Rezension – Als wir uns die Welt versprachen

Autorin: Romina Casagrande

Titel: Als wir uns die Welt versprachen

Genre: Roman, Gegenwart, Historisch

Version: eBook, Hörbuch, gebundene Ausgabe

erschienen: 10. März 2021

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : FISCHER Krüger

Über die Autorin:
Romina Casagrande, geboren 1977, lebt in Meran in der Provinz Bozen in Südtirol. Ihre Mutter ist deutsch, ihr Vater Italiener. Mit ihrem Roman »Als wir uns die Welt versprachen« gelang ihr auf Anhieb der Durchbruch als Autorin; das Buch wird in viele europäische Sprachen übersetzt. Romina Casagrande hat klassische Literatur und Geschichte studiert, für Museen in Südtirol gearbeitet und unterrichtet als Mittelstufen-Lehrerin. Sie liebt die Natur, besonders die Berge; ihr Zuhause teilt sie mit ihrem Mann, drei Papageien und zwei Hunden.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Buch, das Hoffnung schenkt: Zwei Kinder, tausend Schicksale und eine inspirierende Reise über die Alpen zwischen Italien und Deutschland.
Als die Südtirolerin Edna in einer deutschen Zeitschrift ein Bild ihres Kinderfreundes Jacob sieht, macht sie sich auf den Weg über die Alpen, um eine alte Schuld zu begleichen. Vor einem ganzen Leben mussten Edna und Jacob unter härtesten Bedingungen bei schwäbischen Landbesitzern schuften, wie Tausende arme Bergbauernkinder vor ihnen. Der Zweite Weltkrieg riss sie auseinander. Zu Fuß, mit Bus und Zug und ihrem Papagei Emil im Gepäck, beginnt Edna unbeirrt eine Reise voller berührender und überraschender Begegnungen. Dieser Roman nimmt uns mit auf einen inspirierenden Weg zu Freundschaft und Freiheit – wenn wir uns gegenseitig helfen, können wir alles schaffen.

Meine Meinung:
Manchmal dauert es etwas länger, bis eine vermeintliche Schuld beglichen werden kann. Edna hat fast achtzig Jahre gebraucht, bis sie endlich dazu kam. Dazu musste sie sich auf einen weiten Weg machen und sie war der Meinung, dass sie nicht die leichtere Variante nehmen kann
So kam es, dass ich Edna auf ihren anstrengenden Weg begleiten konnte. Sie hat sehr viele liebenswerte und interessante Menschen kennen gelernt, die ihr behilflich waren. Etwas erstaunt war ich schon, dass sie mit neunzig Jahren solche Strecken zurück legte, aber manchmal muss die Realität doch etwas verbogen werden.
Im Grunde waren es zwei Geschichten, denn die Autorin erzählte in zwei Zeitabschnitten über Edna. Edna musste als zehnjährige ihre Eltern verlassen und auf einem Bauernhof im Schwabenland arbeiten. Es war nicht leicht für die Kinder.  Leicht war für mich auch nicht dieser zeitliche Wechsel. Denn nicht immer konnte ich sofort erkennen, ob ich nun etwas über Begebenheiten der Vergangenheit oder der Gegenwart lese. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört.
Die Autorin erwähnte, dass sie zufällig etwas über die \“Schwabenkinder\“ erfahren hat. Viele Jahre mussten Kinder aus Südtirol ins Schwabenland, um dort zu arbeiten. Ihre Eltern bekamen dafür Geld. Die Armut war groß und für die Kinder war es oft schwer. Mir hat gefallen, wie sie darum eine Geschichte erfunden hat. Es war auch sehr emotional und besonders am Ende war ich nicht nur erfreut, ich hätte mir ein anderes gewünscht.

Fazit:
Eine fesselnde Geschichte mit einigen Längen und Begebenheiten, die eigentlich zu schön waren, um wahr zu sein, aber es passte zu Edna. Und man soll den Glauben ja auch nicht aufgeben, dass einem so etwas passieren kann. Vielleicht sehe ich das alles einfach auch zu kritisch und realistisch.  Trotzdem möchte ich niemandem vom Lesen des Buches abhalten.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#AlswirunsdieWeltversprachen #NetGalleyDE

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