Rezension – Die Frauen vom Jungfernstieg – Antonias Hoffnung

Autorin: Lena Johannson

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Juli 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch

Über die Autorin:
Lena Johannson, 1967 in Reinbek bei Hamburg geboren, war Buchhändlerin, bevor sie als Reisejournalistin ihre beiden Leidenschaften Schreiben und Reisen verbinden konnte. Sie lebt als freie Autorin an der Ostsee.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Hamburg, 1903: Gerda und Oscar ist mit Leukoplast ein echter Bestseller gelungen. Während Oscar sein gemeinnütziges Engagement verstärkt und damit bei den Hamburger Kaufleuten aneckt, veranstaltet Gerda in ihrer Villa in Eimsbüttel erfolgreiche Kunstsalons. Die Künstlerin Irma steht vor ihrem internationalen Durchbruch, und Antonia hat ihr Glück in der Liebe gefunden. Doch dann soll sie sich nach einem Schicksalsschlag plötzlich um die kleine Tochter ihrer Freundin kümmern. Sie ahnt nicht, welch schwieriger Kampf um das Kind ihr bevorsteht. Zugleich unterstützen die drei Frauen Oscar bei der Entwicklung einer neuartigen Creme, die die Welt der Kosmetik revolutionieren soll – denn auch die Konkurrenz ist dieser Idee auf der Spur.

Meine Meinung:
Jungfernstieg und Nivea, wem sagen die Namen nichts? Ich war sogar dort im Shop und deshalb besonders neugierig auf das Buch.
Im ersten Buch lernte ich Oscar und Gerda Troplowitz kennen, die die Fabrik von Paul Carl Beiersdorf kauften. Oscar war ein sehr fortschrittlich denkender Arbeitgeber, was vielen Hamburgern ein Dorn im Auge war. Im ersten Buch stand seine Frau Gerda im Vordergrund und diesmal war es Antonia. Eine dritte Frau gehört zu ihrem Bund, Irma, über die im nächsten Buch geschrieben wird. Wobei eigentlich in beiden Bücher, die ich bisher gelesen habe, viel aus dem Leben aller Frauen geschildert wird. Die Begebenheiten passten genau in das Zeitgeschehen. Wobei Antonia und Irma keine Personen waren, die real existiert haben und somit ihre Lebensgeschichte eigentlich nur dazu diente, dass ich als Leserin erfahren durfte, was Frauen damals erleben mussten und wie schwer es ihnen gemacht wurde. Das fand ich natürlich sehr interessant, hatte ich dadurch die Möglichkeit so nebenbei zu lesen, was durchaus gewesen sein konnte. Es mag vielleicht als gewisse Würze gedacht sein, dass es in beiden Büchern fiese Charaktere gab, die allen Steine in den Weg legten. Ich hätte sehr gut darauf verzichten können.

Fazit:
Ein interessantes Buch über das Ehepaar Troplowitz und Nivea, was letztendlich eins der vielen Produkt wurde, das weltweit bekannt wurden.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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