Rezension – Eis. Kalt. Tot.

 Autorin: Anne Nørdby

Genre: Thriller

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 4. August 2021

Seiten: 505

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag

Über die Autorin
Anne Nørdby, Jahrgang 1975, lebt in Kopenhagen und auf der Insel Møn, wo sie Thriller, Krimis und Hörspiele schreibt. Auf ihren Reisen durch ganz Skandinavien sammelt sie Ideen und Eindrücke, die sie in ihre Bücher einfließen lässt. Anne Nørdby liebt lange Spaziergänge am Strand von Amager mit Blick auf die Øresundbrücke oder entlang des Kopenhagener Innenhafens, wobei sie sich für neue Nordic-Noir-Thriller inspirieren lässt. Auf Instagram teilt sie ihre fotografischen Stadtrundgänge zusammen mit vielen Insidertipps für die dänische Hauptstadt und ihre Heimat Dänemark. Hej hej og vi ses.

Kurzbeschreibung, übernommen:
»Du weißt, wofür das ist. Wir beobachten dich. Und wenn du nicht damit aufhörst, werden wir wiederkommen. Dann wird es mehr als diesen Nadelstich geben.«
Wenn sich die beschaulichen Gassen von Kopenhagen in einen Ort des Grauens verwandeln und du nicht weißt, ob du das nächste Opfer bist …
Ein bizarrer Fall für die Super-Recognizerin Marit Rauch Iversen und ihre Kollegen von der Mordkommission.
Zwischen Abscheu und Faszination – Anne Nørdby besitzt das einzigartige Talent, das Unaussprechliche in Worte zu fassen. Verbunden mit einer gehörigen Portion Adrenalin.

Meine Meinung:
Eigentlich lese ich sehr selten Thriller, aber ich mache immer mal wieder Ausnahmen. Da ich von Anne Nørdby bereits zwei Bücher gelesen hatte, wusste ich ja, was mich erwartet. Deshalb war ich gespannt auf ihr neues Buch und vorab möchte ich erwähnen, dass es mich wieder begeistert hat.
Kopenhagen gehört zu den Hauptstädten, die ich immer wieder gerne besuche, allerdings bevorzuge ich den Sommer. Die Protagonisten dieses Buches hatten keine andere Wahl, im kalten Winter mussten sie bei Glatteis und Schnee ermitteln. Ich weiß allerdings nicht, was nun schlimmer war, dieses Wetter oder die Leichen, die aufgefunden wurden.
Aber zunächst lernte ich erst einmal Jesper kennen, der sich nach Kopenhagen hat versetzen lassen und Kirsten, seine Chefin, die ihn sofort zu einem Leichenfundort kommen ließ. Neben vielen anderen Beteiligten, die ich hier nicht aufzählen möchte, lernte ich auch Marit kennen, die als freie Mitarbeiter eine besondere Aufgabe erhielt. Allen Mitarbeitern der Mordkommission hat die Autorin besondere Charaktere zugeordnet. Ich fand das sehr interessant und musste auch feststellen, dass manches eine wichtige Rolle spielte, beziehungsweise dem Buch eine gewisse Würze gab. Besonders der Nebenschauplatz hat es mir angetan und ich gestehe, ich würde das nie verurteilen, aber auch darüber verrate ich nichts, gemein nicht wahr? Nein, ich will den Leserinnen und Lesern nicht die Spannung und das Lesevergnügen nehmen.
Spannung gab es reichlich, die Autorin hat mich so sehr an ihr Buch gefesselt, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich hatte ja nicht die geringste Ahnung, was noch alles passieren würde und ob die Autorin auch von den „Guten“ welche opfern wollte.
Während wir hier Sommer haben, mussten sich die Beteiligten nicht nur in Kopenhagen mit dem Wetter auseinandersetzen, auch in Grönland musste ermittelt werden. Anne Nørdby hat alles so gut beschrieben, dass ich die Gegend vor Augen hatte, was mir aber auch gereicht hat. Wahrscheinlich wäre ich wieder umgekehrt…..
Übrigens, wer einen zu niedrigen Blutdruck hat, sollte das Buch auf jeden Fall lesen 😉 ich war manchmal richtig aufgeregt, weil es extrem spannend wurde, zumal es Cliffhanger am Ende verschiedener Kapitel gab und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Die Autorin hat es meisterhaft verstanden, die Spannung immer weiter zu erhöhen, außerdem hat sie so ganz nebenbei auf einige Probleme aufmerksam gemacht, große und kleine und was sich daraus entwickelt oder/und man fertig werden muss.

Fazit:
Spannung war reichlich vorhanden, es gab außerdem reichlich Rätsel zu lösen und am Ende gab es einige Einsichten, nicht zu schnell urteilen bzw verurteilen, die Hoffnung nicht aufgeben  und sich doch ab und zu mal öffnen. Was ich damit nun meine, sollte jeder selbst lesen, denn ich gebe unbedingt eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#EisKaltTot #NetGalleyDE #NetGalleyDeChallenge

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