
Autor: Günter Neuwirth
Genre: Historischer Krimi
Version: eBook und Paperback
erschienen: 11. März 2026
Seiten: 384
Herausgeber : Gmeiner-Verlag
Über den Autor:
Günter Neuwirth, geb. 1966, wuchs in Wien auf. Nach einer Ausbildung zum Ingenieur und dem Studium der Philosophie und Germanistik zog es ihn für mehrere Jahre nach Graz und später in die Weststeiermark. Heute wohnt der Autor in Wien. Neuwirth ist in einem Entwicklungsteam an der TU Graz berufstätig. In jungen Jahren trat Neuwirth zudem als Keyboarder in Wiener Jazzclubs und als Solokabarettist auf zahlreichen Kleinkunstbühnen auf. Seit 2008 publiziert er Bücher, vornehmlich im Bereich Krimi und historischer Roman.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Baronin Luise von Callenhoff lädt zur Sommerfrische in ihre Villa. Im adriatischen Frühsommer, umgeben von Pinien und der rauen Schönheit des Triester Karsts, verbringen drei Frauen und drei Männer wonnige Tage. Sie speisen, trinken und tanzen, wandern und baden im Meer. Inspector Bruno Zabini ist einer von Luises Gästen und überrascht von der freizügigen Leichtigkeit, mit der die Gäste unter Luises Führung die Konventionen der k.u.k. Gesellschaft brechen. Was keiner ahnt: Die illustre Gesellschaft wird von argwöhnischen Augen beobachtet.
Meine Meinung:
„Reigen in Triest“ ist das sechste Buch der Reihe, in der Inspector Bruno Zabini tätig werden muss. Allerdings dauert es eine Weile, denn seine Freundin Baronin Luise von Callenhoff hat zur Sommerfrische in ihre Villa eingeladen. Diese Zeit wollen insgesamt drei Paare so richtig genießen. Für Bruno ist es somit ein Urlaub, in dem er sich von seiner anstrengenden Arbeit erholen möchte. Es beginnt für alle eine frivole und erotische Zeit, was ihnen sehr gut gefällt. Ich gönne ihnen diesen Spaß, allerdings erwarte ich das alles nicht in einem Krimi und bin deshalb diesmal nicht so begeistert. Nebenbei wird einiges erwähnt, was auf besondere Entwicklungen hinweisen kann, die spannend werden könnten. So gab es dann ziemlich am Ende überraschende Wendungen, womit ich nicht gerechnet habe. Entscheidungen wurden getroffen, die mir gut gefallen haben.
Fazit:
Diese Folge hat mich nicht so sehr begeistern können, weil der kriminelle Anteil mir zu gering war. Aber als dann endlich etwas passierte, wuchs die Spannung. Es fällt mir jetzt schwer, eine unbedingte Leseempfehlung zu geben, aber alle anderen Folgen, die ich gelesen habe, konnten mich begeistern und ich hoffe ganz einfach, dass dieses Buch eine Ausnahme bleibt.
Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.