Rezension – Mord frei Haus

 

Autor: Thomas Chatwin  

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 21. April 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch

 

Über den Autor:
Thomas Chatwin, geboren 1949, ist promovierter Literaturwissenschaftler und ein profunder England-Kenner. Er liebt Cornwall und verbringt jede freie Minute dort. Seiner langjährigen Freundschaft mit der englischen Bestsellerautorin Rosamunde Pilcher und vielen gemeinsamen Reisen verdankt er ungewöhnlich detailreiche Einblicke in Cornwalls Alltag.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ausgerechnet als Daphne zusammen mit ihrem Mann Francis den Sonnenaufgang auf der wilden Landzunge Land`s End genießen will, stört ein Anruf die Ruhe. Daphnes Cousine Annabelle ist außer sich. Vor ihrer Tür liegt ein Toter, eingewickelt in Geschenkpapier. Der Ermordete ist Annabelles grantiger Nachbar. Als Chief Inspector Vincent am Tatort Daphne antrifft, ist seine Laune sofort im Keller. Außerdem mutmaßt er, dass Annabelle selbst die Mörderin ist. Nur dem energischen Eingreifen von Daphne ist es zu verdanken, dass ihre Cousine nicht festgenommen wird. Während Daphne auf eigene Faust zu ermitteln beginnt, denkt sich der Täter bereits ein neues Geschenk aus. Und es soll nicht das letzte bleiben.
 

Meine Meinung:
Daphne und Francis Penrose hatte ich bereits in den beiden ersten Cornwall-Krimis von Thomas Chatwin kennen gelernt und ich freute mich nun darauf, wieder etwas von ihnen zu lesen. Gleich zu Anfang durfte ich die beiden zu einem romantischen Sonnenaufgang begleiten, was mir richtig gut gefallen hat. Allerdings war die schöne Stimmung schnell vorbei, denn Annabelle, die Cousine von Daphne, rief an und  teilte ihnen mit, dass vor ihrer Haustür eine Leiche, eingewickelt in Geschenkpapier, liegen würde. Tja, der ermittelnde Chief Inspector Vincent möchte natürlich nicht, dass Daphne sich einmischt, aber mal ehrlich, wenn die eigene Cousine unter Mordverdacht steht, dann muss Daphne sich doch einmischen, oder?
Leider bleibt es nicht bei dem einen Toten und Daphne und Francis versuchen herauszufinden, wie denn alles zusammenhängt. Besonders Daphne als Briefträgerin erfährt ja sehr viel, wenn sie die Post austrägt, denn sie kann sich mit sehr vielen darüber unterhalten und Informationen zusammen tragen.
Eigentlich könnte es ein gemütlicher Wohlfühlkrimi sein, aber es wurde für verschiedene Personen extrem gefährlich.
Der Autor nimmt mich mit nach Cornwall und ich habe alles wunderbar vor Augen, er fesselt mich aber auch an sein Buch. Denn er präsentiert reichlich Personen, die sich verdächtig machen. Ich wusste nicht, wer denn letztendlich der Täter sein könnte. Immer hatte ich jemand anderen in Verdacht und war dann am Ende überrascht. Nicht nur vom Täter, sondern auch mit allem, was damit zusammenhing.

Fazit:
Thomas Chatwin konnte mich ein weiteres Mal begeistern und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Außerdem hoffe ich sehr, dass es noch weitere Folgen geben wird.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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