Rezension – Das Leben irgendwo dazwischen

Autorin: Eva Pantleon

Genre: Roman, Schicksal

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 18. Mai 2021

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch

Über die Autorin:
Eva Pantleon lebt und schreibt in Reinbek bei Hamburg. Nach einem Studium der Germanistik volontierte sie bei einem Hamburg-Magazin und arbeitete danach als Redakteurin. Heute ist sie als freie Journalistin tätig. Dies ist ihr Debütroman.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Leben gleicht oft einer Großbaustelle, findet Dido. Seit Lukas ihr vor Jahren das Herz gebrochen hat, fühlt sie sich wie ein Komparse im eigenen Leben. Erst als ihr Chef, der alte Buchhändler Hans, sie um Hilfe bittet, erwacht Dido aus ihrer Lethargie. Denn auch Hans wurde einst von seiner großen Liebe verraten – und konnte sie doch nie loslassen. Dido ahnt, dass die Zeit eben nicht alle Wunden heilt, man muss es selbst tun. Und sie will Hans dabei helfen. Bei der Suche nach jener Frau taucht plötzlich Lukas an ihrer Seite auf. Und so muss auch Dido sich den eigenen Gefühlen und Verletzungen stellen. Es wird eine abenteuerliche Reise, bei der nichts ist, wie es scheint. Und für die es großen Mut braucht, denn im Leben gibt es kein Schwarz oder Weiß. Das Leben ist irgendwo dazwischen …

Meine Meinung:
Der Buchtitel hat mich neugierig gemacht und deshalb wollte ich das Buch gerne lesen. Zunächst lernte ich Dido kennen, die bei Regen, Wind und Schnee in Hamburg mit dem Rad unterwegs ist. Sie bekommt den Auftrag ein Interview mit einer Heimatautorin, wie ihr Chef die Schriftstellerin nennt, zu führen. Damit kommt allerdings einiges ins Rollen und ich erfahre nach und nach, was verschiedenen Personen alles so passiert ist. Ohje, es hat eigentlich jeder ein Päckchen zu tragen. Bei keinem gab es bisher einen \“normalen\“ Lebensweg. Fast war es mir etwas zu viel, denn ich hatte das Gefühl, daraus könnten mehrere Bücher gemacht werden. Dido hilft ihrem anderen Chef Hans, eine lang zurückliegende Situation endlich zu bewältigen. Wobei sie selber sehen sollte, dass sie für sich einiges ins Reine bekommt. Ich konnte erleben, wie falsche Schlüsse gezogen wurden; was es bringt, wenn nicht miteinander geredet wird und dass man mit Sturheit sich selber im Wege steht und wertvolle Lebenszeit verschenkt. Zum Glück hat die Autorin dafür gesorgt, dass es immer wieder Beteiligte gab, die gute Ratschläge geben konnten und die eine oder den anderen in die richtige Spur brachte.

Am Ende gab es für alle eine gute Lösung, was mich natürlich gefreut hat.

Fazit:
Ein gelungener Debütroman mit allerdings mehr als genug Schicksalsbegebenheiten. Es ist interessant zu lesen und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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