Rezension – Drei Morde für die Mördermitzi

Autorin: Isabella Archan

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. Mai 2021

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Emons Verlag 

 

Über die Autorin:
Isabella Archan wurde 1965 in Graz geboren. Nach Abitur und Schauspieldiplom folgten Theaterengagements in Österreich, der Schweiz und in Deutschland. Seit 2002 lebt sie in Köln, wo sie eine zweite Karriere als Autorin begann. Neben dem Schreiben ist Isabella Archan immer wieder in Rollen in TV und Film zu sehen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Kriminalroman aus dem Herzen der Alpen: herrlich schräg und umwerfend tödlich. Mitzi hat einen Draht zu merkwürdigen Menschen. Die neue Freundschaft zu dem Mann, der vor nicht allzu langer Zeit als naiver Enkeltrickbetrüger entlarvt wurde, hat sie nun allerdings selbst hinter Gitter gebracht. Denn der Mann ist inzwischen mausetot, erschlagen – und Mitzis Fingerabdrücke waren am Tatort. Als es ihr gelingt, aus der U-Haft freizukommen, beginnt für Mitzi und ihre Freundin Inspektorin Agnes Kirschnagel eine atemlose Suche nach dem wahren Täter, die sie quer durchs Alpenland führt. Doch der Gesuchte bleibt nicht tatenlos, aus dem Mord wird eine Mordserie, und auch Mitzi schwebt in höchster Gefahr.

Meine Meinung:
Mördermitzi! Kann man eine Protagonistin mit diesem Namen ins Leserherz schließen? Ja, ich kann es auf jeden Fall, denn ich kenne die Mitzi inzwischen sehr gut, schließlich habe ich schon zwei Bücher von ihr gelesen. Mitzi verhält sich nicht immer so, wie man es im allgemeinen erwartet. Aber sie kommt zum Ziel. Allerdings ist es manchmal nicht gerade ungefährlich, besonders wenn sie entweder Tote findet oder von der Polizei sogar verdächtigt wird.
Diesmal wird sie verhaftet, weil an der Tatwaffe ihre Fingerabdrücke gefunden wurden. Wie kamen sie dahin? Das kann Mitzi nicht alleine klären und bittet ihre Freundin Inspektorin Agnes Kirschnagel um Hilfe.  Jetzt wird es problematisch, aber mehr verrate ich darüber nicht.
Isabella Archan hat es auch diesmal wieder verstanden einen sehr spannenden Krimi zu schreiben. Ich durfte dabei sein und die ermittelnden Personen begleiten. Geschickt hat die Autorin uns, also Agnes, Mitzi und mir verdächtige Personen angeboten, wobei ich als Leserin einen kleinen Vorsprung hatte, denn ich konnte ja vieles lesen, was Mitzi oder Agnes nicht wissen konnten. So nahm ich auch eine Spur auf, musste mich am Ende aber überraschen lassen.
Gut gefallen hat mir, dass ich wieder viel privates von Mitzi und Agnes erfahren habe. Außerdem konnte ich dabei sein, wenn quer durch Österreich gereist wurde. Besonders die Erwähnung des Burgenlandes und das Glas Blaufränkisch riefen schöne Erinnerungen bei mir hervor, aber das wollte ich nur nebenbei erwähnen.
Tja, eine Warnung sollte ich auch aussprechen: wer mit dem Lesen des Buches am Abend beginnt, sollte sich auf eine lange Nacht einstellen. 😉 Zumindest bei mir war es so. Ich war mittendrin und fand keine Stelle, wo ich das Buch zur Seite legen und endlich schlafen gehen konnte. Was natürlich ein gutes Zeichen für das Buch ist.
Fazit:
Drei Morde für die Mördermitzi, ich hoffe es gibt ein viertes Buch, aber die Anzahl der Ermordeten muss sich nicht unbedingt erhöhen 😉 Gerne gebe ich eine Leseempfehlung, nicht nur für dieses Buch, sondern auch für die vorherigen. Jedes Buch hat zwar eine abgeschlossene Handlung, aber es macht mehr Spaß zum Beispiel über die Entwicklung der Freundschaft der beiden Frauen zu lesen und was sie schon alles erlebt haben.
Bei Isabella Archan und beim Emons Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken, das mir die Möglichkeit geboten hat, das Buch vorab lesen zu können.

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