrer Schulzeit war Eva-Maria Farohi öfter am Stehplatz der Oper anzutreffen als vor den Mathematik-Heften. In Wien geboren, erlernte sie zunächst einen „bürgerlichen“ Beruf, wie es die Eltern wünschten, bevor sie Schauspielerin wurde. Immer schon schrieb sie gerne Kurzgeschichten, die sie aber nie veröffentlichte.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Klara Köhler kennt nur ein Ziel: Karriere als Pianistin. Dafür ist sie bereit, alles zu opfern. Es dauert auch nicht lange, bis der Künstleragent Renato Solana auf sie aufmerksam wird. Klaras Jugendfreund, der Journalist Stepan Kacic, schreibt inzwischen an der Biografie eines während der NS-Zeit ermordeten Sängers. Er hofft, von dessen Enkel, dem Startenor Ernesto Ribera, zusätzliche Informationen zu erhalten. Renato Solana arrangiert ein Treffen. Als Ernesto Ribera und Klara einander begegnen, trifft es beide wie ein Blitz. Unerklärlich stark fühlt Klara sich zu dem Mann hingezogen. Doch wer ist er? Und welche Rolle spielt Klaras Mutter? Immer mehr spürt Klara, dass sie die Antworten suchen muss. Auch wenn dann nichts mehr so bleibt, wie es war …


Meine Meinung:
Mit Begeisterung habe ich einige Bücher von Eva-Maria Farohi gelesen und ich bin immer wieder neugierig, wenn ein neues Buch von ihr erscheint. Deshalb war es auch keine Frage, ob ich dieses lesen würde.
Ich lernte Klara kennen, die nur ein Ziel vor Augen hatte, sie wollte unbedingt Karriere als Pianistin machen. Sehr eindrucksvoll hat die Autorin geschildert mit welch großen Gefühlen Klara ihre wunderschönen Musikstücke spielt.
Außerdem lernte ich noch Klaras Mutter und ihren Großvater kennen, sowie Stepan ihren besten Freund. Nicht alle waren mir sympathisch, was sich im Laufe der Geschichte auch nicht unbedingt änderte oder sagen wir mal sich nur ein bisschen besserte.
Klara spielt in diesem Buch die größte und wichtigste Rolle, allerdings zeigt es sich, dass durch verschiedene Situationen, in die sie gerät, ich als Leserin mehrere Geschichten lese, die am Ende allerdings alles zusammen fügen. Die verschiedene Handlungsstränge hat die Autorin genutzt, damit ich vieles auch aus der Vergangenheit ihrer Familienangehörige erfahren sollte.
Das alles zeigt, dass die Wege des Schicksals manchmal nicht zu verstehen sind und es zeigt aber auch, dass man Fehler der Alten nicht unbedingt wiederholen soll.
Sehr eindrucksvoll und berührend hat die Autorin über Klara und ihre Familie geschrieben. Bei mir löste sich dann auch das eine oder andere Tränchen. Aber am Ende war alles wieder gut, zumindest war ich damit zufrieden.

Fazit:
In diesem Buch hat die Autorin so vieles miteinander verbunden und doch war es nicht zuviel des Guten. Familiengeheimnisse, Vergangenheitsbewältigung, Mut zu eigenen Entscheidungen zu stehen, sich durchsetzen und sein eigenes Verhalten überdenken und vieles mehr. Es ist ein beeindruckendes und gefühlvolles Buch geworden, was mich begeistert hat und ich gerne weiter empfehle.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

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