Der Tote an der Alster

Autorin: Anja Marschall

Genre: Historisch, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 16. Oktober 2025

Seiten: 272

Herausgeber: Emons Verlag




Über die Autorin:
Die gebürtige Hamburgerin Anja Marschall lebt mit ihrer Familie im Westen Schleswig-Holsteins, wo sie als Journalistin und Autorin arbeitet. Sie veröffentlicht seit vielen Jahren Romane und Krimis. Im Emons Verlag erscheint ihre erfolgreiche historische Krimireihe (Ende 19. Jh.) um ihren Kommissar Hauke Sötje, der vornehmlich in Hamburg und Schleswig-Holstein ermittelt. Marschall initiierte den ersten Krimipreis für Schleswig-Holstein und ist Herausgeberin mehrerer Anthologien.


Kurzbeschreibung, übernommen:
1906: In Hamburgs vornehmem Hotel Vier Jahreszeiten feiern die Reichen der Stadt – doch der schöne Schein wird jäh getrübt, als ein Toter in einer Suite gefunden wird. Kommissar Hauke Sötje begreift sofort, dass dieser Fall etwas mit ihm zu tun hat, denn das Opfer ist sein Widersacher Graf von Lahn. Während sein Vorgesetzter den Mörder im Hotel sucht, stellt Hauke eigene Ermittlungen an und stößt auf Spionage, Verrat und die erschütternde Erkenntnis, dass er und seine Familie längst ins Visier des Täters geraten sind.


Meine Meinung:
Die Vergangenheit holt einen immer wieder ein. Besonders dann, wenn es Personen gibt, die unschöne Begebenheiten immer wieder ans Licht holen. So erging es Hauke Sötje als er ins Hotel Vier Jahreszeiten gerufen wird, weil sich in einem Zimmer ein Toter befindet. Der Mann kommt ihm sofort bekannt vor.
Schnell erkennt er, dass man ihm wenig Glauben schenkt, als er mitteilte, dass er sich wirklich sicher ist und den Mann tatsächlich kennt, obwohl er unter einem anderen Namen dort abgestiegen ist. Denn die Tarnung ist wirklich sehr gut und es gibt noch viele weitere Personen, die diese aufrecht erhalten. Außerdem tauchen Schriften auf, in denen Wahrheiten über Sötjes Vergangenheit falsch dargestellt werden.
An das Buch wurde ich sehr schnell gefesselt, weil ich natürlich ebenfalls wissen wollte, wie alles zusammenhängt. Denn die Autorin hat es Hauke Sötje nicht leicht gemacht und auch seine Familie in Gefahr bringen lassen. Die Spannung wuchs immer mehr und ich konnte kaum glauben, dass Hauke sich auf eine bestimmte Situation einlassen wollte. Als ich dachte, die Spannung hätte ihren Höhepunkt erreicht, endete das Buch und ließ mich mit vielen Fragen zurück. Von denen ich hoffte, dass ich Antworten im nächsten Buch finden werde. Erwähnenswert ist an dieser Stelle noch, dass mir das Cover sehr gut gefällt und ich einen Eindruck von der Alster vor über hundert Jahren erhalte. Außerdem hat Anja Marschall nicht nur für große Spannung gesorgt, so ganz nebenbei habe ich ein weiteres Mal über das Leben der damaligen Zeit erfahren, was den privaten aber auch beruflichen Bereich betraf


Fazit:
Eine extrem spannende Folge, in denen auf verschiedene Arten immer mehr Geister der Vergangenheit auftauchen. Glücklicherweise muss ich nicht lange auf das „Finale an der Alster“ warten und kann sehr schnell mit dem Lesen des letzten Buches starten.
Aber zunächst gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch ab.

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