Greenoaks

Autorin: Tea Becker

Genre: Krimi, Zeitgeschehen

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Februar 2026

Seiten: 452

Herausgeber ‏: ‎ BoD – Books on Demand





Über die Autorin:
Tea Becker, Jahrgang 1966, verheiratet, freiberufliche Journalistin. Sie liebt das Schreiben, englische Literatur und Landschaften, ihre Katzen und immer wieder die Arbeit im Garten. Sie ist Mitglied der Mörderischen Schwestern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
England, Ende der 1950er Jahre. Der Mord an einer Schülerin erschüttert das Königliche Gartenbauinternat für junge Damen in Greenoaks. Für Mary Beever, die nicht mehr ganz taufrische Lehrkraft, zerbricht ihre heile Gartenwelt. Zumal sich um sie herum mysteriöse Todesfälle häufen. Gemeinsam mit der rebellischen Schülerin Primrose Pierce macht sie sich im Milieu adeliger Gartenexzentriker auf die Suche nach der Wahrheit.


Meine Meinung:
Gerne lese ich Krimis, die nicht nur spannend sind, sondern mir auch einiges über das Leben in den 1950er Jahren vermitteln. Dies wurde mir mit diesem Buch geboten.
Mary Beever ist eine Lehrerin in dem königlichen Gartenbauinternat und etwas über vierzig Jahre alt. Für die Schülerinnen ist sie alt und aus heutiger Sicht kommt sie einem auch nicht mehr ganz taufrisch vor, wie sie frech in der Kurzbeschreibung bezeichnet wird. Wobei man allerdings bedenken sollte, in welchem Zeitraum sie aufgewachsen ist und das damalige Zeitgeschehen einen ganz schön mitgenommen haben muss.
Marys heile Welt zerbricht, als eine Schülerin ermordet wird und sie will natürlich wissen, was denn nun geschehen ist und wer der Täter war. Mit Primrose Pierce, einer Schülerin, die etwas forscher auftritt, macht sie sich auf die Suche. Nach einer Weile habe ich mich mit beiden angefreundet und sie gerne begleitet. Gleichzeitig habe ich viele weitere Personen kennen gelernt, die mir entweder sehr sympathisch oder unsympathisch und so ging es nicht nur mir. Mir hat der Schreibstil der Autorin gut gefallen und dadurch hatte ich auch das Gefühl mittendrin im Geschehen zu sein. Überraschende Wendungen haben dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte und am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte. Leider ist es nicht immer möglich.
Mary ist mir dann auch immer mehr an mein Leserherz gewachsen und ich teilte Freud und Leid mit ihr. Das Ende hat mir gefallen, allerdings ist es doch etwas offen und ich hoffe auf weitere Folgen.


Fazit:
Tea Becker ist ein hervorragender Debütkrimi gelungen, der mich bestens unterhalten hat und den ich gerne weiterempfehle. Ich würde mich über weitere Folgen sehr freuen.

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