Es gibt ein Sterben nach dem Tod

Autorin: Tatjana Kruse

Genre: Krimödie

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 20. September 2022

Seiten: 220

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Haymon Verlag



Über die Autorin:
Tatjana Kruse ist die „Queen der Krimi-Comedians“. Mit ihrer Serie um den stickenden Ex-Kommissar Siggi Seifferheld aus Schwäbisch Hall kitzelt die literarische Auftragsmörderin die Zwerchfelle der Leser*innen. Zwischendurch zieht es sie in die Berge, etwa mit dem rabenschwarzen Alpenkrimi „Leichen, die auf Kühe starren“ (2020). In ihrem neuesten Streich stellt sie eine krimödische Verbindung zwischen Büro und Jenseits her.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Keep calm und geh‘ nicht ins Licht: Mordopfer Börnie ermittelt in eigener Sache!
Karma is a bitch – und der Tod schadet dem Teint
Was hat man falsch gemacht, wenn auf den Abschied aus der Firma gleich noch der Abschied aus dem Leben folgt? Börnie, gewesene (und jetzt verwesende) Marketingexpertin bei Schön Cosmetics, stellt sich diese Frage aus gegebenem Anlass. Denn als sie auf dem Büroboden aufwacht, merkt Börnie, dass sie ermordet wurde. Wer zum Aasgeier hat ihr das angetan? Etwa ihr Ex-Verlobter Yannick, der sie mit Kollegin Bine betrügt? Oder die hinterlistige Bürohyäne Frau Hagedorn? Da Börnie nicht die einzige Angestellte der Kosmetikfirma bleibt, die ihren Dienstvertrag mit dem Leben unfreiwillig auflösen muss, ist auch diese Frage von einigermaßen brisanter Aktualität. Weil die Polizei keinen leichenblassen Schimmer hat, muss frau selber ran. Sterben ist eben auch nicht mehr das, was es mal war!
Gestorben, um zu bleiben – die ewige Ruhe kannst du dir abschminken
Als Geist Ermittlungen aufzunehmen, ist aber leichter gesagt als getan. Stell dir vor, du bist tot und keiner hört zu. Weil dich überhaupt keiner hören kann! Naja fast: Auf die kürzlich bei Schön wegrationalisierte Reinigungskraft Jenny und Medium Kai-Uwe ist immerhin Verlass. Zugegeben, die kulturellen Hürden in der Zusammenarbeit zwischen Lebenden und Gerade-nicht-mehr-Lebenden sind nicht unbeträchtlich. Und ein Medium mag übersinnliche Wahrnehmungen haben – bei gleichzeitig unterirdischer Kombinationsgabe benötigt Kai Uwe mehr als nur etwas geistigen Beistand, um sich im Wirrwarr von Bürointrigen, Betriebsspionage und Bordellbesuchen zurechtzufinden. Wird es dem etwas anderen Ermittlertrio gelingen, Börnies Mörder dingfest zu machen, ehe der gesamte Personalstamm von Schön Cosmetics ein unschönes Ende nimmt?
Zu Risiken und Nebenwirkungen … fragen Sie die lustigste Autorin, seit es Kriminalromane gibt!
Tatjana Kruse, ungekrönte Königin der Krimödie, schafft pro Seite mehr Anschläge auf das Zwerchfell als manch zweistündiger Kabarettauftritt – Lachmuskelkater vorprogrammiert! Ihr jüngster Krimi-Streich enthält Pointen in derart hoher Konzentration, dass er eigentlich rezeptpflichtig sein müsste. Vorsicht: Kann bei täglicher Einnahme zu Lachfalten, anhaltender Heiterkeit und allgemeinem Seriositätsverlust führen. Außer Reichweite von Langeweilern aufbewahren.


Meine Meinung:
Tatjana Kruse hat mich bisher mit den meisten Büchern aus ihrer Feder begeistern können und deshalb freute ich mich darauf, dieses zu lesen.
Krimifans kennen das zu genüge, es wird jemand ermordet und ein Kommissar muss mit seinem Team den Fall aufklären. Was passiert allerdings, wenn die Tote den Weg ins Jenseits noch nicht antreten kann, sondern sich als Geist weiter am Tatort aufhält. Das ist Börnie passiert, während ihrer Abschiedsfeier mit den Kollegen sieht sie sich auf einmal tot am Boden liegen. Ein merkwürdiger Zustand, den sie nun aufklären möchte. Wer hat sie ausgerechnet jetzt, wo sie das Unternehmen verlassen will, umgebracht? Allerdings wird niemand so einfach ein Geist und kann die Begabungen nutzen. Geist-sein muss gelernt werden. Die Autorin stellt Börnie zwei hilfreiche Personen zur Seite. Nun wäre es allerdings langweilig, wenn es ganz normale Personen wären. Ihnen hat Tatjana Kruse besondere Charaktere zugeordnet und ganz am Ende noch eine besondere Überraschung gehabt.
Mit großer Begeisterung habe ich das Buch gelesen und dabei viel Spaß gehabt. Es gab so viele humorvolle Stellen, die mir gefallen haben. Wobei ich aber auch erwähnen möchte, dass Börnie nicht die netteste Person und ihre Art nicht besonders hilfreich war, wenn sie Hilfe benötigte. Aber deswegen hätte sie nun doch nicht ermordet werden müssen.


Fazit:
Ganz besonders humorvoll und auch spannend hat mich dieses Buch bestens unterhalten. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Die Kruse kann es einfach und nicht zu Unrecht darf sie als ungekrönte Königin der Krimödie betitelt werden.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dem Buch gebe ich fünf von fünf Sternen.

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